Amazon, Etsy und Co. im Vergleich

Verkaufsplattformen: Hier kannst du deine Produkte anbieten

Der Internethandel mit Produkten und Dienstleistungen nimmt täglich zu. Immer mehr Menschen shoppen nicht mehr im Ladengeschäft, sondern vor allem vor dem Monitor ihres Computers. Das ist bequemer, geht schneller und selbst die Bezahlung ist vollkommen unkompliziert. Zu Beginn des Booms haben sich Verkaufsplattformen wie Amazon, eBay oder Zalando rasant entwickelt und gelten heute als Platzhirsche der Branche. Aber es drängen sich auch andere Anbieter auf den Markt, die inzwischen aufgrund ihrer Bandbreite an Angeboten und ihrer sehr einfachen Nutzung zu echten Alternativen geworden sind. Hier stellen wir dir alle relevanten Verkaufsplattformen vor, sodass du einen Überblick bekommst, wo du deine eigenen Produkte am besten verkaufen kannst.

Produktplatzierung auf den Verkaufsplattformen: Das solltest du beachten

Wenn du deine Produkte über eine der Verkaufsplattformen anbieten möchtest, gilt es sich nicht nur für den richtigen Anbieter zu entscheiden, sondern auch deine Produkte möglichst gut zu platzieren. Um den Kunden von deinem Produkt zu begeistern, solltest du wissen, welche Möglichkeiten dir offen stehen. Dazu gehören natürlich ansehnliche und qualitativ hochwertige Bilder sowie eine detaillierte Produktbeschreibung mit klaren Fakten. Aber damit die Käufer deine Produkte bei der Fülle an unterschiedlichen Angeboten auch finden können, spielen Faktoren wie die richtige Artikelüberschrift und Search Engine Optimization (SEO) eine entscheidende Rolle. Durch SEO kannst du nämlich Einfluss darauf ausüben, dass deine Produkte vom Kunden schneller gefunden werden und sich damit von der Konkurrenz abgrenzen. Beachtest du diese Faktoren, musst du dich nur noch für eine geeignete Plattform entscheiden.

Meist genutzte Verkaufsplattformen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Nicht nur große, breit aufgestellte Verkaufsplattformen liegen im Trend, sondern auch Verkaufsplattformen für sogenannte Nischenprodukte. Darunter versteht man ganz spezielle Produkte, die im Sortiment großer Onlinehändler fehlen. Für solche Nischenprodukte gibt es eigene Verkaufsplattformen, die ein eingeschränktes, aber dafür ein sehr großes Sortiment in einem Bereich anbieten. Die folgenden Plattformen, die wir dir vorstellen möchten, sind hierzulande die meist genutzten und somit auch die beliebtesten Plattformen zum Kaufen und Verkaufen von Produkten und sind sowohl große Plattformen, wie auch kleinere und weniger bekannte.

Amazon

Amazon zählt, wie bereits erwähnt, zu den Giganten der Verkaufsplattformen in Deutschland. Hier verkaufen unzählige Unternehmen ihre Produkte und erreichen damit einen Großteil ihrer Zielgruppe. Kunden geben den gewünschten Artikel ins Suchfeld ein und bekommen alle Händler angezeigt, die das gesuchte Produkt anbieten. Somit hast du die Chance, sehr viel besser im Internet gefunden zu werden. Amazon ermöglicht dir damit also einen professionellen Online-Shop und übernimmt je nach Wunsch auch die Einlagerung und den Versand der Produkte. Zudem hast du mit deinen Produkten kaum Einschränkungen auf Amazon, da von Lebensmitteln bis Kleidung alles vertreten ist.

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Für diesen Service erhebt die Verkaufsplattform aus den USA auch Gebühren. Dabei bietet Amazon dir zwei mögliche Konten an. Zum einen ein Basis-Konto für diejenigen, die monatlich unter 40 Artikel verkaufen und zum anderen ein professionelles Verkäufer-Konto für diejenigen, die monatlich über 40 Artikeln verkaufen. Hast du das Basis-Konto, musst du Amazon pro Artikel 0,99 Euro plus eine prozentuale Verkaufsgebühr zahlen. Bei dem professionellen Verkäufer-Konto zahlst du hingegen eine monatliche Grundgebühr von 39 Euro sowie eine prozentuale Verkaufsgebühr. So kannst du die passenden Konditionen hinsichtlich deines Verkaufsvolumen wählen.

