Darum ist Dropshipping ein sehr lukratives Geschäftsmodell

Dropshipping erklärt: Die Vor- und Nachteile im Check

Dropshipping ist im E-Commerce weiterhin ein sehr wichtiges Thema. Richtig eingesetzt kannst du mit Dropshipping ein sehr profitables Business führen, teilweise sogar ohne eigene Produkte oder ein eigenes Lager zu besitzen. Was im ersten Moment vielleicht merkwürdig und unseriös klingt, ist tatsächlich ein weit verbreitetes Geschäftsmodell. Damit auch du davon profitieren kannst, erklären wir dir, was Dropshipping genau ist und wie auch du davon profitieren kannst. 

Was ist Dropshipping?

Dropshipping heißt auf deutsch so viel wie Streckengeschäft und bezeichnet den Distributionsprozess, bei dem ein Händler seine Waren bei einem Großhändler lagert und im Falle einer Kundenbestellung die Waren direkt von da aus zum Kunden versendet. In Deutschland ist Dropshipping häufig auch unter dem Namen Direkthandel bekannt. Die restlichen Prozesse, wie beispielsweise Retouren, landen weiterhin beim Händler. Im Grunde wird dieser Prozess schon seit langer Zeit eingesetzt, beispielsweise mit Massenware wie Baumaterialien, die viel Lagerraum benötigen. Unter dem Namen Dropshipping ist dieses Streckengeschäft, besonders in der Online-Welt, noch recht neu und wird bei Online-Händlern immer beliebter. Hiermit kann man sich jede Menge Arbeit und Kosten sparen, indem man einen Teil des Verkaufsprozesses auslagert.

20 Ideen um Online Geld zu verdienen

Idee 1: Geld verdienen mit dem eigenen Online-Shop

Zunächst stellt sich die Frage, was du im Internet verkaufen kannst. Fast alles lässt sich heutzutage zu Geld machen – von der Handseife bis zur ausgefeilten Software. Um mit einem Online-Shop Einnahmen zu erzielen, brauchst du vor allem eins, nämlich eine zündende Geschäftsidee. Wenn du diese für ein ganz neues Produkt oder eine Dienstleistung hast, die bisher nur selten oder noch nicht angeboten wurde, dann ist der erste wichtige Schritt getan. Du hast eventuell eine Nische entdeckt, die du mit einem Online-Shop im Internet abdecken kannst.

Idee 2: Als „Affiliate“ Werbung machen

Wenn du einen Blog betreibst oder eine private Website dein Eigen nennst, ist das eine lukrative Möglichkeit, um online Geld im Internet zu verdienen. Du kannst dafür sogenannte Affiliate-Programme nutzen. Sie bieten Werbemittel an, die du auf deiner Seite einbaust. Immer, wenn ein Besucher deiner Website auf ein solches Werbebanner klickt und im Zielshop etwas kauft, erhältst du eine Provision ausbezahlt.

Idee 3: Geld verdienen als Influencer

Ein erst seit etwa zehn Jahren existierendes Betätigungsfeld im Bereich Arbeiten von Zuhause ist der des Influencers. Als solchen bezeichnet man Leute, die ihre Bekanntheit nutzen, um für Produkte oder Dienstleistungen von Unternehmen zu werben. Dafür zahlen Firmen Geld, denn sie sind auf jede gute Werbung angewiesen. Nehmen wir als Beispiel Kim Kardashian: Wenn sie in einer ihrer Nachrichten oder Videos auf Instagram ein bestimmtes Produkt erwähnt oder trägt, will der Großteil ihrer Follower dasselbe Produkt haben.

Idee 4: Online-Umfragen beantworten

Als sehr gute und sichere Methode, um online Geld im Internet zu verdienen, gilt das Beantworten von Umfragen. Damit du an solchen Befragungen teilnehmen kannst, musst du nur mithilfe einer kostenlosen Anmeldung einen Account bei verschiedenen Marktforschungsinstituten erstellen.

