Keyword Tools

Damit du im Internet erfolgreich mit deiner Webseite oder mit deinem Blog durchstarten kannst, musst du in den Texten genügend Keywords (Schlüsselbegriffe) einbauen. Doch woher weißt du, welche Keywords gefragt sind? Oder welche Keywords am meisten von Usern gesucht werden? Um das herauszufinden, muss eine ordentliche Keyword-Analyse erstellt werden. Nach wie vor stellt eine gründliche Keyword-Recherche einen Eckpfeiler der SEO-Strategie dar. Der bekannte Keyword-Planer von Google ist nicht das einzige Tool auf dem Markt, welches dir bei einer Keyword-Analyse helfen kann.

Im Folgenden stellen wir dir 22 der besten Keyword-Tools vor, mithilfe du die Rankings deiner Schlüsselwörter analysieren kannst. Außerdem erklären wir, was Keywords sind und wozu sie nützlich sind.

Was sind Keywords? Weshalb solltest du sie verwenden?

Der Begriff Keyword kommt aus dem englischen und bedeutet Schlüsselwort, Schlagwort, Stichwort oder Suchbegriff. Dabei bezieht sich der Begriff auf einen in der Suchmaschine eingegebenen Begriff. Dazu ein kleines Beispiel: Ein Internetnutzer googelt nach einer günstigen Waschmaschine. Dazu gibt der User in die Suchzeile von Google den Begriff „Waschmaschine günstig kaufen“ ein. Die Wortkombination „Waschmaschine günstig kaufen“ wird als Keyword gesehen, also stellt ein Schlüsselbegriff dar, nach dem Google mit den eigenen Suchalgorithmen das Internet durchforstet. Nehmen wir weiter an, dass du einen Blog oder eine Webseite führst, die sich ausschließlich mit dem Thema Waschmaschinen befasst. Dabei hast du bereits mehrere Artikel verfasst, in denen das Keyword „Waschmaschine günstig kaufen“ häufig vorkommt. Nun ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass deine Webseite oder dein Blog zuerst oder unter den Top-10 angezeigt wird, wenn der Internetnutzer nach dem betreffenden Keyword sucht. Somit erhöhst du die Chance, dass viele User deine Webseite besuchen. Solltest du günstige Waschmaschinen unter dem Artikel verlinken, besteht die Möglichkeit, dass viele Besucher dem Link folgen und vielleicht eine günstige Waschmaschine kaufen. Folglich gewinnst du, indem du durch jede erfolgreiche Verlinkung Geld verdienst.

Somit profitierst du von den passenden Keywords, die du in einem Artikel gekonnt unterbringst. Die Suchmaschinenoptimierung spielt in dem Onlinemarketing eine elementare Rolle und darf nicht vernachlässigt werden.

Damit du immer auf der sicheren Seite bist und dein Blog oder deine Webseite genügend Besucher verzeichnen kann, führe regelmäßig eine Keyword-Analyse durch Tools durch.

Warum ist eine Keyword-Analyse so wichtig?

Das Hauptziel der Keyword-Analyse ist die Identifikation der Suchbegriffe. Diese ermöglichen es, dass du deine Zielgruppe mit passenden Angeboten und Texten versorgen kannst. Hast du die Keywords rausgefunden, kannst du sie gezielt optimieren. Dazu musst du herausfinden, welche Suchbegriffe in deinem Themengebiet aktuell sind. Anschließend werden die erfassten Keywords in Unterthemen zusammengefasst. Des Weiteren ist es wichtig zu identifizieren, welches Suchvolumen hinter den Suchbegriffen steckt. Somit kannst du die Inhalte später richtig anbieten. Die Keyword-Analyse kann sehr umfangreich sein. Um eine komplette Webseite professionell zu optimieren, kann es mehrere Tage in Anspruch nehmen. Dabei dauert in der Regel die Keyword-Analyse für einen Blogartikel nicht länger als 30 Minuten. Allerdings kommt es auch darauf an, wie tief du in die Thematik einsteigen möchtest.

Google Keyword Planer

Keyword Planer

Vermutlich der bekannteste Vertreter der Keyword-Tools ist Googles hauseigener Keyword Planer. Das Programm richtet sich in erster Linie an Anzeigenkunden. Außerdem vereint das Programm die Funktionen der Keyword-Tools und auch die Funktionen vom bereits abgeschalteten Traffic Estimators.

