Alle Leistungen, Kosten und Besonderheiten im Vergleich

Die 5 besten Coworking Spaces in Hamburg

Mit über 1,8 Millionen Einwohner ist Hamburg nicht nur die zweitgrößte Stadt Deutschlands, sondern auch eine beliebte Wirtschaftsmetropole. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass sich dort auch viele Coworking Spaces angesiedelt haben. Insgesamt 32 verschiedene Standorte existieren mittlerweile in der nordischen Hansestadt. Dabei konnten sich neben den großen Anbietern auch kleinere Spaces durchsetzen. Der folgende Artikel stellt fünf dieser Coworking Spaces in Hamburg vor und vergleicht den Fokus, die Leistungen, ihre Besonderheiten und die jeweiligen Kosten. 

Wer einen der Coworking Spaces in Hamburg mietet, möchte keine langfristigen Mietverträge abschließen oder besondere Verpflichtungen eingehen, sondern stattdessen ein starkes Netzwerk aufbauen und durch eine Gemeinschaft die eigenen Ideen voranbringen. Genau darauf haben sich die einzelnen Anbieter eingestellt und bieten vielfältige Konzepte und besondere Schwerpunkte an.

Die folgenden fünf Anbieter können somit als Inspiration für den perfekten Coworking Space in Hamburg dienen oder einen ersten Überblick über beliebte Konzepte verschaffen. Wer also noch auf der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz ist, sollte die folgende Auflistung als Orientierung nutzen:

1. Mindspace Rödingsmarkt

Das Gebäude am Rödingsmarkt ist das erste Coworking Space in Hamburg vom großen Anbieter Mindspace. Zur Verfügung stehen dabei 4000 Quadratmeter voller Design und hochwertiger Materialien. Das Ziel war es also, kein typisches Büro-Design zu erschaffen, was den Anbietern gelungen ist. Durch die zentrale Lage ist das Space schon seit knapp drei Jahren ein beliebter Treffpunkt für Freelancer und Startups.

Leistungen

Folgende Leistungen erwartet junge Gründer und Freelancer im Mindspace Rödingsmarkt:

  • eigener Schreibtisch
  • privates Büro
  • Team-Räume
  • Lounges
  • Besprechungsräume
  • Telefonzellen
  • Veranstaltungsräume
  • virtuelles Büro

Standorte

Obwohl Mindspace weltweit zu den führenden Anbietern gehört, gibt es bislang nur diesen einen Coworking Space in Hamburg. Das Space am Rödingsmarkt befindet sich im denkmalgeschützten Gebäude „Altes Klöpperhaus“.

Besondere Vorteile

Mindspace ist einer der größten Anbieter weltweit, weshalb aktuell ein großes Netzwerk aus Geschäftskontakten existiert. Community-Building wird dort zudem groß geschrieben, jeden Monat gibt es deshalb eine Vielzahl an Events. Als besonderen Service bietet der Mindspace Rödingsmarkt dabei an, dass sich Firmen einen eigenen Raum für bis zu 500 Mitarbeiter selbst designen dürfen, um diesen dann langfristig zu mieten.

Kosten

Wer im Mindspace Rödingsmarkt eincheckt, kann einen Monats- oder Jahresvertrag abschließen. Die Angebote sind dabei in sogenannte „Open Space Desks“ und „Private Offices“ unterteilt. Der Open Space Desk, also ein Schreibtisch im Großraum, startet bei 250 Euro pro Monat für einen Flex Desk und bei 400 Euro für einen Fix Desk. Dort sind dann verschiedene Services enthalten, dazu gehören ein 24-Stunden-Zugang zum Gebäude, eine Kaffee-Bar, die Wasser-Flat und ein Meetingraum. Bei den Private Offices, somit den geschlossenen Büroflächen, starten die Preise bei 950 Euro monatlich. Der exakte Preis hängt von der Größe der Fläche ab, wobei auch dort alle Services mit enthalten sind.

2. Die Diele

Die Diele ist ein Coworking Space in Hamburg, der sich komplett vom Begriff „Großraumbüro“ lösen möchte und die Gemeinschaft besonders in den Fokus stellt. Die Mitglieder sollen keine Seriennummer sein, sondern sich gemeinsam mit anderen Innovatoren, Gründern, Freigeistern und Querdenkern treffen und gemeinsam arbeiten.

Leistungen

Die folgenden Leistungen sind bei diesem Coworking Space in Hamburg enthalten:

  • 30 Arbeitsplätze im offenen Büro
  • geschlossene Team-Büros
  • Telefonzellen
  • Lounge
  • Konferenzraum
  • Blogger-Flohmärkte
  • Eventlocations für zum Beispiel Biertastings
  • tägliche Treffen und Austausch mit der Community

Standorte

Die Diele hat bisher nur einen Standort in Hamburg Ottensen und möchte sich bewusst erstmal auf diese 315 Quadratmeter beschränken. Denn nur so ist eine enge Gemeinschaft möglich, was wiederum den Zusammenhalt innerhalb des Coworking Spaces in Hamburg stärkt.

