Employer Branding

Vor allem in jungen Unternehmen ist es wichtig, dass talentierte und auch motivierte Mitarbeiter neu dazu geholt werden. Du wirst sicher auch schon in deinem Unternehmen festgestellt haben, dass dies unter Umständen gar nicht so einfach ist. Gerade in der Startup-Szene ist da schon fast ein Krieg der Talentsuche entstanden. Du aber kannst von deiner Seite aus einen entscheidenden Beitrag leisten, um hier als Sieger hervorzugehen. Mit einem guten Employer Branding, das nicht als Eintagsfliege, sondern als nachhaltige Strategie aufgebaut wird, kannst du dich in die Pole Position bringen.

Was bedeutet Employer Branding?

Der Begriff Employer Branding ist zwar fast jedem bekannt. Doch bei der richtigen Definition tun sich manche doch schwer, da dieser Begriff oft in unterschiedlichen Dingen verwendet wird. Richtig gedeutet ist Employer Branding, als Arbeitgebermarkenbildung zu verstehen. Das bedeutet, dass du als Unternehmer dir eine Marke als Arbeitgeber aufbauen musst. Des weiteren brauchst du ein bestimmtes Profil für deine Firma. So machst du dich für Arbeitnehmer attraktiv und interessant. Deine Bestrebung muss darin liegen, dein Unternehmen und auch dich selbst mit all seinen Stärken und Besonderheiten zu präsentieren. Nur so bist du in der Lage, auch wirklich die Mitarbeiter zu finden, die du suchst und auch brauchst.

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Zeige, was dein Unternehmen zu bieten hat

Wichtig ist für dich, dass du Employer Branding nicht als eine einmalige Aktion betrachtest. Du musst dir eine Strategie überlegen, mit welchen Maßnahmen du dich am Arbeitsmarkt präsentierst. Für dich als Arbeitgeber ist es wichtig, sich so darzustellen, dass du viele attraktive Seiten zu bieten hast. Zeig auf, dass es in deinem Unternehmen einige Vorzüge gibt und du damit in das Blickfeld von talentierten und motivierten Talenten in deiner Branche rückst. Du solltest dabei aber nicht übertreiben und schon gar nicht irgendwelche Dinge darstellen, die nur Wunschdenken sind. Wer sich bei dir um eine Anstellung bewirbt, der soll später nicht den Eindruck bekommen, dass du ihn wissentlich getäuscht hast. Falsche Versprechungen schaden dir in solch einem Fall sehr und statt attraktiv wirst du als schwarzes Schaf betrachtet.

Ohne Strategie kein Employer Branding

Employer Branding kannst du nicht von heute auf morgen einfach mal so in deinem Unternehmen einführen. Dazu brauchst du eine Strategie. Ohne die geht für dich in diesem Bereich sonst nichts. Um eine Strategie festzulegen, musst du aber zunächst erst einmal eine Analyse des Ist-Zustandes machen. Vor allem musst du ehrlich darauf antworten, ob es etwas gibt, womit du dich von deiner Konkurrenz unterscheidest (nicht nur in der eigenen Darstellung, wie Visitenkarten, Ordner von easyordner.de oder Firmenwagen) und das dich als Arbeitgeber interessant macht. Des weiteren sind folgende Frage für eine Strategie sehr wichtig:

  • Wie sieht es derzeit mit dem Image von dir als Arbeitgeber aus?
  • Finden deine Mitarbeiter dein Unternehmen attraktiv und warum?
  • Gibt es Gründe, dass Arbeitnehmer unbedingt bei dir bleiben möchten?
  • Wie kannst du deine Attraktivität steigern?
  • Gibt es Möglichkeiten, dich noch deutlicher von anderen abzugrenzen?

Um eine richtige Strategie aufbauen zu können, musst du ehrlich sein. Mach dir nichts vor, sondern bleib bei den Tatsachen.

Im nachfolgenden will ich dir fünf Tipps geben, wie du es zur perfekten Personalmarke bringen kannst.

Tipp 1: Meinungen reflektieren

Zum größten Teil sind die Mitarbeiter von dir dein Employer Brand. Sie verkörpern dein Unternehmen nach außen. Doch weißt du auch, wie sie dein Unternehmen wahrnehmen? Was erzählen sie im Freundes- oder Familienkreis über deine Firma? Das musst du herausfinden. Der beste Weg dafür ist eine regelmäßige Mitarbeiterbefragung. Solche Befragungen sind längst zu einem Instrument im Bezug auch moderne Unternehmensführung geworden. Du hast damit die Möglichkeit existenziell wichtige Informationen und Daten zu deinem Unternehmen zu erhalten. Natürlich musst du auch sicher stellen, dass du eine genaue Auswertung danach durchführst. Außerdem muss für die Mitarbeiter eine Transparenz vorhanden sein. Gute Verbesserungsvorschläge musst du auch umsetzen und über das Ergebnis mit deinen Mitarbeitern richtig kommunizieren.