Idee 5: Arbeiten von Zuhause als Produkt-Tester

Du hast Spaß daran, Produkte zu testen? Dann versuch dich als Produkt-Tester. Die Einfachheit bei diesem Arbeiten und Geld verdienen von Zuhause liegt darin, dass du die Testprodukte normalerweise kostenlos erhältst und sie behalten darfst, wenn der Test vorbei ist.

Idee 6: Als Autor Geld verdienen

Eine gute Möglichkeit zum Arbeiten und Geld verdienen von Zuhause, ist die Betätigung als Autor oder Schriftsteller. Musstest du früher dein Manuskript erst an unzählige Verlage schicken, kannst du heute als sogenannter Self-Publisher durchstarten. Eine lukrative Form ist hierbei das eBook. Immer mehr Leute kaufen sich keine Bücher in der Buchhandlung, sondern laden sich die Bücher auf ihren PC, das Tablet oder den eBook-Reader.

Idee 7: Selbstständig machen als Texter

Mit dem Schreiben von Texten – allerdings in Form von Auftragsarbeiten – kannst du ebenfalls gutes Geld im Internet verdienen. Dabei gilt es zunächst, sich Kunden zu suchen, die dir Aufträge für solche Texte erteilen. Du musst also ständig die Augen nach neuen Klienten offen halten. Zusätzlich kannst du dich auf Content-Plattformen anmelden, auf denen du nach der Anmeldung einen Probetext liefern musst und anhand dieses Textes qualitätsmäßig eingestuft wirst.

Idee 8: Die eigene Sprachbegabung zu Geld machen

Eine Sonderform der Arbeit von Zuhause als Texter ist das Anfertigen von Übersetzungen für Kunden. Vielleicht beherrschst du ja nicht nur deine Muttersprache fließend, sondern hast noch weitere Fremdsprachen wie Englisch, Spanisch, Französisch oder Chinesisch erlernt. Neben der Möglichkeit die eigene Sprachbegabung für klassische Übersetzungen zu nutzen, besteht auch die Möglichkeit als Online-Sprachlehrer zu arbeiten.

Idee 9: Geld verdienen mit Fotos

Geld im Internet mit Bildern verdienen ist eine beliebte und lukrative Möglichkeit online nebenbei Geld zu verdienen. Sie eignet sich natürlich nur für dich, wenn du eine kreative Ader hast und vielleicht ohnehin schon gern fotografierst. Den letzten Schliff zur Professionalität kannst du deinen Skills zum Beispiel mit YouTube Videos geben oder einen Kurs besuchen.

Idee 10: Mit dem Smartphone als Microjobber unterwegs sein

Falls du viel unterwegs bist, über ein Smartphone mit guter Kamera verfügst, kannst du sozusagen unterwegs als App-Jobber Geld im Internet verdienen. Dazu musst du dir lediglich entsprechende Apps wie Fotolia, Streetpotr oder AppJobber auf dein Handy laden und schon kannst du Aufträge auswählen, die dir über eine Karte deiner Umgebung angezeigt werden. Dabei geht es fast immer darum, bestimmte Orte aufzusuchen, Bilder zu machen, die eine oder andere Frage zu beantworten und alles an die App weiterzuleiten. Für jeden erledigten Auftrag erhältst du ein Honorar.

Idee 11: Mit deinem Blog Geld verdienen

Zunächst einmal vorweg: Mit deinem Blog im Jahre 2020 online im Internet Geld verdienen zu wollen, ist keine Sache von wenigen Tagen oder Wochen, sondern meistens eine langfristige Angelegenheit. Dafür ist es jedoch auch eine nachhaltige Methode, online nebenbei Geld zu verdienen. Als Blogger veröffentlichst du Artikel, gibst Tipps, tauchst tief in Themen ein, oder du vermietest Werbeplatz auf deinem Blog. Diese Methode eignet sich für dich, wenn du gerne schreibst oder jemanden kennst, der das günstig für dich erledigen kann.

