Die besten WordPress Plugins 2021 im Überblick

WordPress Plugins: Das sind die 20 absoluten Must-Haves

WordPress ist großartig. Nicht nur, weil du damit sehr schnell kostenlos verdammt gute Blogs und Websites einrichten kannst. Sondern auch, weil du mit der riesigen Auswahl an WordPress Plugins genau die Funktionen einbaust, die du brauchst. Anstelle eines riesigen Gesamtpakets, installierst du eine Grundversion und fügst nur noch das hinzu, was du benötigst. Die Sache hat nur einen Haken: Die Menge an Plugins ist unüberschaubar groß. Es gibt eine gigantische Anzahl an Funktionen und für jede Funktion sogar mehrere Plugins, die mehr oder weniger dasselbe tun. Deshalb brauchst du insbesondere am Anfang deiner WordPress-Karriere eine Liste, die dir einen Überblick über die besten WordPress Plugins gibt.

WordPress Plugins: Was muss ich bei der Auswahl beachten?

Die meisten WordPress Plugins sind kostenlos und nach der Installation ohne Schwierigkeit einzurichten. Trotzdem solltest du es nicht übertreiben. Denn je mehr von den kleinen Zusatzprogrammen du nutzt, desto langsamer lädt deine Seite. Es gibt auch Plugins, die genau dieses Problem wiederum angehen, aber das wäre ziemlich umständlich. Arbeite lieber nach dem Prinzip „weniger ist mehr“.

Ehe du also beginnst zu installieren, mache dir erst einen Plan, was genau du möchtest. Welche Funktionen soll deine Seite später haben und auf welche Spielereien kannst du eigentlich ganz gut verzichten? Natürlich ist es auch sinnvoll regelmäßig zu prüfen, ob es Updates oder bessere Alternativen zu deinen Plugins gibt. Denn durch veraltete Plugins erhöhst du das Risiko durch Hacker für deine Website. Gute WordPress Plugins erkennst du vor allem daran, dass sie gute Bewertungen anderer Nutzer haben und regelmäßig aktualisiert werden.

Plugins und das DSGVO

Wenn du WordPress nutzt, musst du die Vorschriften der DSGVO zwingend beachten, wenn du mit personenbezogenen Daten arbeitest. Solche Daten betreffen bspw. Namen, Anschriften, E-Mail-Adressen oder auch Zahlungsvorgänge. Die DSGVO betrifft daher nicht nur Großkonzerne, sondern eben auch Blogger und Selbstständige. Wer also keinen rein privaten Blog betreibt und damit eine Gewinnerzielungsabsicht vorweist, muss sich mit diesem Thema intensiv auseinander setzen. Doch dafür gibt es viele verschiedene Plugins, mit denen du deine Website DSGVO-konform gestalten kannst.

Das sind die besten WordPress Plugins 2021

Nun wollen wir dir eine ganze Reihe von geeigneten und hilfreichen Plugins vorstellen, mit denen du deine Website deutlich nach vorne bringen kannst.

#1 UpdraftPlus WordPress Backup Plugin

Stell dir den Worst Case vor: Plötzlich ist deine Website weg. Es gab Serverprobleme, ein Update hat deine Seite zerfetzt oder du warst das Opfer eines Hackers – Gründe gibt es viele. Zum Glück hast du ein aktuelles Backup, um den Schaden minimal zu halten, oder? Auch wenn dein Provider Backups für dich anlegt, solltest du dich nicht alleine darauf verlassen. Du weißt nie, wie alt die Backups deines Providers sind, und ob sie tatsächlich fehlerlos und vollständig sind. Gehe also auf Nummer sicher und sorge mit Updraft selbst für eine aktuelle Sicherung deiner Seite. Updraft gibt es sowohl als kostenlose Version als auch in verschiedenen Premium-Paketen.

