Mit diesen CMS Systemen klappt der Aufbau deiner Website

CMS-Vergleich: Die 5 besten Content Management-Systeme 2021

Wer regelmäßig Texte, Angebote der Woche oder weitere Informationen auf seiner Website veröffentlichen möchte, braucht ein einfaches System zur Verwaltung. Denn nicht jeder Webseitenbesitzer möchte sich auch mit Programmiersprachen beschäftigen. Bei dieser Verwaltung helfen eine Vielzahl sogenannter Content-Management-Systeme, die alle spezifische Eigenschaften besitzen, weshalb sich die Auswahl oft schwierig gestaltet. Der folgende Artikel erklärt daher die Definition sowie die Funktion eines CMS Systems und zeigt die 5 besten Systeme 2021 im CMS-Vergleich.

Definition von Content Management-Systemen

Bei Content Management-Systemen, abgekürzt CMS, handelt es sich um Programme, mit denen sich Webinhalte auch ohne Programmierkenntnisse erstellen, bearbeiten und veröffentlichen lassen. Dazu gehören zum Beispiel Texte, Bilder, aber auch Multimedia-Elemente. Bei Verlagen oder Redaktionen sind dabei teilweise Systeme vorhanden, die nicht über das Internet, sondern über ein eigenes internes Netzwerk betrieben werden. Jedoch bezieht sich der Begriff CMS meistens auf internetbasierte Programme mit Datenbankanbindung zum Betreiben einer Website. Damit die Nutzung eines Content Management-Systems reibungslos funktioniert, muss das CMS System korrekt installiert, eingerichtet und gepflegt werden. Auch die Mitarbeiter benötigen eine Schulung bzw. Einführung für den Umgang mit der Software.

Wie funktioniert ein Content Management-System?

Content Management-Systeme lassen sich entweder lokal auf dem firmeneigenen Server installieren oder auch von Servern eines Anbieters verwalten. Dabei sind die meisten Content Management-Systeme vom Grundaufbau relativ identisch, sie unterscheiden sich nur geringfügig in gewissen Details. Daher ist es zum Beispiel immer möglich, Texte, Bilder, Formulare und weiteren Content zu definieren, zu bearbeiten und vor einem ausgewählten Hintergrund nach eigenem Belieben flexibel einzuordnen. Diese Bausteine sind dann per HTML-oder WYSWYG-Editor veränderbar, um allen Webseiten eine individuelle Gestaltung zu ermöglichen. Außerdem werden bei jedem CMS System die Zugriffs-und Benutzerrechte selbst definiert. Damit sind gewisse Optionen und Bereiche nur für den Administrator zugängig.

CMS-Vergleich: Die 5 besten Content Management-Systeme 2021

Wer sich auf die Suche nach einem passenden CMS System begibt, kann zwischen zahlreichen Anbietern und Programmen auswählen. Dabei sind die Basisversionen zwar immer kostenlos, jedoch fallen für das Hosting einer Website bzw. spezielle Erweiterungen Gebühren an. Der folgende CMS-Vergleich zeigt die 5 besten Content Management-Systeme 2021 mit seinen spezifischen Vorteilen:

CMS-System #1: WordPress

WordPress ist mit einem Marktanteil von rund 29 Prozent das größte Content Management-System in Deutschland und somit der Vorreiter unter den CMS-Systemen auf der ganzen Welt. Durch seine beinahe Monopolstellung im Netz ist WordPress nicht nur bei Bloggern und Privatpersonen beliebt. Auch größere Unternehmen und Onlineshops nutzen das beliebte CMS-System. Dabei ist WordPress vor allem durch das SEO Plugin von Yoast bekannt geworden, was die Konfigurierung von SEO-relevanten Einstellungen erlaubt. So lassen sich Beiträge thematisch auf spezifische Keywords ausrichten oder technische, inhaltliche und strukturelle Optimierungen mit dem Plugin vornehmen. Allerdings bietet sich eine ausführliche Einführung in das CMS-System an, da sich die Funktionen durch die regelmäßigen Feature-Updates stark erweitert haben.

WordPress-Vorteile

  • einfache Installation und Einrichtung
  • große Anzahl von Designs, viele davon sogar kostenlos
  • zahlreiche Erweiterungen sorgen für eine große Auswahl an Funktionen
  • WordPress eignet sich gut für Suchmaschinenoptimierung

WordPress-Nachteile

  • Sicherheitsrisiken durch die Vielzahl der Updates
  • die Verwaltungsebene lässt sich nur begrenzt individualisieren
  • hoher Traffic verursacht Stabilitätsprobleme

CMS-System #2: Joomla

Joomla gehört ebenfalls zu den weit verbreiteten Content Management-Systemen, die Anwender ohne Programmierkenntnisse nutzen können. Es basiert, wie auch WordPress, auf der Programmiersprache PHP und lässt sich in wenigen Sekunden downloaden. Danach sind eine Vielzahl zusätzlicher Funktionen möglich, wie zum Beispiel die Ausrichtung und das Design jedes einzelnen Content-Feldes. Damit eignet sich dieses CMS-System zur Realisierung von fast allen Webprojekten und ist grundsätzlich einfach zu bedienen. Wer jedoch alle Funktionen nutzen möchte, sollte sich intensiv mit dem Aufbau befassen und kommt in diesem Fall nicht ohne eine ausführliche Einführung oder ein Tutorial aus.

