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E-Mail-Verteiler aufbauen: 10 Ideen zur Lead-Generierung

Wer denkt E-Mail Marketing ist von gestern, der unterschätzt die Wirkung dieses Marketing-Instruments. Kleine, mittelständische, große und international agierende Firmen arbeiten mit E-Mail-Marketing. Warum? Weil es funktioniert. Es gibt viele gute Gründe und viele ausgeklügelte Methoden, wie du potentielle Kunden zu Käufern machst. Aber die beste Strategie und das beste Produkt helfen dir nicht, wenn du niemanden hast, der deine Mails erhält. Der Aufbau eines E-Mail-Verteilers ist essentiell, wenn du effektiv verkaufen willst. Daher zeigen wir dir in diesem Artikel nicht nur was E-Mail Marketing ist und wie es funktioniert, sondern geben dir auch Praxistipps an die Hand, wie du erfolgreich einen E-Mail-Verteiler aufbauen kannst.

Was ist E-Mail-Marketing?

E-Mail Marketing ist ein Instrument des Online Marketings und kann auch als Direktmarketing bezeichnet werden. Hier geht es vorrangig um Lead-Generierung, den Aufbau eines E-Mail-Verteilers und das Versenden von E-Mails, sodass bereits bestehende Kunden und neue Kunden mit digitalen Nachrichten kontaktiert werden. Dabei können die E-Mails so verschickt werden, dass Unternehmen entweder gezielt eine einzelne Person anschreiben (one-to-one) oder eben eine bestimmte Personengruppe (one-to-many). In der Regel werden diese digitale Nachrichten verschickt, um mit der Zielgruppe in Kontakt zu treten und sie beispielsweise durch einen Newsletter über das Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen oder über aktuelle Angebote zu informieren. Sobald sich also Kunden mit ihrer E-Mail-Adresse registriert haben, können Firmen diese Lead-Generierung nutzen und über persönliche Anrede und Informationen, die auf die Interessen der Kunden zugeschnitten sind, eine direkte und persönliche Kommunikation aufbauen.

Welche Kunden sind für die Lead-Generierung interessant?

Es gibt unterschiedliche Personenkategorien, wenn es darum geht zu verkaufen. Es gibt diejenigen, die Kaufen wollen, egal was kommt und diejenigen, die nicht kaufen wollen. Zur dritten Kategorie gehören diejenigen, die vielleicht kaufen möchten. Daher ist für E-Mail Marketing und deinen Verteiler besonders die letzte Gruppe interessant.

Es wäre einfach zu sagen, dass man versuchen sollte so viele Adressen wie möglich zu sammeln. Das ist zwar die Wahrheit, aber man muss differenzieren. Es gibt E-Mail-Adressen und E-Mail-Adressen. Was eine gute E-Mail-Adresse ausmacht sind folgende Dinge:

  • Aktive E-Mail-Adresse (der Nutzer checkt seine Mails)
  • Fachliches Interesse (der Nutzer will deine Infos)
  • Kundenpotential (der Nutzer kann sich dein Produkt leisten)
  • Kaufinteresse (der Nutzer will (vielleicht) kaufen)

E-Mail-Verteiler aufbauen: Wie bekommst du die Adressen?

Es werden dir nun die zehn besten Methoden vorgestellt, die es dir ermöglichen einen großen Verteiler mit hochwertigen E-Mail-Adressen aufzubauen. Vielleicht ist die eine oder andere dabei, die du selbst schon genutzt hast, vielleicht aber auch eine, die du noch nicht kanntest und die du nun ausprobieren solltest.

1. Inhalte mit Mehrwert

Der Schlüssel zum erfolgreichen Aufbau eines E-Mail-Verteilers und zur Lead-Generierung ist das Anbieten von einem gewissen Gegenwert. Am besten einem, der dich nichts kostet und dem Kunden Mehrwert bietet. Darunter kann ein kostenloser Text mit Tipps oder auch ein Videoinhalt fallen, den der Kunde erhält, sobald er dir seine E-Mail gibt. Ein Beispiel wäre also, dass du einen Ausschnitt von einem informativen Video auf deiner Website platzierst und dann nach einer gewissen Zeitspanne die E-Mail-Adresse forderst, woraufhin du den Link zum kompletten Video an die Kunden sendest.

Eine spezielle Form des Inhalts mit Mehrwert ist auch das Verschenken von E-Books. Hierbei erscheint es dem Kunden fast so, als würdest du für seine E-Mail-Adresse in Vorleistung gehen, was die Wahrscheinlichkeit für einen Up-Sell noch weiter erhöht. Ein E-Book wird als relativ wertvoll angesehen und ist vielen Menschen die E-Mail-Adresse wert.

