Von der einfachen Idee bis zum zahlenden Kunden

Selbstgemachtes verkaufen: So verdienst du Geld mit deinem Hobby

Du bist handwerklich begabt, kannst gut basteln, stricken oder nähen? Hast du vielleicht eine besondere Begabung fürs Malen oder bis ein leidenschaftlicher Koch? Dann mach doch daraus dein eigenes Business, denn Selbstgemachtes verkaufen funktioniert über das Internet oder auch lokal, wenn du es richtig angehst, richtig gut. Auf welche Dinge es beim Verkauf deiner handgefertigten Produkte ankommt und was du beim Verkauf beachten solltest, verraten wir dir in diesem Artikel.

Dein Vorteil: Die Kunden lieben selbstgemachte Produkte

Wir leben heute in einer Wegwerfgesellschaft. Wir nutzen Dinge meist nur kurz, werfen sie dann mehr oder weniger achtsam einfach in den Müllcontainer und verursachen dadurch gigantische Abfallberge. Man kann die meisten Produkte günstig nachkaufen, also kann man nicht mehr ganz so schön aussehende Dinge unbedacht entsorgen und ersetzen. Die Gesellschaft schätzt den Wert einer Sache beziehungsweise eines Produktes nicht mehr. Dabei steckt oft viel Arbeit, Material und Kreativität dahinter. Solche „Handmade“-Produkte sind bei vielen Menschen wieder begehrt, weil sie von exzellenter Qualität sind, aus hochwertigsten Materialien bestehen und vor allem keine Waren „von der Stange“ sind. Selbstgemachtes ist für viele ein Stück Luxus und diesen holt man sich gerne ins Haus.

Es ist kein Zufall, dass wieder mehr Menschen auf der Suche nach Selbstgemachtem sind und dafür auch mehr Geld bezahlen. Es wird wieder darüber nachgedacht, wie viel Aufwand in einem Produkt steckt. Manche schätzen zudem die Einzigartigkeit von Produkten, die nicht im Rahmen einer Massenproduktion hergestellt wurden, sondern in liebe- und mühevoller Handarbeit entstanden. Diesen Trend kannst du erfolgreich aufgreifen und Selbstgemachtes verkaufen.

Selbstgemachtes verkaufen am Beispiel von Seife und Schlüsselanhängern

Wenn du eine Begabung zur Handarbeit besitzt, dann überlege dir zunächst, welches Produkt du mit deinen Fähigkeiten produzieren und verkaufen könntest. Es kommt also vor allem darauf an, eine Idee für ein Produkt zu entwickeln. Nehmen wir an, du hast Freude daran, Seifen zu kreieren oder Schlüsselanhänger aus Kronkorken herzustellen. Dann könntest du daraus schon ein Geschäft machen und die Seifen beziehungsweise Schlüsselanhänger als Selbstgemachtes verkaufen. Spielen wir das einfach an diesen beiden Beispielen durch. Wie könnte ein möglicher Prozess von der Idee bis zum Verkauf deiner Handarbeit aussehen?

Materialien und Lagerfläche

Viele entdecken ihr kreatives oder handwerkliches Talent eher aus Zufall und nebenbei – beim Ausüben eines Hobbys, der Renovierung der eigenen vier Wände oder beim Basteln mit den Kindern. Meist wächst die Idee spontan, aus dem Talent ein Geschäft zu machen. Die grundsätzliche Idee ist damit geboren. Um aber Selbstgemachtes verkaufen zu können, musst du es zunächst in entsprechenden Mengen herstellen. Damit du eine ausreichende Stückzahl produzieren kannst, benötigst du natürlich die notwendigen Materialien. Hier zeigt sich schon das erste Problem, denn es stellt sich die Frage, woher du die benötigten Mengen an Material bekommst und zwar zu einem Preis, der noch eine Gewinnspanne zulässt. Schließlich möchtest du damit verdienen.

