Diese jungen Unternehmen aus der Hansestadt solltest du dir merken

Die 10 erfolgreichsten Startups in Hamburg

Obwohl Hamburg nicht Gründerstadt Nummer 1 in Deutschland ist, kann sie jungen Unternehmern dennoch einiges bieten. So gilt die schöne Hansestadt als geeigneter Gründungsort vor allem für Tech-Startups. Damit du auch kein aufstrebendes Unternehmen aus dem Norden verpasst, stellen wir dir hier die zehn erfolgreichsten Startups in Hamburg der letzten fünf Jahre vor.

Die Gründerszene in Hamburg

Die Hamburger Gründerszene bietet Gründungsinteressierten optimale Bedingungen besonders hinsichtlich technologiebasierter Geschäftsmodelle. Doch auch darüber hinaus erkennt die Stadt das Potenzial von Neugründern und ermöglicht ein gut aufgebautes Netzwerk. Dieses besteht aus Netzwerktreffen in regelmäßigen Abständen, Events in unterschiedlichen Formen und auch ausreichenden Finanzierungsmöglichkeiten. Neben regionalen Förderprogrammen, sitzen auch eine Vielzahl an Inkubatoren und Risikokapitalgeber in Hamburg.

Das sind die erfolgreichsten Startups in Hamburg der letzten fünf Jahre

Um ein paar der Hamburger Unternehmen, die in den letzten fünf Jahren gegründet wurden, kennenzulernen, stellen wir die zehn erfolgreichsten Startups vor, die sich in der Hansestadt einen Namen gemacht haben.

1. Firal

Damals hießen sie noch „Pay with a Tweet“ und der Name war gleichzeitig ihre Geschäftsidee. Doch heute heißen sie Firal und auch ihr Konzept haben sie überarbeitet. Demnach etablieren die Gründer nun einen deutschen Software-Anbieter für Empfehlungsprogramme. Zwar ist Empfehlungsmarketing keine neue Geschäftsidee, doch der Markt dafür soll mehrere Millionen US-Dollar schwer sein, sagt einer der Gründer von Firal. Von dem Empfehlungsprogramm sollen besonders andere Startups profitieren. Denn diesen fehlen oftmals die Ressourcen um eigene Programme zu entwickeln. Mit Firal lässt sich einfach und ohne großen Aufwand ein gut aufgebautes Programm auf jeder Website einbinden.

2. Oak25

Die jungen Gründer von Oak25 starteten 2018 mit ihrem Unternehmen. Aus eigenem Bedarf heraus, entwickelten die Hamburger Emil und Jacob einen vollreflektierenden Rucksack für Farradfahrer. Dieser erhöht deutlich die Sichtbarkeit von Radfahren im Dunkeln und ist zudem praktisch konzipiert für Laptops und Tablets. Durch Funktionalität und stilvolles Design kommt der Rucksack gut an. Um diesen entwickeln zu können, sammelten die Gründer durch eine Crowdfunding-Kampagne einen Großteil des Kapitals. Mit diesem soll nun auch die Produktpalette vergrößert und die Zielgruppe noch besser erreicht werden. Aufgrund dieses Erfolgs gehört Oak25 zu den erfolgreichsten Startups in Hamburg.

3. Geschenke.de

Das E-Commerce Startup Geschenke.de ist ein Online-Shop für kreative und ausgefallene Geschenkideen und Lifestyle-Produkte. Egal für welches Event, die Website zeigt dir stets passende Geschenke zu jedem Anlass. Dafür verbündeten sich design3000 und Geschenke.de im Jahre 2016 und steigerten somit die Ressourcen für das Unternehmen und förderten dessen Wachstum. Mit bekannten Investoren und Gesellschaftern an Bord möchte das Startup nun die Marke weiter ausbauen und die Produktpalette vergrößern.

4. AFM Media

Das Hamburger Startup startete 2015 und wurde von den Schülern Alexander und Marko ins Leben gerufen. Was anfänglich als Website für Gaming-Laptops begann, entwickelte sich mit der Zeit zu einem erfolgreichen Marketing-Unternehmen in Zusammenarbeit mit einem dritten jungen Mann, Finn. 2019 waren die drei so erfolgreich mit ihrer Beratung und Vermarktung von ihren Kunden, dass das Unternehmen nun offiziell als AFM Media bekannt ist. Die Spezialisierung der jungen Männer auf die Coaching- und Beratungsbranche haben sie in kürzester Zeit zu Marketingexperten gemacht, die die Branche mit ihrer Expertise anführen. Daher kann AFM Media mittlerweile einige Mitarbeiter verzeichnen, ihre Dienstleistungen ausweiten und gehört daher zu den erfolgreichsten Startups in Hamburg.

5. moovin

Das Immobilien-Startup moovin versucht den gesamten Prozess der Mietung und Vermietung von Immobilien für Vermieter, Eigentümer oder Wohnungssuchende zu digitalisieren und zu vereinfachen. Denn von der Erstellung der Exposés bis hin zur Organisierung von Besichtigungsterminen über sämtliche Online-Portale wie immobilienscout24 und immonet, soll moovin den Prozess modernisieren und transparent machen. Somit möchten die Gründer die Branche revolutionieren und zum digitalen Immobilienmarktplatz Nummer 1 werden. Die bisherigen Umsätze generierte das Startup aus kostenpflichtigen und frei wählbaren Grundmodulen seines Produktportfolios, das sich aus verschiedenen und einzeln buchbaren Maklerleistungen zusammensetzt.

