In Zeiten hohen Konkurrenzdrucks und verschärfter Wettbewerbsbedingungen gilt es gerade für junge Unternehmen und Startups mehr denn je, ein Fuß in die Tür potentieller Verbraucherkreise zu setzen und dabei authentisch und unverwechselbar zu bleiben. Sein eigenes Profil zu schärfen bedeutet, eine Marktnische für sich zu finden und sie erfolgreich zu besetzen. Doch wer kein Alleinstellungsmerkmal für sich erschlossen hat, wird es schwer haben, in Zeiten vielfach gesättigter Märkte die vermeintlich schwersten zwei bis drei Jahre nach Existenzgründung zu überleben.

Was können gerade junge Unternehmen in der Planungs- und Konzeptionsphase tun, um sich erfolgreich gegen eine schier übermächtige Konkurrenz behaupten zu können?

 

Vom Mainstream abgrenzen

Sich am Markt für den Kunden sichtbar zu machen, setzt voraus, durch ein oder mehrere Merkmale anders als die Konkurrenten zu sein. Schaffung einer Corporate Identity heißt die Zauberformel, die verschiedene unternehmensstrategische Maßnahmen bündelt und einem alles entscheidenden Ziel unterordnet: den eigenen Bekanntheitsgrad maßgeblich zu steigern.

Der konsequente Weg dahin scheint mühsam und doch erfolgversprechend zu sein. Sichtbar für eine Reihe potentieller Kunden von morgen zu werden bedeutet, dieses gewisse Etwas bereits gefunden zu haben, das dazu befähigt, sich aus der Masse herauszuheben. Denn: Gerade in Zeiten einer globalisierten Welt schießen Startups wie Pilze aus dem Boden, und sind dabei ohnehin meist innovativ und flexibel zugleich.

Besonders, wo der Markt heiß umkämpft ist, und das avisierte Produkt- und Dienstleistungsterrain bereits seit Jahren von künftigen Konkurrenzunternehmen stark beackert wird, wird die Aufgabe, sich einen einheitlichen Werbeauftritt zu erarbeiten, mehr denn je zum Gebot der Stunde. Und das vor dem Hintergrund einer Überlebensstrategie, die Kundenerschließungs- und -bindungsmaßnahmen vor einem Corporate-Identity-Kontext offensiv angeht.

Der Wettbewerb belebt das Geschäft – aber nicht für alle

Dazu gehört die Schaffung eines nachhaltigen Wiedererkennungswertes im Dienste eines stimmigen Erscheinungsbilds in der öffentlichen Kundenwahrnehmung. Stimmigkeit drückt sich im Rahmen von Corporate Identity-Maßnahmen in einem einheitlichen Erscheinungsbild aller werbestrategischen Auftritte.

Vor dem Hintergrund kommt der Bedeutung von Ganzheitlichkeit von Auftritt und Konzeption jenseits der reinen Preisgestaltung zentrale Bedeutung zu. Nicht der Preis von Produkt oder Dienstleistung selbst ist in der Lage, ein dauerhaftes Alleinstellungsmerkmal zu erzielen, sondern eine Vereinheitlichung aller Öffentlichkeitsauftritte und Kommunikationsaktivitäten im Dienste eigener Profilschärfe, wie ein Blogger-Forum zu bedenken gibt.

Identitäten schaffen lautet die Devise, die mit einem einheitlichen Firmenlogo mit prägender Farbgebung anfängt, und mit dem Verschenken von entsprechend stilistisch angepassten Streuartikeln und Giveaways an Werbeständen und Messen abgerundet erscheint.

Kaum ein junges Unternehmen am Markt wird gerade in der Startphase auf attraktive Geschenke verzichten. Denn durch Giveaways zeigt ein Startup auf, dass die entsprechenden Kontakte weiterhin gepflegt werden und das Unternehmen an einer Zusammenarbeit interessiert ist, wie https://www.werbeartikel-discount.com die Bedeutung derartiger Streuartikel unterstreicht.

Werbeauftritte müssen sich demzufolge laut t3n.de einem visuellen Leitfaden gleich durch alle Aktivitäten wie etwa dem Verschenken von einheitlich designten Werbegeschenken ziehen. Dabei gilt es, jedes noch so scheinbar unwichtige kleine Detail zu beachten und einer kritischen Prüfung zu unterziehen.

