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Keyword-Recherche-Tool: 16 Tools zur Keyword-Analyse

Damit du im Internet erfolgreich mit deiner Webseite oder mit deinem Blog durchstarten kannst, musst du in den Texten genügend Keywords (Schlüsselbegriffe) einbauen. Doch woher weißt du, welche Keywords gefragt sind? Nach welchen Keywords suchen am meisten User? Um das herauszufinden, muss du eine ordentliche Keyword-Analyse erstellten. Nach wie vor stellt eine gründliche Keyword-Recherche einen Eckpfeiler der SEO-Strategie dar. Der bekannte Keyword-Planer von Google ist nicht das einzige Keyword-Recherche-Tool auf dem Markt, welches dir bei einer Keyword-Analyse helfen kann.

Im Folgenden stellen wir dir 16 Keyword-Recherche-Tools vor, die du zur Keyword-Recherche nutzen kannst. Außerdem erklären wir, was Keywords sind und wozu sie nützlich sind.

Was sind Keywords? Weshalb solltest du sie verwenden?

Der Begriff Keyword kommt aus dem englischen und bedeutet Schlüsselwort, Schlagwort, Stichwort oder Suchbegriff und bezieht sich auf einen in einer Suchmaschine eingegebenen Begriff. Dazu ein kleines Beispiel:

Ein Internetnutzer sucht nach einer günstigen Waschmaschine. Dazu gibt der User in die Suchzeile von Google den Begriff „Waschmaschine günstig kaufen“ ein. Die Wortkombination „Waschmaschine günstig kaufen“ wird als Keyword gesehen, nach dem Google mit den eigenen Suchalgorithmen das Internet durchforstet. Nehmen wir weiter an, dass du eine Webseite führst, die sich ausschließlich mit dem Thema Waschmaschinen befasst. Du hast bereits mehrere Artikel verfasst, in denen das Keyword „Waschmaschine günstig kaufen“ häufig vorkommt. Nun ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass deine Webseite zuerst oder unter den Top 10 angezeigt wird, wenn der Internetnutzer nach dem betreffenden Keyword sucht. Somit erhöhst du die Chance, dass viele User deine Webseite besuchen. Solltest du günstige Waschmaschinen unter dem Artikel verlinken, besteht die Möglichkeit, dass viele Besucher dem Link folgen und vielleicht eine günstige Waschmaschine kaufen. Folglich gewinnst du, indem du durch jede erfolgreiche Verlinkung Geld verdienst.

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Somit profitierst du von den passenden Keywords, die du in einem Artikel gekonnt unterbringst. Die Suchmaschinenoptimierung spielt im Online Marketing eine elementare Rolle und ist nicht zu vernachlässigen. Damit du immer auf der sicheren Seite bist und dein Blog oder deine Webseite genügend Besucher verzeichnen kann, führe regelmäßig eine Keyword-Analyse mittels Tools durch.

Warum ist eine Keyword-Analyse so wichtig?

Das Hauptziel der Keyword-Analyse ist die Identifikation der Suchbegriffe. Diese ermöglichen es, dass du deine Zielgruppe mit passenden Angeboten und Texten versorgen kannst. Bei der Keyword-Suche helfen Keyword-Recherche-Tools. Hast du die Keywords rausgefunden, kannst du sie gezielt optimieren. Dazu musst du herausfinden, welche Suchbegriffe in deinem Themengebiet aktuell sind. Anschließend werden die erfassten Keywords in Unterthemen zusammengefasst. Des Weiteren ist es wichtig zu identifizieren, welches Suchvolumen hinter den Suchbegriffen steckt. Somit kannst du die Inhalte später richtig anbieten. Die Keyword-Analyse kann sehr umfangreich sein. Um eine komplette Webseite professionell zu optimieren, kann es mehrere Tage in Anspruch nehmen. Dabei dauert in der Regel die Keyword-Analyse für einen Blogartikel nicht länger als 30 Minuten. Allerdings kommt es auch darauf an, wie tief du in die Thematik einsteigen möchtest.