6. Soziago

Das Hamburger Startup Soziago hat das Ziel, den Sozialdienstleistungsmarkt transparenter und strukturierter werden zu lassen. Denn die Gründer, die selbst jahrelang in der Branche tätig waren, wissen genau welche Probleme diese beinhaltet und wie man effektiv nach Lösungen suchen kann. Mit Soziago möchten die Unternehmer Angebote von Kitas, Pflegeheimen und sozialen Einrichtungen jeder Art sichtbar machen. 2015 entwickelten sie das Konzept dafür und bekommen dafür finanzielle Unterstützung des Social Impact Lab, welches soziale Startups fördern. Dadurch ist Soziago als Informationsplattform online und beinhaltet über 3.000 Einrichtungen in Hamburg. Zukünftig sollen neben Informationen auch Bewertungen der Einrichtungen zur Dienstleistung gehören.

7. Joblift

Ein weiteres erfolgsversprechendes Startup aus Hamburg ist Joblift. Dieses sammelt Stellenangebote, die europaweit inseriert werden und stellt sie auf einer Plattform zusammen. Dafür durchsucht Joblift über 100 Jobbörsen und mehrere Tausend Jobangebote in Deutschland und Ländern wie Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden. Durch ein vorher angelegtes Profil mit aufwendig angelegten Filtern kann der Kunde den passenden Job für sich finden. Aufgrund der Mithilfe von großen und bekannten Investoren konnte Joblift bereits mehrere Millionen Euro in ihr Konzept investieren und ihre Position am Markt ausweiten. Damit reiht sich das Unternehmen in die Top-10 der erfolgreichsten Startups in Hamburg ein.

8. Rocket Beans TV

Obwohl prognostiziert wurde, dass es bald kein lineares Fernsehen mehr geben wird, haben sich die Gründer von Rocket Beans TV nicht beirren lassen und 2015 ihren Online-Sender gegründet. Ihre Zielgruppe sind vor allem junge Menschen. Dabei begann alles als erfolgreicher YouTube Kanal und mündete in einem Live Programm. Jeden Tag wird circa zehn Stunden live gesendet, ein Ablauf vorbereitet und während des Streamens über die Chat-Funktion von YouTube Fragen direkt beantwortet. Finanziert wird das Startup über Spenden, Affiliate-Links, Merchandise und Einnahmen über YouTube.

9. StyleLounge

Das E-Commerce-Startup StyleLounge bietet seinen Kunden ein Modepreisvergleich-Portal im Internet. Als Teil von Fashiola.de generiert das Startup die Möglichkeit nach bestimmten Produkten zu suchen oder den gesamten Bekleidungsbereich zu durchwühlen. Dabei sucht das Unternehmen auf bekannten und eher weniger bekannten Portalen. Von Zalando, dem Shopping-Riesen, bis hin zu Deerberg, ein Shop für hochwertige Bio-Wolle und echtem Leder, ist alles dabei. Dies bedeutet 300 Shops und über 5.000 Marken im Vergleich mit zusätzlichem Verfügbarkeitscheck. Doch obwohl das Startup schon 2014 gegründet wurde, ging es erst 2015 online. Mit Hilfe von einigen Investoren konnte das Unternehmen schnell wachsen und ihr Team erweitern.

10. AdDefend

AdDefend ist heute einer der führenden Anbieter für Adblock Advertising. Folglich liefert AdDefend digitale Werbemittel und kann durch die die Reaktivierung von Reichweite auch die Nutzer ansprechen, die digitale Werbung eigentlich nicht mehr erreicht. Die Plattform zur Monetarisierung von Reichweite finanziert sich über die Umsatzbeteiligung ihrer Kunden und steht seit einiger Zeit auf eigenen Beinen. Durch die geschäftlichen Änderungen und Ressourcen konzentriert sich AdDefend nun weiter auf seine Produktentwicklung.

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Über den Autor

Autorenprofil: Lisa Goldner

Lisa Goldner

Nach ihrem Abitur 2013 entschied sich Lisa für ein Studium des Journalismus als auch der Unternehmenskommunikation und konnte durch den nahen Praxisbezug ein breit gefächertes Repertoire an Kenntnissen beider Branchen sammeln. Während des Studiums arbeitete sie als Assistenz der Öffentlichkeitsarbeit in einem öffentlich-rechtlichen Kulturbetrieb und erlernte somit auch essenzielle Aufgaben des Eventmanagements. Im Anschluss begann sie in Kiel den Masterstudiengang ”Angewandte Kommunikationswissenschaft“, in dem sie ihre Erfahrungen durch Projekte und wissenschaftliche Arbeiten besonders in den Bereichen Journalismus und Marketing ausbauen konnte. Seit Januar 2020 ist Lisa Volontärin in der Online-Redaktion von Gründer.de.

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