Existenzgründungen brauchen nicht nur eine gute und durchdachte Produkt- oder Dienstleistungsidee, sondern auch eine sichere Finanzierung. Um nicht in jeder Investition eine Bedrohung des Etats aus Eigenkapital zu sehen und in einem solchen Maß liquide zu sein, dass Unverhofftes nicht zu Existenzbedrohendem wird, ist das Geld mit Recht eine essenzielle Komponente eines jeden Start-ups.

Erfolg ohne Webmarketing ist heute nahezu undenkbar. Ein Großteil unserer Kommunikation läuft über Twitter, Mail, Facebook und Co., sodass auch Dienste sowie das Unternehmenskonzept online gehen müssen. Die digitale Firmen- und Produktpräsenz kann mithilfe spezieller Plattformen deutlich effizienter gestaltet werden und über die eigene Homepage wird das eigentliche Web-Business abgewickelt. Damit alles so funktioniert wie es angedacht war, braucht es genügend Startkapital.

Vom Businessplan zum Unternehmen

Eigenkapital reicht meist nicht aus, ein Kredit oder Darlehen muss in der Regel her. Ob nun

  • Bankkredite,
  • Zuschüsse von privater oder staatlicher Seite
  • oder Online-Kredite,

Fördermittel für Unternehmensgründungen gibt es viele. Behalten Sie dabei vor allem die (schwankenden) Zinskonditionen sowie flexible Konditionen im Blick. Die monatliche finanzielle Belastung muss genau eruiert werden – bei hohen Raten und Zinsen sollte auch eine Umschuldung in Erwägung gezogen werden. Je nach Finanzvolumen kann auch eine Mikrofinanzierung in Form eines Darlehens die adäquate Lösung sein. Zu den zweckgebundenen Finanzhilfen zählen beispielsweise Betriebsmittelkredite.

Crowdfunding ist eine weitere weitestgehend bankenunabhängige Finanzierungsvariante. Die hauptsächlich online ablaufende und von Start-ups stark frequentierte Ansammlung von Eigenkapital unterschiedlicher Investoren ist eine häufige (meist noch) Zusatzfinanzquelle und ein Grund mehr, warum der Erfolg eines Unternehmens entscheidend vom Internet beeinflusst wird.

Existenzgründung: Situation und Aussicht

Trotz vielfältiger Finanzierungsmöglichkeiten nimmt die Zahl der Start-ups seit gut einem Jahrzehnt nahezu stetig ab. Immer mehr Jungunternehmer sind nicht zwangsläufig jung, was womöglich auch die spürbare Reduzierung des benötigten Fremdkapitals in den letzten Jahren erklärt. Natürlich müssen der Standort sowie die Produktsparte berücksichtigt werden – auch hier zeichnen sich bestimmte Gegenden, wie zum Beispiel Baden-Württemberg oder Teile Brandenburgs und vor allem Dienstleistungen, darunter besonders das Baugewerbe, als erfolgreich und vielversprechend ab.

Auch ideelle Förderung annehmen

Nicht nur das Geld ist entscheidend, auch die Ratschläge erfahrener Selbstständiger helfen ungemein. Nehmen Sie die Unterstützung durch professionelle Berater in Anspruch bzw. profitieren Sie vom Know-how eines Business Angels. Zur besseren Übersichtlichkeit wurden verschiedene Coachings zum 1. Januar 2016 zu einem bundesweit einheitlichen Beratungsförderungsprogramm zusammengeschlossen.

Finanziell gut beraten zu sein, ist somit nur ein wichtiger Baustein im Unternehmenspuzzle. Nehmen Sie Tipps, Praxiswissen und Erfolgsstrategien ernst, reflektieren Sie sie und bauen Sie daraus Maßnahmen, die Ihrem Start-up den Weg in die schwarzen Zahlen bahnen.

Mit besten Grüßen,
Simon Seidl
Produkt Manager, Gründer.de