Das macht ihr Online Business erfolgreich

5 inspiriende Dropshipping-Beispiele und was du von ihnen lernen kann

Was haben ein 80-jähriger und ein 16-jähriger gemeinsam? Sie beiden sind erfolgreiche Dropshipper und dürfen in diesem Artikel nicht fehlen! Dropshipping ist ein Geschäftsmodell aus dem E-Commerce und damit sehr lukrativ, denn der Markt wächst seit Jahren konstant um mehr als 10 Prozent. Damit bietet der Markt noch immer zahlreiche Möglichkeiten, sich haupt- oder nebenberuflich selbstständig zu machen und ein eigenes Online-Business aufzubauen. In diesem Artikel haben wir 5 erfolgreiche Dropshipping Beispiele aus der Praxis für dich zusammengetragen.

Definition: Was ist Dropshipping und wie funktioniert es?

Bevor wir dir 5 sehr erfolgreiche Dropshipping-Beispiele vorstellen, werfen wir einen kurzen Blick auf das Geschäftsmodell an sich: Dropshipping ist ein Geschäftsmodell aus dem E-Commerce, also dem Online-Handel. Dieses Modell funktioniert so, dass ein Händler Waren verkauft, die er selbst gar nicht auf Lager hat. Denn die eigentliche Abwicklung der Bestellung, also die Zusendung der Ware, wird von einem dahinterliegenden Dropshipping-Anbieter ausgeführt.

Der Händler, der die Ware zum Kauf anbietet, bestellt diese also nach dem Einkauf des Kunden im Onlineshop bei einem Großhändler oder Hersteller, der sie dann direkt zum Kunden sendet.

Die Vorteile von diesem Modell liegen auf der Hand:

  • Du benötigst nur ein geringes Startkapital
  • Du musst die Produkte nicht in großen Mengen selbst lagern
  • Du musst keine hohen Summen im Vorhinein investieren
  • Du hast die Möglichkeit ein breites Produktsortiment aufzubauen
  • Du kannst auch Produkte aus dem Ausland verkaufen
So funktioniert Dropshipping

Händler, Großhändler, Shop-Betreiber, Dropshipping-Anbieter – wer ist wer?

Der Shop-Besitzer (Online-Händler): Der Shop-Besitzer ist derjenige, der den Online-Shop betreibt, in dem Kunden auf die Waren aufmerksam werden. Er präsentiert die Waren in seinem Shop und trägt so zur Vermarktung der Produkte bei. Bei einem Kauf durch den Kunden sorgt der Shop-Besitzer dafür, dass die Bestellung an den Großhändler (den Dropshipping-Anbieter) weitergeleitet wird. Dafür erhält er in der Regel eine Provision oder einen Boni. Wie hoch diese ausfallen, hängt in erster Linie von der Produktwahl ab.

Dropshipping-Anbieter, Großhändler: Mit “Dropshipping-Anbieter” oder “Dropshipping-Großhändler” ist der Händler gemeint, der die Waren in seinem Lager vorhält und auch den Versand der Waren an den Kunden übernimmt. Auch er ist im Prinzip ein Online-Händler, wodurch die Begriffe nicht immer ganz trennscharf sind.

Wie das Geschäftsmodell genau funktioniert erfährst du in unserem kostenlosen Dropshipping-Guide mit den besten Anbietern im Check, einem 5-Punkte-Plan, Vor- und Nachteilen sowie Infos zu Steuern und vielem mehr.

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Der Markt in Zahlen: So wächst der Online-Warenhandel

Dropshipping ist ein Geschäftsmodell aus dem E-Commerce, also dem Online-Warenhandel. Und dieser Markt scheint krisensicher. Werfen wir einen kurzen Blick auf die Zahlen, um das enorme Wachstum in diesem Markt zu sehen. So prognostiziert Statista einen Umsatz von knapp 100 Milliarden Euro für das Jahr 2022 – allein in Deutschland.

Bildquelle: Statista
Umsatz in Milliarden Euro im E-Commerce in Deutschland B2C

Dropshipping-Beispiele von 22 bis 80 Jahre

Als Dropshipper verkaufst du Produkte – aber nicht deine eigenen. Hört sich spannend an? Ist es auch! Das haben die Hauptdarsteller unserer 5 Dropshipping-Beispiele auch gedacht und sich mit dem Geschäftsmodell selbstständig gemacht.