Der Keyword Planer ist in der Lage, jeden Monat die bekanntesten Keywords anzuzeigen, welche von den Internetnutzern abgefragt wurden. Der Haken an der Sache: Adword-Kunden mit einem geringen Jahresumsatz können ab August 2018 keine genauen Keyword-Daten erhalten. Die Suchvolumina werden nur noch im groben Bereich angezeigt, zum Beispiel 0,1 bis 100, 100 bis 1.000, 1.000 bis 10.000, 10.000 bis 100.000, 100.000 bis 1.000.000 usw.

Google Trends

Google Trends

Das Programm Google Trends kann die Verwendung von Suchanfragen in einem zeitlichen Kontext visualisieren. Danach werden die Ergebnisse für bestimmte Länder, Zeitspannen und Kategorien wie zum Beispiel Web-, Shopping-, News- und YouTube-Suche gefiltert. Dabei lassen sich auch Entwicklungen in Trends aufzeigen (sogenannte Linien, die eine grundsätzliche Entwicklungsrichtung anzeigen). Zum Beispiel siehst du als Adword-Kunde, wie sich die Volumina der Suchbegriffe von Android- und iOS-Nutzern verändern. Besonders spannend wird es, wenn du dir die Veränderung der Suchanfragen nach Marken anschaust. Dabei kannst du sehen, wie die Internetnutzer nach konkreten Marken wie iPhone, Samsung, Amazon oder Zalando suchen.

Google Correlate

Google Correlate

Das Programm Google Correlate arbeitet ähnlich wie das Programm Google Trends. Es gibt aber einen gravierenden Unterschied: Du kannst nicht nur wie bei Google Trends herausfinden, wie sich die Abfrage eines bestimmten Keywords verändert hat, sondern, wie sich ähnliche Keyword-Trends parallel zueinander entwickeln. Dazu gibst du einen Suchbegriff ein und bekommst eine Liste mit Keywords angezeigt, deren Suchverhalten sich ähneln. Dabei solltest du den sogenannten Korrelationskoeffizient berücksichtigen. Dieser zeigt den Grad der Beziehung zwischen den gefundenen Suchergebnissen an. Folglich siehst du, dass zum Beispiel das Keyword „Rückenschmerzen“ oft im Zusammenhang mit dem Suchverlauf nach dem Begriff „Rückentraining“ steht.

Google Suggest

Google Suggest

Google Autocomplete – auch unter dem Namen Google Suggest bekannt – ist ein Programm, welches dem Adword-Kunden bereits bei der Eingabe des ersten Buchstabens die dazu bekanntesten Keywords liefert. Google verweist darauf, dass es sich hierbei um die meistgesuchten Suchbegriffe handelt, die im Zusammenhang mit dem Buchstaben oder dem Wort stehen. Daher ziehe das Programm Google Suggest als ersten Anhaltspunkt für deine Keyword-Analyse in Betracht. Google Suggest wird von den meisten Keyword-Tools als Datenquelle genutzt.

Keywordtool.io

Keywordtool.io

Keywoordtool.io ist ein kostenpflichtiges Keyword-Tool, welches für jeden Suchbegriff mehrere hundert Schlüsselwörter generieren kann und somit zu einem sehr guten Keyword-Lieferanten gehört. Außerdem kannst du zwischen mehreren Plattformen (YouTube, Google, Amazon oder Bing) und Sprachen wählen. Mit nur einem Mausklick kopierst du die Ergebnisse und fügst diese zum Beispiel in eine Excel-Tabelle ein. Der einzige Nachteil des Tools: Es ist nicht kostenlos. Je nachdem, welchen Funktionsumfang du auswählst, kann das Tool zwischen 48 und 88 US-Doller pro Monat kosten.