Idee 12: Webinare anbieten

Bei einem Webinar handelt es sich um eine interaktive Online-Sendung. Viele hunderte Teilnehmer können sich Live ein Webinar oder eine Aufzeichnung ansehen und aktiv daran teilnehmen. Ein Webinar eignen sich also ideal dazu, um sein Wissen an andere Menschen weiterzugeben.

Idee 13: SEO-Optimierung für Unternehmen

Wer als Unternehmen weit oben mitspielen will, der kommt um SEO-Optimierung (Search Engine Optimization) nicht herum. Die Suchmaschinenoptimierung bezeichnet Maßnahmen, welche die Platzierung einer Webseite in den organischen Suchmaschinen steigern. Die Folge: Die Webseiten, die in den Suchmaschinen weit oben ausgespielt werden, bekommen mehr Besucher. Wenn du dich gut mit der SEO-Optimierung auskennst, macht es Sinn, dies als Dienstleistung für Unternehmen anzubieten.

Idee 14: Social Trading

In Zeiten der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank schauen sich immer mehr Menschen nach Alternativen Anlage- und Sparprodukten um. Häufig wird sich dann für den Handel mit Wertpapieren entschieden, da hier hohe Gewinne erzielt werden können. Problematisch wird dieser Handel, wenn einem das Wissen fehlt. Dann können die Chancen auf Rendite schnell schwinden und sich in Verlusten bemerkbar machen. Wenn du dich mit Aktien auskennst: Perfekt, dann hast du sehr gute Möglichkeiten, um dir online Geld zu verdienen. Solltest du dich nicht auskennen, könnte das sogenannte Social Trading eine Alternative für dich sein. Beim Social Trading tauschst du dich mit anderen Privatanlegern über die neusten Entwicklungen am Finanzmarkt aus und orientierst dich an den Profis.

Idee 15: Selbstgemachtes Verkaufen

Du fertigst gerne eigene Produkte an, die anderen gefallen könnten? Dann kannst du mit diesen auch online im Internet Geld verdienen. Zum einen geht das, wie oben erwähnt, durch deinen eigenen Online-Shop. Doch auch ohne diesen kannst du deine Produkte an Kunden verkaufen. Anbieter wie Amazon bieten dir die Möglichkeit, deine Produkte auf deren Webseiten zu verkaufen.

Idee 16: Webseiten testen

Für den Erfolg einer Webseite ist es essentiell wichtig, dass sie übersichtlich, leicht zu verstehen und gut zu bedienen ist. Dies sollte das Ziel eines jeden Unternehmens sein, um Kunden zu gewinnen und ihnen Produkte zu verkaufen. Oft können das Unternehmen oder der Entwickler der Seite selbst gar nicht beurteilen, wie nutzerfreundlich ihre Seite nun ist. Für sie sind viele Bedienungen selbstverständlich, da sie beim Entwicklungsprozess dabei waren. Der Endverbraucher hingegen, kennt sich mit den Produkten und der Webseite nicht aus und hat so eine ganz andere Sicht.

Idee 17: Webdesign

Ebenso wie eine hohe Nutzerfreundlichkeit benötigt eine Webseite ein ansprechendes Design. Viele Besucher verlassen frühzeitig eine Webseite, weil sie das Design nicht anspricht, es keinen professionellen Eindruck macht oder es zu unübersichtlich ist. Besonders heutzutage ist dies wichtig, da es einen große Menge an guten Webseiten gibt – das gibt dir eine gute Möglichkeit nebenbei online Geld zu verdienen.

Idee 18: Apps programmieren

Wenn du dich mit dem Programmieren von Software auskennst, stehen dir viele Möglichkeiten für das Geld verdienen im Internet offen. Wenn du dann eine Idee hast, die anderen Menschen einen Mehrwert liefert, kann es sich lohnen, eine eigene App zu entwickeln. Wichtig ist dabei, dass es sich um eine App handelt, die es entweder so noch nicht gibt oder um eine, die besser und einfacher zu bedienen ist und den Menschen einen größeren Mehrwert bietet.