Tipp 2: Mitarbeiter belohnen

Es gibt doch nichts Schöneres, als wenn deine Mitarbeiter jeden Tag mit Spaß zur Arbeit kommen. Du möchtest das aber auch gerne hören und das sie sich in deiner Firma wohlfühlen. Das ist kein Wunschdenken von dir, sondern kann auch realisiert werden. Doch dazu musst du deinen Teil beitragen. Du musst deine Mitarbeiter deshalb von Zeit zu Zeit belohnen. Schließlich investieren sie auch einen großen Teil in dein Employer Branding. Beispielsweise auch dann, wenn du deine Mitarbeiter zu Werbeträgern deines Unternehmens machst. Eine Belohnung musst du nicht immer als Gehaltserhöhung verstehen. Für gute und motivierte Mitarbeiter ist Geld nicht immer alles. Du hast mehrere Möglichkeiten. Ein paar Beispiele:

  • Regelmäßig gemeinsame Brunchs mit abwechselnd anderen Mitarbeitern durchführen. Hier kannst du dich mit ihnen austauschen und hören, wie so die Stimmung ist oder wo etwas zu verbessern wäre.
  • Mache deine Mitarbeiter zu Markenbotschaftern und belohne die aktivsten von ihnen
  • Öfter mal eine Wii-After-Session mit allen durchführen. Das stärkt nicht nur das Wir-Gefühl, sondern macht sich auch positiv auf die Motivation bemerkbar.
  • Biete ihnen interessante Weiterbildungsmöglichkeiten an. Auch mal außerhalb der Firma in Form von Seminaren.

Tipp 3: Gib deinen Mitarbeitern den Elevator Pitch deines Unternehmens

Wenn es um Small Talk geht, vor allem im privaten Bereich, gehört die Frage nach der beruflichen Tätigkeit zu den am häufigsten gestellten Fragen. Was machen sie beruflich? Wo arbeiten sie? Normale Fragen, die aber für dich von großer Bedeutung sind. Wird einer deiner Mitarbeiter danach gefragt, dann präsentiert er dein Employer Branding. Wichtig dabei ist, dass er dann ganz authentisch und ehrlich antwortet. Dafür musst du ihm aber genau erklären, was er für dich macht, wie wichtig seine Arbeit für dich ist. Du musst ihn davon überzeugen, was seine Arbeit bedeutet und weitere Punkte wie Wichtigkeit der Firma, Arbeitsklima etc. Dieses überzeugen nennt man auch Elevator Pitch. Weiß ein Mitarbeiter was für dich in einem solchen Small Talk für dich von Wichtigkeit ist, dann wird er das auch überzeugend erzählen.

Tipp 4: Sorge für Interaktivität

Du musst dich bei der Suche nach neuen Mitarbeitern auch als modernes Unternehmen präsentieren, welches mit der Zeit geht. Interaktivität ist hier ein gutes Stichwort. Sorge dafür, dass sich Bewerber Online bewerben können, biete zeitgemäße Stellenanzeigen an. Des weiteren eignen sich spezielle Blogs gut an, welche sich mit Themen rund um dein Unternehmen befassen. Verzichte nicht auf Fotos auf deiner Unternehmens-Webseite, vielleicht auch Videos. Beispielsweise von der letzten Firmenparty oder anderen gemeinsamen Unternehmungen. Das kommt gut an.

Tipp 5: Lasse Social Media nicht außen vor

Als moderner Arbeitgeber musst du auch als Plattformen präsent sein, auf deinen sowohl deine Mitarbeiter als auch mögliche Bewerber unterwegs sind. Außerdem bietet es sich für dich an, immer einen aktiven Dialog zu suchen. Biete mehrere Möglichkeiten einer Kontaktaufnahme zu dir und deinem Unternehmen. Mit Social Media hast du eine tolle Gelegenheit, dort Kampagnen für die Imagebildung deines Unternehmens zu fahren. So stärkst du nicht nur dein Profil als Arbeitgeber, sondern legst auch den Grundstein zur perfekten Personalmarke.

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