Wenn du meinen Artikel 100.000€ Umsatz im Monat mit deinem Facebook Ads Funnel aufmerksam gelesen hast, dann habe ich dir ja einige Ansätze geliefert, wie du damit deinen Umsatz ganz gewaltig nach oben treiben kannst. Ich hatte dir ja in diesem Artikel beschrieben, wie genau du die dafür wichtigen drei Phasen planen und angehen musst und was du achten musst. Mit diesem Artikel will ich dieses Thema noch weiter vertiefen und dir zeigen, wie du die passenden Werbeanzeigen für deinen Facebook Ads Funnel schalten musst. Dabei zeige ich dir auf, welche Werbeanzeigen für welche der drei Phasen beim Thema Facebook Ads Funnel genau die richtigen sind.

Nutze Facebook Pixel für deine Analyse

Bevor wir so richtig loslegen, will ich dir bereits jetzt nahelegen, dass du dir Facebook Pixel inklusive der Events  installierst und zwar direkt auf deiner Webseite. Warum du das machen sollst? Mit dem Facebook Pixel bist du in der Lage, alle Aktionen von Besuchern deiner Webseite zu erkennen. Auf diese Weise kannst du genau abschätzen, du deine Werbeanzeigen effektiver gestalten kannst und vor allem für welche Endgeräte sie am meisten Sinn machen. Alle auf diese Weise gesammelten Informationen kann der Facebook Pixel für Deine bevorzugten Zielgruppen automatisch finden und anlegen. Für dich sind in diesem Zusammenhang drei Zielgruppen besonders interessant:

  • In Zielgruppe A sind Facebook-User welche sich den Besuchern von deiner Webseite sehr ähneln
  • In Zielgruppe B konzentrierst du dich auf Nutzer von Facebook, die sich deinen Kunden ähneln, aber eben noch keine Kunden von dir sind
  • In Zielgruppe C findest du die Nutzer von Facebook, welche die gleichen Interessen mit deinen Kunden haben und sich auch demographisch sehr ähnlich sind

Welche Werbeanzeigen eignen sich für dich in Phase 1?

Kommen wir aber nun zu den passenden Werbeanzeigen in Phase 1. Richte hier einfach den Blick auf deine Inhalte, die für die Nutzer auch gleichzeitig die interessantesten sind. Das sind dann für auch gleich die besten Werbeanzeigen in Phase 1. Du solltest aber genau analysieren, wie es sich mit den Abrufzahlen und den Interaktionen deiner Beiträge verhält. Beiträge müssen aber nicht immer nur Textbotschaften sein, sondern können natürlich auch Bilder oder Videos sein. Schau dir einfach deine Beträge an, wie oft dazu Kommentare hinterlassen wurden, wie oft sie angesehen wurden und wie oft sie auch geteilt worden sind. Die mit den höchsten Zahlen sind damit gleichzeitig die besten Werbeanzeigen für dich in der ersten Phase.

Für jeden Beitrag eine eigene Kampagne

Mach aber nicht den Fehler und werfe nach dieser Analyse alles in einen Topf. Du solltest schon für jeden deiner Beiträge eine eigene Kampagne anlegen und auch für jede Zielgruppe eine eigene Gruppe für jede Kampagne festlegen. Nun kannst du dich an die Gestaltung deiner Kampagne machen. Zunächst brauchst du für jede Gruppe erfahrungsgemäß etwa drei Anreißertexte (speziell für Webseiten geschriebene Texte) und dazu noch so um die fünf verschiedenen Bilder. Um das ganze noch zu verfeinern, kannst du mit Google Analytics herausfinden, welches Geschlecht und welches Alter deine Zielgruppe hat. Konkret heißt das nun für dich, dass du am Ende deiner Arbeit und Analyse zwischen fünf und zehn Kampagnen erstellt hast und zwar für je drei Gruppen. Diese drei Werbeanzeigegruppen sollten wiederum jede für sich 15 Werbeanzeigen enthalten. Damit du mit diesen Kampagnen in Phase 1 aber auch genügend Leute generieren kannst, solltest du hier ein Budget von max. 10 Euro pro Tag einsetzen. Das sollte es dir Wert sein, um dich und deine Marke bekannt zu machen.

Werbeanzeigen für Zielgruppe A in Phase 2

In der Phase 1 war für dich ja die Herausforderung, deine Zielgruppen anzusprechen, deine Marke bekannt zu machen und neue Besucher für deine Webseite bzw. deinen Shop zu generieren. Jetzt gilt es für dich, für diese Zielgruppen aus Phase 1 neue Werbeanzeigen zu gestalten. Jetzt in dieser Phase 2 musst du ja versuchen, diese Besucher zu Interessenten, also zu Leads machen. Damit sind wir für die passenden Werbeanzeige in Phase 2 auch schon bei deiner ersten Zielgruppe. Wie bereits bei der ersten Phase hast du auch jetzt in dieser Phase wieder drei verschiedene Zielgruppen. Oberstes Ziel muss für dich sein, sie dazu zu bringen, dass sie sich für deinen Newsletter anmelden. Für dich hat dies den Vorteil, dass du sie ohne weitere Kosten für dich, zu deinen Produkten führen kannst. Dazu legst du für jedes dieser Zielgruppe eine Kampagne an.

  • Kampagne 1 ist für alle Besucher deiner Webseite oder deines Shops gedacht, die sich bisher noch nicht für einen Newsletter von dir angemeldet haben

  • Kampagne 2 ist für all die Nutzer bestimmt, die zwar auf deine Bilder oder Videos interagiert haben, aber für dich noch immer keine Leads sind

  • Kampagne 3 ist für alle die bestimmt, die ebenfalls noch keine Leads sind, aber auf deine Beiträge interagiert haben

Auch hier gilt für dich wieder, dass du für jede Kampagne wieder eine eigene Gruppe für deine Werbeanzeigen machst und hier wieder mit Texten und Bildern arbeitest, die auch dazu passen.