Wenn du dann das Material besorgst, musst du es auch irgendwo lagern, ebenso wie später das selbstgemachte Produkt. Du brauchst also neben dem Material auch einen ausreichend großen Stauraum. Außerdem ist bei manchen Produkten ein geeigneter Produktionsraum notwendig, wie du später am Beispiel der Seife noch sehen wirst.

Feedback zum Produkt einholen

Es ist zwar schön, dass du etwas herstellen kannst, aber es ist nicht sicher, ob die Leute auch kaufen würden. Deshalb ist es sinnvoll, vor dem Beginn eines professionell aufgezogenen Geschäftes zunächst möglichst viel Feedback einzuholen, wie das von dir Selbstgemachte bei anderen ankommt. Dafür stelle zunächst eine begrenzte Anzahl von Seifen oder Schlüsselanhängern her, verschenke sie an Familie oder Freunde und bitte um eine ehrliche Rückmeldung bzw. Meinung. Vor allem sollten dir die Testpersonen ein Feedback zu den folgenden Themen geben:

  • Materialien
  • Verarbeitung
  • Konsistenz, Haptik (z. B. Gefühl bei der Benutzung der Seife)
  • Geruch (z. B. riecht die Seife den Inhaltsstoffen gemäß)
  • Nutzen (z. B. wie gut reinigt die Seife)
  • Gesamteindruck (ist das Produkt empfehlenswert)

Ein solches Feedback gibt dir einen ersten, aber wichtigen Hinweis darauf, ob du Erfolg hättest, wenn du deine Kreationen als Selbstgemachtes verkaufen würdest.

Planung der Herstellung und Stückzahl

Ist das Feedback zu deinen Seifen oder Schlüsselanhängern positiv ausgefallen, überlege anschließend, wie groß die Menge sein soll, die du herstellen möchtest beziehungsweise kannst. Und: Wie muss der Herstellungsprozess gestaltet sein, damit du eventuell auch größere Mengen bewältigst? Es ist immer günstig ein Produktlager zu haben, in dem sich eine Reserve befindet. Nichts ist schlimmer, als wenn ein Kunde ein Produkt kaufen möchte, es aber nicht geliefert werden kann, weil du es nicht mehr vorrätig hast.

Sei also realistisch. Probiere aus, wie viele Seifen oder Schlüsselanhänger du täglich, wöchentlich oder monatlich herstellen kannst, ohne dass die Qualität oder deine Motivation darunter leidet. Bei großen Online-Handelsplätzen kannst du dem Kunden auf der Produktdetailseite anzeigen lassen, wie viele Seifen oder Schlüsselanhänger noch verfügbar sind. Hast du einen eigenen Onlineshop, kannst du eine solche Anzeige meist ebenfalls platzieren. So kommst du nicht in Bedrängnis, sondern verkaufst eben nur so viele Teile, wie du herstellen kannst und auf Lager hast.

Anmeldung bei den Kontrollbehörden

Vor allem selbst hergestellte Seifen darfst du nicht einfach so verkaufen, sondern musst einige Hürden nehmen, bevor Kunden in den Genuss deines Produktes kommen können. Ein erstes Hindernis sind geeignete Räumlichkeiten für die Herstellung. Diese müssen leicht zu reinigen und so gestaltet sein, dass man darin hygienisch einwandfrei arbeiten kann. Am besten nimmst du Kontakt mit der zuständigen Behörde auf und informierst dich, welche Anforderungen Kontrolleure an deine „Seifenküche“ stellen.

Eine weitere Anforderung ist, dass du dich bei den zuständigen Kontrollbehörden (Landratsamt, Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt sowie Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) anmeldest. Bei den Behörden musst du für jede Seifenkreation eine sogenannte Sicherheitsbewertung präsentieren, die von einem Labor erstellt wird. Durch diese Bewertung weist du die Unbedenklichkeit bezüglich der Gesundheit nach.

