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Hin zu mehr Natürlichkeit

Gründer-Geheimnis FEVANA: Natürliche Unterstützung des weiblichen Zyklus

Viele Frauen haben Probleme mit ihrem Zyklus und wissen sich kaum zu helfen. Die meisten greifen zu Medikamenten. Das ist aber eigentlich nicht normal. Ein Zyklus sollte schmerz- und beschwerdefrei sein. Das hat sich auch die Gründerin von FEVANA gedacht und ein Produkt entwickelt, dass den weiblichen Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt.

Sehr viele Frauen haben Probleme mit ihrem Zyklus. Übermäßige Schmerzen, Schlappheit, Kopf- und Gliederschmerzen und und und. Dabei ist es fast schon egal, ob hormonell verhütet wird oder nicht. Das soll aber nicht so sein. So etwas Natürliches, wie der weibliche Zyklus soll nicht mit so vielen Problemen behaftet sein. Das dachte sich auch Charlotte Irlen, die selbst etwas für ihren Zyklus unternommen hat. Mit der Hilfe ihres Bruders hat sie das Unternehmen FEVANA aufgebaut. Wie sie das geschafft haben, erfährst du im neuen Gründer-Geheimnis.

Idee und Gründung

Wie genau entstand die Geschäftsidee für FEVANA ? Beschreibe bitte den genauen Moment.

Da gab es keinen klaren Moment. Ich hatte einen super Job in Zürich bei BCG, auf den ich sehr lange hingearbeitet hatte und war gar nicht aktiv auf der Suche nach einem nächsten Schritt. Am Anfang waren unsere Produkte einfach etwas, was ich zu Hause für mich selbst zusammengemischt habe. Mein Bruder Anton, der in den Endzügen seines Finanzstudiums war, hat dann bei einem Besuch bei mir in Zürich sehr interessiert mein Küchenlabor begutachtet. Als er mit Freundinnen von der Uni darüber sprach, meinte er plötzlich zu mir, dass es ja nicht sein kann, dass anscheinend jede Frau auf die ein oder andere Weise Probleme mit ihrem Zyklus hat. Für ihn als Mann hat sich da eine ganz neue Welt aufgetan.

Da wurde mir erst bewusst, wie verrückt es eigentlich ist, dass wir Frauen das seit unserer Jugend irgendwie alles als total selbstverständlich sehen. Anton wollte dann direkt anfangen, mein selbst gemischtes Produkt, das bei mir so super funktionierte, irgendwie zu professionalisieren. Er wusste, dass ich meinen Job nicht so schnell für ein risikoreiches Unterfangen aufgeben würde und hat uns kurzerhand für ein Gründerstipendium beworben, bei dem man 1 Jahr lang gefördert wird. Als das plötzlich klappte, haben wir uns aber direkt zusammengesetzt und besprochen, ob wir das wirklich machen wollen. Nachdem wir das Konzept zahlreichen Leuten vorgestellt und auch vor Investoren gepitcht hatten, die allesamt begeistert waren, sind wir davon beflügelt ins kalte Wasser gesprungen.

Wie bist du auf die Umsetzung mit den Pulvern gekommen? 

Wir haben den Zyklus nie als etwas gesehen, was wie eine Krankheit mit Tabletten und Pillen behandelt werden muss. Stattdessen ist es einer der grundlegendsten und natürlichsten Prozesse überhaupt. Unser Ziel ist es deshalb, den Körper auf die bestmögliche natürliche Weise zu unterstützen. Pulver eignen sich hierfür optimal, da sie ganz individuell in Wasser, Saft, Smoothies, Joghurt, Proteinshakes oder oder gelöst als tatsächliches Lebensmittel in die Morgenroutine integriert werden können und gleichzeitig die Dosierungen im Vergleich zu Tabletten deutlich höher sind. Eine übliche Tablette kommt auf circa 500mg Gewicht – ein Dosierlöffel FEVANA enthält 12 g. Für die Tagesdosis Fevana müsste man also alternativ 24 Tabletten nehmen. Da würde man sich ja fühlen, als hätte man eine schlimme Krankheit. Außerdem haben viele Frauen wirklich Probleme mit dem Schlucken von Tabletten. 

Wie lief die Namensfindung ab? Warum hast du dich für “FEVANA” entschieden?