Beispiel #1: Alexander Hupe mit endlichzuhause.de

Alexander Hupe hat es wirklich geschafft. Auf seiner Plattform endlichzuhause.de bietet er mittlerweile über 4.000 Artikel zum Thema „Schöner Wohnen“ an. Hier gibt es alles rund um ein schönes Wohnambiente: Kerzenleuchter, edles Besteck, Geschirr. Um mehr Reichweite zu generieren und neue Kunden an Land zu ziehen, gibt es mittlerweile auch ein passendes Magazin zum Shop. Darin zu finden sind neben Deko-Ideen auch Tipps, wie man eine gute Tischatmosphäre für und mit Kleinkindern schafft, sowie ein ausführlicher Guide zu Gerichten aller Art – klassisches Content-Marketing.

Die Idee zu dem Shop kam ihm, weil er beobachtet hatte, dass einige andere Shops zu diesem Thema ein rasantes Wachstum hingelegt hatten. Es war also gerade noch der richtige Zeitpunkt, um mit aufzuspringen. Der heute so erfolgreiche Dropshipper hat allerdings nicht von Beginn an auf dieses Geschäftsmodell gesetzt. Erst 2008 entschieden er und seine Ehefrau sich dazu, das komplette Geschäftsmodell auf Dropshipping umzustellen. Bei den Gründen für die Umstellung nennt Hupe allen voran, dass er bei Ressourcen wie Lagerraum, Verpackungsmaterial und Verpackungstechnik und natürlich auch beim Personal reichlich einsparen kann. Außerdem könne man von den bereits guten Verträgen der Großhändler mit Logistikern profitieren und zu guten Konditionen versenden.

Beispiel #2: Adolf Kramer: Mit 80 erfolgreich als Dropshipper

Adolf Kramer ist der etwas andere Dropshipper: Mit über 80 Jahren ist er sicher ein Beweis dafür, dass wirklich jeder mit Dropshipping erfolgreich werden kann – unabhängig von Alter, Vorerfahrung oder Startkapital. Und auch sein Angebot ist sicher nicht 08/15: Das Angebot auf polizeiladen.de bietet von Kleidung wie Einsatzstiefeln, Handschuhen, Jacken und Westen bis zu Ausrüstung und weiterem Equipment wie Kameras, alles, was das Polizistenherz begehrt. Der Shop richtet sich damit einerseits an Behörden, andererseits auch an Privatpersonen in entsprechenden Berufen.

Mit der gewählten Produktpalette war der Grundstein für den Erfolg gelegt. Denn schon bald kamen Firmen auf Kramer zu, deren Produkte er vermarkten sollte. Er musste sich also um Interessenten und Lieferanten keine Sorgen machen und hat darauf aufbauend ein gutes und selbstbewusstes Standing für sich als Shop-Betreiber erlangt. So verlangt Kramer bist heute von seinem Dropshipping-Partnern, dass diese ihm eindeutige Artikelnummern, gute Bilder und Artikeltexte liefern sowie eine klare Rabatt-Zusicherung geben und dabei möglichst keinen eigenen Vertrieb betreiben.

Beispiel #3: Samuel Pfeiffer – the sky is the limit

Samuel Pfeiffer ist schon früh ins Online-Business eingestiegen. Nämlich, nachdem er sein Studium im zweiten Semester abgebrochen hat. Heute sagt er von sich selbst, dass er erfolgshungrigen Menschen dabei hilft, ihr eigenes Dropshipping-Business aufzubauen. Denn auch er ist mit Dropshipping extrem erfolgreich geworden: Ein Blick in seinen YouTube-Kanal verrät 6-stellige Umsätze, die er mit Dropshipping erreicht hat und einen Lebensstandard, von dem viele in seinem Alter nur träumen. Sein Credo: Mach dich zeitlich, finanziell und geografisch unabhängig!

Beispiel #4: Christopher Filgertshofer ist mit 22 Jahren Millionär

Christopher Filgertshofer, der sich selbst mit ChrisFil abkürzt, ist ein digital Native durch und durch. Bereits mit 11 Jahren stieg er bei YouTube ein und produzierte Videos im Bereich „Gaming“. Nachdem es erst nur schleppend voran ging, ein Phänomen, dass sicher viele erfolgreiche YouTuber noch aus ihrer Anfangszeit kennen, war der Knoten irgendwann geplatzt. Er erreichte eine Reichweite von über 230.000 Followern. Alles weitere passierte dann ganz natürlich: Gaming war nicht mehr das spannendste Thema für den mittlerweile 16-jährigen. Eine andere Beschäftigung musste her, trotzdem wollte er natürlich an seinen bisherigen Erfolge und der Reichweite anknüpfen. Da er schon als Influencer bekannt war und viele Marken mit ihm zusammenarbeiten wollten, entschied er sich dazu, seinen ersten E-Commerce-Shop zu eröffnen.