Auch die Dokumentation der Herstellung eines Produktes ist vorgeschrieben, gerade bei Seifen. Für jede neue Einheit muss aufgelistet werden, welche Inhaltsstoffe in welchen Mengen enthalten sind und welche Arbeitsschritte ausgeführt wurden. Jede Charge erhält eine Chargennummer anhand derer man bei Problemen nachvollziehen kann, wie und woraus das Produkt entstanden ist.

Weitere Hindernisse, wenn du Selbstgemachtes verkaufen möchtest, können die Anforderung an deinen Onlineshop oder steuerrechtliche Vorgaben sein (Gewerbeschein, Steuernummer, Kleinunternehmerregelung, Umsatzsteuer ja oder nein). Setz dich mit all diesen Dingen auf jeden Fall vorher auseinander, es ist letztendlich Teil deines Business.

Ein guter Businessplan

Damit du dein Selbstgemachtes erfolgreich verkaufen kannst, musst du Ausgaben und Einnahmen gut kalkulieren, dir also einen Businessplan zulegen. Dir entstehen erst einmal Kosten, die du in deine Planung mit einbeziehen musst:

  • Material
  • Werkzeuge (falls benötigt)
  • Arbeitszeit
  • Raummiete (Produktionsstätte, Lager)
  • Mietnebenkosten (Strom, Heizung, Wasser)
  • Verpackungsmaterial
  • Versandkosten
  • Personalkosten (falls benötigt)

Diese Gesamtkosten müssen heruntergebrochen werden. Du musst errechnen, welche Kosten bei den einzelnen Posten pro Stück des hergestellten Produkts anfallen. Um am Ende etwas hinzuzuverdienen, ist es also wichtig, dass du sämtliche Ausgaben auf das einzelne Produkt umschlägst. Der Verkaufspreis sollte so hoch sein, dass du nicht nur die anfallenden Kosten deckst, sondern auch etwas übrig behältst. Dies nennt man Gewinnmarge.

Businessplan erstellen in 10 Schritten

Schritt 1: Idee, Angebot und die Zielgruppe

Im ersten Kapitel gibst du direkt einen ersten Eindruck davon, wie das Konzept deines Unternehmens aussehen soll. Was ist deine Grundidee? Wie kannst du anderen mit deiner Idee helfen und was genau ist dein Ziel? Das solltest du sehr präzise bestimmen und beschreiben können. Darüber hinaus solltest du dir genau überlegen, wer deine Zielgruppe ist und diese ebenfalls konkret definieren. Damit wird es dir im folgenden Kapitel leichter fallen, eine Marktanalyse anzufertigen.

Schritt 2: Markt und Wettbewerb

Hier geht es darum, sich intensiv mit dem Markt und den Mitbewerbern auseinanderzusetzen. Wie groß ist der Markt? Lohnt es sich hier ein Business zu starten? Mache dir bewusst, welche Wettbewerber du hast. Damit du nicht schon zu Beginn des Markteintritts stark mit diesen zu kämpfen hast, solltest du dir überlegen, was du besser machen kannst. Fertige die Analyse so detailliert wie nur möglich an, um perfekt auf deinen Start ins Business vorbereitet zu sein.

Schritt 3; Visionen und Ziele bestimmen

Besonders wichtig für dich als Unternehmer und für dein restliches Team ist es, genau Ziele und Visionen festzulegen, auf die ihr gemeinsam hinarbeiten könnt. Nur wenn du dieses Ziel einmal mit deinem Team oder deinen Gründern festgelegt hast, ist es dir möglich, die darauf abgestimmten Maßnahmen festzulegen. Sie geben dir eine Richtung vor, auf die eine Strategie aufgebaut werden kann.

Schritte 4: Deine Strategie

Auch die Strategie muss sehr gut durchdacht werden. Schließlich musst du mit ihr zu deinen Zielen gelangen. Hier musst du dir vor allem überlegen, welchen Nutzen dein Unternehmen deinen Kunden bringt. Und wie kannst du diesen Nutzen am besten umsetzen? Überlege dir in jedem Fall eine bessere Strategie als deine Mitbewerber und prüfe, was du besser machen kannst als sie. Auch alternative Strategien können sinnvoll sein, da nie gesagt ist, dass die erste Strategie direkt auf Anhieb funktioniert.

