Worauf es bei erfolgreichen Facebook-Beiträgen ankommt

6 Regeln für einen gelungenen Facebook-Post

Facebook ist weltweit mit seinen ca. 2,5 Milliarden aktiven Nutzern eines der beliebtesten sozialen Netzwerke. Aufgrund seiner enormen Reichweite bietet Facebook Unternehmen und Startups die Möglichkeit, mit ihren Fans zu interagieren und ihre Aufmerksamkeit mit relevanten Posts auf ihre Webseite zu lenken. Doch wie gelingt der perfekte Facebook-Post? Wir alle kennen vermutlich völlig überladene, ellenlange Posts, die in der Community eher auf Ablehnung stoßen. Um das zu verhindern, haben wir hier 6 Regeln für einen gelungenen Facebook-Post für dich, damit deine Posts in Zukunft hoffentlich so gut laufen, wie du es dir vorstellst.

Warum Zeit in gute Facebook-Posts investieren?

Wer in der heutigen Zeit als Unternehmer keine Zeit und Mühe in die Pflege von sozialen Netzwerkkanälen investiert, verpasst eine wichtige Chance relevante Zielgruppen zu erreichen. Die oben genannte Nutzerzahl von Facebook verdeutlicht, dass man auf diesem Wege sehr viele Menschen erreichen kann. Obwohl 2020 bereits andere Kanäle einen Aufschwung verzeichnen konnten – egal ob TikTok, Snapchat und Co. – bleibt Facebook die Mutter der sozialen Netzwerke. Denn keine andere Social Media Plattform kann mehr Nutzerzahlen vorweisen. Daher sollte diese Reichweite von dir genutzt werden.

6 Regeln für bessere Facebook-Posts

Folgend werden wir dir sechs fundamentale Regeln aufzeigen, die deine Facebook-Posts verbessern und sich dadurch positiv auf die Reichweite deines Unternehmens in den sozialen Netzwerken auswirken kann. Beachte dabei, dass diese Regeln speziell auf die Plattform Facebook ausgerichtet sind und andere Social Media-Kanäle wiederum anderen Spielregeln unterworfen sind. Im Internet findest du viele Beispiele oder Vorlagen für einen geeigneten Aufbau eines Posts. Hier führen wir nun die wichtigsten Tipps auf:

1. Schreibe kurz aber fesselnd

Studien zufolge sind kurze und leicht verständliche Posts wirksamer als lange Facebook-Beiträge. Im Idealfall sollte der Post durchschnittlich 50 Zeichen lang sein. Dadurch, dass du kurz und knackig schreiben solltest, beinhaltet das Schreiben eines kurzen Textes große Herausforderungen. Denn mit den wenigen Zeilen musst du zum einen die Aufmerksamkeit der Leser an dich ziehen und daher möglichst spannend schreiben. Versuche den Nutzer auf emotionaler Ebene anzusprechen, sodass er an deinem Beitrag hängen bleibt. Nur kryptisch etwas anzudeuten, kann oftmals in die Hose gehen. Daher achte darauf, dass du trotzdem konkret bleibst. Weiß der User nicht worum es in deinem Facebook-Post geht, verliert er das Interesse. Je nach Thema bietet es sich an, zusätzlich auf einen ausführlichen Beitrag als PDF-Datei oder auf einen Blogbeitrag zu verlinken.

2. Biete Mehrwert an

Eine exakte Grenze zwischen zu vielen und zu wenigen Posts pro Woche zu setzen ist immer schwierig. Generell ist es wichtig, regelmäßig Content zu veröffentlichen, damit deine Fans immer auf neue Inhalte gespannt sein können und du ihre Erwartungen erfüllst. Denke jedoch immer daran, dass wenig oft mehr ist. Untersuchungen haben ergeben, dass zu viele Posts sogar abschreckend wirken können. Denn übertrieben viele Posts können deinen Followern auch schnell auf die Nerven gehen, was sogar Fan-Verluste zur Folge haben kann. Wenn du also kein Nachrichtenportal oder ein Unternehmen betreibst, bei dem es zwingend erforderlich ist, deine Nutzer stündlich auf dem Laufenden zu halten, solltest du täglich maximal zwei Facebook-Posts herausbringen. Wie viele Posts du pro Woche veröffentlichen solltest, ist letztendlich jedoch von deiner Branche, deinem Unternehmen und deiner Zielgruppe abhängig. Drei bis fünf Posts pro Woche sind jedoch ein guter Richtwert.