Idee 19: Webseiten programmieren

Falls Apps programmieren nichts für dich ist, du aber über Kenntnisse im Programmieren von Webseiten hast, kannst du dies auch für andere Unternehmen tun. Besonders ältere Unternehmen verfügen teilweise über keine besonders ausgereifte Web-Präsenz und suchen immer Programmierer, die sich um ihre Seiten kümmern. Um Aufträge zu bekommen kannst du dich entweder bei entsprechenden Webseiten wie twago.de anmelden oder initiativ Unternehmen anschreiben, deren Webseiten noch ausbaufähig sind.

Idee 20: Virtueller Assistent

Viele Selbstständige haben oft nicht das Geld und die Kapazitäten, um sich ein eigenes Büro mit Mitarbeitern leisten zu können. Trotzdem gibt es viele Aufgaben, die sie nicht alleine erledigen können und Unterstützung brauchen. Für solche Aufgaben greifen viele Unternehmer zu einem virtuellen Assistenten. Dieser kann sich um verschiedene Aufgaben, wie das Beantworten von E-Mails oder die Terminvereinbarung mit Geschäftspartnern kümmern.

Wer ist beim Dropshipping-Prozess beteiligt?

Insgesamt sind drei Parteien an dem Dropshipping-Prozess beteiligt: Der Verkäufer, der Großhändler und natürlich der Kunde. Der Verkäufer ist derjenige, der die Produkte in seinem Online-Shop anbietet und verwaltet. Er kümmert sich hauptsächlich darum, Kunden für sich zu gewinnen und die Produkte zu verkaufen. Sobald er eine Bestellung von einem Kunden bekommt, tritt er mit dem Großhändler in Kontakt und schickt ihm alle wichtigen Details zur Bestellung, wie Adresse des Kunden und das bestellte Produkt. Die Differenz zwischen dem Betrag, den er dem Großhändler für das Produkt schuldet und dem Betrag, den er dem Kunden in Rechnung stellt, stellt hier seinen Gewinn dar.

Der Großhändler nimmt also die Bestellung entgegen, verpackt das bestellte Produkt und schickt es dann weiter an den Endkunden. Er erledigt dafür alle Formalitäten, die für den Versand, den Zoll und für den Vertrieb anfallen. Der Kunde erhält dann sein bestelltes Produkt. Für ihn ist nicht erkennbar, ob das Produkt direkt vom Händler kommt oder ob es über den Weg des Dropshippings durch einen Großhändler den Weg zu ihm gefunden hat.

Der Kunde bestellt und bezahlt also ein Produkt beim Online-Händler. Sobald das geschehen ist, kauft der Online-Händler im Grunde das Produkt beim Großhändler ein, welcher sich dann um den restlichen Versand kümmert. Somit werden die Logistik und der Verkauf zwischen den beiden Parteien aufgeteilt.

Die Vorteile des Dropshippings

Es gibt zahlreiche Vorteile die das Dropshipping mit sich bringt. Besonders für Unternehmer die gerade erst mit ihrem E-Commerce-Business starten. Für diese ist ein entscheidender Faktor, dass sie ein geringes Startkapital benötigen, um mit ihrem Shop starten zu können. Zudem müssen die Produkte nicht erst zu dem Online-Händler geschickt und nochmal irgendwo in großen Mengen gelagert werden. Darüber hinaus muss der Händler die Produkte erst zahlen, wenn vom Kunden tatsächlich ein Produkt gekauft wurde. So muss der Händler nicht im Voraus viel Geld investieren, um eine bestimmte Menge an Produkten zu bestellen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass sich der Online-Händler ein breites Produktsortiment aufbauen und dies jederzeit variieren kann. Somit ist ein schnelles Wachstum möglich und es können auch Produkte aus dem Ausland verkauft werden. Natürlich hat auch der Großhändler bzw. Hersteller deutliche Vorteile vom Dropshipping, da er seine Bestellreichweite ohne großen Aufwand deutlich erhöhen kann. Kurz gesagt: Als Online-Händler kannst du mit Dropshipping Kosten für Personal und Lagerung der Produkte sparen und somit sehr gut ins E-Commerce-Business einsteigen.