Schritt 5: Marketing

Auch die Strategie muss sehr gut durchdacht werden. Schließlich musst du mit ihr zu deinen Zielen gelangen. Hier musst du dir vor allem überlegen, welchen Nutzen dein Unternehmen deinen Kunden bringt. Und wie kannst du diesen Nutzen am besten umsetzen? Überlege dir in jedem Fall eine bessere Strategie als deine Mitbewerber und prüfe, was du besser machen kannst als sie. Auch alternative Strategien können sinnvoll sein, da nie gesagt ist, dass die erste Strategie direkt auf Anhieb funktioniert.

Schritt 6: Rechtsform und Steuern

Ein sehr unbeliebtes, aber trotzdem sehr wichtiges Thema: Die Wahl der Rechtsform und alles rund um die Steuern. Hier schreibst du nieder, für welche Rechtsform du dich entschieden hast, welche Genehmigungen du für dein Unternehmen brauchst, wie dein Unternehmen heißen soll und alles weitere, was in Richtung Buchhaltung geht.

Schritt 7: Gründerteam und Organisation

In diesem Kapitel gibst du an, wie ihr als Firma organisiert seid. Hast du einen Partner? Wer ist alles in deinem Gründerteam? Hier muss ersichtlich werden, wer für was verantwortlich ist, welche Strukturen ihr noch aufbauen wollt, wer schon alles im Unternehmen tätig ist und wer noch dazu kommt. Auch die Meilensteine, die du mit deinem Unternehmen erreichen willst, werden hier eingetragen.

Schritt 8: Finanzen

Die Finanzen bilden den Hauptteil deines Businessplans und müssen sehr genau berechnet und überprüft werden. Hier solltest du dir möglichst keine Fehler erlauben. Wo steht ihr gerade mit eurem Unternehmen, wie viel Kapital benötigt ihr noch und wann ist der Break-Even-Point geplant? – All das sind wichtige Fragen, die in dem Finanz-Teil berücksichtigt werden müssen. Spätestens hier ist es sinnvoll, ein geeignetes Tool zur Hand zu haben, mit dem sich alles leichter ausrechnen lässt.

Schritt 9: SWOT-Analyse

Nach den ganzen Zahlen folgt anschließend die SWOT-Analyse. SWOT steht für Strengths, Weaknesses, Opportunities und Threats. Hier listest du also die Stärken, Schwächen, Stärken und Risiken deines Unternehmens auf und erklärst diese. Im nächsten Schritt müssen dann Maßnahmen getroffen werden, wie mit den Ergebnissen umgegangen wird, damit die Chancen maximiert und die Risiken minimiert werden können.

Executive Summary

Als letztes Kapitel folgt die Executive Summary, eine aussagekräftige Zusammenfassung deines Businessplans. Hier werden nochmal die wichtigsten Punkte deines Businessplans zusammengefasst, um den Investoren und Banken einen guten Überblick über dein Unternehmen zu geben. Erwähne hier also nochmal die wichtigsten Kernaussagen der Geschäftsidee, deines Teams, der Marktanalyse, der Chancen und Risiken und der Finanzierung.

Um als Händler Selbstgemachtes verkaufen zu können, musst du normalerweise ein Gewerbe anmelden und wirst als Selbstständiger eingestuft. Solange du das Geschäft nebenbei ausübst und zusätzlich eine feste Anstellung hast, musst du dir um sonstige Kosten wie Krankenversicherung keine Sorgen machen.

Sobald du aber hauptberuflich als Händler tätig bist, ist es notwendig, so zu kalkulieren, dass alle anfallenden Kosten wie Wohnungsmiete, Telefon, Fahrzeug, Steuern und Sozialabgaben durch die Einnahmen gedeckt werden. Rechne dir aus, wie hoch deine monatlichen Gesamtkosten sind und berechne dann, wie viele Stücke deines selbstgemachten Produkts du jeden Monat verkaufen musst, um diese Kosten zu decken und auch noch Geld für Lebensmittel oder Hobbys übrig zu behalten.