Kostenlose Keyword-Recherche-Tools

1. Google Keyword Planer

Vermutlich der bekannteste Vertreter der kostenlosen Keyword-Recherche-Tools ist Googles hauseigener Keyword Planer. Das Programm richtet sich in erster Linie an Anzeigenkunden. Außerdem vereint das Programm die Funktionen der Keyword-Tools und auch die Funktionen vom bereits abgeschalteten Traffic Estimators. Der Keyword Planer zeigt jeden Monat die bekanntesten Keywords an, welche von Internetnutzern abgefragt wurden. Der Haken an der Sache: AdWord-Kunden mit einem geringen Jahresumsatz können ab August 2018 keine genauen Keyword-Daten erhalten. Denn der Keyworld-Planer zeigt die Suchvolumina nur noch im groben Bereich an, zum Beispiel 0,1 bis 100, 100 bis 1.000, 1.000 bis 10.000, 10.000 bis 100.000, 100.000 bis 1.000.000 usw.

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Google Trends ist ein Keyword-Recherche-Tool im herkömmlichen Sinn. Der Online-Dienst visualisiert allerdings die Verwendung von Suchanfragen in einem zeitlichen Kontext. Danach werden die Ergebnisse für bestimmte Länder, Zeitspannen und Kategorien wie zum Beispiel Web-, Shopping-, News- und YouTube-Suche gefiltert. Dabei lassen sich auch Entwicklungen in Trends aufzeigen (sogenannte Linien, die eine grundsätzliche Entwicklungsrichtung anzeigen). Zum Beispiel siehst du als AdWord-Kunde, wie sich die Volumina der Suchbegriffe von Android- und iOS-Nutzern verändern. Besonders spannend wird es, wenn du dir die Veränderung der Suchanfragen nach Marken anschaust. Dabei kannst du sehen, wie die Internetnutzer nach konkreten Marken wie iPhone, Samsung, Amazon oder Zalando suchen.

3. Google Suggest

Google Suggest liefert AdWord-Kunden bereits bei Eingabe des ersten Buchstaben die dazu bekanntesten Keywords. Dabei verweist Google darauf, dass es sich hierbei um die meistgesuchten Suchbegriffe handelt, die im Zusammenhang mit dem Buchstaben oder dem Wort stehen. Das Programm eignet sich daher als ersten Anhaltspunkt für eine Keyword-Analyse. Die meisten Keyword-Recherche-Tools nutzen Google Suggest als Datenquelle.

4. Soovle

Relevante Keywords lassen sich mit Soovle auf verschiedenen Plattformen ermitteln. Dazu gehören unter anderem YouTube, Amazon und Wikipedia. Generierte Suchbegriffe lassen sich leider nicht exportieren. Daher eignet sich der Webdienst vielmehr, um einen ersten groben Überblick zu verschaffen. Dieser Überblick ist auch sehr wichtig, denn du kannst im Vorfeld Ideen sammeln, wie deine Keywords benannt werden sollen. Außerdem bleiben hier die Informationen zu den verschiedenen Suchvolumen offen.

5. Suggestit.de

Suggestit.de funktioniert ähnlich wie der Dienst Soovle. Allerdings greift dieser auf deutlich mehr Quellen zurück. Dazu gehören unter anderem wer-liefert-was.de, otto.de und youporn.com. Leider doppeln sich die Begriffe häufig mit den Ergebnissen, die Google ausspuckt. Allerdings bietet dieser Service eine gute Ergänzung für deine Kaufintention.

6. Bing-Keyword Research

Die Bing-Schlüsselwort-Recherche gehört zu einem weiteren kostenfreien Tool. Damit du dieses nutzen kannst, muss man sich allerdings zuerst bei Bing registrieren oder sich mit einem Microsoft-Account anmelden. Dieses Vorgehen ähnelt dem des Keyword Planers, denn hierbei muss man sich ebenfalls mit einem Google-Konto anmelden.

Wie der Name es verrät, arbeitet die Bing-Schlüsselwort-Recherche mit Suchvorgängen in der Suchmaschine Bing. Jedoch liegt der Marktanteil der Suchmaschine im deutschen Raum ungefähr bei nur fünf Prozent. Somit erhältst du Daten, die nicht unbedingt sehr repräsentativ für den deutschen Markt sind, da die Suchergebnisse sich letztendlich nur auf die fünf Prozent beziehen. Dennoch lässt sich das Tool als eine Ergänzung zu anderen Tools nutzen, um jede Marktlücke zu schließen.