eBay und eBay Kleinanzeigen

Direkt nach Amazon kommt eBay mit seiner Reichweite an Käufern. Die Besonderheit hier: Ursprünglich fungierte eBay als Auktionsplattform zwischen Privatanbietern und Interessenten. Heute nutzen auch gewerbliche Anbieter eBay zum Verkauf ihrer Produkte. Auch hier findet man Artikel aus allen Sortimenten. Hier kannst du deinen eignen eBay-Shop erstellen und mit einem persönlichen Layout gestalten. Dafür verlangt auch eBay Gebühren. Hier gibt es die Möglichkeit aus vier verschiedene Shop-Abonnements zu wählen, die fast alle in drei unterschiedlichen Gebühr-Modellen wählbar sind.

So kann man zwischen Monats-, Jahres- und Gesamt-Jahresabonnement entscheiden. Der Basis-Shop kostet 39,95 Euro im Monat, der Top-Shop 79,95 Euro im Monat und der Premium-Shop 299,95 Euro monatlich. Der Platin-Shop hingegen, kann nur einmalig erworben werden. Je nach Verkaufsvolumen bietet sich ein anderer Shop an, der unterschiedliche Funktionen, Leistungen und Konditionen beinhaltet. Hier gilt es den passenden für dein Unternehmen und dein Verkaufsvolumen herauszusuchen.

Etsy

Eine weitere und immer größer werdende Verkaufsplattform ist Etsy. Auch sie kommt aus den USA. Etsy ist vor allem für ihre Spezialisierung auf kreative und handgefertigte Produkte bekannt. Daher ist hier ein deutlicher Unterschied zu den beiden vorherigen Verkaufsplattformen zu erkennen. Bei Etsy sind deutlich mehr Händler aktiv, die ihre Produkte als Hobby herstellen und sich quasi nur was dazu verdienen möchten. Deshalb kannst du auf dieser Plattform nur Produkte verkaufen, die du selbst hergestellt hast und zur Kategorie kreative Vintage-Artikel passen. Darüber hinaus gibt es aber keine Einschränkungen.

Um deine Produkte auf Etsy einzustellen, musst du pro Artikel ca. 0,17 Euro zahlen. Beim Verkauf eines Produkts, bekommt Etsy fünf Prozent des Verkaufspreises inklusive Versandkosten und bei Bestellungen über die eigene Zahlungsmethode behält die Plattform 0,30 Euro pro Artikel und vier Prozent als Bearbeitungsgebühr. Darüber hinaus kannst du bei Etsy ein Plus-Paket hinzubuchen, sodass du monatlich 8,70 Euro zahlst und dafür einige Zusatzleistungen für eine bessere Vermarktung bekommst.

Avocadostore

Diese Verkaufsplattform ist ein Nischenmarktplatz, auf dem ausschließlich nachhaltig und ökologisch hergestellte Waren angeboten werden. Als Händler hast du hier die Möglichkeit dein eigenes Shopdesign zu entwickeln und deine Produkte somit noch besser zu bewerben. Zudem ist der Shop nicht allzu unbekannt, weshalb du hier eine entsprechende Reichweite generiert bekommst.

Wenn du dich auf Avocadostore als Händler neu registrieren möchtest, zahlst du einmalig eine Gebühr von 65 Euro (ohne 19 Prozent MwSt.). Zudem erhebt die Plattform eine monatliche Marktplatzgebühr in Höhe von momentan 15 Euro (zzgl. MwSt.) sowie 17 Prozent Vermittlungsgebühr vom Bruttoverkaufspreis. Diese Kriterien musst du erfüllen, wenn du deine Produkte über Avocadostore anbieten möchtest:

  • Produktion in Deutschland
  • schadstoffarme Herstellung
  • Rohstoffe müssen aus biologischem Anbau stammen
  • Handel muss sozialen und fairen Richtlinien folgen
  • recycelte bzw. recycelbare Waren
  • Produktion muss CO2-sparend sein
  • Produkte müssen vegan sein
  • Produkte müssen öko-effektiv sein
  • Haltbarkeit der Produkte

Hood.de

Hood mag dem ein oder anderen noch unbekannt sein, doch die Verkaufsplattform entwickelte sich in den letzten Jahren zu einer der schnellst wachsenden Plattform. Die Produkte, die über Hood verkauft werden, sind grundverschieden und bieten den Händlern damit kaum Einschränkungen. Der Marktplatz hat daher einen großen Kundenstamm und erhebt für das Verkaufen von Produkten grundsätzlich keine Gebühren.

