Alle Startups aus DHDL Staffel 8 Folge 5 in unserer Übersicht

DHDL Staffel 8 Folge 5: Fahren wir bald alle auf „grünen“ Straßen?

Kleine Frucht-Kugeln für unterwegs, Beton für Hobby-Künstler und ein innovativer Solar-Straßenbelag  – am Montagabend gings bei der Höhle der Löwen wieder rund! Fünf Startups versuchen in Staffel 8 Folge 5 die Jury mit ihren innovativen Geschäftsideen zu überzeugen. Doch nicht jeder Gründer setzte dabei auf die richtige Strategie und scheiterte am strengen Urteil der Löwen. Unsere DHDL-Zusammenfassung zeigt alle Konzepte, stellt die Gründer vor und verrät die geforderten Investments.

Am Montagabend kämpften bei Die Höhle der Löwen Folge 5 wieder innovative Startups um ein lukratives Investment. Unsere DHDL-Zusammenfassung zeigt, wer in Folge 5 die Jury überzeugen wollte:

MOVE IT MAMA – Das zertifizierte Mütter-Workout

Das Startup:

Wer gerade schwanger ist oder aber eine frischgebackene Mutter, gerät bei der regelmäßigen Sporteinheit schnell an seine Grenzen. Denn oft ist gar nicht klar, welche Übungen überhaupt erlaubt sind. Oder wie anstrengend so ein Workout eigentlich sein darf. Deshalb hat sich Birte aus Oer-Erkenschwick von Hebammen, Ärzten und Fitnesstrainern beraten lassen. Herausgekommen sind dabei die Workouts von „MOVE IT MAMA“, die an die einzelnen Schwangerschaftsphasen angepasst sind und Mamas in Form bringen sollen.

Hinzu kommt eine App mit einem persönlichen Trainingsplan und insgesamt über 720 Minuten Trainingsmaterial für Mütter ab dem ersten Tag der Schwangerschaft bis zu drei Jahre nach der Geburt. Durch die Löwen erhofft sich Birte nun den großen Durchbruch für ihr „Baby“ und ein Investment von 200.000 Euro. Dafür bietet sie den Investoren 15 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Die Jury-Reaktion:

Obwohl Birte bei ihrer Präsentation wirklich alles gibt und detailliert viele Übungen und Funktionen der App erklärt, bleiben die Löwen sehr misstrauisch. Dagmar Wöhrl vermutet direkt, dass es dieses Geschäftskonzept schon auf dem Markt gibt. Judith Williams hingegen kommt sofort auf die Zahlen zu sprechen. Und Nils Glagau sieht gar kein Potenzial und steigt innerhalb weniger Minuten aus. Es scheint ganz so, als wäre der Funke nicht übergesprungen. Doch dann fangen Dr. Georg Kofler und Judith Williams plötzlich an zu tuscheln, sie rechnen laut die Möglichkeiten durch. Dann wendet sich Judith Williams an Birte und erklärt ihr von dem Prinzip der zwei Brillen. Mit der „Mama-Brille“ wäre sie eingestiegen, doch die „Investor-Brille“ hindere sie daran. Deshalb steigt sie aus und auch Dr. Georg Kofler sieht einen zu großen Aufwand. Somit muss Birte ohne Deal das Studio von DHDL verlassen.

MOVE IT MAMA DHDLQuelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer
Mit „MOVE IT MAMA“ sollen alle Mütter effizient trainieren können.

VYTAL – Ein Mehrwegsystem für Verpackungen

Das Startup:

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind Restaurant-Lieferdienste in Deutschland beliebter als jemals zuvor. Denn es erscheint auch unwahrscheinlich verlockend, sich das Lieblingsessen schnell und unkompliziert liefern zu lassen. Doch bei jeder Lieferung entsteht auch Verpackungsmüll, dem die Gründer Sven und Tim aus Köln jetzt den Kampf ansagen. Die beiden Unternehmensberater haben dafür ein digitales Mehrwegsystem mit eigenen Leihschalen für Lieferessen entwickelt und das ganz ohne Pfand.

Zudem sollen die Schalen 100 Prozent auslaufsicher sein und eine Lebensdauer von mindestens 200 Befüllungen besitzen. Um neue Verpackungen für weitere Gerichte zu entwickeln und ihr System international etablieren zu können, benötigen die beiden jedoch 450.000 Euro und bieten dafür 10 Prozent ihrer Anteile an.

