Wer würde nicht gern produktiver, erfolgreicher und organisierter sein? Seine Zeit und sein Potential voll ausschöpfen? Persönlichkeitsentwicklung beginnt im Kopf. Am Anfang steht die Auseinandersetzung mit dir selbst, mit deinen Stärken und Schwächen. Wenn du lernst, dich mit all deinen Unzulänglichkeiten anzunehmen und bewusst daran zu arbeiten, wirst du langfristig nicht nur erfolgreicher, sondern auch zufriedener und glücklicher werden. Zwei Schlüssel zu einem besseren, stärkeren, erfolgreicheren Ich: Selbstoptimierung und Resilienz.

 

 

 

Selbstreflexion: Bist du zufrieden mit deiner Leistung?

Bist du mit deiner jetzigen Lebenssituation zufrieden? Erreichst du deine finanziellen Ziele oder gibst du dein Geld für kurzfristige Belohnungen und Konsumgüter aus? Wie steht es mit deinen Karrierezielen? Was hast du in diesem Jahr erreicht? Hast du all das umgesetzt, was du dir vorgenommen hattest? (Dein eigenes Geschäft eröffnet, deinen Umsatz gesteigert, neue Projekte wie geplant ins Leben gerufen, dein Unternehmen vorangebracht?) Nein? Dann wird es Zeit, an dieser Situation etwas zu ändern.

Es bringt nichts, sich in der Vergangenheit zu verlieren oder sich mit Selbstvorwürfen zu quälen. Nichts ist unproduktiver als das Herumreiten auf Fehlentscheidungen und Unzulänglichkeiten. Das Vergangene kannst du nicht mehr ändern. Investiere deine Kraft in die Zukunft.

Stärken ausbauen: deine Potentiale erkennen und entwickeln

Um dein Potential voll zu entfalten und beruflich über dich hinauszuwachsen, brauchst du eine Vision. Setze dir klare Ziele für die nächsten Tage, Wochen, Monate und Jahre. Denke langfristig. Was genau willst du mit deiner Geschäftsidee oder mit deinem Unternehmen erreichen? Und wie willst du dein Vorhaben umsetzen?

Je konkreter deine Pläne, desto besser. Entscheidend ist, nicht auf der Stufe der Theorie zu verharren. Nach der Analyse deiner Situation musst du die Umsetzung deiner Ideen aktiv in Angriff nehmen. Bleib realistisch. Zur kontinuierlichen Motivation trägt die Aufteilung in kleinere Etappen- oder Zwischenziele bei. Gib deinem Leben eine konkrete Richtung und konzentriere dich auf deine Vision. Arbeite ausschließlich auf ihre Verwirklichung hin und ordne deine beruflichen Aktivitäten diesem Karriereziel unter.

Ein wichtiger Faktor dabei ist der unerschütterliche, feste Glaube an dich selbst. Umgib dich mit positiv denkenden, erfolgreichen Menschen, die dich beflügeln und von deinem Erfolg überzeugt sind.

Selbstmotivation: So wächst du über dich selbst hinaus

Es hat Gründe, wenn dir nach einer Weile im Geschäft Antrieb und Kraft ausgehen. Meistens steckt ein kurzfristiges Wenn-Dann-Denken dahinter. Auf Dauer reicht ein äußerer Anreiz wie Geld nicht aus, um dich zu Höchstleistungen anzutreiben. Uninspiriertes Abarbeiten anfallender Aufgaben bringt dein Unternehmen allerdings nicht weiter. Du brauchst Ziele. Eine Vision beflügelt deine Motivation. Das allein ist viel wirkungsvoller als extrinsische Motivatoren. Es gibt drei Dinge, die dich wirklich anspornen:

  1. Autonomie: Du bestimmst die Richtung, in der sich deine Karriere beziehungsweise dein Unternehmen entwickeln soll.
  2. Meisterschaft: Fortschritt motiviert. Perfektioniere deine Fähigkeiten.
  3. Zweck: In deiner Tätigkeit muss für dich ein tieferer Sinn erkennbar sein.