Die Nachteile des Dropshippings

So wie es einige Vorteile gibt, die das Dropshipping bietet, dürfen auch die Nachteile nicht außer Acht gelassen werden. Ganz so einfach wie das Dropshipping klingt, ist es in den meisten Fällen dann doch nicht. Schließlich hast du damit trotzdem einen eigenen Handel, um den du dich kümmern musst. So solltest du dich intensiv mit den Themen Datenschutz, Widerrufsrecht und Marketing auseinandersetzen. Du musst deine Kunden erreichen, sie von deinem Angebot überzeugen und dich gegen Mitbewerber durchsetzen.

Mit einer der wichtigsten Voraussetzungen, damit dein Handel funktioniert, ist eine gut funktionierende und übersichtliche Webseite. Hier gilt es, diese so aufzubauen, dass der Kunde sich schnell zurechtfindet, einfach bestellen kann und so ein angenehmes Kauferlebnis hat. Zudem darfst du einen der größten Nachteile des Dropshippings nicht unterschätzen: Die Marge. Diese fällt nämlich deutlich geringer aus als bei einem Einzelhändler, der seine Produkte in großen Mengen bei einem Hersteller einkauft. Sein Risiko ist hier zwar höher, jedoch bekommt er durch einen großen Einkauf einen Mengenrabatt, der sich ab einer bestimmten Menge an Produkten ordentlich lohnen kann.

Zudem kann es Probleme seitens der Logistik geben. Dadurch, dass du als Händler die komplette Logistik an einen externen Dienstleiter abgibst, hast du auch nur bis zu einem bestimmten Grad Einfluss auf die Abläufe. So kann es beispielsweise länger dauern, bis ein Produkt bei deinem Kunden ankommt. Zudem kann es immer mal wieder zu Lieferschwierigkeiten und Problemen mit der Verfügbarkeit kommen, die auf dich zurückfallen. Auch kannst du nicht immer beeinflussen, wie die Produkte verschickt werden und wie diese verpackt sind. Daher ist es wichtig, sich einen zuverlässigen Anbieter zu suchen, auf den du dich verlassen kannst.

Die Dropshipping-Arten

Beim Dropshipping wird im Groben zwischen zwei verschiedenen Arten unterschieden, für die du dich entscheiden kannst:

1. Fulfillment über ein Großhandelslager

Entscheidest du für das Dropshipping über ein Großhandelslager, kannst du theoretisch auf die gesamte Auswahl an Produkten des Händlers zurückgreifen. Hier gibt es jedoch eventuelle Einschränkungen. Beispielsweise wenn ein Produkt bereits ausverkauft ist, weil ein anderer Händler schneller war als du.

2. Fulfillment über ein Kosignationslager

Bei dem Kosignationslager hast du den exklusiven Zugriff auf einen Lagerbereich, der nur für dein Unternehmen zur Verfügung steht. Dieser Bereich wird dir von einem Großhändler zur Verfügung gestellt. Damit kannst du von der gesicherten Warenversorgung profitieren. Häufig kommen hier jedoch Mehrkosten oder Einschränkungen durch Abnahmeverpflichtungen hinzu.

Kosten des Dropshippings

Wir hoch die Kosten sind, die beim Dropshipping auf dich zukommen, kann man so nicht pauschal sagen. Im Großen und Ganzen hängt das von dem Anbieter ab, den du für dein Business wählst. Vergleiche daher bei verschiedenen Anbietern folgende Kostenpunkte:

  • Versandgebühren
  • Handling-Gebühren
  • Mindermengenzuschläge

Das richtige Produkt für dein Dropshipping-Business

Trend-Produkte für deinen Online-Shop

Bevor du mit deinem Dropshipping-Business starten kannst, musst du dich natürlich für ein Produkt entscheiden, welches du in deinem Online-Shop anbieten kannst. Eine Möglichkeit, ein passendes Produkt zu finden ist, auf aktuelle Trends aufzuspringen. Hier ist es wichtig, dass du einer der ersten bist, die den Trend erkennen und die entsprechenden Produkte anbietest. Je schneller du beim Erkennen dieser Trends bist, umso mehr Geld kannst du damit verdienen. Das Ganze setzt natürlich voraus, dass du eben der erste bist, der den Trend erkennt. Hilfreich ist es hierfür immer, sich intensiv mit den neusten Trends aus anderen Ländern, hauptsächlich den USA, zu beschäftigen. Denn meistens starten die Trends dort und schwappen irgendwann zu uns nach Deutschland rüber, wovon du mit deinem Dropshipping-Business profitieren kannst.