Das war kein einfacher Prozess. Man muss schon sehr kreativ werden, da markenrechtlich gefühlt alles schon geschützt ist. Wir haben viel gebrainstormed und sind mit unseren Favoriten in München durch die Innenstadt gelaufen und haben zahlreiche Passanten gefragt. Der Sieger war am Ende FEVANA, das sich aus FE für “feminin” und VANA für “Nirvana” (das Ende des Leidens und der Zustand der absoluten Freiheit und Ruhe im Buddhismus) zusammensetzt. Mittlerweile haben wir uns richtig in den Namen verliebt.

Wie und wann hast du erkannt, dass du deine Idee in einem eigenen Unternehmen  umsetzen willst?

Wie gesagt, kam der Anstoß, aus der Idee ein Unternehmen zu machen, von Anton und gar nicht von mir selbst. Ich glaube, genau so muss es aber sein. Man macht etwas einfach für sich selbst und dadurch will man es automatisch perfekt machen. Man merkt dann irgendwann erst durch die Reaktionen von außen, dass man da gerade etwas völlig Neues “erfunden” hat. Sobald man dann anfängt, das Ganze geschäftlich zu machen und plötzlich sein eigener Boss ist, will man nie wieder aufhören.

Wie ging es dann weiter? Was waren die nächsten Schritte?

Dank des Gründerstipendiums konnten wir direkt Vollzeit loslegen. Wir haben in den ersten Monaten 2 UGs angemeldet, die Rezepturen weiterentwickelt, uns Expertise ins Team geholt, mit Produzenten verhandelt und mit Investoren gesprochen.

Beim Gründen läuft nicht immer alles glatt: Was würdest du das nächste Mal nicht nochmal so machen?

Ich würde definitiv nicht mehr so lange im stillen Kämmerchen arbeiten, bevor man mit der Idee rausgeht. Man fühlt sich oft unsicher, wenn ein Produkt, die Website o. ä. noch nicht perfekt sind und schraubt lieber für sich immer weiter, bis man zufrieden ist. Auf der Zielgeraden kann man aber viel verschlimmbessern, weil vieles auf Annahmen beruht, die man über seine Kunden trifft. Es lohnt sich deshalb immer so früh wie möglich Leute testen zu lassen und dann deren Feedback statt der eigenen Annahmen einzuarbeiten. Wir wären bei der Produktentwicklung sicher schneller gewesen, wenn wir das von Anfang an beherzigt hätten.

Die Branche 

Wie viel Potenzial besitzt diese Branche, warum hast du dich für diesen Bereich entschieden?

Das Gesundheitsbewusstsein der Deutschen und auch international wächst immer weiter und ein wesentlicher Teil davon ist die Nährstoffversorgung. Die Wachstumszahlen sind seit Jahren hoch und in der Zukunft wird der Nahrungsergänzungsmittelmarkt allen Prognosen nach noch weiter wachsen. Durch Corona hat der Markt natürlich nochmal einen riesigen Boost bekommen. Die Entscheidung für diese Branche war allerdings nicht bewusst. Das Interesse für ausgewogene Ernährung, Sport und den Anspruch, den eigenen Körper bei bestmöglicher Gesundheit zu halten, besteht bei uns beiden schon seit Jahren und die Idee für unser Produkt kam ja auch eher aus der eigenen Not heraus. Dass gerade dieser Markt aktuell stark wächst, war dann eher Glück.

Wie wichtig ist es, über das Thema Frauengesundheit zu sprechen?

Es ist super wichtig darüber zu sprechen und zwar so, als wäre das Normalste überhaupt, da es das Normalste überhaupt ist. Über Jahrzehnte wurde dieses Thema totgeschwiegen, dann wurde und wird es teilweise sehr aggressiv vermarktet, da man endlich aufrütteln will und ich denke und hoffe, dass es sich sprachlich und bildlich jetzt allmählich in einer ausgeglichenen Mitte einpendelt, wo wir uns auch sehen.

Individuelle Angebote sind ganz klar im Trend, warum sollte ich ein Multivitaminprodukt für jedermann oder jederfrau nehmen, wenn es ein Produkt für meine spezifischen Anforderungen als Sportlerin, Seniorin, Schwangere oder Teenagerin gibt. Außerdem sehen wir eine erhöhte Nachfrage nach natürlichen Produkten, die auf Pflanzenextrakten basieren und nicht aus einem Labor kommen.

Welche Meilensteine hast du mit FEVANA schon erreicht?

Wir haben 4 marktreife Produkte entwickelt, worauf wir unheimlich stolz sind. Außerdem konnten wir ein super 7-köpfiges Team aufbauen, einen tollen Investor gewinnen und Stand August 2023 in einen erfolgreichen Vorverkauf gehen.

Was macht FEVANA so besonders? Wie grenzt du dich von der Konkurrenz ab?