Dafür bietet dir Hood aber leider auch keine Möglichkeiten, deine Produkte vor ansprechendem Design zu präsentieren. Das kannst du nur, wenn du dafür zahlst und die Kosten für jede Änderung an deiner Seite wird die online transparent angezeigt. Generell musst du dort, wenn du gewerblich verkaufen möchtest, dies in deinem Profil angeben. Bei einem verkauften Artikel fällt eine Verkaufsprovision an, die sich wiederum nach der gewählten Hood-Kategorie und somit Verkaufsvolumen richtet. Somit gilt es auch hier einzuschätzen, wie viele Produkte du in einem bestimmten Zeitraum verkaufen kannst.

Je nach Unternehmen und den Produkten die du verkaufst, öffnet sich ein anderer Markt. Vielleicht mag deine Zielgruppe im Ausland sein, sodass für dich auch Verkaufsplattformen in verschiedenen Ländern interessant sind. Plattformen wie Amazon oder Etsy sind zwar auch international bekannt, aber es gibt zudem auch Plattformen, die nur in bestimmten Ländern genutzt werden oder hier noch nicht bekannt sind. Daher listen wir im Folgenden bekannte Plattformen aus China und Japan auf, um dir einen Eindruck zu vermitteln, welche Marktplätze im Ausland gefragt sind und ebenso Alternativen zu den hiesigen darstellen.

20 Ideen um Online Geld zu verdienen

Idee 1: Geld verdienen mit dem eigenen Online-Shop

Zunächst stellt sich die Frage, was du im Internet verkaufen kannst. Fast alles lässt sich heutzutage zu Geld machen – von der Handseife bis zur ausgefeilten Software. Um mit einem Online-Shop Einnahmen zu erzielen, brauchst du vor allem eins, nämlich eine zündende Geschäftsidee. Wenn du diese für ein ganz neues Produkt oder eine Dienstleistung hast, die bisher nur selten oder noch nicht angeboten wurde, dann ist der erste wichtige Schritt getan. Du hast eventuell eine Nische entdeckt, die du mit einem Online-Shop im Internet abdecken kannst.

Idee 2: Als „Affiliate“ Werbung machen

Wenn du einen Blog betreibst oder eine private Website dein Eigen nennst, ist das eine lukrative Möglichkeit, um online Geld im Internet zu verdienen. Du kannst dafür sogenannte Affiliate-Programme nutzen. Sie bieten Werbemittel an, die du auf deiner Seite einbaust. Immer, wenn ein Besucher deiner Website auf ein solches Werbebanner klickt und im Zielshop etwas kauft, erhältst du eine Provision ausbezahlt.

Idee 3: Geld verdienen als Influencer

Ein erst seit etwa zehn Jahren existierendes Betätigungsfeld im Bereich Arbeiten von Zuhause ist der des Influencers. Als solchen bezeichnet man Leute, die ihre Bekanntheit nutzen, um für Produkte oder Dienstleistungen von Unternehmen zu werben. Dafür zahlen Firmen Geld, denn sie sind auf jede gute Werbung angewiesen. Nehmen wir als Beispiel Kim Kardashian: Wenn sie in einer ihrer Nachrichten oder Videos auf Instagram ein bestimmtes Produkt erwähnt oder trägt, will der Großteil ihrer Follower dasselbe Produkt haben.

Idee 4: Online-Umfragen beantworten

Als sehr gute und sichere Methode, um online Geld im Internet zu verdienen, gilt das Beantworten von Umfragen. Damit du an solchen Befragungen teilnehmen kannst, musst du nur mithilfe einer kostenlosen Anmeldung einen Account bei verschiedenen Marktforschungsinstituten erstellen.

Idee 5: Arbeiten von Zuhause als Produkt-Tester

Du hast Spaß daran, Produkte zu testen? Dann versuch dich als Produkt-Tester. Die Einfachheit bei diesem Arbeiten und Geld verdienen von Zuhause liegt darin, dass du die Testprodukte normalerweise kostenlos erhältst und sie behalten darfst, wenn der Test vorbei ist.