Vorteile deines Geschäftsmodells nutzen

Ebenfalls kannst du bei der Wahl deiner Dropshipping-Produkte auf die Vorteile zurückgreifen, die du im Gegensatz zu einem „normalen“ Shop in Deutschland hast. Für normale Online-Shops stellt es ein großes Risiko dar, kostspielige Produkte anzubieten. Schließlich muss der Verkäufer diese im Vorhinein einkaufen und so eine Menge Geld investieren. Wenn sich diese dann nicht verkaufen, bleibt er auf den Produkten sitzen. Dieses Problem hast du als Dropshipping-Händler nicht. Du kaufst das Produkt erst beim Händler ein, wenn ein Kunde das Produkt bereits gekauft und du das Geld erhalten hast. Somit gehst du im Grunde kein Risiko ein.

Gleiches gilt für den Verkauf von besonders großen oder schweren Produkten, die aufwendig zu lagern und zu verkaufen sind. Hier bezahlt ein normaler Händler eine gute Stange Geld, um die Ware ins Lager geschickt zu bekommen, um die Lagerkosten zu decken und um das Produkt an den Endkunden zu schicken. Du als Dropshipping-Händler bezahlst hingegen nur einmal den Versand vom Lieferanten zum Endkunden und kommst damit um einiges günstiger weg.

Auch Produkte in Nischenmärkten eignen sich ideal für das Dropshipping. Auch hier gehen normale Händler ein Risiko ein, wenn sie sich für den Verkauf von Produkten aus Nischenmärkten entscheiden. Schließlich wissen sie nie, ob sie die ganze Ware wirklich verkauft bekommen und können so auf den Produkten sitzen bleiben. Das Problem stellt sich die als Dropshipping-Händler ebenfalls nicht. Zudem haben Nischenprodukte den Vorteil, dass sie meist wenig Konkurrenz haben. Wenn du dich also für ein Produkt entscheidest, was in einem Nischenmarkt sehr gefragt ist, kannst du auch gutes Geld mit deinem Dropshipping-Business machen.

Dropshipping: Den richtigen Anbieter finden

Den richtigen Anbieter zu finden ist einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zum erfolgreichen Dropshipping-Business. Glücklicherweise gibt es mittlerweile eine große Menge an Anbietern in Deutschland, mit denen du dein Dropshipping-Business starten kannst. Hier solltest du dich vielleicht nicht sofort auf einen Anbieter festlegen, sondern dir erstmal ein Produkt zuschicken lassen. So kannst du sicher sein, dass es hält was es verspricht. Hier kannst du auch auf die Erfahrungen anderer Dropshipping-Nutzer zurückgreifen und dich im Internet über verschiedene Anbieter informieren. Mehrere Anbieter für verschiedene Produkte zu nutzen, empfiehlt sich in den meisten Fällen nicht. Dadurch werden meist nur die Versandkosten in die Höhe getrieben und deine Marge fällt geringer aus. Stelle bei der Auswahl deines Dropshipping-Händlers also sicher, dass er zum einen seine Ware aus Deutschland verschickt und zum anderen, dass er genügend Produkte auf Lager hat.

