Onlineshop erstellen

Du möchtest einen Onlineshop erstellen? Dabei musst du einige Regeln und Gesetzte einhalten. Der Datenschutz und die AGB sind nur zwei von vielen Themen, die du einhalten musst. Überlege dir auch gut, welche Branche du anbieten möchtest. Suche dir Artikel aus, die verkaufsfördernd sind und auch Aktuell auf dem Markt beliebt sind.

Guten Anbieter finden

Im Internet findest du viel Anbieter, wo du einen Onlineshop erstellen kannst oder erstellen lassen kannst. Es ist dir freigestellt, ob du dir einen selber erstellst oder von einer Webagentur einen Onlineshop erstellen lässt. Erkundige dich, was für dich die beste Lösung ist. Nicht jeder Shop Anbieter oder Agentur ist gleich. Denke auch an die Domainendung: Entscheidest du dich für eine Domain eines Landes (.de) oder eine allgemeine Endung (.com / .net).

Suchmaschinenoptimierung / SEO für Shops

SEO ist sehr wichtig. Damit Kunden dich finden, musst du in den Suchmaschinen ganz weit oben stehen. Optimiere gute Keywörter, die deinen Onlineshop und Artikel beschreiben. Deine Texte für die Artikel sollte gut strukturiert und übersichtlich, vor allem leserlich und fehlerfrei sein.

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Lizenzfreie Bilder und eigene Artikel

Damit du Bilder in deinem Onlineshop reinstellen darfst, müssen die jeweiligen Rechte bei dir liegen. Bilder von Artikeln müssen dazu rechtlich mit den Artikeln identisch sein. Bei den Artikeln musst du Aufpassen, das die nur von dir sind. Zum Beispiel hast du selbstgemachte Artikel, dann musst du auch diese Artikel nehmen.

Preise

Erkundige dich bei anderen Anbietern, was für Preise diese nehmen. Entsprechend kannst du deine Preise anpassen. An deiner Stelle würde ich hier nicht zu hoch pokern, du solltest entsprechend lieber etwas preiswerter einsteigen als zu hoch. Du möchtest ja auch möglichst viele Produkte verlaufen.

Die richtige Bezahlung finden

Du kannst viele verschiedene Zahlungen anbieten. Der Kunde kann sich dann aussuchen, was für ihn am besten ist. Zahlung auf Rechnung ist bis heute für Deutsche eins der beliebtesten Zahlungsmittel, doch es gibt noch Viele mehr:

  • Kreditkarte: Bei dieser Bezahlung gibt der Kunde seine Kreditkartendaten an. Es ist sehr wichtig, dass dein Onlineshop eine verschlüsselte Weiterverarbeitung (SSL) anbietet, damit die Daten deines Kunden nicht geklaut werden können.
  • Vorauskasse: Du gibst dem Kunden deine Bankverbindung. Der Kunde zahlt den Betrag auf dein angegebenes Konto. Wenn der Betrag auf deinem Konto verbucht ist, sendest du die Ware an deinen Kunden.
  • PayPal: Der Kunde wird auf die Seite von Paypal weitergeleitet. Dort gibt er seine Daten ein und sendet dir den Betrag zu.
  • Überweisung: Der Kunde überweist dir den Betrag auf dein Konto. Nachdem der Betrag auf deinem Konto eingegangen ist, sendest du den Artikel zu deinem Kunden.
  • Rechnung: Dein Kunde bekommt die Ware nach Hause geliefert und bezahlt erst im Anschluss den Betrag.
  • Selbst abholen mit Barzahlung: Bietest du dem Kunden an, das er die Ware bei dir abholen kann, kommt der Kunde zu dir und kann auch direkt bezahlen.
  • Per Nachnahme: Kunde bezahlt beim Paketboten den erforderlichen Betrag und nimmt die Ware anschließen an.
  • Lastschrift: Der Kunde gibt seine Kontodaten an. Du buchst den Betrag von dem Konto des Kunden ab und versendest die Ware an den Kunden.

Für welche Zahlungen du dich entscheidest, ist je nach Onlineshop und Bedürfnis unterschiedlich.

Rechtliches

Du solltest dich entsprechend gut absichern, damit du mit deinem Kunden keinerlei Probleme bekommst. Sicher dich auf jeden Fall bei Verlusten von Paketen ab. Habe ein Impressum, um zu beweisen, wem der Onlineshop gehört. Auch der Datenschutz ist ein wichtiger Aspekt, der nicht ignoriert werden darf.

