Google Analytics, Google Adsense und Co. im Check

Die 15 besten Google-Tools für dein Online-Marketing

Der Suchmaschinenriese Google ist den meisten Menschen ein Begriff. Schließlich wird das Unternehmen in Kalifornien nicht nur als Suchmaschine benutzt, sondern bietet für Webseitenbetreiber eine ganze Reihe von Google-Tools für das Online-Marketing. Viele der Tools wie Google Analytics oder Google Adsense kennst du vielleicht schon. Einige andere sind jedoch weniger bekannt und dennoch sehr hilfreich für dein Online-Marketing. Damit du den Überblick nicht verlierst, haben wir für dich eine Liste mit den Top 15 der besten Google-Tools für dein Online-Marketing zusammengestellt.

Nr. 1 – SEO-Starter-Guide

Wie funktioniert eine Suchmaschine? Suchmaschinen sind Rechner, die auf bestimmte Algorithmen auf deiner Webseite achten. Es gibt einige Regeln zu kennen und gerade Neulinge sind oft überfordert. Dafür hat Google den SEO-Starter-Guide vorgestellt und möchte damit einige Fragen klären. Es dauerte zwar einige Jahre, doch mittlerweile hat Google den SEO-Starter-Guide aktualisiert und eine fertige Version veröffentlicht. Bei der Aktualisierung des SEO-Starter-Guides wurde ein neuer Leitfaden in Sachen Google-Webmaster-Academy gelegt.

Der neue SEO-Starter-Guide hilft Webmastern dabei, eine benutzerfreundliche und suchmaschinenoptimierte Webseite zu erstellen. Zu den bereits bekannten Leitfaden wie Crawling, Content und Indexierung kamen Abschnitte hinzu wie zum Beispiel eine Hilfe zum Hinzufügen strukturierter Datenmarkierungen oder zum Erstellen der mobil optimierten Websites. Damit stellt der SEO-Starter-Guide die Basis der Google-Tools für das Online-Marketing dar.

Nr. 2 – Google Search Console

Ehemals bekannt unter dem Namen Google Webmaster Tool, zeigt dir dieses Tool von Google deine Website aus der Sicht von Google. Bitte beachte vor allem: Die Google Search Console und Google Analytics sind nicht die gleichen Programme, wie oftmals fälschlicherweise gedacht wird, sondern bieten unterschiedliche Funktionen an. Die Search Console z. B. analysiert nicht deine Webseite, sondern zeigt dir die Interaktionen zwischen deiner Website und den Besuchern. Folglich kannst du beobachten, wie deine Website aus der Sicht von Besuchern und Google als Suchmaschine aussieht. Das Beobachten ist sehr wichtig, damit eine gute Suchmaschinenoptimierung gemacht werden kann.

Nr. 3 – Google Analytics

Kommen wir zu einem der wichtigsten Google-Tools für das Online-Marketing, dessen Benutzung wir wirklich jedem Webseiten-Betreiber zwingend empfehlen: Google Analytics. Wie der Name schon andeutet, wird es bei diesem kostenlosen Google-Tool analytisch. Als Webseitenbetreiber kannst du mit diesem Tool z.B. in Erfahrung bringen, wie viele Besucher und Page Impressions du am Tag, in der Woche oder im Monat verzeichnest. Ebenso kannst du herausfinden, von welchen Quellen deine Besucher stammen und wie lange sie auf deiner Webseite verweilen. Außerdem ist es möglich, herauszufinden auf welchen Unterseiten deine Besucher besonders häufig unterwegs sind. Darüberhinaus liefert dir Google Analytics noch zahlreiche weitere Infos zu deinen Besuchern und den Seiten deiner Webseite.

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Nr. 4 – Google AdSense

Wenn du auf deinem Blog oder auf deiner Webseite Werbeanzeigen schalten möchtest, um damit Geld zu verdienen, dann benötigst du das Google-Tool Google AdSense. Mittels eines speziellen Algorithmus wählt Google nur Anzeigen aus, die zu deinem Content und deiner Zielgruppe passen. Google selbst preist hier eine hohe Qualität der Werbebanner an, da für das AdSense-Programme strenge Richtlinien für Werbetreibende herrschen. Für dich als Publisher ist die Nutzung von Google AdSense kostenlos.

Nr. 5 – Google AdWords

Ebenso kann es der Fall sein, dass du selber gerne auf bzw. mit Google Werbung schalten möchtest. In diesem Fall ist Google Adwords, auch Google Ads genannt, das richtige Google-Tool für dein Online-Marketing. Denn mit Google Ads kannst du Online-Anzeigen erstellen, die potenziellen Käufern idealerweise genau dann angezeigt werden, wenn sie Interesse bei Google an Produkten oder Dienstleistungen wie deinen in ihren Suchen zeigen. Hierfür kannst du gezielte Google-Adwords-Kampagnen auf Basis gut ausgewählter Keywords schalten. Eine vorgeschriebene Mindestausgabe muss nicht beachtet werden. Du allein legst fest, wo deine Anzeige geschaltet werden soll und wie hoch dein Budget ist.