Werbeanzeigen für Zielgruppe B in Phase 2

Wenn du für Zielgruppe A alles angelegt und abgestimmt hast, musst du dich um deine Zielgruppe B kümmern. Dazu gehören alle die Besucher, die zwar deinen Shop besucht haben, sich aber noch nicht entscheiden konnten, auch etwas in den Warenkorb zu legen. Für diese Zielgruppe kannst du genauso vorgehen, wie oben für Phase 1 beschrieben. Damit du den Durchblick behältst und es auch einfacher für dich ist, solltest du deinen Produktfeed, also eine detaillierte Liste deiner Produkte und deren Eigenschaften im Werbeanzeigenmanager von Facebook einpflegen. Das kannst du beispielsweise mit Shopify machen. Das hat für dich einfach den Vorteil, dass du deine Werbeanzeigen leichter erstellen kannst und du außerdem dabei den Vorteil hast, einem Besucher, der sich für ein Produkt von dir interessiert hat, diesem dieses Produkt noch einmal zu zeigen. Schließlich hat er es sich schon einmal angesehen, aber nicht gekauft. Vielleicht haben ihm bestimmte Informationen etc. gefehlt und das kannst du nun liefern.

Auch hier würde ich dir, wie in Phase 1, nicht mehr als max. 10 Euro täglich pro Gruppe zu investieren. Sind die Zielgruppen dann angewachsen und die Kampagne funktioniert gut, kannst du noch immer mehr investieren.

Tipp für dich an dieser Stelle: Baue in die Werbeanzeige, am besten in die Textspalte, gute Bewertungen von Kunden ein. Das erhöht das Vertrauen der potenziellen Kunden. Zusätzlich kannst du auch noch die größten Vorteile von deinem Shop erwähnen, beispielsweise kostenlosen Versand, sichere Bezahlmethode etc.

Welche Werbeanzeigen eignen sich für dich in Phase 3?

Jetzt aber kommen wir zu den wichtigsten Werbeanzeigen, nämlich die in Phase 3, wo es nun gilt, die Besucher deines Shops bzw. deiner Webseite zu Käufern zu machen. Anders als in Phase 1 und 2 musst du hier jetzt keine unterschiedlichen Kampagnen mehr anlegen. Jetzt musst du den Fokus genau auf die speziellen Zielgruppen legen. Das sind all diejenigen, die bereits in deinem Shop waren, die Waren auch schon in den Warenkorb gelegt haben, aber einfach noch nicht kaufen wollten. Doch Vorsicht. Auch diese große Zielgruppe musst du wieder in drei verschiedene Gruppen unterteilen und zwar nach zeitlichen Aspekten.

  • In der Zielgruppe A findest du all diejenigen, die innerhalb der letzten 10 Tage etwas in den Warenkorb gelegt haben, aber im Zeitraum der letzten 1,5 Monate nichts gekauft haben

  • In der Zielgruppe B findest du all diejenigen, die innerhalb der letzten 10 bis 20 Tagen etwas in den Warenkorb gelegt haben, aber im Zeitraum der letzten 1,5 Monate nichts gekauft haben

  • In der Zielgruppe C findest du all diejenigen, die innerhalb der letzten 20 bis 30 Tagen etwas in den Warenkorb gelegt haben, aber im Zeitraum der letzten 1,5 Monate nichts gekauft haben

So gehst du am besten vor

Für jede dieser Zielgruppen musst dann wieder so vorgehen, wie aus den anderen Phasen bekannt ist, also für jede Gruppe eine eigene Werbeanzeigegruppe festlegen und das pro Kampagne. Zeigen hier einfach deinen Produktkatalog und vor allem die Produkte, die diese Gruppe bereits angesehen hat oder in den Warenkorb gelegt hat.

Vom Budget her kannst du in Phase 3 ruhig etwas mehr investieren. Hier rate ich dir, pro Woche und pro Kampagne schon so bis zu 100 Euro in die Hand zu nehmen. Du darfst nicht vergessen, dass es hier mit Besuchern zu tun hast, die unmittelbar vor einem Kauf stehen. Im Normalfall ist deshalb eine Kampagne in Phase 3 auch die am effizientesten, wenn auf Kosten umgerechnet wird.

Tipp an dieser Stelle: Jeden potenziellen Kunden, der zwar etwas in den Warenkorb gelegt hat, aber aus bestimmten Gründen nicht gekauft hat, musst du jetzt aktiv wieder einfangen. Jeder einzelnen Gruppe musst du eine Nachricht zukommen lassen. Nehmen wir als Beispiel für dich die Zielgruppe B. Die Nachricht an diese Gruppe könnte beispielsweise lauten „Hast du noch Fragen? Dein Warenkorb ist noch offen. Wenn du jetzt kaufst, bezahlst du keine Versandkosten.“

Mit meinen beiden Artikeln zum Thema Facebook Ads Funnel und den drei Phasen, sowie den passenden Werbeanzeigen innerhalb dieser drei Phasen, hoffe ich dir nun aufgezeigt zu haben, dass diese wirklich eine sehr effektive und effiziente Methode ist, um deinen Umsatz so richtig steigern zu können. Übertreibe nicht, zeige Geduld in den jeweiligen Phasen und kontrolliere regelmäßig deine Kampagnen, um ggf. Korrekturen vornehmen zu können. So wirst du am Schluss auch erfolgreich sein.

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