Was gehört zum Rechtlichen dazu?

  • Datenschutz: Der Kunde muss wissen, wie und wo seine Daten gespeichert werden und hat das recht immer von dir zu wissen, was über ihn bei dir gespeichert wurde. Die Kundendaten müssen auf jeden Fall geheim bleiben und dürfen an niemanden weiter gegeben werden. Die Daten werden nur für den Onlineshop gebraucht.
  • AGB: Die AGB regeln alles rund um deinen Onlineshop. Von der Bezahlung, das Versenden bis zum Stornieren und Reklamationen. Bedenke auch die Rücksendungen deines Kunden.
  • Impressum: Im Impressum steh drin, wer der Onlineshop erstellt hat und wer rechtlich der entsprechende Ansprechpartner ist. Hier schreibst du deine Adresse, Telefonnummer und E-Mail rein.
Versandarten und Versandkosten

Wie werden deine Artikel versendet? Mach dir darüber gute Gedanken: Umso mehr der Kunde bestellt, desto größer wird das Paket. Entsprechend solltest du schauen, bei welchem Anbieter welche Versandmethode am meisten Sinn macht. Berechne die Versandkosten gut. Das Versenden sollte nicht länger als 1 bis 5 Tage dauern.

Versandarten im Überblick
  • DHL
  • GLS
  • Hermes
  • DPD
  • UPS
Versandpreise im Überblick (Stand 2017)
Anbieter Preis
DHL ab 3,89 Euro
Hermes ab 3,89 Euro
DPD ab 3,90 Euro
GLS ab 5,20 Euro
UPS ab 6,95 Euro
Reklamationen

Der Kunde ist König: Wenn ein Problem mit einem Artikel auftritt, bleib höflich und gelassen. Gehe auf jeden Fall auf die Wünsche des Kunden ein. Falls das nicht geht, überlege dir dem Kunden Vorschläge zu unterbreiten. Zum Beispiel einen ähnlichen Artikel anzubieten.

Wie berate ich den Kunden? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie der Kunde mit dir in Kontakt treten kann:

  • Telefonisch
  • Kontaktformular
  • E-Mail
  • Post

Es ist sehr wichtig die Kundenanfragen sehr ernst zu nehmen und auf die Wünsche des Kunden einzugehen. Langfristige Kunden sind stehts die besten Kunden.

Rabatte und Aktionen

Auch über Rabatte und Aktionen solltest du dir Gedanken machen. Besonders beliebt und fast schon erwartet sind Rabatte bei bestimmten Feiertagen (wie Weihnachten). Doch auch Newsletteranmeldungen können für dich ein guter Anlass sein.

Warenwirtschaft und Mitarbeiter

Diese Fragen solltest du sehr gut beantworten können:

  • Wo lagere ich die Ware?
  • Wo kann ich ein Warenlager einrichten?
  • Wie viel Ware kann ich im Onlineshop anbieten?
  • Was ist das für Ware?
  • Muss ich an Kühlung denken?
  • Von wo aus Arbeite ich?
  • Im Büro oder zu Hause?
  • Arbeite ich alleine oder habe ich Mitarbeiter?

Wenn du Mitarbeiter hast, denke an Arbeitsverträge und in welchen Abteilungen die Mitarbeiter eingesetzt werden sollen. Ein organisiertes Team ist immer die halbe Miete.

Social Media und Werbung

Um Kunden auf den neusten Stand zu bringen, richte dir eine Facebook Seite ein, um auch dort Kunden über Artikel zu informieren. Du hast einen regionalen Betrieb? Schalte Werbung in Zeitungen und sende Berichte im Radio. Verteile Flyer an Menschen, um auch persönlich mit ihnen in Kontakt zu treten.

Fazit

Ein Onlineshop ist schnell und einfach erstellt. Denke aber auch an die Funktionen, die Artikel, an die rechtlichen Aspekte, den Versand und so weiter. Jedes einzelne Detail muss sehr gut überlegt sein. Auf keinen Fall solltest du sofort die größten Umsätze erwarten, jder Onlineshop braucht eine Anlaufzeit. Wenn du an alles gedacht hast steht dir ein guter Onlineverkauf nichts mehr im Wege.

 

Dein eigener Onlineshop – So verblüffend einfach ist es wirklich
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