 

Nr.6 – Google Keyword Planner

Damit du Bescheid weißt, zu welchen Keywords du bei Google AdWords am besten Werbung schalten solltest, gibt es den Google Keyword Planner. Der Keyword Planner zählt zu den wichtigsten Google-Tools für das Online-Marketing, da er dir wichtige Informationen zu den für deine Branche relevantesten Suchbegriffen liefert. Dieses Google-Tool gehört zu den Google Ads und liefert dir Infos zu dem durchschnittlichen monatlichen Suchvolumen eines Begriffs sowie Gebotsvorschläge oder andere verwandte Keywords. Somit solltest du dieses Google-Tool auf jeden Fall nutzen, bevor du eine Kampagne bei Google AdWords schaltest.

Nr. 7 Google Mobile Friendly Test

Immer mehr Leute surfen mobil im Internet. Daher und spätestens seit dem Rollout des Mobile First Index, solltest du als Webseiten-Betreiber darauf Acht geben, dass deine Seite auch für mobile Endgeräte perfekt optimiert ist. Denn schließlich willst du deine zukünftigen Kunden nicht abschrecken, wenn sie deine Webseite auf ihrem Smartphone oder Tablet nicht gut benutzen und lesen können.

Um zu prüfen, wie gut deine Seite für Mobilgeräte optimiert ist, gibt es mit dem Mobile Friendly Test ein ganz eigenes Google-Tool. Die Analyse deiner Seite geht sehr leicht vonstatten: Gib dafür einfach deine URL im Mobile-Friendly-Test ein und du erhältst wenige Sekunden später das Testergebnis sowie eine Vorschau auf deine mobile Webseiten-Version. Wenn es Probleme geben sollte, listet das Google-Tool dir diese entsprechend auf.

Mobile-Friendly-Test Gründer.deQuelle: Screenshot Gründer.de
Unsere Webseite Gründer.de ist für Mobilgeräte optimiert – so zeigt es der Mobile-Friendly-Test von Google.

Nr. 8 – Google Shopping

Dieses Tool von Google ist ein Muss für alle Shop-Betreiber. Du kannst diese Plattform als Basis für Preisvergleiche ansehen. Dieses Google-Tool für das Online-Marketing gibt den Webmastern die Möglichkeit, ihre eigenen Produktanzeigen über organische Suchergebnisse in der Google-Suche platzieren zu können.

Dieses Vorgehen ist sowohl für das Einstellen neuer Produkte, als auch für Klicks wichtig. Die Produkte werden in den Shoppinglisten aufgeführt, für den Werbetreibenden entstehen dadurch Kosten pro Klick. Auf diese Weise wird Qualität und Aktualität von dem veröffentlichten Produkt gewährleistet. Aufgrund der im Google Merchant Center eingetragenen Daten erfolgt die Schaltung der Anzeigen.

Google Shopping bietet zwei Vorteile für dich: Es wird ein Kaufinteresse beim Kunden geweckt und das Produkt von Google bietet dem Webmaster den Vorteil, mehr potenzielle Käufer auf seine Webseite zu locken.

Nr. 9 – Google Merchant Center

Google Merchant Center ist ein Tool vom Online-Gigant, das sehr eng mit Google Shopping verknüpft ist. Für Online-Händler ist dieses Tool äußerst wichtig. Du kannst dein Unternehmen eintragen und deine Produktdaten hochladen. Die Besitzer von Online-Shops bzw. Webmaster können dieses Tool für Online-Anzeigen nutzen. Aufgrund der in diesem Tool hinterlegten Daten werden bestimmte Anzeigen geschaltet, die nur für dich relevant sind. Dabei spielt es keine große Rolle, ob du gerade als Webmaster bei Google tätig bist oder als Privatperson. Als Privatperson bekommst du bei Google nur Anzeigen dargestellt, die dein Kaufinteresse wecken könnten und als Webmaster erhältst du die Chance, dass sich deine Produkte besser verkaufen lassen.

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Nr. 10 – Google Alerts

Dieses Google-Tool wird vor allem als ein wichtiges Werkzeug für die Beobachtung von Medien und Meinungen zu aktuellen Themen sowie für eine Recherche im Internet verwendet. Als Webmaster erhältst du ausgefilterte Informationen und Themen, die nur für dich relevant sind. Auf dem Laufenden bleibst du mit aktuellen und interessanten Informationen aus dem Internet, die dir als E-Mail an die hinterlegte Adresse verschickt werden.

Google Alerts ermöglicht eine Steigerung der Performance deiner Website, zeitgleich kannst du deine Konkurrenten verfolgen. Außerdem kannst du mit diesem Produkt attraktive Plattformen finden, die du für deine Website bzw. die Vorstellung deiner Website oder deines Produkts nutzen kannst.