Die richtigen Verkaufskanäle finden

Du hast mit der Herstellung deines selbstgemachten Produktes begonnen und einen kleinen Vorrat erarbeitet. Dann geht es als nächstes darum zu überlegen, über welche Kanäle du dein Selbstgemachtes verkaufen möchtest beziehungsweise kannst. Du hast verschiedene Möglichkeiten, dein Produkt an den Mann oder die Frau zu bringen.

Verkauf auf Märkten oder Ladengeschäften

Die klassische Methode ist der Verkauf auf Kreativmärkten. Dort hast du einen eigenen Stand und kommst so direkt mit den Kunden in Kontakt. Hier ist von Bedeutung, dass diese dein Produkt mit deiner Persönlichkeit verbinden. Du bist sehr viel besser in der Lage beispielsweise etwas zur Idee, den Materialien und zur Herstellung deiner Seifen oder Schlüsselanhänger zu sagen. Eine solche Chance hast du beim Verkauf über das Internet nicht. Wenn du ein breites Publikum ansprechen möchtest, kannst du auch in Fachgeschäften vorstellig werden und dein Produkt dort anbieten. Im Idealfall kannst du den Inhaber für dein Produkt begeistern, er verkauft es auf Kommissionsbasis oder auf Grundlage einer anderen Vereinbarung.

Onlineshop und Onlinemarktplätze als Verkaufsorte

Der Trend geht heute in Richtung Onlineshopping. Deshalb überlege dir, ob du vielleicht dein Selbstgemachtes online verkaufen möchtest. Mit einem eigenen Onlineshop oder mit einem Seller-Account auf großen Onlinemarktplätzen wie Amazon beziehungsweise eBay oder auch bei Onlinemarktplätzen wie Etsy die sich auf den Verkauf von Selbstgemachtem spezialisiert haben.

Der größte Vorteil ist die Reichweite, wenn du Selbstgemachtes im Internet verkaufst. Du kannst dein Produkt nämlich nicht nur regional anbieten, sondern weltweit, weil das Internet keine Ländergrenzen kennt. Die Nutzung von Onlinemarktplätzen hat aber ihren Preis. Dort kannst du deine Produkte einstellen und zahlst dafür eine Gebühr an das Unternehmen. Diese Gebühr ersparst du dir, wenn du einen eigenen Onlineshop ins Netz stellst. Das hat auch den Vorteil, dass deine eigene Marke – diese hast du schließlich mit deinem Produkt geschaffen – stärker im Fokus steht und so bekannter wird.

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Werbung machen für Eigenprodukte

Wenn du Selbstgemachtes verkaufen möchtest, ist es eine sehr wichtige Aufgabe für dich, dein Produkt so effizient wie möglich zu bewerben. Nur einen Onlineshop zu kreieren und dann auf Kunden zu warten, wäre der direkte Weg in die Erfolglosigkeit. Du musst die Menschen auf das neugierig machen, was du in mühevoller Arbeit herstellst. Du musst sie von deiner Qualität überzeugen, die sie beim Kauf deines Produktes erhalten. Und natürlich musst du sie vom Nutzen deines Produktes begeistern. Bring ihnen näher, wie z. B. pflegend deine selbstgemachte Seife ist und wie hip es ist, einen von dir designten Schlüsselanhänger aus Kronkorken zu besitzen. Wie bewirbst du aber dein selbstgemachtes Produkt am besten?

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Social-Media-Kanäle für Werbung nutzen

Die meisten Menschen erreichst du heute über die verschiedenen sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter, Instagram oder YouTube. Genau hier solltest du für dein Produkt werben. Du kannst deine Familie, Freunde und Bekannte dazu einladen, Produktbeiträge zu liken, zu teilen oder zu kommentieren. Dadurch erreichst du wiederum deren Freunde und Bekannte und so weiter. Schon alleine dadurch steigert sich der Bekanntheitsgrad deines selbstgemachten Produkts.

