Besitzt du bereits das richtige Mindset zum Gründen?

Gründer-Mindset: Das sind die 7 besten Erfolgs-Tipps

Gibt es eine Formel oder ein Erfolgsrezept, das dafür sorgt, dass du als Unternehmer/in erfolgreich bist? Viele Gründer suchen danach. Doch die einzig wahre Erfolgsformel gibt es nicht, denn so unterschiedlich Menschen sind, so unterschiedlich sind auch Gründer und ihre Erfolgsgeheimnisse. Doch es gibt eine Konstante, die alle erfolgreichen Gründer miteinander teilen: Das Gründer-Mindset. Dieses ist für dich unverzichtbar, wenn du langfristig Erfolg mit deinem Business haben möchtest. Deshalb wollen wir dir erklären, was genau das Gründer-Mindset ist und woran du erkennst, ob du es bereits hast.

Was ist das Gründer-Mindset?

Wenn du den Schritt in die Selbständigkeit wählst, dann brauchst du natürlich gewisse Fähigkeiten und Qualifikationen. Nur eine gute Geschäftsidee, der Wille es zu schaffen und ein gewisser Ehrgeiz reichen nicht aus. Selbst wenn du Fähigkeiten aus Bereichen wie BWL, Marketing sowie Vertrieb mitbringst und auch Führungsqualitäten bei dir vorhanden sind, ist das noch lange nicht der Schlüssel zum Erfolg. Dieser Schlüssel den du brauchst hat einen Namen: Das Gründer-Mindset.

Doch was steckt hinter dem Begriff Gründer-Mindset? Unter diesem Begriff versteht man die richtige Denkweise, die ein Gründer mitbringen muss. Hier geht es nicht um Eigenschaften, die ein Gründer haben muss, um sich in besonderen Situationen richtig zu verhalten. Es geht einzig allein darum, wie du denkst. Was zuerst einfach und banal klingt, kann aber zu einer großen Herausforderung werden. Und leider zeigt auch die Zahl an gescheiterten Gründungen, dass eben nicht jeder dieses Gründer-Mindset entwickelt.

Das Gründer-Mindset: Ein Konstrukt mit 3 Eckpfeilern

Beim Gründer-Mindset steht das richtige Denken im Vordergrund. Doch vor allem setzt sich das Mindset aus drei sehr wichtigen und wesentlichen Eckpfeilern zusammen. Diese Eckpfeiler sind:

  • Die Geduld/Durchhaltevermögen: Für einen langfristigen Erfolg brauchst du vor allem Geduld. Erfolg stellt sich nur in den wenigsten Fällen von heute auf morgen ein. Manchmal ist das zwar durchaus möglich, doch meistens ist es dann nicht von Dauer. Wenn du also langfristigen Erfolg haben willst, brauchst du Geduld, musst dafür hart arbeiten und immer „einmal mehr aufstehen, als du hingefallen bist“.
  • Begeisterungsfähigkeit: Willst du andere von deiner Arbeit begeistern, dann musst du selbst diese Begeisterung zeigen. Zeige, mit welcher Hingabe du dich deiner Arbeit widmest und wie überzeugt du davon bist.
  • Realismus: Mit Träumen solltest du am besten gar nicht erst anfangen. Ziele setzen, auch hoch gesetzte Ziele sind ok, aber dennoch nie den Boden unter den Füßen verlieren und immer realistisch bleiben. Bei deinem Handeln als auch auch bei deiner Zielsetzung. Und du solltet nie vergessen, dass Gründer zu werden einfach ist – aber Gründer zu sein schwieriger.

Zu diesen Grundpfeilern gehören ebenfalls ein paar persönliche Komponenten, die für den Erfolg als Gründer wichtig sind. Dazu gehört auch, dass du in der Lage bist Visionen zu haben, die gut durchdacht sind. Diese Visionen sind immer sehr stark davon abhängig, in welchem Business du aktiv tätig bist. Es ist deshalb nicht möglich zu sagen, dass es genau dieses eine Gründer-Mindset gibt – die perfekte Erfolgsformel, mit der alles gelingt.