Wir verbinden mehrere Punkte, die sich aus gesellschaftlicher Sicht, aber real eigentlich überhaupt nicht widersprechen. Wir haben das Beste aus schulmedizinischem Forschungsstand und integrieren gleichzeitig bewährte Ansätze aus der Naturheilpraktik. Daher haben wir ein hochkomplexes und individualisierbares Produkt, das trotzdem kein eigenes Vorwissen voraussetzt. Wir bieten die Versorgung an nahezu allen Mikronährstoffen und allem was der Körper für einen maximal ausgeglichenen Zyklus zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigt mit nur einem Shake am Tag. Die ausgewählten Inhaltsstoffe, deren Dosierung und das gezielte Timing dieser durch die Aufteilung der Produkte auf die 4 unterschiedlichen Zyklusphase, das es uns erlaubt Inhaltsstoffe akut und vorbeugend einzusetzen, ermöglichen eine sehr effektive, studienbasierte Behandlung der typischen Zyklusbeschwerden.

Dein Alltag

Welche Marketing-Kanäle hast du für FEVANA bisher genutzt?

Aktuell sind es Advertorials, Instagram und Facebook Ads, PR und Wissensbeiträge über unseren Blog und Instagram. Da wir erst vor Kurzem in den Prelaunch gegangen sind, ist die Erfahrungshistorie überschaubar. Wir haben aber beispielsweise für unsere Studie eine Facebook Ad mit unter 100 € Budget geschaltet. In kürzester Zeit erhielten wir 250 Bewerbungen. Das ist also ein Kanal, der für uns funktioniert.

Was hat für FEVANA gar nicht funktioniert?

Nur über SEO und Content rein organisch zu wachsen ist wirklich schwer und dauert sehr, sehr lang. Wir haben lange, bevor wir ein Produkt bewerben konnten, schon mit Content angefangen und das ist ohne Budget schon viel Aufwand für sehr geringen Ertrag.

Hast du einen spannenden Tipp für angehende Gründer?

Definitiv der Tipp, der uns selbst immer wieder geholfen hat: “Einfach schwimmen”. Mach es wie Dory und schwimm einfach. Und wenn du das Gefühl hast rechts und links brechen alle Wände ein und gefühlt 273637 Menschen ziehen an dir und wollen dich in die verschiedensten Richtungen reißen, dann schwimm einfach weiter! Unbeirrt sein Ding zu machen kann manchmal das Schwerste überhaupt sein, aber es wird immer zum Ziel führen. Auch, wenn man zwischendrin komplett den Glauben verliert.

Nutzt du KI-Tools, um dir den Arbeitsalltag zu erleichtern?

Ganz ehrlich, nein. Klar, wir haben ChatGPT etc. ausprobiert, aber wir finden die Resultate schon sehr generisch, wenn man nicht sehr intensiv daran arbeitet die Prompts zu optimieren. Natürlich spart man sich Zeit, aber dann muss man auch richtig Abstriche bei der Qualität und vor allem Relatability machen. Als Inspiration kann es aber sehr hilfreich sein, vor allem, wenn man vor einer weißen Seite sitzt und nicht genau weiß wo man anfangen soll. Wir wollen aber allgemein keinen Content machen, um Content zu machen und einfach noch mehr Inhalte in Social Media zu schießen, da müssen wir nicht noch mehr zu beitragen. Wir schreiben lieber persönlich und von Herzen, denn so werden wir selbst ja auch am liebsten angesprochen.

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Über den Autor

Autorenprofil: Lea Minge

Lea Minge

Lea ist bei Gründer.de für die täglichen News zuständig. Im Bereich Wirtschaft, Startups oder Gründer hat sie den Überblick und berichtet von den neuesten Trends, Entwicklungen oder Schlagzeilen. Auch bei der Sendung “Die Höhle der Löwen” ist sie eine wahre Expertin und verfolgt für unsere Leser jede Sendung. Damit kennt sie die wichtigsten DHDL-Startups, -Produkte und Informationen zu den Jurymitgliedern. Daneben hat sie immer einen Blick auf die neuesten SEO-Trends und -Anforderungen und optimiert fleißig den Content auf Gründer.de. Neue Ideen für Texte bleiben da nicht aus. Schon früh interessierte sie sich fürs Schreiben, weshalb sie ein Studium in Germanistik und Kommunikations- und Medienwissenschaft in Düsseldorf absolvierte. Nach Abschluss ihres Bachelors macht sie seit Oktober 2022 ihr Volontariat in der Online-Redaktion von Gründer.de.

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