#2 Yoast SEO

Wenn du bei Google nach vorne kommen willst, geht es nicht ohne Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO. Deshalb ist das SEO Plugin von Yoast ein absolutes Must Have. Es ermöglicht dir nicht nur, komfortabel Metabeschreibungen sowie Titel hinzuzufügen und erstellt XML-Sitemaps für dich, sondern hilft mit einem einfachen Ampelsystem dabei, deine Texte auf Vordermann zu bringen. Ein weiterer Vorteil ist der Flesh-Reading-Ease-Wert, den dieses Plugin dir berechnet. Dieser gibt an, wie gut dein Text zu verstehen ist und geht im Detail auf den Stil wie Satzlänge und Verwendung von Bindewörtern ein. Yoast SEO gibt es sowohl als kostenlose Version als auch als kostenpflichtige Premium-Version.

Aus rechtlichen Gründen musst du deine Seitenbesucher darüber informieren, wenn auf deiner Seite Cookies zum Einsatz kommen. Da jede WordPress-Seite Cookies nutzt, musst du dich automatisch mit dem Thema beschäftigen. Cookie Notice hat sich dabei besonders hervorgetan. Es ermöglicht z. B. auch Tracking Codes wie Google Analytics erst dann aktiv werden zu lassen, wenn der Seitenbesucher dem Einsatz der Cookies zugestimmt hat.

#4 Antispam Bee

Niemand mag Spam-Kommentare, die Blogs verstopfen und zumüllen. Antispam Bee hilft zuverlässig dabei, sie auszufiltern und abzublocken. Es löscht Spam-Kommentare und verschiebt sie automatisch in den entsprechenden Ordner, wo du sie von Zeit zu Zeit bequem löschen kannst. Somit entlastet dich Antispam Bee von dieser sehr lästigen und zeitaufwendigen Aufgabe.

#5 OptinMonster

Für viele ist kaum etwas wichtiger, als Besucher die immer wiederkehren. Denn oftmals hängt genau davon der Erfolg des Projekts ab. Unterstützend wirkt in diesem Zusammenhang OptinMonster mit gut funktionierendem Lead-Management. Das Plugin sorgt dafür, dass deine Website viele Funktionen und Möglichkeiten bietet, damit Kunden und Besucher an den sogenannten Lead-Magneten hängen bleiben und sich gleichzeitig deine Conversion-Rate verbessert. Wer also auffällige Angebote für maximales Engagement möchte, kann dies mit dem kostenpflichtigen Plugin OptinMonster gut realisieren.

#6 Wordfence

Wordfence kostet zwar viel Speicherplatz, macht dies aber mehr als wett. Es hat eine Firewall sowie einen Virenscanner und prüft darüber hinaus, ob durch Schadprogramme oder Hacker-Änderungen an den WordPress-Dateien vorgenommen wurden. Dabei gleicht es auch deine installierten Plugins mit den Versionen auf dem WordPress-Server ab und erkennt so auch minimale Änderungen. Wordfence gibt es als kostenpflichtige Premium-Version.

#7 WP Super Cache

Unter den kostenlosen WordPress Plugins, welche die Ladezeit deiner Seite verringern, ist WP Super Cache eine gute Wahl. Caching heißt, dass nicht bei jedem neuen Seitenbesuch eine neue Anfrage an die Datenbank geschickt wird, wodurch die Ladezeit sich deutlich verlängert. Entsprechende Plugins speichern die nötigen Daten zwischen und sorgen so für einen rasanten Seitenaufbau. Auch wenn WP Super Cache zuverlässig funktioniert, ist nach der Aktivierung eine gründliche Prüfung deiner Seite notwendig. Denn manchmal kommt es durch die dynamischen Elemente von Onlineshops zu Schwierigkeiten mit Caching Plugins. In der Regel sollte es aber keine Probleme geben.

#8 WP Fastest Cache

Eine weitere Alternative für gute Ladezeiten ist WP Fastest Cache. Nutze aber nicht mehr als ein Caching Plugin zur Zeit, um Schwierigkeiten zu vermeiden. Wenn du zwischenzeitlich an deiner Seite arbeitest, denke auch daran, deinen Cache regelmäßig zu leeren, um auch wirklich die aktuelle Seitenversion sehen zu können. Dieses Plugin ist jedoch kostenpflichtig.

