Wie sagte doch schon der chinesische Philosoph Lotse? „Nur wer seine Ziele kennt, findet auch den Weg“. Und genau diese Weisheit musst du für dich und dein Unternehmen auch umsetzen. Wenn du als Gründer erfolgreich sein willst, dann musst du auch wissen, wohin für dich die Reise gehen soll. Aber nicht nur deine Ziele musst du ihm Blick haben, sondern du musst auch immer wieder prüfen, ob du auch wirklich auf dem richtigen Weg bist.

Setze dir Ziele und prüfe regelmäßig den Erfolg

Du musst dir für dein Unternehmen Ziele setzen, die aber realistisch sein müssen. Wenn du denkst, dass du im nächsten Jahr schon Millionär bist, dann wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit scheitern. Also bleibt bei deiner Zielsetzung immer schön realistisch und prüfe immer wieder, ob du auch auf dem richtigen Weg bist, um deine Ziele auch zu erreichen. Ich will dir hier ein paar Tipps geben, wie du dir die richtigen Ziele setzen kannst.

Klare Ziele haben viele Vorteile

Du meisten Gründer wie du, scheuen sich davor, sich Ziele zu setzen und legen am liebsten einfach mal so richtig los. Was dabei herauskommt, wird man dann schon sehen. Doch das ist der falsche Ansatz, denn du kannst so schnell den wirklichen Überblick verlieren. Klare Ziele haben für dich folgende Vorteile:

  • Du kannst effektiver sein. Wenn du dir klare Ziele setzt, dann kannst du deine Kräfte darauf bündeln, diese zu erreichen. Du hast den Vorteil, dass du ganz gezielt vorgehen kannst. Damit kannst du deutlich mehr Leistung schaffen, sowohl für dich selbst als auch für dein Unternehmen.
  • Du behältst die Kontrolle. Wenn du dir klare Ziele setzt, dann kannst du auch immer leichter prüfen, ob du auf dem richtigen Weg bist, ob du als Gründer Fortschritte machst oder ob du Korrekturen vornehmen musst.
  • Du kommst leichter an Kapital. Wenn du Fremdkapital brauchst, dann wirst du einfacher Geldgeber finden, wenn du schon in deinem Businessplan klare Ziele formulierst.
  • Du bist motivierter. Wenn du dir Ziele setzt und Stück für Stück diesen Zielen näherkommst, dann steigt auch deine Motivation. Aber Vorsicht. Du musst dir auch Ziele setzen, die wirklich realistisch sind. Sonst bewirkst du genau das Gegenteil.

Teile deine Ziele richtig ein

Wenn du dir als Gründer Ziele setzt, dann musst du diese auch in Etappen einteilen. Also welche Ziele willst du kurzfristig erreichen, wie sehen deine Ziele in drei Jahren aus und wohin willst du langfristig gesehen hin. Das brauchst du, damit du auch immer den Überblick behältst und vor allem auch dafür, immer wieder deine Fortschritte messen zu können. Die Zeitfenster für die Ziele solltest du dir aber gut überlegen. Also beispielsweise in Ziele in drei Jahren, in fünf Jahren und in Ziele in 10 Jahren. Dies ist aber nur ein Beispiel. Letztendlich musst du selbst realistisch abschätzen, welche Zeiträume für dich wichtig sind. Am besten kannst du das machen, wenn du dir deine Marktanalyse vornimmst und daraus deine Ziele ableitest.

Vision und Mission für langfristige Ziele

Wenn du dir langfristige Ziele setzt, dann musst du darin auch Vision und Mission wiederfinden. Deine Vision sollte so aussehen, dass du dir hier klar ein Ziel setzt, wo du mit deinem Unternehmen in 10 Jahren sein willst. Das hat aber jetzt weniger mit Rechenspielen zu tun, sondern als Vision zählt vor allem, wo DU dich in diesem Zeitfenster selbst siehst. Genauso wichtig ist aber die Mission in deiner langfristigen Zielsetzung. Hier aber steht der Kunde im Vordergrund, der dein oder deine Produkte erwerben soll. Die Mission sollte deshalb für dich so sein, dass du mit deinem Unternehmen helfen kannst, die Ziele deiner Kunden zu erreichen. Verstehst du was ich meine?