Kannst du das Gründer-Mindset erlernen?

Das Thema Gründer-Mindset ist sehr eng mit der Persönlichkeitsentwicklung verknüpft. Wer bereit ist, ständig an sich zu arbeiten und sich Fähigkeiten anzueignen, kann auch das Gründer-Mindset erlernen. Schwierig wird es allerdings, wenn du keinen dieser oben beschriebenen Grundpfeiler mitbringst. Wenn du dir gegenüber ehrlich bist, dann wirst du schnell herausfinden, ob es für dich möglich ist, dieses Mindset zu entwickeln. Leichter gelingt dir das, wenn du ein paar Tipps beherzigst.

7 Tipps, für das richtige Gründer-Mindset

Um ein Gründer-Mindset zu entwickeln, können die folgenden Tipps hilfreich sein. Denn mit diesen Tipps, kannst du deine eigene und ganz persönliche Erfolgsformel zusammenstellen.

Tipp 1: Motivation

Wenn du erfolgreich sein möchtest, solltest du dich motivieren können. Dies ist vor allem in Krisenzeiten sehr wichtig, denn es wird immer Zeiten geben, in denen nicht alles nach Plan läuft. Doch wenn du dich selbst und andere – Mitarbeiter, Partner, Kunden – motivieren kannst, ist es möglich aus jeder Krise gestärkt hervorzutreten.

Tipp 2: Inspiration

Um das Gründer-Mindset erlernen zu können, musst du dich mit anderen Menschen umgeben. Menschen, die dich inspirieren und die dir neue Impulse geben können. Du brauchst Menschen. die dir helfen deine Ziele zu erreichen. So gilt es als erwiesen, dass erfolgreiche Menschen für den eigenen Erfolg sehr wichtig sind. Wenn du also jemanden hast, der als Unternehmer schon das erreicht hat, was du noch erreichen willst, dann steigen deine Chancen es ebenso zu schaffen deutlich an. Suche dir einen Mentor, von dem du unterstützt wirst und der dir auch in schwierigen Phasen mit Rat und Tat zur Seite steht. Und dies nicht nur im geschäftlichen Bereich, sondern auch privat.

Tipp 3: Ziele

Nur wenn du weißt, wohin du möchtest, kannst du wirklich erfolgreich werden. Denn sind erst einmal deine Ziele klar definiert, weißt du auch, was du zur Erreichung dieser tun musst. Entwickle in diesem Zusammenhang einen Plan, was im Detail deine Ziele sind, wann du sie erreichen möchtest und was du dafür tun musst. Dieser Plan hilft dir nicht nur deine Ziele stets zu visualisieren, sondern auch um herauszufinden, ob deine Maßnahmen erfolgreich waren.

Tipp 4: Entscheidungsfreude

Jeder Mensch muss täglich tausende kleine Entscheidungen treffen. Die meisten davon treffen wir dabei im Unterbewusstsein. Wichtig für dich als Gründer ist aber, dass du wichtige Entscheidungen schnell triffst, denn langes Warten führt letztendlich zu keiner Entscheidung. Um das Gründer-Mindset zu lernen, musst du dir bewusst sein, dass jede Entscheidung auch immer Konsequenzen hat. Sei dir bewusst, dass deine Entscheidungen immer zu deinen Zielen passen müssen.

10 Ideen für die Selbstständigkeit

Idee 1: Onlineshop

Wenn du schon immer deine eigenen Produkte verkaufen wolltest, kann ein eigener Onlineshop sehr profitabel für dich sein. Entweder kannst du dir eine komplett eigene Plattform mithilfe eines Webseiten-Entwicklers bauen oder du nutzt die Möglichkeiten, die Online-Marktplätze wie Amazon dir bieten. Mit Anbietern wie Amazon sparst du dir den Aufwand der Lagerung und des Versands deiner Produkte. Mit einem eigenen Shop kommt etwas mehr Arbeit auf dich zu, allerdings bist du damit auch komplett unabhängig.