Idee 6: Als Autor Geld verdienen

Eine gute Möglichkeit zum Arbeiten und Geld verdienen von Zuhause, ist die Betätigung als Autor oder Schriftsteller. Musstest du früher dein Manuskript erst an unzählige Verlage schicken, kannst du heute als sogenannter Self-Publisher durchstarten. Eine lukrative Form ist hierbei das eBook. Immer mehr Leute kaufen sich keine Bücher in der Buchhandlung, sondern laden sich die Bücher auf ihren PC, das Tablet oder den eBook-Reader.

Idee 7: Selbstständig machen als Texter

Mit dem Schreiben von Texten – allerdings in Form von Auftragsarbeiten – kannst du ebenfalls gutes Geld im Internet verdienen. Dabei gilt es zunächst, sich Kunden zu suchen, die dir Aufträge für solche Texte erteilen. Du musst also ständig die Augen nach neuen Klienten offen halten. Zusätzlich kannst du dich auf Content-Plattformen anmelden, auf denen du nach der Anmeldung einen Probetext liefern musst und anhand dieses Textes qualitätsmäßig eingestuft wirst.

Idee 8: Die eigene Sprachbegabung zu Geld machen

Eine Sonderform der Arbeit von Zuhause als Texter ist das Anfertigen von Übersetzungen für Kunden. Vielleicht beherrschst du ja nicht nur deine Muttersprache fließend, sondern hast noch weitere Fremdsprachen wie Englisch, Spanisch, Französisch oder Chinesisch erlernt. Neben der Möglichkeit die eigene Sprachbegabung für klassische Übersetzungen zu nutzen, besteht auch die Möglichkeit als Online-Sprachlehrer zu arbeiten.

Idee 9: Geld verdienen mit Fotos

Geld im Internet mit Bildern verdienen ist eine beliebte und lukrative Möglichkeit online nebenbei Geld zu verdienen. Sie eignet sich natürlich nur für dich, wenn du eine kreative Ader hast und vielleicht ohnehin schon gern fotografierst. Den letzten Schliff zur Professionalität kannst du deinen Skills zum Beispiel mit YouTube Videos geben oder einen Kurs besuchen.

Idee 10: Mit dem Smartphone als Microjobber unterwegs sein

Falls du viel unterwegs bist, über ein Smartphone mit guter Kamera verfügst, kannst du sozusagen unterwegs als App-Jobber Geld im Internet verdienen. Dazu musst du dir lediglich entsprechende Apps wie Fotolia, Streetpotr oder AppJobber auf dein Handy laden und schon kannst du Aufträge auswählen, die dir über eine Karte deiner Umgebung angezeigt werden. Dabei geht es fast immer darum, bestimmte Orte aufzusuchen, Bilder zu machen, die eine oder andere Frage zu beantworten und alles an die App weiterzuleiten. Für jeden erledigten Auftrag erhältst du ein Honorar.

Idee 11: Mit deinem Blog Geld verdienen

Zunächst einmal vorweg: Mit deinem Blog im Jahre 2020 online im Internet Geld verdienen zu wollen, ist keine Sache von wenigen Tagen oder Wochen, sondern meistens eine langfristige Angelegenheit. Dafür ist es jedoch auch eine nachhaltige Methode, online nebenbei Geld zu verdienen. Als Blogger veröffentlichst du Artikel, gibst Tipps, tauchst tief in Themen ein, oder du vermietest Werbeplatz auf deinem Blog. Diese Methode eignet sich für dich, wenn du gerne schreibst oder jemanden kennst, der das günstig für dich erledigen kann.

Idee 12: Webinare anbieten

Bei einem Webinar handelt es sich um eine interaktive Online-Sendung. Viele hunderte Teilnehmer können sich Live ein Webinar oder eine Aufzeichnung ansehen und aktiv daran teilnehmen. Ein Webinar eignen sich also ideal dazu, um sein Wissen an andere Menschen weiterzugeben.

Idee 13: SEO-Optimierung für Unternehmen

Wer als Unternehmen weit oben mitspielen will, der kommt um SEO-Optimierung (Search Engine Optimization) nicht herum. Die Suchmaschinenoptimierung bezeichnet Maßnahmen, welche die Platzierung einer Webseite in den organischen Suchmaschinen steigern. Die Folge: Die Webseiten, die in den Suchmaschinen weit oben ausgespielt werden, bekommen mehr Besucher. Wenn du dich gut mit der SEO-Optimierung auskennst, macht es Sinn, dies als Dienstleistung für Unternehmen anzubieten.