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Besondere Vorteile

In der Diele steht die Gemeinschaft im Fokus, weshalb alle Mitglieder kostenlos an allen Events teilnehmen können. Diese Community soll auch dabei helfen, Aufträge zu bekommen und Geschäftspartner zu gewinnen. Zusätzlich wirbt dieser Coworking Space in Hamburg mit High-Speed-Internet, kostenlosem Drucker, Scanner und dem besten Kaffee der Stadt von einer lokalen Rösterei.

Kosten

Wer bei der Diele einen Coworking Space bucht, kann zwischen dem Fix Desk und der Tageskarte wählen. Der Fix Desk kostet ab 320 Euro im Monat, ist monatlich kündbar und beinhaltet neben einer Grundausstattung auch einen 24-Stunden-Zugang zum Gebäude. Die Tageskarte ist dagegen für den Flex Desk ausgelegt und startet bei 16 Euro. Zudem bietet dieser Coworking Space in Hamburg noch eine Halb-Tageskarte für 8,40 Euro, eine 10er-Tageskarte für 150 Euro und eine Drei-Monatskarte für 650 Euro an.

3. Werkheim Ottensen

Das Werkheim in Ottensen bietet genug Platz und Licht für alle, die einen ruhigen Ort zum Arbeiten und Netzwerken suchen. Die Räume sind eher schlicht und pragmatisch, doch trotzdem gemütlich und setzen auf eine großzügige Ausstattung. Insgesamt profitieren die Mitglieder zudem vom sogenannten Coaching-Leitsatz dieses Coworking Spaces in Hamburg. Denn neben dem üblichen Netzwerk setzen die Betreiber auf zahlreiche kostenlose Weiterbildungen.

Leistungen

Die Mitglieder des Werkheim können sich auf die folgenden Leistungen einstellen:

  • 60 Arbeitsplätze im offenen Büro
  • geschlossene Team-Büros
  • Lounges
  • Geschäfts- und Postadressen
  • Seminarräume
  • spezielle Coaching-Räume
  • Eventlocations

Standorte

Das Werkheim betreibt bisher nur einen Standort in Ottensen, möchte sich aber zukünftig vergrößern, um noch weitere Events und Coachings anbieten zu können. Doch ein weiterer Standort des Coworking Spaces in Hamburg ist dabei nicht geplant.

Besondere Vorteile

Im Werkheim Ottensen stehen das Netzwerk und Weiterbildungen im Fokus. Deshalb finden regelmäßig kostenlose Workshops und Seminare für Mitglieder statt. Zudem hat dieses Coworking Space in Hamburg auch zahlreiche Aussteller zu Gast und bietet seit vielen Jahren den sogenannten Werktalk an. Bei dieser Veranstaltung stehen kurze Vorträge von Freelancern, Gründern und weiteren erfolgreichen Persönlichkeiten im Fokus, die die Mitglieder durch ihre Erfahrungen inspirieren sollen.

Kosten

Wer einen Platz im Werkheim Ottensen bucht, kann zwischen einem offenen Arbeitsplatz und damit dem Flex Desk oder einem geschlossenen Büro mit Fix Desk wählen. Für die offenen Plätze sind Tageskarten für 18,50 Euro oder Halb-Tageskarten für 12,50 Euro verfügbar. Hinzu kommen Monatstickets ab 215 Euro inklusive Rollcontainer und drei Stunden Konferenzraum-Nutzung. Die geschlossenen Büros kosten hingegen ab 450 Euro monatlich mit einer Mindestmietdauer von zwei Monaten. Das Werkheim ist allerdings täglich nur von 9 bis 18 Uhr geöffnet, was bei der Planung berücksichtigt werden sollte.

4. Medienhof Coworking

Der Medienhof liegt mitten in Winterhude in einem Hinterhof direkt am Wasser. Die Gesamtfläche umfasst ungefähr 150 Quadratmeter und Mitglieder können den dazugehörigen Garten für Arbeitsgespräche oder Barbecues nutzen. Wer will, kann sogar mit dem Medienhof-Kanu fahren. Somit liegt der Fokus dieses Coworking Spaces in Hamburg auf einer entspannten Work-Life-Balance und einem harmonischen Miteinander.

Leistungen

Der Medienhof bietet als Coworking Space in Hamburg die folgenden Leistungen an:

  • feste und flexible Arbeitsplätze im offenen Büro
  • Lounges
  • Konferenzräume
  • virtuelle Adresse
  • Garten-Mitbenutzung

Standorte

Den Medienhof gibt es bisher nur einmal in Hamburg. Die Gründer bzw. Anbieter setzen auf eine kleine Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt und auch nach der erfolgreichen Arbeit gemeinsam Zeit verbringt.