Die Jury-Reaktion:

Ein Merkmal hat DHDL Staffel 8 schon jetzt geprägt und zwar die sehr hohen Unternehmensbewertungen der Startups. Diese sorgen oftmals für Ärger bei den Löwen und verhindern manchmal sogar einen Deal. Auch bei vytal sieht es durch die Bewertung zunächst schlecht aus. Nils Glagau kann das geforderte Investment nicht verstehen und steigt sofort aus. Auch Ralf Dümmel ist enttäuscht und möchte nicht mit Sven und Tim zusammenarbeiten. Ähnlich sieht das Dagmar Wöhrl, die jedoch auch den großen Aufwand kritisiert. Und sogar Nico Rosberg lobt zwar das Konzept, möchte jedoch nicht investieren.

Doch davon lässt sich Dr. Georg Kofler nicht beeinflussen, er sieht großes Potenzial und möchte das System weltweit etablieren. Je mehr Fakten die Gründer nennen, desto begeisterter ist er von der Idee. Plötzlich schaltet sich auch Nico Rosberg wieder ein – er hat es sich anders überlegt und möchte nun doch einsteigen, allerdings für 25 Prozent. Dieses Angebot können die Gründer jedoch nicht annehmen, ihre Schmerzgrenze liegt bei 12,5 Prozent. Das wiederum ist für Nico Rosberg zu wenig, er steigt erneut aus. Dr. Georg Kofler zögert noch kurz und dann steht seine Entscheidung fest: Er macht den Deal bei DHDL und wird vytal ab sofort unterstützen.

Yammbits – Der innovative Frucht-Snack

Das Startup:

Wer zwischendurch einen Snack braucht, greift oftmals auf Schokolade oder kalorienreiche Müsli-Riegel zurück. Denn natürlich wäre Obst gesünder, aber vielen ist der Transport oder das Schälen bzw. Schneiden der Früchte zu aufwendig. Da wäre es natürlich praktisch, einen kleinen gesunden Frucht-Snack dabei zu haben, der satt macht und schnell zur Hand ist. Genau dort setzen Julian und Elena aus München mit „Yammbits“ an. Denn ihre Fruchtbälle sind klein, vegan, laktosefrei, ohne Zucker und statt Palmöl wird Cashewmus verwendet. Die drei verfügbaren Sorten besitzen zudem die außergewöhnlichen Namen „Aufregende Aprikose-Mango”, „Coole Cocos-Aronia” und „Galaktische Granatapfel-Cassis-Himbeere”. Damit ihr Unternehmen weiter wächst, benötigt das Paar nun 100.000 Euro und bietet dafür 15 Prozent der Firmenanteile an.

Die Jury-Reaktion:

Nachdem Julian und Elena die Yammbits ausgeteilt haben, wird eines direkt klar: Es schmeckt der Jury von DHDL. Besonders Judith Williams ist begeistert und outet sich als „Fruchtbällchen-Expertin“. Während Judith noch genüsslich kaut, möchten Nils Glagau und Dagmar Wöhrl jedoch erstmal mehr über das Produkt sowie das Alleinstellungsmerkmal erfahren. Allerdings vermuten beide dabei eine zu große Konkurrenz und steigen aus. Auch Judith Williams sieht zu wenig Innovation und möchte nicht investieren.

Carsten Maschmeyer hingegen bezeichnet die Yammbits als „fruchtigste Praline der Welt“, jedoch sieht auch er darin kein lohnenswertes Investment. Doch dann zückt Ralf Dümmel seinen Notizblock und macht ein Angebot. Er möchte 25 Prozent der Anteile und würde dafür die geforderten 100.000 Euro investieren. Von dieser Prozentzahl sind die Gründer erst wenig begeistert, doch dann verspricht der Investor von DHDL einen Verkauf in 10.000 Filialen und 50 Mio. Handzettel. Die Erfinder der Yammbits nehmen dieses Angebot schließlich an und können nun vom Wissen des Verkaufsprofis profitieren.

Knetbeton – Der große Spaß für Hobby-Künstler

Das Startup:

Basteln und Beton, das passt auf den ersten Blick nicht wirklich zusammen. Aber Miled aus Calden bei Kassel sieht das anders, denn er hat sich in die Materie Beton verliebt und dabei auch das große Potenzial für Hobby-Künstler entdeckt. Mit seinem „Knetbeton“ entwickelte er eine Modelliermasse, die zwar wie Beton aussieht, sich aber wie Knete ausrollen lässt und ohne Brennofen aushärtet. Die entstandenen Skulpturen und Kunstwerke sind dann witterungsfest und können im Garten aufgestellt werden. Für das Wachstum seines Unternehmens benötigt Miled deshalb erst einmal 150.000 Euro und bietet dafür 25 Prozent seiner Firmenanteile an.

