Wer sind die fritz-kola-Gründer?
Die fritz-kola-Gründer sind Mirco Wiegert und Lorenz Hampl. Kennengelernt haben sich die beiden Hamburger Jungs bei den Pfadfindern. Aus der Bekanntschaft wurde echte Freundschaft, die auch Schule, Berufsausbildung und Studium trotzen konnte. Besonders das Studium genossen die jungen Männer sehr. So sehr, dass diese Zeit noch nicht enden sollte.
Irgendwo und für irgendwen arbeiten, das konnten sich die beiden nicht vorstellen. Sie wollten ihr eigener Herr sein und genau dort unterwegs sein, wo sie auch sonst gerne unterwegs waren. Nämlich in Clubs, Cafés und Restaurants. Und so entstand die Vision einer eigenen Cola. Denn in den 90er Jahren gab es kaum Auswahl an Limonaden und Brausegetränken. Daher sollte es ein Getränk werden, das es mit der einzigen und in ihren Augen, weniger leckeren Konkurrenz aufnehmen kann und zum Standard-Getränk jeder Bar wird.
Bildquelle: fritz-kola fritz-kulturgüter GmbH
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Bildquelle: Axel Schwenke from Meschede, Deutschland, Fritz-kola-03, Größe von Gründer.de, CC BY-SA 2.0 fritz-kulturgüter GmbH bis 2016
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Wann wurde fritz-kola gegründet?
Die beiden Gründer starteten das Unternehmen fritz-kola im Jahr 2002. Zunächst verkauften sie ihre Getränke direkt aus dem Auto an Hamburger Bars, Cafés, Restaurants und Clubs. Bereits 2003 wurde fritz-kola in den ersten Supermärkten gelistet. Heute findet man fritz-kola deutschlandweit und in vielen europäischen Ländern, darunter Finnland, Norwegen, Niederlande, Österreich, Schweiz und Spanien.
Wie hat sich das Unternehmen entwickelt?
Seit September 2014 firmierte das Unternehmen als fritz-kulturgüter GmbH, bevor es im April 2024 wieder in fritz-kola GmbH umbenannt wurde. Das Sortiment umfasst inzwischen zahlreiche Sorten, darunter classic, light, zuckerfrei (superzero), mischmasch und weitere Spezialitäten. Alle Getränke werden in umweltfreundlichen Mehrweg-Glasflaschen angeboten.
Tipp: fritz-kola ist regelmäßig im Angebot bei großen Supermarktketten wie EDEKA, REWE, Kaufland oder Marktkauf. Aktuelle Preise und Aktionen findest du im jeweiligen Prospekt oder auf den Händler-Webseiten.
Haben sich die fritz-kola-Gründer getrennt?
Ja, Mirco Wiegert und Lorenz Hampl haben sich als Geschäftspartner getrennt. Aber auch wenn sich Lorenz Hampl 2016 dazu entschloss fritz-kola zu verlassen, arbeitet Mirco zusammen mit Winfried Rübesam als neuer Geschäftsführer weiter. Ihr Ziel nach wie vor: zu wachsen und fritz-kola jeden Tag ein Stückchen besser zu machen.
Bildquelle: fritz-kolaWieso heißt fritz-kola fritz-kola?
Die beiden fritz-kola-Gründer wollten ihre norddeutschen Wurzeln irgendwie erkenntlich machen. Deshalb folgte eine lokale Meinungsumfrage. Sie erstellten eine Liste mit 50 norddeutschen Namen, positionierten sich direkt vor einem Einkaufszentrum und befragten Passanten, welche Namen perfekt zu einer Hamburger Cola passen würden. „Fritz” ging als Favorit hervor. So entstand der Name fritz-kola.
Wie entstand das fritz-kola-Logo?
Aus einer gewissen Geldnot heraus, entschieden sich die fritz-kola-Gründer für schwarz-weiß, da für diese Farben die Druckkosten am geringsten blieben. Um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, griffen die zwei Gründer in die Trickkiste. Sie fotografierten sich gegenseitig mit einer analogen Kamera, ließen die Fotos in einer Drogerie digitalisieren und legten in Heimarbeit beide Köpfe nebeneinander.
Wie verläuft der Vertrieb bei fritz-kola?
fritz-kola arbeitet mit mehreren Partnern zusammen und lässt die Getränke verbrauchernah produzieren – alle in Mehrwegglas abgefüllt. Der Produktionsprozess ist ausgelagert, weshalb das Unternehmen alle notwendigen Materialien zu den Produktionspartnern schickt, dort alles herstellen lässt und die gefüllten Flaschen an den Getränkegroßhandel verkauft. Diese liefern die Getränke dann an die Supermärkte, Cafés und Restaurants aus.
Wie viel Zucker und Koffein ist in fritz-kola drin?
Die klassische fritz-kola enthält etwa 25 mg Koffein pro 100 ml – das ist fast doppelt so viel wie bei den bekannten Marken wie Coca-Cola oder Pepsi. Der Zuckergehalt liegt bei etwa 8,3 g pro 100 ml und ist damit nur minimal niedriger als bei vielen Konkurrenzprodukten.
Gibt es auch zuckerfreie Varianten?
Für alle, die bewusst auf Zucker verzichten möchten, bietet fritz-kola auch die Varianten „fritz-kola superzero“ (zuckerfrei), „fritz-kola light“ (kalorienreduziert) und weitere Sorten wie mischmasch oder koffeinfrei an. Alle Produkte sind vegan und werden ausschließlich in Mehrwegflaschen abgefüllt.
Wie hoch ist der Umsatz von fritz-kola?
Das Unternehmen fritz-kola hat seinen Umsatz in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert. Während der Umsatz im Jahr 2019 bei rund 51,6 Millionen Euro lag, konnte er bis 2023 auf 116,02 Millionen Euro erhöht werden. Damit zählt fritz-kola zu den erfolgreichsten deutschen Softdrink-Unternehmen. Neben dem deutschen Markt expandiert fritz-kola auch international, was sich positiv auf die Umsatzentwicklung auswirkt. Das Unternehmen beschäftigt inzwischen 307 Mitarbeiter:innen (Stand 2023).
Häufige Fragen (FAQ) zu fritz-kola-Gründer
Die fritz-kola-Gründer sind Mirco Wiegert und Lorenz Hampl. Nach ihrem Studium starteten sie mit dem Unternehmen. 2016 entschied sich Lorenz Hampl fritz-kola zu verlassen.
Die fritz-kola-Gründer starteten mit ihrem Unternehmen 2002. Seit Anfang September 2014 heißt das Hamburger Unternehmen fritz-kulturgüter GmbH.
Die Gründer wollten ihre Hamburger Wurzeln auch im Firmennamen erkenntlich machen. Aus einer lokalen Meinungsumfrage mit 50 norddeutschen Namen ging „Fritz” als Favorit hervor.

Selim Esmen und