Kostenpflichtige Keyword-Recherche-Tools

1. Mangools Keyword Finder

Der Entwickler Mangools präsentiert ein Keyword-Recherche-Tool, welches sich sehr übersichtlich und aufgeräumt zeigt. Das Tool findet Longtail-Keywords und zeigt diese auf der Startseite an. Nachdem man das Keyword eingeben hast, ermittelt das Tool das eingegebene Schlüsselwort und zeigt die dazu thematisch nahestehenden Begriffe an. Außerdem ermittelt das Tool den durchschnittlichen Klickpreis des eingegebenen Keywords. Ferner zeigt es SEO-Schwierigkeit an. Dies vermittelt dir einen ersten Eindruck von deinen Wett- und Mitbewerbern. Das Tool ist kostenpflichtig. Je nachdem, welchen Funktionsumfang du auswählst, kostet das Tool zwischen 50 Euro und mehr pro Monat.

2. Moz Keyword Explorer

Das Programm Moz Keyword Explorer gehört zu dem kostenpflichtigen Service Moz Pro. Allerdings gibt es die Möglichkeit, das Programm in einer sehr eingeschränkten Gratisversion zu nutzen. Die kostenpflichtige Version des Programms lohnt sich, denn sie liefert ein breites Suchvolumina in einem Von-Bis-Bereich. Darüber hinaus erhält man Einblicke in die organische „Click-Through-Rate“. Wettbewerbsschwierigkeiten sowie Potenzial rund um das Keyword lassen sich so genauer abschätzen. Die Kosten liegen zwischen 99 und 599 US-Dollar im Monat. Unentschlossene können die Pro Version 30 Tage kostenlos testen.

3. Metrics.tools

Wichtig ist zu verstehen, dass bei der Suche nach den passenden Keywords es nicht immer auf die Konkurrenz und das Suchvolumen ankommt. Das Keyword-Recherche-Tool Metrics.tools gibt eine Relevanzeinschätzung, die sich auf die verschiedensten Keywords bezieht. Ferner kannst lässt sich eine Analyse durchführen, die zeigt, welche Suchbegriffe eine Sichtbarkeitsänderung der URL hervorrufen. Auch bei diesem Tool variieren die Kosten zwischen 19,95 und 89,95 Euro im Monat.

4. SECockpit

SECockpit zapft sich die Daten nicht nur von Google Suggest ab, sondern auch von Google AdWords. Als Folge erhält man eine passende Auswahl an Suchwörtern, die man in einem Artikel erwähnen kann. Außerdem lassen sich die gefundenen Keywords nach verschiedenen Kriterien filtern. So kannst man sich anzeigen lassen, welche Wörter den höchsten Ertrag einbringen. Außerdem kann das Tool eine Konkurrenzanalyse durchführen. Die Kosten richten sich auch hierbei nach dem gewünschten Funktionsumfang. Somit liegen die Kosten zwischen 299 und 899 Euro im Jahr.

5. Keyword Explorer von Ahrefs

In SEO-Kreisen ist das Tool Ahrefs als Backlink-Checker bekannt. Im Jahr 2016 erschien der Keyword Explorer von Ahrefs, mittlerweile kann das Tool jetzt noch einiges mehr anbieten. Zum Beispiel schlägt es basierend auf den Clickstream-Daten Keyword-Ideen vor. Außerdem erhältst man Informationen über das Suchvolumen, über die Schwierigkeit des Keywords und Konkurrenzanalysen der Webseite werden durchgeführt. Auch ermittelt das Programm, wie häufig Nutzer nach einem bestimmten Keyword suchen. Der Keyword Explorer von Ahrefs ist in verschiedenen Varianten verfügbar: Die Lite-Version kostet 99 US-Dollar pro Monat, die Agenturvariante stolze 999 US-Dollar.

6. Termexplorer

Der Termexplorer gehört zu den mit Abstand ergiebigsten Tools in dieser Liste. Hast man bereits eine Reihe passender Keywords gefunden, findet der Webdienst die passenden Alternativen und liefert zudem wichtige Links. Termexplorer bietet eine ideale Basis für eine umfassende Analyse in einer Tabelle an. Die Kosten für den Webdienst Termexplorer richten sich nach seinen drei „Plans“, die Preise beginnen bei 34 Euro im Monat. Allerdings liefert der kostengünstigste Plan einen lediglich einen startl eingeschränkten Account.