Behalte immer im Hinterkopf, dass es nicht darum geht, deine Fans mit so vielen Inhalte wie möglich zu überschütten. Qualität geht schließlich immer vor Quantität. Biete deinen Fans relevante Informationen, für die sie sich interessieren und die ihnen einen Mehrwert bieten. Nutze aktuelle Aufhänger, um deinen Informationen einen sinnvollen Rahmen zu bieten. Versuche deshalb nicht einfach deine Unternehmensinformationen an den Mann zu bringen, sondern achte darauf, dass du diese ansprechend verpackst, Anreize bietest und deine Fans neugierig auf mehr machst. Denke immer daran: Content is King!

3. Warte auf den richtigen Zeitpunkt

Eine exakte Aussage über die beste Zeit für Posts zu treffen ist nahezu unmöglich. Auch Studien kommen hier, wie bei so vielen Dingen, zu keinem eindeutigen Ergebnis. Einige Experten betrachten die Zeiten, während der die Fans besonders aktiv sind als besten Zeitpunkt, um einen Post zu veröffentlichen. Generell ist der Tenor: Facebook-Posts unter der Woche sind erfolgreicher als am Wochenende. Doch Beiträge, die am Wochenende veröffentlicht werden, erhalten im Gegensatz dazu mehr Interaktion. Denn zu diesem Zeitpunkt sei die Informationsflut am geringsten und die Wahrscheinlichkeit sehr viel höher, dass Fans mehr Zeit erübrigen, sich den geposteten Beiträgen zu widmen. Hier kann man sich also darüber streiten, welcher Zeitpunkt wirklich klüger ist.

Der perfekte Zeitpunkt für Posts kann also nicht ermittelt werden und hängt ganz stark von deiner Zielgruppe ab. Wenn du einen Firmenaccount hast, solltest du dir unbedingt deine Facebook-Statistiken ansehen, um festzustellen, wann die meisten User online sind. Wenn du dir bezüglich des geeigneten Zeitpunkts unsicher sein solltest, kannst du austesten, wann der beste Zeitpunkt ist. Veröffentliche zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Tagen Posts, und überprüfe, zu welchem Zeitpunkt die Resonanz am größten ist.

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Wenn du einen Blogbeitrag deiner Webseite auf Facebook einbinden möchtest, ist es wichtig, richtige URL-Links zu nutzen. Damit werden deine Metadaten direkt mit angezeigt. Diese sollten aussagekräftig sein und abwechslungsreich gestaltet werden. Die Headline teilt dem Leser bereits alles Wichtige mit. Der Text über dem Foto kann kurz gehalten werden. Du musst an dieser Stelle nicht vollständig erklären, worum es in deinem Beitrag geht, solltest aber das Interesse deiner Follower wecken. Versuche deinen Fans den Post so schmackhaft zu machen, dass sie Lust bekommen, sich mit Kommentaren einzubringen.

5. Visuelle Reize setzen

Wenn du keine URL-Links verwendest, solltest du nach Möglichkeit trotzdem Bilder für deine Posts hochladen. Wie heißt es noch so schön? – Bilder sagen mehr als tausend Worte. Es ist tatsächlich so, dass Bildern mehr Beachtung geschenkt wird als einfachen Text-Posts. Bilder und Videos sind der Hingucker schlechthin und werden sehr viel öfter mit Freunden geteilt, was wiederum zu mehr Reichweite führt. Da 2020 besonders Videos zu den Social Media Trends gehören, solltest du in Erwägung ziehen, auch Videos zu kreieren und diese zu posten. Bewegtbilder holen den Nutzer ganz anders ab, als Bilder oder sogar einfache Texte. Emotionen lassen sich hiermit deutlich leichter transportieren und kommunizieren.

