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Kompromisslos zuckerfrei!

Gründer-Geheimnis FUNQ‘: Superfruit-Sirup als gesunde Alternative zu Softdrinks

Jeder trinkt auch gerne Mal einen Softdrink. Dabei trinken wir gefühlt puren Zucker oder eine Menge Süßstoff, was auf Dauer ganz und gar nicht gesund ist. Das haben sich auch die Gründer von FUNQ‘ gedacht und eine gesündere Alternative entwickelt. Erfahre hier, wie sie auf die Idee kamen und wie sie ihr Unternehmen aufbauten.

Wasser ist zwar das gesündeste Getränk überhaupt, allerdings ist der Geschmack immer wieder gleich. Wer eine Alternative trinken möchte, kann eigentlich nur auf zucker- oder süßstoffhaltige Softdrinks oder Säfte zurückgreifen. Da das aber auf Dauer nicht gut für den Körper ist, brauchte es dringend eine Alternative. Die drei Freunde und Kollegen Michael Schwarz, Sebastian Kroth und Fabian Roschig haben bereits bei Coca-Cola zusammen gearbeitet und wollten eine Lösung für die Getränkeindustrie schaffen. Herausgekommen ist FUNQ‘. Der Sirup in verschiedenen Geschmacksrichtungen muss nur noch mit Wasser gemixt werden und das hat jeder zuhause. Im Unternehmen ist Michael der CEO, Sebastian der CMO (Marketing) und Fabian der COO (operatives Geschäft). Wie sie das Unternehmen gemeinsam aufgebaut haben und welche Tipps sie für angehende Gründer haben, erfährst du im neuen Gründer-Geheimnis.

Idee und Gründung

Wie genau entstand die Geschäftsidee für FUNQ‘?

Sebastian: Uns verbindet eine gemeinsame, langjährige Geschichte bei Coca-Cola. Wir haben hier alle gemeinsam gearbeitet, viel gelernt und gesehen und eine Sicht auf den Getränkemarkt entwickelt. Hier wurde auch der Grundstein für unsere Idee gelegt, die Vision von FUNQ’: Ein Getränk, dass kaum Zucker enthält, keine künstlichen Süßstoffe, und trotzdem richtig gut schmeckt.

FUNQ‘ hat lediglich 2,5 Gramm Zucker auf 100 Milliliter, was dem Fruchtzucker aus dem Saftkonzentrat entspricht. Wir haben und würden niemals Zucker zusetzen. Getrieben von dieser Idee gründeten wir unsere eigene Firma. Nach intensiven Forschungs- und Entwicklungsphasen mit einigen der besten Barkeeper der Welt haben wir FUNQ’ auf den Markt gebracht und seit Mai ist FUNQ‘ für alle online erhältlich ist.

Wie lief die Namensfindung ab? Warum habt ihr euch für “FUNQ” entschieden?

Fabian: Wir haben unser Netzwerk an Kollegen und Freunden aus der Marketingwelt genutzt und ein kleines crowd-sourcing Projekt daraus gemacht. Wir haben uns direkt in FUNQ‘ verliebt, weil der Name unmittelbar Spaß kommuniziert, als Logo sehr bold dasteht und mit dem Wassertropfen im Logo am Ende noch über ein gutes Differenzierungsmerkmal passend zu unserem Produkt verfügt.

Wie und wann habt ihr erkannt, dass ihr eure Idee in einem eigenen Unternehmen umsetzen wollt?

Michael: Wir haben im Laufe unserer Berufsjahre deutlich gesehen, dass wir dringend ein Umdenken in der Getränkeindustrie brauchen – von abgefüllten Getränken in Plastikflaschen hin zum Mischen des eigenen Getränks zu Hause mit Leitungswasser. Denn pro Stunde werden in Deutschland noch immer zwei Millionen Einwegflaschen verbraucht. Das macht laut der Deutschen Umwelthilfe 17,3 Milliarden Flaschen pro Jahr und 430.000 Tonnen Plastik-Abfall.

Wir glauben, dass Getränke aus Plastikflaschen bald der Vergangenheit angehören und in Zukunft jeder sein Leitungswasser zu Hause mit natürlichem Geschmack, Vitaminen und Mineralien anreichert. Wir sind fest davon überzeugt, dass sich besserer Geschmack, gesündere Zutaten und ein nachhaltigeres Verpackungskonzept durchsetzen wird. Und mit FUNQ‘ bieten wir dafür eine perfekte Lösung.

Wie ging es dann weiter? Was waren die nächsten Schritte?