Zusätzlich stärkt und unterstützt die verbale Selbstmotivation: „Tschakka – du schaffst es!“ Der britische Sportpsychologe Andrew M. Lane (Universität Wolverhampton) hat untersucht, welche Motivationstechniken tatsächlich zum Erfolg führen. 44.000 Probanden nahmen an seiner Studie teil.  Ergebnis: Wer sich in Selbstgesprächen lautstark mit positiven Worten anfeuert, erzielt – mit weitem Abstand – die besten Resultate. Alle anderen geprüften Motivationstechniken blieben weit abgeschlagen dahinter zurück.

Unternehmensziele erreichen durch Delegieren und Outsourcing

Zu den Grundlagen einer optimalen Selbstorganisation gehört sinnvolles Zeitmanagement. Es ist weder möglich noch ratsam, sämtliche Aufgaben selbst zu erledigen. Das raubt dir deine Energie und Kreativität. Großkonzerne lagern ganz selbstverständlich aus, was nicht zum Kerngeschäft gehört. Von dieser Möglichkeit profitieren Startups, kleinere Unternehmen und Freelancer ebenso. Mit wachsendem Erfolg deines Unternehmens ist der Aufbau einer Organisation mit festen Regeln und bürokratischen Strukturen unumgänglich. Wachstum erzeugt immer Komplexität.

Du musst dich um das Wesentliche kümmern. Du bist für das Erreichen der Unternehmensziele zuständig. Das heißt, Routinetätigkeiten und alles, was nicht unbedingt deine Expertise erfordert, kann entweder intern an Mitarbeiter delegiert oder extern erledigt werden. Für dich bedeutet das eine immense Arbeitsentlastung. Du bekommst Kopf und Schreibtisch frei für die wirklich wichtigen Dinge. Für deine Mitarbeiter kann die Delegation von Verantwortlichkeiten ein wichtiger Anschub und Motivationsquelle sein. Sie fühlen sich von dir wertgeschätzt und wachsen an den neu erhaltenen Aufgaben.

Zeitfresser und Routinetätigkeiten outsourcen:

  • zeitaufwendige Aufgaben, die geringe Kompetenzen erfordern, z.B. Recherchetätigkeiten, Bestellannahme
  • zeitaufwendige Aufgaben, die hohe Kompetenzen erfordern, z.B. Buchhaltung, Marketingmaßnahmen
  • Routinetätigkeiten

Führungsqualität: Andere von deiner Vision begeistern

„Nur wer selbst brennt, kann Feuer in anderen entfachen“. In diesem Aphorismus von Augustinus Aurelius steckt viel Weisheit. Bist du selbständiger Unternehmer, solltest du in der Lage sein, andere zu inspirieren, von deiner Vision zu begeistern und mitzureißen. Als Führungskraft musst du dein Vorhaben nach außen an Kollegen, Mitarbeiter und Kunden kommunizieren – mit Leidenschaft und aufrichtiger Begeisterung. Das Gelingen hängt von deinem rhetorischen Geschick und deiner Begeisterungsfähigkeit ab. Findest du die richtigen Worte, wird aus dem Funkenflug von selbst ein Feuer. Durch das Delegieren von Aufgaben an Mitarbeiter holst du sie ins Boot. Das sorgt dafür, dass das Team zu einer Einheit zusammenwächst, sich gegenseitig motiviert, stärkt und stützt.

Mit diesen 8 Verhaltensweisen wächst du über dich hinaus

Lewis Howes fasst in seinem Buch „The School of Greatness“ acht Schlüsselprinzipien zusammen, mit denen du das Optimum aus dir herausholen und dein volles Potential entfalten kannst:

  1. Entwickele eine Vision: Setz dir klare Ziele und arbeite kontinuierlich daran, diese zu verwirklichen
  2. Betrachte Schwierigkeiten als Gelegenheiten: Probleme sind Herausforderungen, die Motor und Motivation für deinen Erfolg sein können.
  3. Übernimm die Denkweise der Champions: Um ein Weltmeister zu sein, muss man denken wie ein Weltmeister und an sich glauben. Dieser Glaube ist mit der Vision vom eigenen Erfolg, mit Konzentration, Disziplin und Demut eng verbunden.
  4. Sei produktiv: Um deine Ziele zu verwirklichen, muss du hart arbeiten und umsichtig vorgehen. Erledige mit Begeisterung das, was andere tunlichst vermeiden. Unliebsame Tätigkeiten solltest du nicht aufschieben. Erledige deine Aufgaben möglichst zeitnah.
  5. Achte auf deinen Körper: Wahre Größe hängt sowohl mit dem Geist als auch mit dem Körper zusammen. Dazu gehören neben ausreichend Schlaf eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung und körperliche Fitness. Nur dann hast du die Energie, um dein Leben so zu leben, wie du dir das vorstellst.
  6. Trainiere positive Gewohnheiten: Feste Rituale sind wichtige Standbeine für deinen Erfolg. Meditiere, geh abends spazieren oder lies jeden Tag für eine halbe Stunde. Behalte positive Rituale bei. Sie verfestigen sich und sorgen für Erfolgserlebnisse.
  7. Umgib dich mit Gewinnern: Du brauchst Menschen, die dich motivieren und inspirieren. Such dir den richtigen Coach, vertiefe hilfreiche Beziehungen. Trenne dich von allem, was dich auf deinem Weg zum Erfolg behindert. Dazu gehört auch, dich von Ängsten zu befreien. Fang an, an dich und deinen Erfolg zu glauben.
  8. Unterstütze andere: Während du dein eigenes Leben optimierst, verbessere auch das Leben der Menschen um dich herum. Denke weiter, um zu wahrer Größe zu gelangen und dein volles Potential zu entfalten.

Resilienz: Krisen im Unternehmen leichter wegstecken

Umsatzverluste, unzufriedene Kunden, Produktionsausfälle: Krisen und Rückschläge erschüttern jeden Unternehmer. Nicht immer bedeuten sie automatisch das Aus für eigene Pläne. Ohne Herausforderungen gäbe es keine Weiterentwicklung. Siegertypen lassen sich nicht unterkriegen. Sie gehen gestärkt aus schwierigen Situationen hervor. Sie sind von ihrer Selbstwirksamkeit überzeugt. Das macht sie psychisch belastbar und leistungsfähig. Schwierigkeiten und Hürden nehmen sie nicht prinzipiell als Hinderungsgrund für Erfolg wahr, sondern als Herausforderung. Was andere zu Fall bringt, erzeugt bei ihnen einen Motivationsschub bei der Verwirklichung ihrer Ziele. Das nennt sich Resilienz.

Resilienz gilt als wesentlicher Erfolgsfaktor für Beruf und Karriere. Das Geheimnis resilienter Menschen? Sie empfinden sich ihrem Schicksal nicht als hilflos ausgeliefert. Dementsprechend verharren sie nicht – oder zumindest nicht lange – passiv in der Opferrolle. Stattdessen übernehmen sie die Verantwortung für ihr Leben und ihre Karriere. Sie werden aktiv. Wo andere scheitern, wachsen sie über sich hinaus. Die gute Nachricht: Resilienz kannst du lernen!

Auf Erfolgskurs trotz Rückschlägen

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. (Johann Wolfgang von Goethe)

Die US-amerikanischen Wissenschaftler Dr. Karen Reivich und Dr. Andrew Shatté beschreiben in ihrem Buch „The Resilience Factor“ sieben Faktoren, von denen die Resilienz abhängt:

  • Impulskontrolle
  • Emotionssteuerung
  • Kausalanalyse
  • Realistischer Optimismus
  • Selbstwirksamkeitsüberzeugung
  • Zielorientierung
  • Empathiefähigkeit

Hochgradig resiliente Menschen nehmen ihre Gefühle zwar wahr. Aber sie leben sie nicht ungebremst aus. Statt in stressigen Situationen unbeherrscht zu reagieren, bewahren sie Ruhe. Drucksituationen meistern sie souverän, ohne ihren emotionalen Impulsen nachzugeben. Das bedeutet nicht, dass du deine Gefühle ignorierst. Es heißt, dass du sie bewusst steuerst. Statt impulsiv zu reagieren, agierst du überlegt und zielgerichtet.

Das Denken und Handeln resilienter Menschen ist durch einen realistischen Optimismus bestimmt. Sie erleben sich als handlungsfähig und gestalten ihre Karriere aktiv. Dabei richten sie ihren Blick nicht auf kurzfristige Belohnungen, sondern auf langfristige Erfolge.

Für dich heißt das: Arbeite kontinuierlich an deiner Vision beziehungsweise an der Verwirklichung deiner selbst gesetzten Ziele. Lass dich von Rückschlägen nicht lähmen, sondern nimm sie als Herausforderung an. Sie machen dich stärker, während du deine Geschäftsideen verwirklichst und dein Unternehmen ausbaust.

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