#9 WP Smush

Wo wir gerade bei der Ladezeit sind, spielen auch Grafiken eine wichtige Rolle. Je größer ein Bild, desto langsamer lädt es. Das vergrault Besucher und wird von Google bestraft. WP Smush schrumpft die Bilder ein, die du in die Mediathek hochlädst. Auch vorhandene Bilder kannst du so mit wenigen Klicks verkleinern. So sparst du Ladezeit und Speicherplatz.

#10 WP-Sweep

Auch WP-Sweep sorgt für mehr freien Speicherplatz. Wie der Name sagt, fegt dieser Besen alle ungenutzten und doppelten Dateien weg. Dazu gehören unter anderem auch gelöschte Kommentare, Spam oder automatische Entwürfe. Darüber hinaus optimiert WP-Sweep deine Datenbanktabellen.

#11 Autoptimize

Auch Autoptimize verringert die Ladezeit deiner Seite. Dafür komprimiert es die CSS- und JavaScript-Dateien, die du auf der Seite verwendest. Durch die geringere Dateigröße gewinnst du bereits Geschwindigkeit. Zusätzlich leitet das Plugin die Aufrufe in den Footer des Themes, wodurch sich die Ladezeit zusätzlich sinken lässt.

#12 WP Rocket

Dieses Plugin ist für viele die erste Wahl, wenn es darum geht, die Performance für das Google-Ranking zu verbessern. WP Rocket gehört zu den besten „All-in-One“ Plugins und optimiert die Ladezeit deiner Website. Neben einer guten Page-Caching-Funktion, kann dieses Plugin auch durch weitere Funktionen wie das Zusammenfassen von Google Fonts, HTML und CCS als auch das LazyLoading für Bilder und Videos überzeugen.

#13 WPML

Du möchtest auch Webseiten-Besucher aus anderen Ländern ansprechen und daher die Gefahr vor schlechten Übersetzungen vermeiden? Dann solltest du WPML nutzen. Denn dieses kostenpflichtige Plugin ermöglicht verschiedenen Sprachversionen deiner Webinhalte. Die Premium-Version bietet dir nämlich Funktionen wie Übersetzungshilfen für Beiträge, ganze Seiten oder Menüs, aber auch eine automatische Browser-Spracherkennung. Somit kannst du nicht nur eine mehrsprachige Website anbieten, sondern auch eine optimale User-Experience für Besucher aus dem Ausland.

#14 Redirection

Früher oder später wirst du dich mit dem Thema Weiterleitungen auseinandersetzen müssen. Redirection ermöglicht es dir, sehr intuitiv 301-, 302- oder 307-Weiterleitungen einzurichten. Darüber hinaus zeigt es dir auch 404-Fehlermeldungen an, damit du korrekte Weiterleitungen einrichten kannst. So sehen weder Suchmaschinen noch deine Seitenbesucher die nicht existierende Seite. Wenn du einmal deine Domain wechselst, kannst du mit diesem WordPress Plugin den Suchmaschinen den Umzug mitteilen und fliegst so nicht aus dem Index.

#15 Contact Form 7

Mit Contact Form 7 richtest du Kontaktformulare ein und verwaltest sie. Das Plugin bietet dafür Funktionen wie Textfelder, Checkboxen, ein E-Mail-Feld und weitere Features. Nutzt ein Seitenbesucher das Formular, erhältst du eine E-Mail, die du mit diesem Plugin anpassen kannst. Zudem kannst du einstellen, dass auch der Besucher eine Kopie dieser Nachricht erhält. Um der DSGVO zu entsprechen, kannst Du eine zusätzliche Einwilligungs-Checkbox zum Datenschutz hinzufügen. Hier stimmt der Nutzer der Verarbeitung seiner Daten zu, ehe er eine Nachricht an dich senden kann.