Idee 2: Restaurant, Café oder Laden eröffnen

Das eigene kleine Café, eine eigene Boutique oder das eigene Restaurant – für viele ist es ein Traum, irgendwann mal einen eigenen Laden zu besitzen. Solltest du dir so einen Traum erfüllen wollen, solltest du dir genaue Gedanken über das Konzept und die Lage machen. Denn gerade in Großstädten gibt es viele Konkurrenten die ähnliches vorhaben. Hier brauchst du ein Alleinstellungsmerkmal – etwas, dass die anderen nicht haben. Bei einem Restaurant oder Café wäre das beispielsweise, dass du nur vegane Gerichte anbietest.

Idee 3: Blogger

Auch als Blogger kannst du dich selbstständig machen und Vollzeit an deinem Blog arbeiten. Da es jedoch schon eine Vielzahl an verschiedenen Blogs gibt, musst du dir ein Nischenthema suchen oder dein Blog muss besser sein als die der Konkurrenz. Hast du dir erstmal eine gute Reichweite aufgebaut, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie du mit dem Blog Geld verdienen kannst. Beispielsweise kannst du Werbeanzeigen auf deinem Blog schalten oder mit anderen Unternehmen kooperieren.

Idee 4: Autor

Wenn du besonders kreativer bist und sehr viel Spaß am Schreiben hast, kannst du dich auch als Autor selbstständig machen. Dabei müssen es aber natürlich nicht nur Romane sein: Auch Koch- oder Sachbücher müssen von jemanden geschrieben werden, der Ahnung auf diesem Gebiet hat. Wenn du also über eine gewisse Expertise auf einem Themengebiet verfügst, kann der Job als Autor genau das richtige für dich sein.

Idee 5: Handwerker

Hast du einen handwerklichen Beruf gelernt, wie beispielsweise Maler und Lackierer, solltest du dir jeden Fall Gedanken darüber machen, dich selbstständig zu machen. Denn die Handwerksbranche darf sich schon seit einigen Jahren über eine hervorragende Auftragslage freuen. Das liegt vor allem daran, dass immer weniger Menschen einen Ausbildungsberuf lernen und die Handwerker somit völlig unterbesetzt sind. Eröffnest du also einen eigenen Handwerkbetrieb, kannst du damit richtig gutes Geld verdienen.

Idee 6: Tagesmutter

Um dich als Tagesmutter heutzutage selbstständig zu machen, musst du dich an strenge Richtlinien halten. So brauchst du bestimmte Qualifizierungen, für die du bestimmte Lehrgänge besuchen musst. Zudem müssen bestimmte Räumlichkeiten gegeben sein, die kinderfreundlich eingerichtet sind. Beispielsweise bedeutet das, dass du einen Ruheraum, einen Spielraum und auch eine Küche in deiner Einrichtung brauchst, um die Kinder optimal zu versorgen. Ist das alles gegeben, kannst du dich als Tagesmutter selbstständig machen.

Idee 7: Fotograf

Beschäftigst du dich gerne mit der Fotografie, kannst du dich auch damit sehr gut selbstständig machen. Fotografen werden auch ständig gebraucht. Ein klassisches Beispiel wäre auf Hochzeiten, aber auch auf kleineren örtlichen Veranstaltungen werden immer wieder Fotografen gebraucht. Auch mit dem eigenen Fotostudio kann man viel Geld verdienen, da viele Menschen weiterhin gerne Familienfotos oder ein Freunde- oder Paar-Fotoshooting machen lassen.

Idee 8: Schlüsseldienst

Als Schlüsseldienst kannst du sehr gutes Geld verdienen. Dabei muss dir jedoch bewusst sein, dass das meiste Geld mit dem 24-Stunden-Notdienst gemacht wird. Nachts haben die Menschen am wenigsten Lust dazu, sich den Ersatzschlüssel von Freunden oder der Familie zu besorgen und rufen lieber den Schlüsseldienst. Das heißt also, dass du rund um die Uhr erreichbar sein musst. Hast du damit kein Problem, kann das ebenfalls ein sehr profitables Business sein.

