Wie sieht es bei Dir aus? Bist du zufrieden mit deinen Verkäufen im Shop? Oder eher nicht? Zwar steigen die Verkäufe im Internet stetig weiter, aber nicht jeder ist mit seinen Ergebnissen wirklich zufrieden. Wenn du auch davon betroffen bist, dann könnte es vielleicht an einem der 10 größten Conversion Killer im Bereich E-Commerce liegen, die wir dir hier vorstellen wollen.

Es gibt Experten, die nachgewiesen haben, dass der fehlende Blick auf das eigene Unternehmen zu den größten Fehlern gehört. Wie ist das bei dir? Mal ganz ehrlich. Kannst du dich in die Lage deiner User versetzen? Kommst du mit deinem Auftreten auch wirklich gut an? Gerade am Anfang, nach der Gründung deines Unternehmens, solltest du immer mal einen genauen Blick auf dich und dein Unternehmen richten. Besser noch ist es, wenn von Zeit und Zeit mal ein Außenstehender das macht.

Hier sind für dich die 10 größten Conversion-Killer:

Killer 1 – Du bist betriebsblind

Wie ist es bei dir? Wie gestaltest du deinen Shop? Machst du es auch ganz so, wie es dein Marketing-Plan vorgibt? Das ist der größte Fehler den du machen kannst. Der Shop muss deinen Kunden bzw. den Besuchern deines Shops gefallen und nicht nur dir allein. Weißt du genau was deine Nutzer wollen? Hast du das genau analysiert und nicht nur mit Hilfe von Website-Usability? Blick einfach über den Tellerrand hinaus und lass auch mal andere einen Blick darauf werfen. So kannst du dafür sorgen, dass bei dir der Warenkorb nicht leer bleibt.

Killer 2 – Keine klare Ausrichtung deiner Webseite

Wie planst du deine Marketing-Kampagnen? Sind diese auf deine Zielgruppe auch wirklich genau zugeschnitten. Zu den größten Conversion Killern gehören Webseiten, wo kein klares Ziel zu erkennen ist, sich keine klare Linie abzeichnet. Das musst du ändern, denn sonst verlassen die Nutzer deine Seite sofort wieder und kommen auch kaum mehr zurück.

Killer 3 – An falschen Stellschrauben drehen

Dir sollte klar sein, dass in den trafficstärksten Segmenten auch die größten Möglichkeiten liegen, um die Abbruchquoten zu verringern. Sorge für mehr Traffic, damit du den nächsten Schritt im Conversion Funnel machen kannst. Nicht einfach denken, mal hier an dieser Stellschraube drehen und mal an dieser. Das bringt dir gar nichts und hinterher weißt du sowieso nicht mehr, was du alles versucht hast. Konzentriere dich auf die Stellschrauben im trafficstärksten Bereich.

Killer 4 – Werbemittel und Landing Page passen nicht zusammen

Achte sehr darauf, dass du keine irrelevante Landingpage hast. Die Botschaft zwischen Werbemittel und deiner Landingpage müssen unbedingt zusammenpassen. Ist dies nicht der Fall, dann schaffst du es nicht den Kunden abzuholen. Potenzielle Kunden vertreibst du damit und zerbrichst dir den Kopf, warum du so hohe Abbruchquoten hast.Verstehst du was ich meine? Du kannst nicht Werbung für Fahrräder machen und dann nur Fahrradkleidung auf der Landingpage anbieten.

Killer 5 – Kundenvertrauen ist weg

Eines musst du wissen. Hast du einmal das Vertrauen des Kunden verloren, dann ist dieser für dich wahrscheinlich auch für immer weg. Selbst mit attraktiven Angeboten wirst du ihn nicht mehr abholen. Sorge deshalb für Vertrauen. Gestalte die Kosten für den Kunden, auch die Versandkosten, transparent und baue das ein oder andere Gütesiegel ein. So schaffst du Vertrauen beim Kunden oder den potenziellen Kunden.

Killer 6 – Der Kunde wird nicht zum Handeln aufgefordert

Das Schlüsselelement eines Shops oder einer Kampagne heißt immer „Call-to-Action“. Bringe deinen Kunden dazu, dass sie nach deinen Wünschen und Vorstellungen handeln. Fehlen diese komplett oder sind ohne Scrollen nicht zu sehen, dann wird der Besucher deiner Seite diese ganz schnell wieder verlassen.

Killer 7 – Es gibt keine oder wenig Filtermöglichkeiten

Stell dir vor, du gehst ein neues Hemd kaufen. Im Kaufhaus deiner Wahl herrscht keine Ordnung. In jeder Ecke gibt es einen Ständer mit Hemden, in Regalen sind welche, aber ein klares Konzept ist nicht ersichtlich. So wirst du dein Wunsch-Hemd kaum oder nur durch Zufall finden. Genauso ist es vielleicht in deinem Shop. Die bietest dem potenziellen Kunden zu wenig Übersicht, wenn du keine Filtermöglichkeiten einbaust. Er will nicht ewig ganz zufällig nach seinem Wunschobjekt suchen. Wenn er kaufen will, dann hat er konkrete Vorstellungen und du musst ihn dorthin leiten, wo er hin möchte.

Killer 8 – Deine Auswahl ist unbefriedigend

Hat sich ein potenzieller Kunde auch zum Kauf entschlossen, dann hat er zum einen vom Produkt und zum anderen von den Rahmenbedingungen für seinen Kauf klare Vorstellungen. Bietest du also beispielsweise die coole Jacke nur in einer Größe an und er kann nur gegen Vorkasse zahlen, dann wird er deinen Shop verlassen und sich woanders auf die Suche machen. Verzichten solltest du auch auf aufwendige Registrierungen, damit er überhaupt kaufen kann. Da wird die Kauflust schnell gekillt und die Conversion Rate geht in den Keller.

Killer 9 – Der Bestellweg ist zu lang

Halte den Ablauf der Bestellung so kurz wie nur möglich. Verzichte darauf, hier noch ein Pflichtfeld zum Ausfüllen einzubauen und hier noch ein Feld und da noch eines. Da hat der Kunde keinen Bock darauf. Er hat etwas gefunden was ihm gefällt und das will er jetzt so schnell wie möglich bestellen. Muss er ständig irgendwelche Felder ausfüllen, hat er schnell keine Lust mehr und bricht den Kauf ab.

Killer 10 – Bestellvorgang verwirrt

Wenn der Kunde bestellt, dann gestalte dein Bestellformular für ihn so einfach wie möglich. Taucht ständig eine Fehlermeldung auf, dass er was falsch gemacht hat und er weiß gar nicht was, dann ist es mit einem Kauf schnell vorbei. Bis er kapiert hat, was du eigentlich von ihm willst, ist er schon längst auf der Seite von deiner Konkurrenz.

Wenn du dies aufmerksam durchgelesen hast, ist dir vielleicht der ein oder andere Punkt aufgefallen, wo du bei dir selbst noch den Hebel ansetzen kannst. Glaub mir, wenn du diese zehn Killer ausschalten kannst, wird für die das Thema hohe Abbruchrate schnell der Vergangenheit angehören.

Die 10 größten Conversion-Killer für deinen Online-Shop
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