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7. Ubersuggest (Erweiterung von Google Suggest)

Das Tool Ubersuggest bietet dir eine vollwertige Ausnutzung des Tools Google Suggest durchzuführen. Der Webdienst ermittelt alle durch Google ausgelieferten Keyword-Vorschläge. Das Keyword-Recherche-Tool kombiniert einen Suchbegriff aus Zahlen und Buchstaben. Folglich ist es sehr nützlich, wenn man sich einen ersten Überblick über ein Thema verschaffen will. Leider fehlen die erweiterten Informationen zu einer Suchphrase und somit auch die Suchvolumina.

8. Keyword Finder

Das Keyword-Recherche-Tool Keyword Finder aus dem Hause karlsCore kann Suchbegriffe auf thematische Zusammenhänge analysieren. So bekommst man wichtige Begriffe dargestellt, die für eine Erstellung von exzellenten Inhalten unausweichlich sind. Oftmals kommt es vor, dass Nutzer von Keyword Finder interessante und sinnvolle Begriffe finden, welche der Konkurrenz durchaus entgehen können. Viele benutzen nur Tools, die auf den Ressourcen von Google basieren. Daher ähneln die meisten Suchbegriffe untereinander und es kommt zum doppelten Content. Keyword Finder bietet im Gegensatz zu diversen anderen Keyword-Tools keine Daten zu Wettbewerben, Suchvolumen oder anderen Daten.

9. Sistrix

Mit Sistrix kannst man nicht nur nach Keywords suchen, sondern auch die eigene Homepage analysieren. Das SEO-Tool verrät alle wichtigen SEO Kennzahlen für eine bestimmte Domain. Man kann sogar nachvollziehen, wie es bei Wett- und Mitbewerben aussieht, mit dem sogenannten Sichtbarkeitsindex. Einige Tools stellt Sistrix kostenfrei zu Verfügung. Die kostenpflichtigen Module lassen sich flexibel, entsprechend der eigenen Anforderungen, kombinieren. Die Kosten für alle Module zusammen liegen bei 400 Euro im Monat.

10. Xovi

Xovi ist ein Online-Marketing Tool, das sich auch zur Keyword-Recherche nutzen lässt. Keywords lassen sich mithilfe von Xovi unter anderem identifizieren, analysieren, verwalten und gruppieren. Zudem ermittelt das Tool Keyword-Chancen. Auch Rankingvergleiche und -Entwicklungen lassen sich anzeigen. Die Kosten belaufen sich je nach Abo auf 99 bis 499 Euro pro Monat.

Keyword-Recherche-Tool: Unser Fazit

Wenn du dich in der heutigen Zeit im Internet erfolgreich präsentieren möchtest, musst du genau wissen, was Keywords sind und sie gekonnt einsetzen. Vielleicht hat es vor zehn Jahren noch ausgereicht, wenn man Suchbegriffe einfach willkürlich in Texte eingesetzt hat. Heute brauchst du eine genaue Analyse, welche dir aufzeigt, was Nutzer suchen und was sie aus dem Internet wissen möchten. Nur anhand dieser Daten kannst du einen sauberen und SEO-optimierten Text erstellen und ihn auf deiner Webseite oder deinem Blog veröffentlichen.

Die Analyse kann nur mit einem guten Keyword-Tool erfolgen. In diesem Artikel haben wir dir verschiedene Tools und Webdienste vorgestellt, die sich ausschließlich mit dem Thema SEO und hier besonders mit Keyword-Analyse auseinandersetzen. Unter den aufgezeigten Keyword-Recherche-Tools gibt es kostenlose und kostenpflichtige Versionen. Zusätzlich gibt es andere Hilfsmittel, die verschiedene Leistungen zu unterschiedlichen Preisen anbieten. Überlege dir deine Wünsche an ein Keyword-Recherche-Tool. Anhand dieser Wünsche kannst du dir eine Version des jeweiligen Tools auswählen und die monatlichen Kosten ermitteln. Nur wenige kostenfreie Keyword-Recherche-Tools sind tatsächlich zu gebrauchen. Für eine langfristige Arbeit kommst du an einer kostenpflichtigen Version eines Tools allerdings nicht vorbei.

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Über den Autor

Diana tor Horst

Gelernte Zentralheizungs- und Lüftungsbauerin, 4-fache Mutter und seit 2006 im Bereich Online-Marketing tätig. Zusatz-Ausbildung zur Werbetexterin. Spezialisiert auf Text-Erstellung (Print und online) und Onpage/Offpage-Optimierung.

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