Idee 9: Makler

Als Immobilienmakler hast du die Aufgabe, unbewohnte Immobilienobjekte an potentielle Mieter oder Käufer zu vermitteln. Gerade in Zeiten der Wohnungsnot in Großstädten, kann es sehr profitabel sein, als Makler zu arbeiten. Dabei hast du eine breite Palette an Aufgaben, schließlich musst du die Objekte nicht nur vermitteln, sondern Interessenten auch kompetent beraten und die Objekte verwalten. Aufgaben, für die du kaufmännisches Geschick und Einfühlungsvermögen benötigst.

Idee 10: Personal Trainer

Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit gesunder Ernährung und Fitness. Hast du von beiden viel Ahnung, kannst du dich gut als Personal Trainer selbstständig machen. Um als Personal Trainer arbeiten zu dürfen, musst du bestimmte Lizenzen erwerben. Die Fitnesstrainer B-Lizenz ermöglicht dir den Einstieg in den Beruf eines Fitnesstrainers, die Erweiterung auf ein höheres Niveau ist die Fitnesstrainer A-Lizenz. Ergänzend dazu kannst du auch die Ernährungsberater-Ausbildung absolvieren, wenn du deine Kunden umfassend betreuen und sie in Sachen Ernährung beraten willst.

Tipp 5: Prioritäten

Als Gründer musst du lernst Prioritäten zu setzen. Dies gilt vor allem für die Abarbeitung der täglich anfallenden Arbeiten. Nur wenn du Prioritäten setzen kannst, wirst du auch produktiv arbeiten können. Auch in der Zusammenarbeit mit anderen sind Prioritäten sehr wichtig, daher sollte man diese auch kommunizieren.

Tipp 6: Pausen

Gerade in der Anfangsphase haben Gründer mehr zu tun, als sie am Tag überhaupt schaffen können. Doch das hältst du nur eine gewisse Zeit durch. Deshalb ist es für das Gründer-Mindset wichtig, dass du lernst, auch mal zu entspannen, abzuschalten und die Arbeit zu vergessen. Lege einfach einen bestimmten Tag fest, an dem du beispielsweise zum Sport gehst, dich mit Freunden triffst oder einfach einen Fernsehabend einlegst. Unternimm etwas, was dir Spaß macht und dich auf andere Gedanken bringt. Wenn du dich nach einem harten Arbeitstag selbst belohnst, speichert sich das dein Unterbewusstsein. So hältst du deine Motivation hoch, weil du ja weißt, dass es für harte Arbeit eine Belohnung gibt.

Tipp 7: Veränderungen

Wir leben heute in einer sehr schnelllebigen Zeit. Eine Zeit, die ständig neue Veränderungen mit sich bringt. Dein Business verändert sich auch ständig und für diese Veränderungen musst du offen sein. Offenheit und vor allem der Wille immer wieder Neues zu lernen sind wichtige Faktoren beim Gründer-Mindset. Versuche also immer deine Produkte oder deine Dienstleistungen zu verbessern, um damit auch deine Position auf dem Markt zu festigen oder gar auszubauen.

Fazit

Mit diesen Tipps und Anregungen solltest du nun den richtigen Denkanstoß bekommen haben, um dein eigenes Gründer-Mindset zu entwickeln. Neben diesen Tipps benötigst du zudem die nötige Disziplin, denn nur mit dieser kannst du das Gründer-Mindset erlernen und damit auch langfristig Erfolg in deinem Business erfahren. Viele dieser Tipps lassen sich auch prima im privaten Bereich umsetzen. Also Ärmel hochkrempeln und los geht es!

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Über den Autor

Christian Neumann

BWL-Studium Fachrichtung Controlling und Unternehmensführung; 14 Jahre tätig als Projekt-Manager und Key-Account-Manager im Bereich Telekommunikation und IT; seit 10 Jahren selbständig im Bereich Projektplanung Online Business, SEO und Contenterstellung

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