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Sascha Ahlers
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Besondere Vorteile

Der Medienhof bezeichnet sich selbst als „Kreativ-Zentrale“ und heißt Selbstständige Online-Marketer, Blogger, digitale Nomaden und kleinere Startups willkommen. Außerdem sind für alle Mitglieder ab einem Monatsvertrag der 24-Stunden-Zugang, eine Telefondurchwahl, Zugriff auf den Briefkasten und eine kostenlose Nutzung des gemeinschaftlichen Meetingraums inklusive. Besonders auffällig ist bei diesem Coworking Space in Hamburg jedoch die Lage am Wasser, wodurch Mitglieder tatsächlich mit einem Kanu zur Arbeit fahren können.

Kosten

Im Medienhof sind Buchungen eines Flex Desk für einen Tag und 30 Euro möglich. Ansonsten fokussiert sich der Coworking Space in Hamburg auf Monatstickets mit Fix Desk ab 295 Euro, die dann auch einen 24-Stunden-Zugang beinhalten. Bei einem Halbjahresvertrag ist auch eine virtuelle Adresse enthalten. Wer allerdings nur eine virtuelle Adresse mit einer eigenen Telefonnummer benötigt, bezahlt 80 Euro pro Monat.

5. betahaus Schanze

Das betahaus mitten in der Schanze setzt auf eine helle sowie praktische Einrichtung und auf ein großes Netzwerk. Mehr als 450 Coworker kommen hier zusammen, deshalb gilt dieses Coworking Space in Hamburg auch als Treffpunkt der Digitalhelden. Denn dort wurden schon zahlreiche erfolgreiche Hamburger Startups gegründet. Außerdem finden auch spannende Tech-Events statt, zu denen jeder eingeladen ist.

Leistungen

Das betahaus Schanze hat für die Mitglieder des Coworking Spaces in Hamburg die folgenden Leistungen im Angebot:

  • offene Arbeitsplätze im offenen Büro
  • Team-Büros
  • Lounges
  • Cowork-Café
  • Konferenzräume
  • Workshop-Räume
  • Event-Spaces
  • Telefonkammern

Standorte

Der Anbieter betahaus besitzt mittlerweile Coworking Spaces in Hamburg, Berlin, Barcelona und in der bulgarischen Hauptstadt Sofia. In Hamburg gibt es neben dem betahaus Schanze noch einen Standort in der Hafencity.

Besondere Vorteile

Mittlerweile hat sich der Anbieter betahaus ein weltweites Netzwerk mit Partner-Coworking-Spaces aufgebaut, von dem die Mitglieder profitieren können. Zusätzlich erhalten sie bei zahlreichen Firmen und Onlineshops aus Hamburg einen Rabatt auf jede Bestellung. Auch die vielen Events innerhalb des Coworking Spaces in Hamburg konnten sich für viele Gründer und Startups schon als Vorteil erweisen. Mit dabei sind Hackathons, das sogenannte betabreakfast als Treffen der Community sowie gemeinsame Kinoabende.

Kosten

Das betahaus hat offiziell montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet und bietet Tagestickets für 17 Euro an. Zudem sind noch Flex Desk, Fix Desk und komplette Büro-Tarife verfügbar, die dann einen 24-Stunden-Zugang gewährleisten. Der Flex-Desk-Preis liegt bei 199 Euro pro Monat, für einen Fix Desk werden 300 Euro monatlich fällig und die Büro-Räume starten ab 1.200 Euro pro Monat. Dabei sind auch Services in Form von einem Schließfach, Konferenzraum-Zugang und der Eintritt für alle Events enthalten. Zusätzlich lässt sich auch noch eine Club-Mitgliedschaft für 89 Euro pro Monat abschließen, die Zugang zu allen weltweiten Standorten von betahaus und vergünstigte Getränke bietet.

Fazit

Die Coworking Spaces in Hamburg sind so vielfältig wie die Stadt selbst, denn für jedes Startup oder jeden Freelancer bieten die verschiedenen Standorte etwas Passendes an. Natürlich existieren auch noch viele weitere Anbieter, die alle einen unterschiedlichen Fokus besitzen und ihre Kosten unterschiedlich kalkulieren. Deshalb lohnt es sich, vor der Wahl für das perfekte Coworking Space einen Besichtigungstermin oder Probetag zu vereinbaren. So lässt sich schnell und unverbindlich feststellen, ob das Angebot zu einem passt und dann können Freelancer und Startups mit einem guten Gefühl durchstarten.

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Über den Autor

Autorenprofil: Insa Schoppe

Insa Schoppe

Direkt nach dem Abitur entschied sich Insa für ein „Multimedia Production“-Studium in Kiel, danach folgten praktische Erfahrungen in einer Fernsehproduktionsfirma. Anschließend startete sie ein Volontariat in der Redaktion eines Radiounternehmens und wurde als Redakteurin übernommen. Zu ihren Aufgaben gehörten neben der Recherche und Texterstellung auch tägliche Nachrichten sowie die Verantwortung für mehrere Magazine. Im März 2020 wechselte Insa von der Radio-Redaktion in die Online-Redaktion von Gründer.de und unterstützt seitdem das Team als Junior-Online-Redakteurin.

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