Idee 14: Social Trading

In Zeiten der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank schauen sich immer mehr Menschen nach Alternativen Anlage- und Sparprodukten um. Häufig wird sich dann für den Handel mit Wertpapieren entschieden, da hier hohe Gewinne erzielt werden können. Problematisch wird dieser Handel, wenn einem das Wissen fehlt. Dann können die Chancen auf Rendite schnell schwinden und sich in Verlusten bemerkbar machen. Wenn du dich mit Aktien auskennst: Perfekt, dann hast du sehr gute Möglichkeiten, um dir online Geld zu verdienen. Solltest du dich nicht auskennen, könnte das sogenannte Social Trading eine Alternative für dich sein. Beim Social Trading tauschst du dich mit anderen Privatanlegern über die neusten Entwicklungen am Finanzmarkt aus und orientierst dich an den Profis.

Idee 15: Selbstgemachtes Verkaufen

Du fertigst gerne eigene Produkte an, die anderen gefallen könnten? Dann kannst du mit diesen auch online im Internet Geld verdienen. Zum einen geht das, wie oben erwähnt, durch deinen eigenen Online-Shop. Doch auch ohne diesen kannst du deine Produkte an Kunden verkaufen. Anbieter wie Amazon bieten dir die Möglichkeit, deine Produkte auf deren Webseiten zu verkaufen.

Idee 16: Webseiten testen

Für den Erfolg einer Webseite ist es essentiell wichtig, dass sie übersichtlich, leicht zu verstehen und gut zu bedienen ist. Dies sollte das Ziel eines jeden Unternehmens sein, um Kunden zu gewinnen und ihnen Produkte zu verkaufen. Oft können das Unternehmen oder der Entwickler der Seite selbst gar nicht beurteilen, wie nutzerfreundlich ihre Seite nun ist. Für sie sind viele Bedienungen selbstverständlich, da sie beim Entwicklungsprozess dabei waren. Der Endverbraucher hingegen, kennt sich mit den Produkten und der Webseite nicht aus und hat so eine ganz andere Sicht.

Idee 17: Webdesign

Ebenso wie eine hohe Nutzerfreundlichkeit benötigt eine Webseite ein ansprechendes Design. Viele Besucher verlassen frühzeitig eine Webseite, weil sie das Design nicht anspricht, es keinen professionellen Eindruck macht oder es zu unübersichtlich ist. Besonders heutzutage ist dies wichtig, da es einen große Menge an guten Webseiten gibt – das gibt dir eine gute Möglichkeit nebenbei online Geld zu verdienen.

Idee 18: Apps programmieren

Wenn du dich mit dem Programmieren von Software auskennst, stehen dir viele Möglichkeiten für das Geld verdienen im Internet offen. Wenn du dann eine Idee hast, die anderen Menschen einen Mehrwert liefert, kann es sich lohnen, eine eigene App zu entwickeln. Wichtig ist dabei, dass es sich um eine App handelt, die es entweder so noch nicht gibt oder um eine, die besser und einfacher zu bedienen ist und den Menschen einen größeren Mehrwert bietet.

Idee 19: Webseiten programmieren

Falls Apps programmieren nichts für dich ist, du aber über Kenntnisse im Programmieren von Webseiten hast, kannst du dies auch für andere Unternehmen tun. Besonders ältere Unternehmen verfügen teilweise über keine besonders ausgereifte Web-Präsenz und suchen immer Programmierer, die sich um ihre Seiten kümmern. Um Aufträge zu bekommen kannst du dich entweder bei entsprechenden Webseiten wie twago.de anmelden oder initiativ Unternehmen anschreiben, deren Webseiten noch ausbaufähig sind.

Idee 20: Virtueller Assistent

Viele Selbstständige haben oft nicht das Geld und die Kapazitäten, um sich ein eigenes Büro mit Mitarbeitern leisten zu können. Trotzdem gibt es viele Aufgaben, die sie nicht alleine erledigen können und Unterstützung brauchen. Für solche Aufgaben greifen viele Unternehmer zu einem virtuellen Assistenten. Dieser kann sich um verschiedene Aufgaben, wie das Beantworten von E-Mails oder die Terminvereinbarung mit Geschäftspartnern kümmern.