Über Google und Co. für dein Produkt werben

Natürlich kannst du auch die großen Suchmaschinen nutzen, um dort Werbeanzeigen zu schalten. Allerdings musst du dafür Geld in die Hand nehmen, denn solche Anzeigen kosten Geld. Google beispielsweise lässt sich nach Klicks bezahlen, d. h. es fallen tatsächlich erst Kosten für dich an, wenn jemand deine Werbeanzeige anklickt. Auch die gute alte Anzeige in einer Zeitung oder einem Stadtmagazin kannst du nutzen, um dein Selbstgemachtes zu verkaufen.

Produktvideos als Werbung für dein Selbstgemachtes erstellen

Eine gut gestaltete Werbeanzeige in Schrift- oder Bildform wird zwar von vielen Kunden als positiv wahrgenommen, die Wirkung einer Werbung mithilfe eines Videos erreicht sie aber nicht. Bewegte, gut inszenierte Bilder fesseln den Zuschauer einfach am meisten. Gerade bei selbstgemachten Produkten ist es daher sinnvoll, beispielsweise den Herstellungsprozess darzustellen und zu zeigen, wie viel Arbeit und Herzblut in deinem Produkt steckt. Lass die Kunden hautnah miterleben, wie deine Seife oder dein Schlüsselanhänger in mühe- und liebevoller Arbeit entsteht. So etwas begeistert und reizt zum Kauf.

Selbstgemachtes einfach verkaufen – Handelsagenturen unterstützen dich

Du kannst dir professionelle Hilfe holen für den Fall, dass du zwar Talent besitzt, ein Produkt zu kreieren, aber dich überfordert fühlst, den Verkauf allein zu organisieren. Es gibt gewisse Handelsagenturen, die sich darauf spezialisiert haben, sich deines Produktes anzunehmen und sich um die Werbung, die Verhandlungen mit Händlern und Onlinemarktplätzen, Produktpräsentation oder Preiskalkulation zu kümmern. Aber natürlich zahlst du für solchen Service Geld.

Fazit: Selbstgemachtes verkaufen erfordert Planung

Die Idee, etwas Selbstgemachtes verkaufen zu wollen, ist sicher ein spannendes Projekt. Es erfordert aber eine ganze Menge an Zeit, Energie und Geld. Um mit dem Verkauf von Handmade-Produkten wirklich Geld zu verdienen und von den Einnahmen leben zu können, musst du professionell an die Sache herangehen. Überlege dir vorher sehr genau, was du verkaufen möchtest, wie du es herstellst und wo du deine Handarbeiten letztlich verkaufen möchtest. Du brauchst ein überzeugendes und gesuchtes Produkt, einen detaillierten Businessplan, gute Werbung und vor allem Überzeugung und Ausdauer. So kannst du Selbstgemachtes verkaufen und ein erfolgreiches Business mit dem starten, was du gerne tust und gut kannst.

Über den Autor

Diana tor Horst

Gelernte Zentralheizungs- und Lüftungsbauerin, 4-fache Mutter und seit 2006 im Bereich Online-Marketing tätig. Zusatz-Ausbildung zur Werbetexterin. Spezialisiert auf Text-Erstellung (Print und online) und Onpage/Offpage-Optimierung.

2 Antworten

  1. Hi, ich bin Rentnerin, bastel, stricke, häkel und nähe gerne.
    Sehr gerne probiere ich viel aus, um mich selbst zu testen was kann ich? Aus diesem Grund habe ich viele selbst hergestellte Sachen aber in kleiner Anzahl. Mein Platz in der Mietwohnung ins begrenzt. Ich möchte deshalb gerne meine Sachen verkaufen, weiss aber nicht wie. Ich wäre für einen Rat dankbar.

  2. Verkaufen in Ladengeschäften.Ich mache Schlüsselanhänger ( STRICKEN ,HÄKELN).In welchen Ladengeschäft könnte es verkauft werden.

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