© CC0 Public Domain/ pixabay.com

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Facebook ist weltweit mit seinen 1,65 Milliarden aktiven Nutzern eines der beliebtesten sozialen Netzwerke. Aufgrund seiner enormen Reichweite bietet Facebook Unternehmen und Startups die Möglichkeit, mit ihren Fans zu interagieren und ihre Aufmerksamkeit mit relevanten Posts auf ihre Webseite zu lenken. Doch wie gelingt der perfekte Post? Wir alle kennen vermutlich völlig überladene, ellenlange Facebook-Posts, die in der Community eher auf Ablehnung stoßen. Um das zu verhindern, haben wir hier 6 Regeln für einen gelungenen Facebook-Post für dich, damit deine Posts in Zukunft hoffentlich so gut laufen, wie du es dir vorstellst.

6 Regeln für bessere Facebook-Posts

1. Keep it short and simple

Studien zufolge sind kurze und leicht verständliche Posts wirksamer als lange Facebook-Beiträge. Im Idealfall sollte der Post nicht länger als drei Zeilen sein und deine Fans auch auf emotionaler Ebene ansprechen. Je nach Thema bietet es sich an, zusätzlich auf einen ausführlichen Beitrag als PDF-Datei oder auf einen Blogbeitrag zu verlinken.

2. Klasse statt Masse: Der richtige Mehrwert macht’s

Eine exakte Grenze zwischen zu vielen und zu wenigen Posts pro Woche zu setzen ist immer schwierig. Generell ist es wichtig, regelmäßig Content zu veröffentlichen, damit deine Fans immer auf neue Inhalte gespannt sein können und du ihre Erwartungen erfüllst. Denke jedoch immer daran, dass wenig oft mehr ist. Untersuchungen haben ergeben, dass zu viele Posts sogar abschreckend wirken können. Übertrieben viele Posts können deinen Followern auch schnell auf die Nerven gehen, was sogar Fan-Verluste zur Folge haben kann. Wenn du also kein Nachrichtenportal oder ein Unternehmen betreibst, wo es zwingend erforderlich ist, deine Nutzer stündlich auf dem Laufenden zu halten, solltest du täglich maximal zwei Facebook-Posts herausbringen. Wie viele Posts du pro Woche veröffentlichen solltest, ist letztendlich jedoch von deiner Branche, deinem Unternehmen und deiner Zielgruppe abhängig. Drei bis fünf Posts pro Woche sind jedoch ein guter Richtwert.

Behalte immer im Hinterkopf, dass es nicht darum geht, deine Fans mit so vielen Inhalte wie möglich zu überschütten. Qualität geht schließlich immer vor Quantität. Biete deinen Fans relevante Informationen, für die sie sich interessieren und die ihnen einen Mehrwert bieten. Versuche nicht einfach deine Unternehmensinformationen an den Mann zu bringen, sondern achte darauf, dass du diese ansprechend verpackst, Anreize bietest und deine Fans neugierig auf mehr machst. Denke immer daran: Content is King!

3. Der richtige Zeitpunkt für deinen Post

Eine exakte Aussage über den besten Zeitpunkt für Posts zu treffen ist nahezu unmöglich. Auch Studien kommen hier, wie bei so vielen Dingen, zu keinem eindeutigen Ergebnis. Einige Experten betrachten die Zeiten, während der die Fans besonders aktiv sind als besten Zeitpunkt, um einen Post zu veröffentlichen. Das ist bei den meisten Facebook-Nutzern morgens zwischen 10 und 11 Uhr und abends zwischen 19 und 20 Uhr. Andere Experten denken hingegen, der beste Zeitpunkt für Posts sei außerhalb der Hauptarbeitszeiten, also nach Feierabend und am Wochenende. Zu diesem Zeitpunkt sei die Informationsflut am geringsten und die Wahrscheinlichkeit sehr viel höher, dass die Fans mehr Zeit hätten, sich den geposteten Beiträgen zu widmen.

Der perfekte Zeitpunkt für Posts kann also nicht ermittelt werden und hängt ganz stark von deiner Zielgruppe ab. Wenn du einen Firmenaccount hast, solltest du dir unbedingt deine Facebook-Statistiken ansehen, um festzustellen, wann die meisten User online sind. Wenn du dir bezüglich des geeigneten Zeitpunkts unsicher sein solltest, kannst du austesten, wann der beste Zeitpunkt ist. Veröffentliche zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Tagen Posts, und überprüfe, zu welchem Zeitpunkt die Resonanz am größten ist.