Verkaufsplattformen aus China und Japan

Vor allem aus China und Japan kommen Verkaufsplattformen, die eine echte Alternative zu den bei uns gängigen Anbietern darstellen. Diese Länder haben wirtschaftlich stark aufgeholt und sich in den letzten Jahrzehnten neu erfunden. Besonders Japan gilt als eines der fortschrittlichsten Länder im Bereich Technik und Elektronik. Da wundert es nicht, dass dort eine der größten Verkaufsplattformen des Internet ins Leben gerufen wurde, die den bisherigen Global Playern Konkurrenz macht.

Rakuten

Diese, aus Japan stammende, Verkaufsplattform gibt es bereits seit 1997 und wird inzwischen an der Börse gehandelt. Anders als andere Onlinemarktplätze verkauft Rakuten nicht selbst, sondern bietet dir als Händler die Möglichkeit, einen eigenen Webshop zu eröffnen, in dem du dann Produkte verkaufst. Somit hast du auch hier einen großen Gestaltungsspielraum für deine Produkte. Dabei sind was die Produktvielfalt angeht, kaum Grenzen gesetzt. So wie bei Amazon, kannst du hier fast alles kaufen und verkaufen.

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Weitere Zusatzleistungen sind der eigene Streaming-Dienst von Rakuten sowie ein Punkte-System. Die Superpunkte kannst du bei jedem Kauf dort erhalten und diese werden wiederum in Gutscheinpunkte umgewandelt. Somit setzt man dort auf Kundenbindung. Zudem hilft dir die Verkaufsplattform bei verschiedenen Zahlungslösungen und übernimmt sogar das Risiko, falls es zu Zahlungsschwierigkeiten kommt. Für diesen Service zahlst du als Händler eine monatliche Gebühr sowie eine Provision für jedes Produkt, das du verkaufst.

Alibaba

Die größte Verkaufsplattform Asiens wurde 1999 gegründet, ist im europäischen Raum noch relativ unbekannt und gehört dennoch bereits weltweit zu den größten Onlinemarktplätzen im Bereich Business-to-Business Handels- und Kommunikationsplattformen für Unternehmen (B2B). Dabei wird Alibaba schon lange nicht mehr nur regional genutzt, sondern erfreut sich auf der ganzen Welt steigender Beliebtheit (aktueller Stand: 53 Mio. Nutzer). Gründe dafür sind vor allem das fast unbegrenzte Angebot, die einfache Bedienung sowie die sichere Bezahlung der Waren oder Produkte mithilfe des eigens entwickelten Bezahldienstes Alipay.

Auch die Produktpalette ist sehr vielseitig. Zudem kann man hier als Händler die Seite mit seinen Produkten individualisieren und auf sein Markendesign abstimmen. Generell ist Alibaba kostenlos, dafür ist dann aber die Anzahl der eingestellten Artikel auf 50 beschränkt. Je nach Verkaufsvolumen lassen sich hier auch verschiedene Pakete buchen.

Fazit: Verkaufsplattformen bieten verschiedene Möglichkeiten

Es gibt sehr viel mehr Möglichkeiten im Internet einzukaufen als nur auf den weltweit größten Onlinemarktplätzen. Auch kleinere Verkaufsadressen bieten inzwischen eine große Bandbreite an Produkten oder Dienstleistungen an. Ein Bereich, der zukünftig wohl noch stärker wachsen wird, ist der von Verkaufsplattformen für Nischenprodukte. Eine steigende Zahl von Kunden nutzt die Suchmaschinen, um nach Waren zu suchen, die es eben noch nicht bei Amazon, eBay oder Alibaba gibt.

Über den Autor

Diana tor Horst

Gelernte Zentralheizungs- und Lüftungsbauerin, 4-fache Mutter und seit 2006 im Bereich Online-Marketing tätig. Zusatz-Ausbildung zur Werbetexterin. Spezialisiert auf Text-Erstellung (Print und online) und Onpage/Offpage-Optimierung.

2 Antworten

  1. Hallo,

    wie ist das eigentlich mit der Produkthaftung, oder Haftung, wenn ich nebenberuflich meine selbstgenähten Sachen bei Etsy oder Amazon verkaufen möchte? Da finde ich nirgends etwas zu. Was gibt es da für Möglichkeiten um nicht mit dem Privatvermögen zu haften.

    Vielen Dank!

    Mit freundlichen Grüßen,

    Petra Klotsche

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