SMART hilft dir bei deinen kurz- und mittelfristigen Zielen

Wenn du mit deinen langfristigen Zielen durch bist und du für dich deine Vision und deine Mission formuliert hast, dann kannst du dir die kurz- und mittelfristigen Ziele setzen. Da würde ich dir empfehlen, am besten mit der SMART-Regel vorzugehen. Kennst du noch nicht? Hier erkläre ich dir, wie die SMART-Regel aussieht:

  • S für Spezifisch: Damit meine ich, dass du deine Ziele immer so konkret wie möglich formulieren sollst. Sagen wir einfach als Beispiel, dass du im nächsten Jahr 25% mehr Umsatz machen möchtest.
  • M für Messbar: Du musst immer darauf achten, dass du deine Ziele auch messen kannst. Gut möglich ist das vor allem dann, wenn du dir quantitative Ziele setzt.
  • A für Attraktiv: Du musst dir Ziele setzen, die dich oder auch dein Team ganz besonders motivieren. Je attraktiver es ist ein Ziel zu erreichen, desto größer ist auch die Leistung, die man dafür aufbringt um es zu schaffen.
  • R wie Realistisch: Du solltest bei deiner Zielsetzung auf dem Boden bleiben. Nicht mit der rosaroten Brille deine Ziele setzen, sondern sich das als Ziel setzen, was man auch wirklich realistisch erreichen kann.
  • T wie Terminiert: Genauso wichtig wie Ziele setzen ist, so wichtig ist es auch für dich, dir einen Zeitpunkt zu geben, wann dieses Ziel erreicht werden soll. Der Termin sollte dabei sehr konkret sein. Also nicht sagen, im Sommer nächsten Jahres will ich 500 Kunden haben, sondern dir sagen, am 01. Juli nächsten Jahres will ich 500 Kunden haben.

Du musst dir Teilziele setzen

Ich hatte ja bereits mehrfach erwähnt, wie wichtig es ist, immer wieder zu messen, ob du auf dem richtigen Weg bist, um deine Ziele zu erreichen. Das gelingt dir am besten, wenn du dir Teilziele steckst. Konkret heißt das, dass du dir deine langfristigen, mittelfristigen und kurzfristigen Ziele nochmals unterteilst. Bleiben wir beim Beispiel von oben. Du hast das Ziel am 01. Juli nächsten Jahres 500 Kunden zu haben. Das ist dein Hauptziel. Als Teilziel könntest du das nun noch quartalsweise formulieren. Also am Jahresende 200, am Ende des ersten Quartals im neuen Jahr 300 und dann zum 01. Juli 500. Um zu messen, ob du auf dem richtigen Weg bist diese Ziele zu erreichen, solltest du am besten alle zwei Wochen deine Kennzahlen überprüfen, mindestens jedoch einmal monatlich.

Du musst regelmäßig messen und auch korrigieren

Dem Messen kommt im Rahmen der Zielsetzung und Zielerreichung eine zentrale Rolle zu. Genau aus diesem Grund musst du deine Ziele auch realistisch setzen, denn sonst ist eine vernünftige Messbarkeit nicht gegeben. Auf dem Weg zur Zielerreichung musst du aber sowohl quantitative als auch qualitative Ergebnisse messen. Das heißt, auch Bewertungen von Kunden sind für dich wichtig und nicht nur Zahlen wie Umsatz und Gewinn. Nur zufriedene Kunden werden dir helfen, deine Ziele zu erreichen. Solltest du feststellen, dass du mit der Erreichung deiner Ziele nicht so richtig voran kommst, dann musst du auch bereit sein, etwas zu korrigieren. Aber bevor du zu korrigieren beginnst, solltest du erst noch genau analysieren. Vielleicht war deine Zielsetzung zu gewagt, oder vielleicht hast du die falschen Mittel eingesetzt, um diese Ziele zu erreichen. Manchmal ist es einfach aber auch nur so, dass du dir vielleicht ein bisschen mehr Zeit zugestehen solltest. Manchmal dauert es einfach ein bisschen länger, bis sich der gewünschte Erfolg einstellt.

Warum du keinen Erfolg hast ohne die richtigen Ziele
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