Es ist kaum etwas ärgerlicher, als wenn gesetzte Links nach einiger Zeit nicht mehr aktuell sind und ins Leere führen. Aber je mehr Inhalte du hast, desto schlechter kannst du ständig alle Links kontrollieren. Broken Link Checker übernimmt dies für dich und findet fehlerhafte Links und fehlende Bilder. Zusätzlich verhindert dieses Plugin, dass Suchmaschinen defekten Links folgen. Die Bearbeitung dieser Links erfolgt über die Plugin-Seite, so dass du nicht erst einzelne Beiträge suchen musst.

#17 Thrive Architect

Thrive Architect ermöglicht es dir, Seiten individuell und einfach zu gestalten. Es boostet den bekannten Editor von WordPress, in dem du deine Texte entweder im visuellen oder im Text-Modus schreibst. Es bietet dir einen WYSIWYG (what you see is what you get)- Editor. Ohne Programmierkenntnisse kannst du hier per Drag & Drop Seiten individuell gestalten. Großartige Landingpages sind so kein Problem mehr. Entwickelt wurde das kostenpflichtige Plugin zusammen mit anderen von Thrive Themes.

#18 WooCommerce

Wenn du einen Onlineshop einrichten willst, ist WooCommerce das Plugin der Wahl. Es ist geeignet für physische und digitale Produkte in verschiedenen Varianten. Es bietet die Option von Instant-Downloads für Käufer oder Affiliate-Produkte anderer Anbieter zu vertreiben. Auch eine Berechnung der Versandkosten in Echtzeit ist kostenlos möglich. Nicht zuletzt unterstützt das Plugin verschiedene Zahlungsformen. Je nach gewünschten Funktionen kannst du Mitgliedschaften oder wiederkehrende Abonnements mit Premium-Erweiterungen hinzufügen.

#19 Custom Sidebars

Kennst du das Problem, dass du auf deiner Startseite gerne andere Elemente in der Sidebar hättest als in der Seite mit deinen Leistungen oder deinen Blogbeiträgen? Custom Sidebars macht dies möglich. Es erlaubt dir, verschiedene individuelle Sidebars zu gestalten und einzustellen, in welchen Bereichen deiner Seite sie angezeigt werden. Auf diese Weise können die Widgets in der Seitenleiste genau auf die jeweilige Seite abgestimmt werden.

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#20 Limit Login Attempts Reloaded

Um eine WordPress-Seite zu knacken, greifen Hacker oft auch die Brute-Force-Methode zurück: Sie probieren so viele Passwörter wie möglich, bis sie zufällig das richtige erwischt haben. Limit Login Attempts Reloaded ist der Nachfolger von Limit Login Attempts, doch das Prinzip ist das gleiche: Du legst fest, nach wie vielen fehlerhaften Login-Versuchen eine Sperrung aktiv wird und wie lange diese anhält. Damit machst du Brute-Force-Angriffe unmöglich oder zumindest sehr, sehr schwer.

Fazit: Je weniger, desto besser

Wie eingangs gesagt, gibt es zahllose wichtige WordPress Plugins. Mit dieser Liste hast du einen sehr guten Überblick über wichtige und nützliche Plugins, mit denen du sehr weit kommst. Und je genauer du weißt, was du umsetzen möchtest, desto gezielter kannst du nach weiteren Plugins suchen. Merke dir jedoch: Viele Plugins bedeuten nicht gleichzeitig auch, dass deine Website immer besser wird. Im Gegenteil sogar: Mehr Plugins machen deine Website schnell langsamer und möglicherweise auch angreifbarer. Überlege dir deshalb gut, welche Plugins wirklich hilfreich sind und auf welche du ohne weiteres verzichten kannst.

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Über den Autor

Frauke Bitomsky

Eine Antwort

  1. Ich benutze auch Yoast für die Seitenoptimierung + Neuronto Plugin für die automatische AI-Übersetzungen (es wird dabei DeepL API benutzt)

    LG
    Alex

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