2. Gutschein und Rabatte

Zu den Klassikern des E-Mail Marketings gehören Gutscheine und Rabatte. Du bietest dem Kunden – entweder auf der Startseite oder beim Bestellvorgang – die Möglichkeit sich für deinen Newsletter einzutragen und dafür einen bestimmten Gutschein zu bekommen. Das kann ein prozentualer Abzug vom Bestellwert sein oder eine sonstige Reduzierung des Preises. Menschen neigen dazu gerne Geld zu sparen, wenn es so „einfach“ möglich ist. Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass sich hier bevorzugt Menschen eintragen, die entweder schon gekauft haben, gerade dabei sind, oder bald kaufen werden. Das bedeutet, dass ein grundlegendes Interesse an deinen Produkten besteht und die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Kaufs sowieso erhöht ist. Das Vergeben eines Rabattes lässt sich an dieser Stelle auch sehr gut mit einer zeitlichen Begrenzung verbinden, sodass der Kunde sich schneller für den Kauf entscheidet und dieser abgewickelt wird.

Zudem gibt es bestimmte Feier- und Festtage, an denen du Rabatte und Angebote anbieten kannst. Beispielsweise an Weihnachten könntest du einen speziellen Weihnachtsnewsletter versenden, in denen spezielle Weihnachtsgutscheine enthalten sind. Hierbei werden in einem gesonderten Maß die Emotionen des Kunden angesprochen und die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs steigt noch einmal, weil diese Aktionen durch die begrenzte Zeit (beispielsweise Weihnachtszeit) eingeschränkt sind.

3. Attraktive Anmeldeseite mit Pop-up-Fenster

Es ist kein großer Aufwand ein kleines Kästchen zur „kostenlosen Anmeldung“ für deinen Newsletter auf deiner Website zu implementieren. Integriere dafür auf deiner eigenen Seite aufpoppende Werbe-Anzeigen, in gewissen Zeitabständen sichtbar werden. Diese sollten am besten auch direkt den Mehrwert verdeutlichen, den eine Eintragung der E-Mail-Adresse bringt. Übertreib es damit aber nicht, sonst könnte der Betrachter genervt sein und das Interesse am eigentlichen Inhalt verlieren. Gut dosiert ist diese Methode aber ein nützliches Werkzeug zur Vergrößerung des E-Mail-Verteilers. Bei Content-Management-Systemen wie WordPress genügt dafür ein simples Plug-In. Erwarte nicht, dass sich hier übermäßig viele Leute eintragen werden, aber allein der Hinweis, dass es einen Newsletter oder ähnliches gibt, kann vorteilhaft sein.

4. Lead Ads

Wenn du einen guten E-Mail-Verteiler aufbauen möchtest, kannst du auch Lead Ads einsetzen. Diese Form der Werbeanzeigen kannst du Adressen direkt über Social Media Plattformen generieren. Im Grunde ist es nichts anderes als ganz normale Werbeanzeigen: Du versuchst durch Werbung den Leser oder User dazu zu bringen, dir seine E-Mail-Adresse zu geben. Gib dem potentiellen Kunden gute Gründe dir seine E-Mail-Adresse zu geben. Du solltest hier verschiedene Plattformen testen, um im Endeffekt auch sicherzustellen, dass du die Leute erreichst, die am Ende per E-Mails auch konvertiert werden können. Der Vorteil bei Lead Ads ist, dass der Social  Media-User seine Plattform nicht verlassen muss, um seine E-Mail-Adresse einzugeben. Denn diese liegt der Plattform bereits vor. Daher eignen sich für diese Methode vor allem Netzwerke wie Facebook, XING und LinkedIn.

5. Social Media Reichweite

An dieser Stelle kannst du auch deine Reichweite auf den Social Media Kanälen nutzen. Ein regelmäßiges Hinweisen auf die Möglichkeit des Newsletter-Abonnements kann auf jeder Plattform funktionieren. Wenn du hier also eine attraktive Zahl an Followern hast, nutze diese Kanäle für deine Kommunikation. Egal ob Instagram, YouTube oder LinkedIn – vielleicht kannst du hierüber den ein oder anderen gut erreichen, deine Lead-Generierung steigern und deinen E-Mail-Verteiler weiter ausbauen.