Heute betreibt der 22-jährige erfolgreich mehrere E-Commerce-Shops im DACH-Raum und berichtet auf seinem YouTube-Kanal von seinen Erfolgen mit Dropshipping. Ob man es glauben will oder nicht, aber Christoph Filgertshofer hat nach eigenen Angaben seine erste Million mit gerade mal 22 Jahren verdient und ist damit sicher eins der erfolgreichsten Dropshipping-Beispiele auf dem deutschen Markt.

Beispiel #5: Mercateo: „Think big!“ Vom Online-Shop zum Portal

Das Grundprinzip von Dropshipping besteht darin, dass ein angeschlossener Lieferant die von ihm stammenden Waren unmittelbar an den jeweiligen Endkunden versendet, sodass der eigentliche Shop-Betreiber mit der Abwicklung von Bestellungen selber nichts zu tun hat. Bisher haben wir Beispiele von Shop-Betreibern gesehen, die lediglich mit einem oder wenigen Großhändlern zusammenarbeiten. Das muss allerdings nicht so sein: Es geht auch eine Nummer größer.

Mercateo bietet auf seinem Portal unglaubliche 25,8 Millionen Artikel an – und setzt dabei konsequent auf Dropshipping. Anders wäre eine solche Fülle an Produkten wohl auch kaum zu bewerkstelligen. Mercateo beschränkt sich dabei ausschließlich auf den B2B-Bereich, was weitere Vorteile wie höhere Absatzmengen und teurere Produkte mit sich bringen dürfte. Das Angebot ist dementsprechend vielfältig und reicht von Bürobedarf, über Bau und Handwerk, Elektrotechnik, Medizinbedarf und Telekommunikation bis zu Hotellerie und Gastronomie. Mercateo ist dabei ausgesprochen erfolgreich und für viele Unternehmen die erste Wahl in Sachen Beschaffung. Das ist wiederum ein Vorteil, denn wer sich erst einen solchen Namen gemacht hat, auf denen kommen sowohl Kunden als auch Lieferanten von alleine zu. Weil es sich hierbei um ein ganzes Portal handelt, dass konsequent auf Dropshipping setzt, darf es bei unserem Artikel über erfolgreiche Dropshipping-Beispiele nicht fehlen.

Bonus-Material: Gratis-Webinar „Dropshipping“

Wenn du jetzt mehr über dieses Geschäftsmodell wissen willst, dann schau dir unser kostenloses Webinar zum Thema Dropshipping an und profitiere von der Erfahrung aus 10 Jahren Online-Marketing. Thomas Klußmann, der Kopf hinter Gruender.de und Gründer zahlreicher Unternehmen verrät dir hier wichtige Tipps für deinen Start ins Online-Business, etwa, wie du einen lukrativen Shop aufbaust und mit welchen Summen du rechnen kannst.

Diese Fragen beantworten wir im Webinar:

  • Wie funktioniert Dropshipping?
  • Wie entwerfe ich eine erfolgreiche Strategie?
  • Wie finde ich passende Produkte und ein lukrative Branche?
  • uvm.
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Über den Autor

Autorenprofil: Marion Bachmann

Marion Bachmann

Marion ist Expertin für digitale Geschäftsmodelle mit einem besonderen Fokus auf Dropshipping, Affiliate Marketing, Print on Demand und digitale Produkte. Nach 4 Jahren im Online-Marketing wechselte sie im Herbst 2022 in die Online-Redaktion von Gründer.de und unterstützt seitdem die Redaktion mit ihrer bisher erlernten Expertise. Ihre ersten redaktionellen Erfahrungen sammelte sie in der Online-Redaktion von SKR Reisen. Hier bereitete sie Informationen zu Reisezielen auf und recherchierte die Geheimtipps, die jede Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis machen sollte. 2019 entschied sie sich für den Studiengang "Online-Redaktion" an der staatlichen Hochschule in Köln. Mit hohem Praxisbezug lernte sie hier, was wirklich zählt, um Themen erfolgreich im Netz zu platzieren, Synergien zu schaffen und vor allem, Content interessant und ansprechend aufzubereiten. Ihr Herz schlägt für gut recherchierte Inhalte und mitreißende Texte.

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