4. Links richtig einsetzen

Wenn du einen Blogbeitrag deiner Webseite auf Facebook einbinden möchtest, ist es wichtig, richtige URL-Links zu nutzen. Damit werden deine Metadaten direkt mit angezeigt. Diese sollten aussagekräftig sein und abwechslungsreich gestaltet werden. Häkchen wie im Beispiel unten eignen sich gut, um die wichtigsten Fakten zusammenzufassen. Die Headline teilt dem Leser bereits alles Wichtige mit. Der Text über dem Foto kann kurz gehalten werden. Er sollte im Idealfall nicht über drei Zeilen hinausgehen, aber ausführlicher sein, als in unserem Beispiel. Du musst an dieser Stelle nicht vollständig erklären, worum es in deinem Beitrag geht, solltest aber das Interesse deiner Follower wecken. Versuche deinen Fans den Post so schmackhaft zu machen, dass sie Lust bekommen, sich mit Kommentaren einzubringen.

Screenshot

Screenshot

Mit Hilfe von URL-Links wird dein Beitrag deutlich mehr Klicks bekommen, als wenn es der Fall wäre, wenn du einfach ein Bild hochlädst und dazu einen zusätzlichen Link setzt. Ohne URL-Link hast du nämlich auch keine Metadaten zur Verfügung und benötigst mehr Text, um deine Fans über alles Wichtige zu informieren.

5. Verwende-wenn möglich-Bilder

Wenn du keine URL-Links verwendest, solltest du nach Möglichkeit trotzdem Bilder für deine Posts hochladen. Wie heißt es noch so schön? – Bilder sagen mehr als tausend Worte. Es ist tatsächlich so, dass Bildern mehr Beachtung geschenkt wird als einfachen Text-Posts. Bilder und Videos sind der Hingucker schlechthin und werden sehr viel öfter mit Freunden geteilt, was zu mehr Reichweite führt. Versuche deshalb, so oft wie möglich mit Bildern zu arbeiten. Vorausgesetzt, sie passen wirklich zu deiner Aussage, deinem Produkt oder deiner Geschichte. Beachte allerdings das Urheberrecht!

6. Schaffe Möglichkeiten zur Interaktion

Soziale Interaktion gewinnt auf Facebook & Co zunehmend an Bedeutung. Gerade deshalb musst auch du mit deinen Fans interagieren. Denke immer daran, dass Facebook nicht nur ein einseitiger Kanal zur Informationsübermittlung ist, sondern eine Plattform zum Austauschen. Eine aktive Fan-Base musst du dir über lange Zeit aufbauen. Deshalb solltest du dir bei jedem Post überlegen, wie du deine Follower aktiv miteinbeziehen kannst. Sorge dafür, dass deine Fans Teil der Kommunikation werden. Versuche dafür Fragen an sie zu richten oder durch Umfragen mehr Aufmerksamkeit zu erregen.

Ist eine Diskussion entfacht worden, bedeutet das allerdings nicht, dass du deine Follower kommentieren lassen und dich entspannt zurücklehnen kannst. Reagiere auf Feedback, beantworte Fragen in den Kommentaren und mische dich aktiv in die Diskussion ein. Deine Follower werden eher bereit sein zu interagieren, wenn sie auch wissen, dass die Person hinter dem Unternehmen greifbar ist und ihre Fragen beantwortet. Neben hervorragendem Content können also auch gerne nette Wünsche für ein schönes Wochenende ausgesprochen werden, um eine engere Beziehung zu den Fans aufzubauen.

Fazit

Unsere Tipps sollten dir als kleine Orientierungshilfe für das Verfassen deiner Posts dienen. Achte darauf, dass deine Posts nicht zu lang und nicht kompliziert verfasst sind. Behalte im Hinterkopf, dass du regelmäßig Content veröffentlichen solltest, dass Qualität in jedem Fall aber wichtiger als Quantität ist. Es geht nicht darum, so viele Beiträge wie möglich zu posten, sondern darum, deinen Kunden einen Mehrwert zu bieten. Wenn möglich, solltest du immer mit Bildern in deinen Posts arbeiten, da ihnen einfach mehr Beachtung geschenkt wird und sie mehr Reichweite erlangen. Von größerer Wichtigkeit ist allerdings, dass du selbst austestet, welche Art von Facebook-Post bei deiner Community gut ankommt. Finde heraus, wann die beste Uhrzeit für deine Beiträge ist. Erkundige dich auch, was die Konkurrenz macht und versuche es besser zu machen.

Hast du weitere Vorschläge und Tipps für gelungene Posts? Teile sie doch gerne mit uns. Wir freuen uns immer über Anregungen und Feedback.

Mit besten Grüßen,
Sandra Hubert
Online Redaktion, Gründer.de

6 Regeln für einen gelungenen Facebook-Post
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