Jochen SchweizerQuelle: TVNOW / Bernd Maurer

Jochen Schweizer am Set von „Die Höhle der Löwen“ .

Jochen Schweizer. Dieser Gründer und erfolgreiche Unternehmer braucht keine lange Einleitung – wer diesen Namen hört, weiß genau: Jetzt geht es um besondere Erlebnisse, an die man sich ein Leben lang erinnert. Er hat es geschafft, eine überzeugende Marke aufzubauen und damit beim Kunden Emotionen zu wecken. Doch diese Entwicklung war nie geplant, denn eigentlich machte sich Jochen Schweizer weltweit als Extremsportler einen Namen. Kein Fluss war für sein Kajak zu reißend, keine Sprungplattform zu hoch und keine sportliche Herausforderung unerreichbar. Genau diese Erfahrungen führten letztendlich zu seiner Geschäftsidee. Denn besondere Erlebnisse und die daraus entstehende Zufriedenheit sind für Jochen Schweizer der Inbegriff von Leidenschaft und haben ihm seinen Weg zum Erfolg geebnet. 

Als Stuntman in die Selbstständigkeit

Bevor sich der Name Jochen Schweizer zum Inbegriff für besondere Erlebnisse entwickelte, stand sein Name bereits für Action, aber eher im kleinen Rahmen – die große Karriere begann eher zufällig. Vor seiner Arbeit als Unternehmer war er vor allem eins: Leidenschaftlicher Extremsportler. Schon in seiner Jugend erkannte er die Liebe zum Sport, die ihn bis heute prägt. Seine Spezialgebiete waren das Alpine Kajakfahren, Gleitschirmfliegen, Fallschirmspringen und Skifahren. Seine Fähigkeiten erkannten in den 1980er Jahren zahlreiche Filmproduzenten, die ihn als Stuntman engagierten.

Dabei fiel er für seine strukturierte Herangehensweise und Organisation auf: Statt sich einfach mal kurz irgendwo hinunterzustürzen, testete er alle Sprünge immer akribisch aus und bereitete sich sehr gut vor. Sein Grundsatz „Gravität ist nicht verhandelbar” sprach sich herum und sehr schnell folgten weitere Aufträge. Er nutzte seine Erfahrungen und gründete 1985 seine eigene Event- und Werbeagentur „Kajak Sports Productions”. Danach folgten Funsport- und Actionsportfilme, wie zum Beispiel „Family Mad”, „Over the Edge”, „Topolinaden” und „Verdon – Die Schlucht gestern und heute”. Zudem organisierte er in dieser Zeit die Aufträge anderer Stuntmen. 

Das Startkapital für diese Firma sowie die ersten Produktionen stammte aus seinen eigenen Stuntman-Honoraren. Statt Finanzkonzept und einer aufwendigen Marktanalyse gab es einfach nur die Leidenschaft für den Sport sowie den unbändigen Willen, alle kommenden Herausforderungen zu bestehen. Gleichzeitig stellte er zu dieser Zeit eine außergewöhnliche Charaktereigenschaft an ihm fest: Immer, wenn Jochen Schweizer Menschen traf, konnte er sie davon überzeugen, neue Herausforderungen anzunehmen, die sie sich vorher nie zugetraut hatten. Dies sollte sich später zu seinem großen Vorteil entwickeln. 

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Der erste Bungeesprung der Kinogeschichte

Bevor Jochen Schweizer seine erfolgreiche Unternehmensgruppe aufbaute, gab es einen Zwischenschritt, der ihm endgültig seinen Weg offenbarte: Ausgelöst wurde dieser durch einen Auftrag als Stunt-Kajaker in „Fire, Ice and Dynamite” von Willy Bogner Jr. mit Roger Moore in der Hauptrolle und Uwe Ochsenknecht als Bösewicht. Die Dreharbeiten fanden 1989 auf dem Wildwasser einer Schweizer Schlucht statt. In einer Pause erwähnte einer seiner Kollegen am Set, dass drei verrückte Engländer mit einem ausgemusterten Flugzeugträgerseil irgendwo in Ost-England von einer hohen Brücke gesprungen wären. Instinktiv ging Jochen Schweizers Blick zu den Expanderseilen an den Bootswagen und zurück zur Brücke über die Schlucht.

Ein innerer Drang gab ihm zu verstehen, dass er diesen Sprung wagen musste. Also baute er sich aus den Expandern ein elastisches Seil an die Füße und sprang in die Tiefe. Doch der Sprung funktionierte nicht wie erhofft, woraufhin er lange an der Seillänge und der passenden Konstruktion tüftelte – das zeigte, wie wichtig ihm Neugierde und Hartnäckigkeit sind. Während sich seine Technik mit jedem Sprung verbesserte, beobachtete ihn Willy Bogner und fragte ihn kurz darauf, ob er nicht für seinen Film von einer 220 Meter hohen Stahlmauer springen könne. Dieser Sprung stellte ein hohes Risiko dar: Noch nie hatte es einen solchen Versuch gegeben.

Doch Jochen Schweizer nahm die Herausforderung an und absolvierte als Double für Uwe Ochsenknecht den ersten dokumentierten großen Bungeesprung der Kinogeschichte. Mit der Veröffentlichung des Films 1990 wurde Jochen Schweizer als Gast der internationalen Premieren wiederholt zu seinem spektakulären Stunt interviewt. Weltweit feierten die Medien seine innovative Leistung, doch für Jochen Schweizer war diese Bewunderung eher befremdlich, weil er wusste, dass der Bungeesprung als solcher gar nicht so kompliziert wie von allen angenommen war. 

Jochen Schweizers Unternehmer-Moment

Die immense Anerkennung für etwas, das theoretisch jeder hätte schaffen können, schockierte ihn zunächst. Denn rein physisch wäre jeder in der Lage, diesen Sprung durchzuführen. Jochen Schweizer hatte zuvor 15 Jahre seines Lebens damit verbracht, als Extrem-Kajaker die tobenden Fluten der reißendsten Flüsse zu bezwingen – doch niemals hatte es für seine Leistung als Kajaker eine vergleichbare Anerkennung gegeben. Gleichzeitig erreichten ihn durch seinen Sprung zahlreiche Anfragen von Personen, die selbst einen Bungeesprung wagen wollten und ihn um Ratschläge baten. Zunächst ignorierte Jochen Schweizer diese Anfragen, bis zu einem besonderen Abend in einer Kneipe. An diesem entscheidenden Abend erkannte er das geschäftliche Potenzial, verstand die unglaubliche Erlebnisdimension und baute danach seine unglaubliche Erfolgsgeschichte auf.

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