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Die Jury-Reaktion:

Als Miled seinen Pitch startet, ist sofort seine Leidenschaft für das von ihm entwickelte Material sichtbar. Erst zeigt er wie sein Knetbeton funktioniert, danach sind die Löwen dran und formen kleine Figuren an ihren Plätzen. Allen Investoren von DHDL scheint es Spaß zu machen, deshalb sieht es zunächst gut aus für den Gründer. Doch dann berichtet Miled von den Umsatzzahlen, die in den letzten Jahren immer weiter gesunken sind. Hinzu kommen Schulden und auch Mitbewerber, die sein Konzept kopiert haben. Auch wenn es ihnen sichtlich leid tut, steigen vier Löwen deshalb aus, nur Dr. Georg Kofler bleibt übrig. Dieser berichtet von seiner neuen Liebe zum Beton, lobt den Gründer für sein Engagement und sein Durchhaltevermögen. Doch auch er sieht in diesem Konzept kein Investment und ist raus. Somit muss „Mr. Beton“ ab sofort weiter alleine sein Produkt vermarkten.

DHDL Folge 5 KnetbetonQuelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer
Miled gibt alles bei seiner Präsentation des Knetbetons.

Solmove – Eine besondere Straßen-Solaranlage

Das Startup:

Baustellen gibt es in Deutschland an jeder Ecke, oftmals entstehen dabei auch neue Straßen. Doch diese Straßen verursachen bisher nur Kosten, besonders durch die ständige Erneuerung und Instandhaltung. Wäre es deshalb nicht sinnvoll, wenn sie noch einen weiteren Zweck erfüllen könnten? Diesen Gedanken hatte auch Donald aus Berlin, der daraufhin einen smarten Straßenbelag erfand. Herausgekommen ist dabei ein flexibles Glasmodul mit Solarzellen, die Strom erzeugen und somit Straßen, Parkplätze oder Gehwege zu Solaranlagen machen.

So sollen aus den grauen Straßen zukünftig „grüne“ und damit nachhaltige Straßen werden. Und der Gründer denkt sogar noch weiter: Mit den Sensoren im Boden könnten Parkplatz-Besitzer die freien Plätze zählen oder es lässt sich auf einer Rennbahn anzeigen, welches Auto am schnellsten um die Kurve gefahren ist. Doch dafür benötigt Donald zunächst ein Investment von 500.000 Euro und bietet dafür zehn Prozent der Firmenanteile bei DHDL an.

Die Jury-Reaktion:

Schon nach der ersten kurzen Präsentation von Solmove, ist die Jury von DHDL begeistert. Dr. Georg Kofler sieht den neuen Straßenbelag schon in Dubai auf einer 12-spurigen-Autobahn und auch die restlichen Löwen starten direkt mit einer ausführlichen Frage-Runde. Für Nico Rosberg ist es besonders interessant, wie stabil die Glasmodule sind. Deshalb kommt er nach vorne und testet die Stabilität mit einem Hammer aus. Sein Fazit: Der Kunststoff-Hammer ist demoliert, das Modul unversehrt. Somit sieht es eigentlich sehr gut aus für einen Deal mit einem der Investoren, bis Donald den schwierigen Prozess der Einnahmen beschreibt und gesteht, dass das Patent noch nicht erteilt wurde.

Doch Carsten Maschmeyer, Dagmar Wöhrl und Nico Rosberg sind trotzdem überzeugt von dem Geschäftskonzept und sehen einen Milliarden-Markt. Deshalb geben sie ein gemeinsames Angebot ab und fordern dabei 25 Prozent der Anteile. So ganz überzeugt ist Donald davon noch nicht, er fordert mehr Kapital und bekommt tatsächlich am Ende 200.000 Euro zusätzlich. Zu viert wollen die Investoren von DHDL und der Gründer nun die grünen Straßen weltweit durchsetzen.

Folge 5 SolmoveQuelle: TVNOW / Bernd-Michael Maurer
Der innovative Straßenbelag „Solmove“ soll weltweit für Einnahmen sorgen.

Du möchtest dir alle Highlights und Deals der Staffel noch einmal anschauen? Hier findest du weitere Zusammenfassungen der bisherigen Folgen von DHDL Staffel 8:

Über den Autor

Autorenprofil: Insa Schoppe

Insa Schoppe

Direkt nach dem Abitur entschied sich Insa für ein „Multimedia Production“-Studium in Kiel, danach folgten praktische Erfahrungen in einer Fernsehproduktionsfirma. Anschließend startete sie ein Volontariat in der Redaktion eines Radiounternehmens und wurde als Redakteurin übernommen. Zu ihren Aufgaben gehörten neben der Recherche und Texterstellung auch tägliche Nachrichten sowie die Verantwortung für mehrere Magazine. Im März 2020 wechselte Insa von der Radio-Redaktion in die Online-Redaktion von Gründer.de und unterstützt seitdem das Team als Junior-Online-Redakteurin.

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