Joomla-Vorteile

  • einfache Installation und Einrichtung
  • große Anzahl von Designs und Erweiterungen
  • individuelle Plugins sind schnell integrierbar

Joomla-Nachteile

  • Sicherheitsrisiken durch die Vielzahl der Updates
  • Verwaltung der Zugriffsrechte ist kompliziert

CMS-System #3: TYPO3

Wer bei den Content Management-Systemen ein Open-Source-Programm bevorzugt, sollte sich näher mit TYPO3 beschäftigen. Dabei bedeutet Open Source, dass der Programmcode offen gelegt ist und damit jeder für dieses CMS neue Layouts, Plugins und sogenannte Widgets programmieren kann. Aus diesem Grund existiert für TYPO3 eine große Auswahl an oftmals kostenlosen Erweiterungen, die ganz leicht in das CMS System integriert werden können. Allerdings setzen diese Zusatzfunktionen auch Grundkenntnisse in der Webseitenprogrammierung voraus, weshalb sich als Einstieg verschiedene TYPO3-Tutorials oder eine professionelle Einführung anbieten.

TYPO3-Vorteile

  • große Community, dadurch immer ein Ansprechpartner vorhanden
  • viele Erweiterungen werden von Nutzern bereitgestellt
  • regelmäßige Updates sorgen für Aktualität der Technik

TYPO3-Nachteile

  • das CMS-System benötigt eine Datenbank
  • technische Kenntnisse werden für die Benutzung vorausgesetzt

CMS-System #4: Drupal

Beim CMS-Vergleich der klassischen Content Management-Systeme fällt Drupal besonders durch sein Baukasten-Prinzip auf. Denn während andere Anbieter von CMS-Systemen besonders viele vorgefertigte Designs anbieten und jeder an seinem Projekt arbeitet, liegt der Fokus dieses Anbieters auf dem Aufbau von Communitys. Diese können dann gemeinsam an Inhalten arbeiten, sich über Themen austauschen und informieren. Damit unterscheidet sich das Rollen- und Rechtesystem erheblich von anderen Content Management-Systemen. Trotzdem wurde bei der Programmierung des CMS-Systems auf eine hohe Benutzerfreundlichkeit geachtet, weshalb sich Drupal nach einer kurzen Einführung leicht bedienen lässt.

Drupal-Vorteile

  • durch das Baukasten-Prinzip lässt sich jede Website sehr individuell gestalten
  • Communitys bieten Hilfe und Anregungen
  • Verwaltungsebene ist komplett veränderbar

Drupal-Nachteile

  • hohe Serverleistungen nötig durch die Vielzahl an Plugins
  • technische Kenntnisse werden für die Benutzung vorausgesetzt

CMS-System #5: Contao

Das CMS-System Contao hieß ursprünglich TYPOlight und wurde dementsprechend als einfache Version von TYPO3 veröffentlicht. Der Fokus lag dabei im Gegensatz zu anderen Content Management-Systemen schon immer auf der vereinfachten Benutzeroberfläche und einem schlichten Design. Weil das Programm sich jedoch zu einem echten Nutzerliebling entwickelte, erhielt es schließlich einen eigenen Namen und wird seitdem immer weiterentwickelt. Trotz seiner zahlreichen Funktionen richtet sich dieses CMS System jedoch hauptsächlich an Einsteiger, die keinerlei Vorwissen mitbringen.

Contao-Vorteile

  • vereinfachter Einstieg für Laien
  • übersichtlich gestaltete Nutzeroberfläche
  • kurze Ladezeiten durch den vereinfachten Aufbau

Contao-Nachteile

  • aufwändige Plugins lassen sich nur über Umwege integrieren
  • vergleichsweise kleine Community für Nachfragen

Fazit

Bevor du dich für eines der Content Management-Systeme entscheidest, solltest du die Ziele deiner Website analysieren. Denn sind nur wenige Inhalte oder ausschließlich Texte darauf zu finden, reicht ein einfaches CMS-System. Wenn du allerdings regelmäßig zahlreiche Medieninhalte veröffentlichst oder sogar einen Onlineshop integrieren möchtest, brauchst du dafür zahlreiche Erweiterungen, die nicht jedes CMS-System anbietet. Wichtig ist es, niemals die Sicherheit deines Content Management-Systems zu vernachlässigen, damit deine Website auch langfristig ohne Störungen aktiv sein kann.

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Über den Autor

Sven Graf

Hi, mein Name ist Sven Graf, ich bin 18 Jahre alt und Jungunternehmer.
Ich bin in der Texterstellung tätig und ganz besonders unterstütze ich Unternehmen, aber auch Privatpersonen, dabei Ihre Projekte bzw. ihren Online-Auftritt zu optimieren / umzusetzen.

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