Sebastian: Wir haben unsere sicheren Jobs bei Coca-Cola an den Nagel gehängt und haben dann erstmal einige der besten Barkeeper der Welt zusammengetrommelt und uns an die Entwicklung gemacht. Top-Leute wie zum Beispiel Robin Honhold, der Head of Operation der Lyan-Gruppe war, die einige der besten Bars und Clubs der Welt betreibt (Dandelyan, White Lyan, Dandelyan, Cub, Super Lyan), haben FUNQ‘ mitentwickelt. Eineinhalb Jahre haben wir am perfekten Geschmack gearbeitet und uns erst zufriedengegeben als unser Produkt perfekt war. Denn super Geschmack ohne zugesetzten Zucker und ohne Süßungsmittel ist unser USP am Markt. Wir sind nicht zu süß, schmecken nicht künstlich, sondern 100 Prozent nach Frucht.

Beim Gründen läuft nicht immer alles glatt: Was würdet ihr das nächste Mal nicht nochmal so machen?

Fabian: Die Frage ist schwierig zu beantworten, weil wir wahrscheinlich alles anders und doch alles genauso machen würden. Wir haben in so kurzer Zeit so viel gelernt, und machen trotzdem noch jeden Tag Dinge, die wir im Nachgang anders machen würden. Aber das ist eben die Startup Achterbahn. Und wir genießen die Fahrt.

Die Branche

Wie viel Potenzial besitzt diese Branche, warum habt ihr euch für diesen Bereich entschieden?

Sebastian: Der Markt für gesündere Freizeitgetränke wächst stark. Schätzungen von Straight Research zufolge beträgt der jährliche Umsatz des Softdrink Märkte mehr als 410 Milliarden US Dollar. Gleichzeitig nimmt das Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher immens zu, der Trend geht zu gesünderen Getränken, mit weniger Zucker und vor allem ohne künstliche Süßstoffe. Wir glauben, dass wir hier genau den Nerv der Zeit mit FUNQ‘ treffen.

Wie wichtig ist es, über die Themen Nachhaltigkeit (Stichworte Verpackungen und Wasserverbrauch) und gesunde Ernährung (Stichwort zuckerhaltige Getränke) zu sprechen?

Fabian: Das große Problem ist doch, dass viele Softdrink-Produkte voll mit Zucker sind oder eben künstlich nach Süßungsmittel schmecken. FUNQ‘ ist der erste Superfruit-Sirup, der aus echten Früchten, Vitaminen, Mineralien und Pflanzenextrakten hergestellt wird. Eben wirklich eine echte Revolution: Kaum Zucker. Kaum Kalorien. Keine Süßungsmittel. Keine Konservierungsstoffe. Dafür: 100 Prozent Fruchtgeschmack! Und hinzukommt, dass FUNQ‘ ja im recycelbaren Tetra Paks verkauft wird. Dabei bestehen 82 Prozent der Verpackung aus nachwachsenden Rohstoffen. Das Tetra Pak erzeugt laut Studie des Instituts für Energie und Umweltforschung im Vergleich zur PET-Flasche einen um 67 Prozent geringeren CO2-Abdruck. Selbst unser Deckel ist aus Zuckerrohr. Wir arbeiten mit unserem Partner für Verpackungsmanagement kontinuierlich an weiteren innovativen Lösungen den super Geschmack von FUNQ‘ jedem anbieten zu können.

Lassen sich diese Themen gut kombinieren oder stellt es eine Herausforderung dar?

Sebastian: Die Themen lassen sich perfekt kombinieren. Bei uns steht vor allem das bestmögliche Produkt im Vordergrund und das muss richtig gut schmecken und gesünder sein als die Optionen, die wir gerade in der Breite im Markt sehen. Das ist FUNQ‘ indem wir keinen zugesetzten Zucker, insgesamt nur 2,5g Zucker und keine Süßungsmittel zusetzen. Die Kombination aus einem super Geschmack, gesünderen Inhaltsstoffen und dem Fakt, dass durch die Konzentration des Sirups bereits viel Verpackungsmüll eingespart wird, ist doch fast nahezu „perfekt“.

Nachhaltigkeit wird zum Beispiel zu einem immer wichtigeren Kaufkriterium der Deutschen und ist längst ein Muss im Alltag: 95 Prozent geben laut einer Befragung der Strategieberatung Simon Kucher & Partners an, dass Nachhaltigkeit eines der wichtigsten Entscheidungen bei der Wahl des Produktes ist. Auch das Thema Zucker ist natürlich in der aktuellen Debatte ein großes. Bundesgesundheitsminister Özdemir warnte, dass viele Lebensmittel, vor allem für Kinder, noch immer zu viel Zucker enthalten. Genau das wollen wir anders machen, FUNQ‘ enthält keinen künstlichen Zucker, nur reine Frucht.

