Was ist wirklich wichtig und dringend?

Eisenhower-Matrix: So wirst du deutlich produktiver!

Wer kennt es nicht. Die To-Do-Liste wird immer länger und länger. Du findest keine Zeit alles zu erledigen und weißt nicht wo du anfangen sollt. Erledigt werden muss schließlich alles. Damit du dich mit solchen lästigen Dingen nicht mehr herumschlagen musst, gibt es ein prima Methode deine Aufgaben ordentlich und strukturiert zu priorisieren. Die Eisenhower-Matrix verschafft dir mit ihren vier Sektoren einen guten Überblick, welche Aufgaben du direkt abarbeiten solltest und welche gar nicht mehr bearbeitet werden müssen.

Was ist das Eisenhower-Prinzip?

Die Eisenhower-Matrix, auch Eisenhower-Prinzip oder Eisenhower-Methode genannt, ist eine Zeitmanagement-Strategie, um anstehende Aufgaben in Kategorien einzuteilen. Anfallende Aufgaben werden dabei als wichtig und unwichtig, dringend und nicht dringend kategorisiert. Ziel ist es, dass die wichtigsten Aufgaben zuerst erledigt werden und unwichtige Tätigkeiten aussortiert werden.

Namensgeber ist der 34. US-amerikanischen Präsidenten Dwight D. Eisenhower, welcher von 1953 bis 1961 im Amt war.

„I have two kinds of problems, the urgent and the important. The urgent are not important, and the important are never urgent.“ (Address at the Second Assembly of the World Council of Churches, Evanston, Illinois, 19. August 1954)

Dennoch ist bis heute nicht belegt, ob der Präsident dieses Prinzip selbst gelehrt oder genutzt hat.

Wie funktioniert die Eisenhower-Matrix?

Die Funktion der Eisenhower-Matrix ist sehr einfach und verständlich aufgebaut. Für die Sortierung und Priorisierung fängt man zunächst damit an sich pro Aufgabe zwei Fragen zu stellen: Wie wichtig ist die Aufgabe und wie dringend ist die Aufgabe?

Die Eisenhower-Matrix definiert vier Quadranten mit jeweils einer möglichen Antwort.

  • A: wichtig und dringend
  • B: wichtig, aber nicht dringend
  • C: dringend, aber nicht wichtig
  • D: nicht wichtig und nicht dringend

Somit können alle Aufgaben jeweils einem Sektor der Eisenhower-Matrix zugeteilt werden. Je nachdem in welchen Quadranten eine Tätigkeit zugeteilt ist, wird anders mit ihr umgegangen. Befindet sich eine Aufgabe in Bereich A (wichtig und dringend) wird diese direkt und ohne Ausrede bearbeitet. Aufgaben in Bereich B (wichtig, aber nicht dringend) werden aufgrund ihrer fehlenden Dringlichkeit fest terminiert und zu einen späteren Zeitpunkt von dir erledigt. In Bereich C (dringend, aber nicht wichtig) werden die Aufgaben an eine andere Person delegiert. So werden sie erledigt, du musst dich allerdings nicht mehr damit herumschlagen. Aufgaben im Bereich D (nicht wichtig und nicht dringend) sollten gar nicht bearbeitet werden.

Eisenhower-MatrixQuelle: thingamajiggs - stock.adobe
Die Eisenhower-Matrix definiert vier verschiedene Sektoren um so dein Zeitmanagemnt noch weiter zu optimieren.

Vor- & Nachteile der Eisenhower-Matrix

Vorteile

Zuallererst ist die Eisenhower-Matrix sehr verständlich und leicht anzuwenden. Du benötigst ausschließlich ein Stift und ein Blatt Papier. Darüber hinaus lassen sich die vier Kategorein zügig ausfüllen und unnötige Aufgaben werden schnell herausgesiebt. Außerdem hilft die einfache Visualisierung eine klare Struktur und Ordnung zu schaffen.

Nachteile

Neben viele Vorteilen gibt es dennoch einige Nachteile der Eisenhower-Matrix über die man im klaren sein sollte. Zum einen ist die Einteilung sehr theoretisch gehalten und spiegelt oft nicht die Realität wider. Die eindeutige Kategorisierung bei komplexen Aufgaben beweist sich häufig als deutlich schwieriger als zunächst angenommen. Dazu kommt, dass die vier Kategorien in der Eisenhower-Matrix sehr grob gewählt sind. Es bräuchte eigentlich noch verschiedene Abstufungen. Es darf nicht außer acht gelassen werde, dass beim Arbeiten selbst auch wieder neuen teils dringende und wichtige Aufgaben entstehen. Diese müssen eigeständig nachgetragen werden, da es sonst zu einem erneuten Chaos kommen würde. Darüber hinaus hat nicht jeder die Möglichkeit seine Aufgabenplanung selbstverantwortlich zu gestalten oder Aufgaben zu delegieren.

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Fazit

Wie du siehst bietet dir die Eisenhower-Matrix sowohl Vor- als auch Nachteile. Wenn es dir allgemein einfach fällt deine Aufgaben nach diesem Prinzip zu priorisieren, kann dir die Methode einen erheblichen Zeitvorteil bringen und deine Produktivität auf ein neues Level befördern. Mache dir aber keinen Druck, wenn du nach dieser Methode keine Erfolge verzeichnest. Nicht, dass du am Ende noch weniger Zeit für dich hast, als ohne hin schon.

Häufige Fragen (FAQ) zu der Eisenhower-Matrix

Was ist die Eisenhower-Matrix?

Die Eisenhower-Matrix ist eine Zeitmanagement Strategie, um anstehende Aufgaben in Kategorien einzuteilen und diese dadurch zu kategorisieren.

Wie funktioniert die Eisenhower-Matrix?

Die anfallenden Aufgaben werden in vier Kategorien eingeteilt:
1. wichtig und dringend
2. wichtig, aber nicht dringend
3. dringend, aber nicht wichtig
4. nicht wichtig und auch nicht dringend
Wichtig und dringende Aufgaben werden direkt bearbeitet. Wichtige, aber nicht dringende Aufgaben werden auf einen anderen Zeitpunkt verschoben. Dringende, aber nicht wichtige Aufgaben werden an andere delegiert und nicht wichtige und nicht dringende Aufgaben werden nicht bearbeitet.

Wem hilft die Eisenhower-Matrix?

Die Eisenhower-Matrix ist für alle gedacht, die mit einer vollen To-Do-Liste zu kämpfen haben. Durch das Eisenhower-Prinzip lassen sich alle angefallenen Aufgaben sehr simpel und strukturiert priorisieren.

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Über den Autor

Autorenprofil: Aaron Gefeke

Aaron Gefeke

Bereits in der Schulzeit entstand bei Aaron großes Interesse für redaktionelle Tätigkeiten und dem Schreiben von Texten. Nach seinem Abitur 2020 entschied er sich dazu. durch verschiedene Praktika einen möglichsten großen Einblick in die Arbeitswelt zu erhalten um sich somit persönlich weiterzuentwickeln. Durch ein Praktikum im Herbst 2020 konnte er bereits einige Erfahrung in der Welt der Startups und der Unternehmensgründung sammeln.
Seit Mai 2021 ist Aaron Praktikant unserer Online Redaktion von Gründer.de und ist somit als Redakteur vor allem für die Content-Erstellung zuständig. In seiner Freizeit betreibt er gerne Kraftsport und Yoga und liest besonders gerne Kriminalliteratur.

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