Relevante Versicherungen

Bei einer Existenzgründung passiert es schnell, dass wichtige Themen ins Hintertreffen geraten. Versicherungen sollten nicht dazu gehören.

 

Es ist kein Geheimnis, dass die Startphase bei den wenigsten Jungunternehmern mit einem unerschöpflichen Budget einhergeht. Aus diesem Grund sind Gründer sparsam und überlegen, welche Anschaffungen und die damit verbundenen Kosten am Anfang wirklich notwendig sind. Ein wichtiges Thema, das auf diese To-Do-Liste gehört, sind Versicherungen für das Unternehmen. Nicht jedes Startup benötigt den gleichen Versicherungsschutz, dennoch gibt es ein paar Must-haves, die jeden Gründer absichern.

Versicherungsauswahl für Gründer unterschiedlicher Branchen und Berufssparten

  • Kranken- und Pflegeversicherung
  • Betriebshaftpflichtversicherung
  • Berufshaftpflichtversicherung
  • Vermögensschadenshaftpflicht
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Rechtsschutzversicherung
  • Altersvorsorge
  • Unfallversicherung
  • D&O-Versicherung
  • Betriebsunterbrechungsversicherung
  • Inhalt-, Sach- und Elektronikversicherungen
  • Cyber-Versicherung

(Jung-)Unternehmer, die in ihrer Branche beruflich zuhause sind, wissen häufig schon früh, welche Absicherungen nötig sind. Wer Hilfe bei der Auswahl braucht, ist beispielsweise bei Spezialversicherer wie Hiscox an der richtigen Adresse, um den richtigen Versicherungsschutz als Gründer zu bekommen. Der Anbieter überzeugt mit passgenauen Lösungen für unterschiedliche Unternehmensgrößen. Um dies gewährleisten zu können, sorgt er in jedem Jahr für eine aktuelle Studie zur jeweiligen Marktsituation. Zudem weist Hiscox darauf hin, dass nicht alle Versicherungen für jedes Startup nötig sind. Wichtig ist, stets darauf zu achten, dass Unternehmen gegen alle Risiken abgesichert sind, die die Existenz gefährden könnten.

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Wer braucht welche Versicherungen für das Startup?

Während ein Gründer mit mehreren Mitarbeitern beispielsweise nicht ohne eine Betriebshaftpflichtversicherung auskommt, ist für Startups mit teurem Equipment eine Inhalt-, Sach- und/oder Elektronikversicherung unverzichtbar. Es kommt bei der Versicherungsauswahl auf verschiedene Faktoren wie Unternehmensgröße und Branche an.

Gesundheitskarte

Eine Krankenversicherung ist zwingend notwendig, egal, in welcher Branche der Gründer tätig ist.

Unbedingt notwendig sind beispielsweise folgende Versicherungen:

  1. Kranken- und Pflegeversicherung

Hier haben Startups die Wahl zwischen einer privaten und gesetzlichen Krankenversicherung. Ausnahmen sind beispielsweise Künstler unterschiedlicher Branchen, die über die Künstlersozialkasse versichert sind. Diese Versicherung ist essenziell, um auch als Selbstständiger weiterhin ärztliche und medizinische Leistungen in Anspruch nehmen zu können. Der zu zahlende Beitrag in der GVK ist vom Einkommen abhängig, während dies in der PVK keine Rolle spielt.

  1. Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Existenz steht und fällt mit der eigenen Arbeitskraft, denn als Gründer sind die meisten selbst und ständig für alles verantwortlich. Sollte es aus irgendeinem Grund so weit kommen, dass der Beruf frühzeitig nicht mehr ausgeübt werden kann, unterstützt eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Dadurch erhalten plötzlich erkrankte oder verunfallte Personen weiterhin ein regelmäßiges Einkommen. Dies ist insbesondere in jungen Jahren wichtig oder wenn der Unternehmer Familie hat.

  1. Betriebshaftplicht

Mit dieser Versicherung sind sowohl Geschäftsführer als auch Mitarbeiter geschützt, wenn Schäden am Eigentum anderer entstehen oder wenn es zu einer Personenverletzung kommt. Die Betriebshaftplicht sichert das Startup gegen eine Vielzahl von Risiken ab, weshalb sie ein Muss für Gründer ist.

  1. Altersvorsorge

Um in der Zukunft finanziell abgesichert zu sein, ist es sinnvoll, eine private Rentenversicherung abzuschließen. Grundsätzlich sind die Leistungen aus der gesetzlichen Rente zu gering, um im Alter den gewohnten Lebensstandard zu halten. Die Beiträge sind übrigens individuell und hängen vom gewünschten Renteneintrittsalter ab.