Zusätzlich solltest du noch auf folgende Punkte bei der Wahl des richtigen Dropshipping-Händlers achten:

1. Auf die Bandbreite des Produktkatalogs achten

Es gibt verschiedene Dropshipping-Händler in Deutschland, die sich entweder auf ganz bestimmte Produkte spezialisiert haben oder eine breite Auswahl an Produkte in ihrem Katalog anbieten. Welchen Händler du hier auswählst hängt natürlich davon ab, welche Produkte du in deinem Online-Shop anbieten möchtest. Wenn du allerdings einen Händler auswählst, der einen breiten Produktkatalog anbietet, hat das den Vorteil, dass du dein Unternehmen leichter skalieren kannst. Möchtest du also eine neue Produktpalette anbieten, brauchst du dafür nicht den Händler zu wechseln.

2. Möglichkeiten zur Synchronisierung

Bei der Wahl des passenden Dropshipping-Händler solltest du zudem darauf achten, welche Möglichkeiten zur Synchronisierung dieser anbietet. Schließlich müssen Dinge wie Bestellungen, Lagerbestände und Kataloge ständig auf den gleichen Stand gebracht werden. Hier bieten viele Händler unterschiedliche Möglichkeiten an, teilweise auch welche, die ein gewisses technisches Know-How verlangen, wie beispielsweise API oder CSV.

3. Mehrere Versandoptionen

Suche dir zudem einen Dropshipping-Händler, der mit verschiedenen Transportunternehmen zusammenarbeitet. Somit hast du auch die Möglichkeit, deine Produkte in verschiedene Länder verkaufen zu können. Bedenke aber dann, dass deine Webseite auch in verschiedenen Sprachen abrufbar sein sollte.

4. Zuverlässiger Kundenservice

Im Falle von Rückfragen und Retouren von Kunden, sollte der Händler transparent sein und deinen Kunden gute Konditionen bieten. Zudem ist es immer praktisch, wenn der Kundenservice deines Dropshipping-Händlers mehrsprachig ist, da so Kundenfragen aus verschiedenen Ländern zuverlässig beantwortet werden können, auch wenn er in Deutschland sitzt.

Baue einen attraktiven Shop auf

Voraussetzung dafür, dass Kunden dein Produkt auch wirklich kaufen, ist, dass dein Shop ansprechend gestaltet und leicht bedienbar sein muss. Schließlich entscheidet der erste Eindruck deines Shops darüber, ob sich die Kunden länger auf deiner Webseite aufhalten und schlussendlich ein Produkt kaufen. Daher sollte dein Shop einen professionellen Eindruck machen und übersichtlich aufgebaut sein. Solltest du dich nicht mit dem Gestalten und Programmieren auskennen, ist es empfehlenswert, dich an einen professionellen Webdesigner zu wenden.

Ansonsten kannst du dir bei bestimmten Anbietern, wie beispielsweise Jimdo oder Strato, ein bereits gut funktionierendes Shopsystem mieten. Hier kannst du zwischen unterschiedlichen Design-Vorlagen wählen und musst dich nicht um das Hosting des Shops kümmern – all das erledigt der Anbieter. Allerdings musst du dafür natürlich eine monatliche Gebühr entrichten.

Hier musst du abwägen, was sich für dich eher rentiert. Allerdings empfiehlt es sich, besonders bei der Erstellung des Shops nicht zu sehr zu sparen. Schließlich ist dieser maßgeblich für den Erfolg deines E-Commerce-Business verantwortlich. In einem separaten Artikel haben wir dir alle Möglichkeiten aufgelistet, mit denen du deinen eigenen Online-Shop erstellen kannst.

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Über den Autor

Autorenprofil: Leoni Schmidt

Leoni Schmidt

Nach ihrem Abitur studierte Leoni an der Fachhochschule des Mittelstands in Köln Medienkommunikation & Journalismus. In diesem Studium sammelte sie durch Praktika bei der Rheinischen Post und bei Antenne Düsseldorf viele praktische, journalistische Erfahrung. Neben ihres Studiums arbeitete sie als Werkstudentin bei einem Online-Magazin. Bei diesem wurde sie nach ihrem Studium übernommen und arbeitete dort in der Online-Redaktion. Im Mai 2019 wechselte sie dann zu Digital Beat und Gründer.de und arbeitet seitdem dort als Junior-Online-Redakteurin.

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