Welche Meilensteine habt ihr mit FUNQ‘ schon erreicht?

Sebastian: Wir haben einen guten Run bei Investoren, der ehemalige Coca-Cola Westeuropa-Chef, Tim Brett, ist einer unser ersten Supporter. Genau wie Felix Haas von 10 X Founders. Aber auch Top-Creator wie Deutschlands größter Influencer, Younes Zarou (52 Mio Follower), ist bei uns investiert. Ausgezeichnet wurden wir schon bevor wir unser Produkt überhaupt gelauncht haben, und zwar von Amazon. Der US-Gigant hat uns unter 1500 Bewerbern ausgewählt und in sein exklusives Sustainability-Accelerator-Programm aufgenommen.

Was macht FUNQ‘ so besonders? Wie grenzt ihr euch von der Konkurrenz ab?

Michael: Die meisten Softdrinks versprechen ein gesundes Produkt und sind dann entweder voller Zucker oder schädlicher Süßungsmittel. Und vor allem schmecken viele Produkte einfach nur künstlich. Das ist bei uns anders. Wir halten unser Versprechen: 100 Prozent Geschmack, keine Zusatzstoffe, ausschließlich reiner Fruchtgenuss mit Vitaminen, Mineralien und Pflanzenextrakten.

Alltag

Welche Marketing-Kanäle habt ihr bisher genutzt?

Sebastian: Wir setzen aktuell rein auf Online-Marketing: von Performance Marketing über medium-sized Influencer und eine Brand-Ambassador-Base, die wir gerade aufbauen. Zusätzlich setzen wir auf SEA und unterstützen unsere Aktivitäten bei Amazon.

Was hat gar nicht funktioniert?

Sebastian: Wir können nicht sagen, das etwas gar nicht funktioniert hat. Wir optimieren kontinuierlich und sind auf einem sehr guten Weg. Wir haben zum Beispiel das Performance-Marketing nach einer anfänglichen Agenturbetreuung jetzt in-house geholt, um einfach flexibler und schneller unsere Ideen umzusetzen.

Habt ihr einen spannenden Tipp für angehende Gründer?

Michael: Da haben wir gleich mehrere.

Durchhalten: Bleibt euren Idealen treu, egal wie viele Rückschläge es bei der Entwicklung gibt. Macht keine Kompromisse bei der Produktqualität, das wird sich langfristig auszahlen. It’s a marathon, not a sprint. 

Teamplayen: Sucht Euch ein perfektes Team, mit dem ihr gründet, ein Team, dem ihr 100 Prozent vertraut und das eure Eigenschaften ergänzt, vor allem aber ein Team, das Investoren ganz klar vermittelt, dass es kein besseres Team gibt, um in diesem Markt etwas zu bewegen, als euch.

Netzwerken: Sucht euch ein starkes Netzwerk aus Experten, das an Eure Idee glaubt und euch unterstützt. Wir haben einen großen Pool an Business Angels und haben nur positive Erfahrungen damit gemacht, für jedes Herausforderung ist die Lösung nur ein Anruf entfernt. 

Nutzt ihr KI-Tools, um euch den Arbeitsalltag zu erleichtern?

Fabian: Wir experimentieren mit KI-basiertem Bildmaterial und nutzen natürlich ChatGPT für die diversen Alltagserleichterungen.

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Über den Autor

Autorenprofil: Lea Minge

Lea Minge

Lea ist bei Gründer.de für die täglichen News zuständig. Im Bereich Wirtschaft, Startups oder Gründer hat sie den Überblick und berichtet von den neuesten Trends, Entwicklungen oder Schlagzeilen. Auch bei der Sendung “Die Höhle der Löwen” ist sie eine wahre Expertin und verfolgt für unsere Leser jede Sendung. Damit kennt sie die wichtigsten DHDL-Startups, -Produkte und Informationen zu den Jurymitgliedern. Daneben hat sie immer einen Blick auf die neuesten SEO-Trends und -Anforderungen und optimiert fleißig den Content auf Gründer.de. Neue Ideen für Texte bleiben da nicht aus. Schon früh interessierte sie sich fürs Schreiben, weshalb sie ein Studium in Germanistik und Kommunikations- und Medienwissenschaft in Düsseldorf absolvierte. Nach Abschluss ihres Bachelors macht sie seit Oktober 2022 ihr Volontariat in der Online-Redaktion von Gründer.de.

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