  1. Berufshaftpflicht- und/oder Vermögensschadenshaftplicht

Zur Absicherung von Vermögensschäden empfehlen sich zwei verschiedene Versicherungen. Die Berufshaftplicht ist beispielsweise für Selbstständige und Freiberufler eine gute Wahl, während größere Startups mit einer Vermögensschadenshaftplicht besser abgesichert sind. Der Grund dafür ist, dass Letztere ein höheres Vermögen abdeckt. Mit der Berufshaftplicht schützen Gründer ihr Unternehmen, um nicht mit dem Privatvermögen zu haften. Bei manchen Berufsgruppen ist diese Versicherung sogar Pflicht. Dazu zählen unter anderem Ärzte und Rechtsanwälte.

  1. Rechtsschutzversicherung

Rechtsstreitigkeiten sind vielseitig. In einem großen Startup kann schon ein Problem mit einer Mitarbeiterkündigung kostentechnisch ausarten. Hier greift die Rechtsschutzversicherung, sodass der Unternehmer rechtlichen Beistand erhält und alle Kosten übersichtlich bleiben.

Welche Vorteile bringen die Versicherungen?

Um der selbstständigen oder freiberuflichen Tätigkeiten im gegründeten Unternehmen sorgenfrei nachgehen zu können, sind Versicherungen essenziell. Ohne den passgenauen Schutz ist die Existenz in Gefahr, denn schon der kleinste Fehler kann zu nicht kalkulierbaren Kosten führen und die Lebensgrundlage zerstören. Die Vorteile der richtigen Versicherungen sind daher zusammengefasst:

  • Schutz des eigenen Vermögens und der eigenen Gesundheit
  • Absicherung für die eigene und familiäre Zukunft im Falle einer Berufsunfähigkeit
  • Schutz des Unternehmens (Inventar, Mitarbeiter und Eigentum)
  • Absicherung gegen existenzbedrohende Risiken

Wichtig zu wissen ist, dass Selbstständige keine staatliche Erwerbsminderungsrente beantragen können. Daher ist die Berufsunfähigkeitsversicherung umso wichtiger. Voraussetzung zur Auszahlung dieser Rente ist im Regelfall, dass der ausgeübte Beruf nur noch zu 50 Prozent durchgeführt werden kann.

Welche Schäden decken die Versicherungen ab?

Versicherungen Formulare

Im Schadensfall bewahrt die richtige Versicherung vor hohen Kosten.

Bei der Existenzgründung ist Geld ein wichtiger Faktor, aber nicht allein entscheidend. Versicherungen spielen eine wichtige Rolle, insbesondere hinsichtlich der Schäden, die sie abdecken. Folgende Tabelle gibt einen Überblick.

Versicherung Schaden
Kranken- und Pflegeversicherung
  • Zur Erhaltung oder                                     Wiederherstellung der Gesundheit
Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Zahlt regelmäßig Einkommen im Fall von Krankheit oder Unfall
  • Zur Absicherung der eigenen und               familiären Zukunft
Betriebshaftplicht
  • Greift, wenn einer dritten Person durch Betriebstätigkeiten ein Schaden verursacht wird
  • Sichert Personen- und Sachschäden ab
  • Passiver Rechtsschutz
Altersvorsorge
  • Zum Erhalt des Lebensstandards im Alter
  • Zur finanziellen Absicherung in der Zukunft
 Berufshaftplicht
  • Zur Absicherung von                                   Vermögensschäden
  • Schützt vor finanziellen Konsequenzen bei Berufsfehlern, Urheberrechtsverletzungen und Datenverlusten
  • Schutz bei  Geheimhaltungsverletzungen und Auftragsverzug
  • Für manche Berufe verpflichtend
Vermögensschadenhaftpflicht
  • Sichert Vermögensschäden Dritter ab
  • Für rein finanzielle Schäden
  • Greift, wenn ein Fehler zu Gewinn- oder Umsatzverlust beim Kunden führt
  • Für manche Berufe verpflichtend
Rechtsschutzversicherung
  • zur Absicherung bei Rechtsproblemen
  • Übernimmt jegliche Kosten für Rechtsstreit
  • Bezahlt Gutachter und Zeugen
Inhaltsversicherung
  • Sichert gegen Feuer, Wasser, Sturm, Hagel und Einbruch ab
  • Wichtig für große Unternehmen mit             teurem Equipment
  • Erweiterbar auf Elementargefahren wie Hochwasser oder Erdbeben

 

Bilder

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