6. Influencer

Thematisch passt an dieser Stelle ebenso gut Influencer-Marketing, denn dieses ist eine besondere Form der Werbung. Hierfür arbeitest du mit einer „bekannten“ Social Media-Persönlichkeit zusammen, deren Follower deiner Zielgruppe entsprechen. Du zahlst der Person Geld oder bietest ihr anderweitigen Mehrwert an. Der Influencer wirbt dann für dein Unternehmen oder deine Produkte und bietet den Followern einfach und schnell eine Möglichkeit, sich in deinen E-Mail-Verteiler einzutragen. Durch das Vertrauen in den Influencer, ist es wahrscheinlich dass sich User dann auch eintragen, sodass du deine Zielgruppe somit über einen ganz anderen Weg ansprechen kannst.

7. Kostenlose Proben

Eine weitere Verlockung können kostenlose Proben sein. Ob Produkttests oder die Möglichkeit, bestimmte Dienstleistungen vor einem Kauf erst einmal zu testen, können potenzielle Kunden dazu locken, mal eben schnell die E-Mail-Adresse preiszugeben. Durch solche Methoden bekommt man jedoch nicht nur die wertvolle Leads, sondern auch das Vertrauen des Kunden. Denn auch hier gehst du mit kostenlosen Proben, die zu einem Kauf animieren sollen, in Vorleistung und vermittelst dabei den Eindruck, dass es dir wichtig ist, dass der Kunde dein Produkt erst testen soll, bevor er dafür Geld ausgibt.

8. Gewinnspiele

Jeder kennt es: Du bietest ein oder mehrere Produkte an, die du unter den Teilnehmern verlosen wirst. Dafür brauchen sie „nur“ ihre E-Mail-Adresse angeben. Diese Methode ist erprobt und funktioniert im Regelfall sehr gut. Für ein Gewinnspiel sollte der Hauptpreis jedoch so verlockend sein, dass sich viele angesprochen fühlen und unbedingt gewinnen wollen. Wenn du diese Gewinnspiele über Social Media-Plattformen veranstaltest, kannst du mit den Gewinnspielbedingungen sogar noch mehr Reichweite und Traffic erzeugen. Es eignet sich daher sehr gut für den Aufbau deines E-Mail-Verteilers.

9. Exklusive Inhalte

Grundsätzlich fühlen sich Menschen immer angezogen, wenn du mit exklusiven Inhalten wirbst. Zum Beispiel könntest du diesen mit einer Mitgliedschaft in einer möglichst exklusiven Community einen wertvollen Anreiz bieten. Mit diesem VIP-Zugang können sich Kunden dann in nicht öffentlichen Gruppen austauschen oder bekommen dort exklusive Angebote, die ausschließlich Mitgliedern vorbehalten sind. Aber auch bspw. Vorreservierungen können den exklusiven Charakter einer internen Community ausmachen.

10. Events und Veranstaltungen

Auf Veranstaltungen, bei denen du vielleicht einen Vortrag hältst oder dein Unternehmen vorstellst, kannst du immer auch auf deinen Newsletter per E-Mail aufmerksam machen. Auf einer zusätzlichen Folie in der Präsentation am Ende kannst du ganz einfach darauf hinweisen und die Vorteile hinweisen. Wer den Vortrag spannend fand, wird sich vielleicht mehr Inhalte diesbezüglich wünschen und schneller seine E-Mail-Adresse preisgeben.

Fazit: Lead-Generierung und E-Mail-Verteiler aufbauen

Mit diesen zehn Tipps kann es dir gelingen, deinen E-Mail-Verteiler schnell und einfach aufzubauen und deine Lead-Generierung weit nach vorne zu bringen. Wenn du erst einmal diesen Verteiler aufgebaut hast, musst du ihn auch regelmäßig pflegen. Dazu gehört auch, dass du dir über den Inhalt Gedanken machst und nicht nur einfache Pressemitteilungen versendest. Was interessiert deinen Kunden? Was bietet ihm einen echten Mehrwert? Je mehr Kontakt du mit ihm gehabt hast und je mehr er bei dir eingekauft hat, desto eher sollten deine E-Mails auf sein Kaufverhalten abgestimmt sein. Bedenke auch, dass die Sendefrequenz nicht zu hoch sein darf. Wenn Kunden mit Newslettern überhäuft werden, sind diese schnell genervt und kündigen diesen. Achte also auf einen geeigneten Mittelweg und setze die Bedürfnisse des Kunden stets über die Lead-Generierung.

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Über den Autor

Sven Graf

Hi, mein Name ist Sven Graf, ich bin 18 Jahre alt und Jungunternehmer.
Ich bin in der Texterstellung tätig und ganz besonders unterstütze ich Unternehmen, aber auch Privatpersonen, dabei Ihre Projekte bzw. ihren Online-Auftritt zu optimieren / umzusetzen.

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