Versuche deshalb, so oft wie möglich mit visuellen Reizen zu arbeiten. Vorausgesetzt, sie passen wirklich zu deiner Aussage, deinem Produkt oder deiner Geschichte. Beim Verwenden von Fotos, musst du allerdings auch die Größe bzw. das Format berücksichtigen. Geeignet ist bspw. die Bildgröße mit 1.200 x 628 Pixel. Nichts ist unschöner, als wenn deine Fotos in einem verzerrten oder auffällig ungeeigneten Format erscheinen. Wenn du keine eignen Bilder oder Videos veröffentlichst, muss du zudem das Urheberrecht beachten!

Ein weiterer Trend ist die Einbindung von Emojis in deinen Facebook-Posts. Auch hier zeigen Studien, dass Beiträge mit Emojis deutlich mehr Interaktion erhalten. Dadurch belebst du deine Posts und steigerst die emotionale Aussage. Auch hier musst du beachten, dass du die kleinen Emojicons stets passend zum Inhalt wählst und gleichzeitig deinen Beitrag damit nicht überfrachtest. Sie dienen lediglich der Auflockerung und ersten Aufmerksamkeit deiner Follower.

6. Schaffe Interaktionsmöglichkeiten

Soziale Interaktion ist auf Facebook & Co von hoher Bedeutung. Gerade deshalb musst auch du mit deinen Followern interagieren. Denke immer daran, dass Facebook nicht nur ein einseitiger Kanal zur Informationsübermittlung ist, sondern eine Plattform zum Austauschen. Eine aktive Fan-Base musst du dir über lange Zeit aufbauen. Deshalb solltest du dir bei jedem Post überlegen, wie du deine Follower aktiv miteinbeziehen kannst. Sorge dafür, dass deine Fans Teil der Kommunikation werden. Versuche dafür Fragen an sie zu richten oder durch Umfragen mehr Aufmerksamkeit zu erregen.

Ist eine Diskussion entfacht worden, bedeutet das allerdings nicht, dass du deine Follower kommentieren lassen und dich entspannt zurücklehnen kannst. Reagiere auf Feedback, beantworte Fragen in den Kommentaren und mische dich aktiv in die Diskussion ein. Auch negative Kommentare solltest du niemals einfach so löschen. Deine Follower werden eher bereit sein zu interagieren, wenn sie auch wissen, dass die Person hinter dem Unternehmen greifbar ist und ihre Fragen beantwortet. Neben hervorragendem Content können also auch gerne nette Wünsche für ein schönes Wochenende ausgesprochen werden, um eine engere Beziehung zu den Fans aufzubauen.

Fazit: Erfolgreiche Facebook-Posts

Unsere Tipps sollten dir als kleine Orientierungshilfe für das Verfassen deiner Posts dienen. Achte darauf, dass deine Posts nicht zu lang und nicht kompliziert verfasst sind. Behalte im Hinterkopf, dass du regelmäßig Content veröffentlichen solltest und diesen auch im Voraus planen kannst. In jedem Fall ist Qualität aber wichtiger als Quantität. Es geht nicht darum, so viele Beiträge wie möglich zu posten, sondern darum, deinen Kunden einen Mehrwert zu bieten. Wenn möglich, solltest du immer mit Bildern oder Videos in deinen Posts arbeiten, da ihnen einfach mehr Beachtung geschenkt wird und sie mehr Reichweite generieren. Von größerer Wichtigkeit ist allerdings, dass du selbst austestet, welche Art von Facebook-Post bei deiner Community gut ankommt. Finde heraus, wann die beste Uhrzeit für deine Beiträge ist. Erkundige dich auch, was die Konkurrenz macht und versuche es besser zu machen.

https://www.gruender.de/8-social-media-tipps-2020/

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Sandra Hubert

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