Dazu gehört etwa die Gestaltung von

  • Kuverts
  • Briefbögen
  • Firmenstempel
  • Flyer und Werbebroschüren
  • Lieferscheine und Rechnungen

in einheitlichen Firmenfarben, alle mit dem entsprechenden Firmenlogo versehen. Aber auch ein Firmenwagen darf und soll in den Firmenfarben lackiert, beziehungsweise mit entsprechenden hochwertigen Werbefolien versehen werden.

Durch kritisches Hinterfragen den Produktnutzen erkennen

Optische Unverwechselbarkeit und Uniformität kann jedoch nur im Verbund mit dem Alleinstellungsmerkmal – im Fachjargon auch Unique Selling Proposition (USP) genannt – entscheidend punkten, wenn es darum geht, einen Fuß in die Tür zur Konkurrenzlosigkeit zu bekommen und eine bislang unerschlossene Marktnische zu finden, deren Besetzung zunächst gewisse Zeitfenster eröffnet, sich anfänglich wenig von der Konkurrenz beobachtet einzurichten.

Ist der Platz erstmal besetzt heißt es keine Zeit zu verlieren, um von der innovativen Unternehmensidee zu profitieren, sich zu konsolidieren und die weiteren Schritte strategisch zu planen. Denn bekanntlich schläft die Konkurrenz nicht, Innovationen bleiben nicht lange unentdeckt und wecken Plagiat-Begehrlichkeiten.

Hat sich ein Startup ehrliche Antworten auf ehrliche Fragen wie

  • Was kann einen Kunden motivieren, ausgerechnet bei mir zu kaufen?
  • Warum sollte ein Kunde gerade bei mir einkaufen, und nicht bei der Konkurrenz?
  • Verfüge ich über eine einzigartige Eigenschaft, die mich gegenüber anderen besonders auszeichnet?

erarbeitet, heißt es, keine Zeit zu verlieren.

Statt in vorschneller Reaktion mit Preisermäßigungen für das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung auf den in der Folgezeit steigenden Konkurrenzdruck zu reagieren, gilt es, die noch zur Verfügung stehende Zeit für weitere Überlegungen zu nutzen.

Sich einen Kundennutzen vergegenwärtigen

Um sich nicht in eine gefährliche Preisspirale mit unwägbarem Ausgang zu begeben, können weitere Produkt- und Werbestrategien entwickelt werden, die den Kunden und seine Bedürfnisse zum Mittelpunkt weiterer Überlegungen machen:

  • Welchen Nutzen kann der Kunde aus meinem Angebot ziehen?
  • Warum wird der Kunde mein Angebot in Anspruch nehmen?
  • Kann sich der Kunde durch meine Produkt-, beziehungsweise Dienstleistungsqualität mehr Annehmlichkeiten und Komfort verschaffen?
  • Warum wird der Kunde durch mein Angebot zufriedener?

Auf diese Weise kann die im Vorfeld bereits erdachte und ins Leben gerufene USP konkret realisiert und am Markt positioniert werden. Die Beantwortung dieser Fragen während der konkreten Umsetzungsphase führt zu weiteren wichtigen Erkenntnissen des Jungunternehmers und versetzt ihn in die Lage, gezielter entsprechende Marketingmaßnahmen in Gang zu setzen.

Konkrete Antworten auf die Fragen machen es ihm leichter, die Produktbotschaften auch mit einem besser darauf abgestimmten werbestrategischen Fundament zu unterfüttern. Kurzum: Der Kundennutzen lässt sich besser kommunizieren und transportieren.

Nur wenn ein Kunde erkennt, dass das neue Produkt ihm Vorteile hinsichtlich Bequemlichkeit, Zeitaufwand und/oder Verbesserung seines Jetzt-Zustands verspricht und auch verschaffen kann, wird er sich für einen Kauf entscheiden.

Fazit: Entsprechende Marketingmaßnahmen müssen sich dem herauskristallisierten zentralen Nutzenversprechen anpassen und sich in seinen Dienst stellen.