Nr. 11 – Google Trends

Google Trends ist ein simples Google-Tool für das Online-Marketing, das dir als Webmaster dabei hilft, aktuelle Trends zu erkennen und auch deine Keywords dementsprechend anzupassen. Tendenzen bei Suchanfragen können verglichen und damit besser kontrolliert werden.

Nr. 12 – Google PageSpeed Insights

Solltest du Rückmeldungen zur Website-Performance benötigen oder sollten bei dir Schwierigkeiten mit SEO aufkommen, kannst du die Hilfe von Google PageSpeed Insights in Anspruch nehmen. Es gibt viele Bereiche, die die Geschwindigkeit einschränken, doch mit dem Google-Tool kannst du die Probleme oftmals sehr leicht lösen. Allerdings steigt die Komplexität aufgrund der vielen Bereiche und deswegen wird es eine Weile dauern, bis du dich im Programm komplett auskennst.

Nr. 13 – Google My Business

Insbesondere lokale Unternehmen sollten sich heutzutage bei Google My Business einschreiben. Google My Business ermöglicht es dir, einen eigenen Google-Eintrag zu erstellen und dein Unternehmen auf Google präsent zu machen. Die vereinfachte Interaktion mit den Kunden gehört zu den großen Vorteilen von Google My Business. So findet der Kunde bei Google deine Firma, wenn er nach bestimmten Begriffen sucht. Hast du alles korrekt eingestellt, kannst du eine höhere Position im Google-Ranking erhalten und wirst durch bestimmte Schlüsselwörter schneller gefunden. Folglich kann die Adresse, Telefonnummer, Website, Öffnungszeiten und Bewertungen eingetragen werden. Mit Google My Business steigerst du die Präsenz deines Unternehmens im Internet.

Nr. 14 – Google Drive

Google Drive gehört zu den erfolgreichsten Cloudservern und ist nicht nur bei Unternehmen, sondern auch bei Privatpersonen sehr beliebt. In Google Drive lassen sich Daten wie Fotos, Videos, Dokumente oder Präsentationen speichern und können schnell und unkompliziert an andere Personen weitergeleitet werden. Die Nutzung des Cloudspeichers erfolgt über dein Google-Account und im Drop-Down-Menü kannst du deine persönlichen Einstellungen festlegen. 15 Gigabyte Speichervolumen sind immer kostenlos, sodass du Fotos und Videos in einer guten Qualität gratis in der Cloud speichern kannst. Für mehr Speicherplatz empfiehlt sich ein kostenpflichtiges Abonnement abzuschließen. Hier stehen mehrere Volumenmöglichkeiten zur Auswahl.

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Nr. 15 – Google Business View

Das Businesstool von Google setzt voll auf die Kraft der Bilder. Das Produkt kommt besonders für Unternehmen infrage, die mehrere Produkte vertreiben. Ein professioneller Fotograf erstellt 360-Grad-Panorama-Aufnahmen, das Onlinekunden ermöglicht, das Lokal virtuell zu besuchen. Diese Rundgänge können anschließend in Google Maps oder Google Street View eingefügt werden. Auch das Verwenden der Aufnahmen für deine eigene Website ist später erlaubt.

Unser Fazit zu den Google-Tools für das Online-Marketing

Keine Frage: Wer ernsthaftes Online-Marketing betreiben möchte, kommt an den Google-Tools nicht vorbei. Ob Google Analytics oder Google AdSense: Jedes Tool hat seine ganz eigene Bedeutung und ist im Online-Marketing essenziell. Wir empfehlen dir daher, dich mit den einzelnen Google-Tools gut auseinanderzusetzen und dich stetig fortzubilden. Nur so hast du im Google-Universum eine Chance mit der Konkurrenz mitzuhalten.

Über den Autor

Autorenprofil: Katharina Schell

Katharina Schell

Bereits gut die Hälfte ihrer Lebenszeit ist Katharina als Journalistin aktiv, denn sie startete mit 15 Jahren als freie Journalistin in der Lokalredaktion der Westfälischen Rundschau. Nach ihrem Abitur 2010 folgte ein sehr praxisnahes Bachelorstudium der Medienwissenschaft an der Universität Siegen. Während des Studiums absolvierte sie Stationen bei Bild.de sowie in Fernsehproduktionen für ARD und ZDF. Danach entschied sie sich 2013 für ein Volontariat bei inside-digital.de und baute in den Jahren danach als Chefredakteurin unter anderem das Magazin von handy.de auf. Seit Dezember 2019 verantwortet sie als Redaktionsleitung und Portalmanagerin die redaktionelle Gestaltung von Gründer.de.

3 Antworten

  1. Hi, vielen Dank für diese Tools. Wenn man sich jedoch noch nie wirklich mit Google, seo & Co beschäftigt hat, dann wird man förmlich von all diesen Tools erschlagen. Ich verstehe nicht warum man nicht einfach eine Ansicht für alle Tools machen kann

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