Das sind die 6 wichtigsten Social Media Trends 2020.

Als Unternehmen sollte man die führenden Social Media-Trends 2020 nicht verpassen. Bild: Pexels / Canva Studio

Soziale Medien sind schnelllebig und ständig im Wandel. Sie spiegeln die gesellschaftliche Entwicklung wider und definieren damit die Medienbranche stetig neu. Folglich können aus Themen, die die Gesellschaft und vor allem die Tech-Branche beschäftigen, Trends abgeleitet werden. Daher zeichnen sich zu Beginn des Jahres 2020 bereits sechs Social Media-Trends ab, die du in deiner Online Marketing-Strategie berücksichtigen solltest.

1. Kurze und vergängliche Inhalte

Inhalte jeglicher Art sollten in den sozialen Medien kurz und knackig gehalten werden. Sind Beiträge zu lang oder kompliziert, schaltet der Nutzer gedanklich ab. Und weil die Aufmerksamkeitsspanne der User bekanntlich sehr niedrig ist, müssen Beiträge möglichst prägnant sein. Zudem ist die Vergänglichkeit von Inhalten ein spannendes Thema. Denn durch die geringe zeitliche Verfügbarkeit, entsteht ein exklusiver Charakter. Daher konsumieren User Inhalte eher, wenn sie schon morgen womöglich nicht mehr zugänglich sind. Aus Angst etwas zu verpassen, prüfen sie die Stories stets auf ihre Aktualität. Dementsprechend werden Funktionen wie Instagram-Stories immer wichtiger und bieten eine hervorragende Möglichkeit seinen Content zu teilen.

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2. Nischen-Plattformen erobern sich ihren Weg nach oben

Neben den Giganten wie Facebook und Instagram, gewinnen die kleineren Plattformen immer mehr an Bedeutung. Besonders TikTok als auch LinkedIn sind groß im Kommen, und ersteres besonders bei der jüngeren Zielgruppe. Dennoch sollte jedes Unternehmen entscheiden, welche Plattformen für seine Inhalte sinnvoll zu bespielen sind. Oberste Regel ist hier: der Content muss zur Plattform passen, und umgekehrt. Damit soll vor allem betont werden, dass der Blick nach links und rechts immer offen sein muss, um keinen Trend zu verpassen.

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3. Vermehrter Einsatz von VR und AR

Obwohl Virtual und Augmented Reality schon seit langem ein Thema ist, wurden diese Technologien bisher nur sparsam eingesetzt. Das mag zum einen an den technischen Voraussetzungen liegen und zum anderen an einer gedanklichen Umstellung. Mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G soll den technischen Voraussetzungen zukünftig weniger im Weg stehen. Auch neue und kreative Kampagnen, die VR und AR stärker in den Fokus rücken, werden in diesem Jahr die sozialen Medien revolutionieren. Besonders mit Face-Filter-Apps und ähnlichen Funktionen auf Instagram, Snapchat und Co., gewinnt dieser Social Media-Trend 2020 immer mehr an Bedeutung.

4. Fokussierung auf Mikro-Influencer-Marketing

Da Instagram nun plant die Like-Funktion abzuschaffen, fällt für viele Influencer eine bedeutsame Währung weg. Durch die Anzahl der kleinen Herzchen konnten diese nämlich ihren Erfolg gegenüber Unternehmen deutlich präsentieren und sich dementsprechend hoch verkaufen. Nun fallen die Likes weg. Daher erfordert das Influencer-Marketing ein Umdenken, besonders hinsichtlich Authentizität und Glaubwürdigkeit. So gehen viele Unternehmen inzwischen dazu über, auf weniger bekannte Personen zu setzen, die jedoch eine starke Glaubwürdigkeit in ihrer Community auszeichnet. Diese sogenannten Mikro-Influencer haben insgesamt weniger Follower, können aber innerhalb ihrer Nische eine hohe Authentizität vermitteln und Produkte dementsprechend unauffälliger und überzeugender bewerben.

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5. Video-Content ist essentiell

Bewegtbilder können Informationen und auch Emotionen sehr viel besser vermitteln, als rein textliche Beiträge. Sie ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und schaffen es, dass Nutzer Inhalte öfter und schneller konsumieren. Da immer mehr videobasierte Plattformen den Markt erobern, wird diese Form der Informationsaufbereitung zu einem wichtigen Social Media-Trends 2020. Experten sagen voraus, dass in naher Zukunft über 80 Prozent aller Inhalte Videos sein werden. Dies zeigt sich auch in der Beliebtheit der Stories und IGTVs. Doch neben unterhaltsamen Inhalten, ist auch hier die Authentizität entscheidend.

6. User-Generated-Content wichtiger denn je

In Zeiten, in denen das Sender-Empfänger-Modell nicht länger an Gültigkeit besitzt, bedienen sich viele Unternehmen an den Möglichkeiten des User-Generated-Contents. Denn um mit Kunden oder Followern in einen Austausch zu kommen, kann der UGC maßgeblich sein. Der selbst erstellte Content der Nutzer kann als strategisches Instrument im Online-Marketing eingesetzt werden. Dies können Unternehmen beispielsweise durch einen gezielten Aufruf oder Mitmachwettbewerb über die sozialen Netzwerke erwirken. Die fortschreitende Technologie heutzutage ermöglicht den Usern, schnell, einfach und kreativ Inhalte mitzugestalten und in Kontakt mit Unternehmen oder Personen zu treten. Somit generiert diese Form der Kampagne nicht nur den direkten Dialog, sondern auch die Voraussetzungen einer Bindung an den Nutzer. 2020 soll USG als Social Media-Trend noch stärker an Bedeutung gewinnen.

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Quelle: basicthinking.de / talkwalker.de 

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