Mangools Keyword Finder

Mangools

Der Entwickler Mangools präsentiert das Tool, welches sich sehr übersichtlich und aufgeräumt zeigt. Das Tool kann Logtail-Keywords (Suchbegriffe mit geringem SEO-Wettbewerb) finden und auf der Startseite anzeigen. Nachdem du das Keyword eingeben hast, wird das Tool das eingegebene Schlüsselwort ermitteln und die dazu passenden und thematisch nahestehenden Begriffe anzeigen. Dabei dauert die Analyse nicht länger als einige Sekunden. Außerdem kann das Tool das Suchvolumen und den durchschnittlichen Klickpreis von dem eingegebenen Keyword anzeigen. Ferner kannst du dir die SEO-Schwierigkeit anzeigen lassen. Diese vermittelt dir den ersten Eindruck von deinen Wett- und Mitbewerbern. Das Tool ist zwar kostenlos nutzbar, aber dafür stehen dir täglich nur bis zu fünf Suchanfragen zur Verfügung, die nicht mehr als 50 Keywords enthalten dürfen. Sollte dies dir zu wenig Unterstützung sein, kannst du auf die kostenpflichtige SEO-Analyse umsteigen. Je nachdem, welchen Funktionsumfang du auswählst, kann das Tool zwischen 25 und 70 Euro pro Monat kosten.

Moz Keyword Explorer

Moz Keyword Explorer

 

Das Programm Moz Keyword Explorer gehört zu dem kostenpflichtigen Service Moz Pro. Allerdings gibt es die Möglichkeit, das Programm in einer sehr eingeschränkten Gratisversion zu nutzen. Die kostenpflichtige Version des Programms lohnt sich, denn sie liefert ein breites Suchvolumina in einem Von-Bis-Bereich, der deutlich genauer ausfällt als der beim Keyword-Planer. Darüber hinaus erhältst du Einblicke in die organische „Click-Through-Rate“ und kannst die Schwierigkeit des Wettbewerbs sowie das Potenzial rund um das Keyword genauer abschätzen.

Bei der kostenlosen Variante darfst du nur zwei Keyword-Abfragen am Tag tätigen. Aus diesem Grund eignet sich diese Version nur für die vereinzelte Nutzung. Möchtest du deine Webseite allerdings umfassend mit SEO optimieren, musst du auf die kostenpflichtige Version zurückgreifen. Diese kostet zwischen 99 und 599 US-Dollar im Monat.

Metrics.tools

Metric Tools

Wichtig ist zu verstehen, dass bei der Suche nach den passenden Keywords es nicht immer auf die Konkurrenz und das Suchvolumen ankommt. Metrics.tools gibt eine Relevanzeinschätzung, die sich auf die verschiedensten Keywords bezieht. Ferner kannst du eine Analyse durchführen, die dir zeigt, welche Suchbegriffe eine Sichtbarkeitsänderung der URL hervorrufen. Auch bei diesem Tool kommt es auf den Funktionsumfang an, den du haben willst. Entsprechend variieren die Kosten zwischen 17,95 und 89,95 Euro im Monat.

SECockpit

SECockpit

wirst du bis zu 200 Wörter pro Minute verarbeiten können. Folglich wird dir die Keyword-Recherche erheblich erleichtert. SECockpit zapft sich die Daten nicht nur von Google Suggest ab, sondern auch von Google Adwords. Als Folge erhältst du eine passende Auswahl an Suchwörtern, die du in deinem Artikel erwähnen kannst. Außerdem kannst du die gefundenen Keywords nach verschiedenen Kriterien filtern. So kannst du dir anzeigen lassen, welche Wörter den höchsten Ertrag einbringen. Außerdem kann das Tool eine Konkurrenzanalyse durchführen. Diese zeigt dir, welche Top-10-Webseiten das folgende Keyword bereits verwendet haben. Die Kosten richten sich auch hierbei nach dem gewünschten Funktionsumfang. Somit liegen die Kosten zwischen 249 und 699 Euro im Jahr.

Keyword Explorer von Ahrefs

Keyword Explorer

In SEO-Kreisen ist das Tool Ahrefs als Backlink-Checker bekannt. Im Jahr 2016 erschien der Keyword Explorer von Ahrefs, aufgrund von Updates kann das Tool jetzt noch einiges mehr anbieten. Du kannst zum Beispiel basierend auf den Clickstream-Daten Keyword-Ideen vorgeschlagen bekommen. Außerdem erhältst du Informationen über das Suchvolumen, über die Schwierigkeit des Keywords und Konkurrenzanalysen der Webseite werden durchgeführt. Ferner erfährst du, wie häufig Nutzer nach einem bestimmten Keyword suchen. Der Keyword Explorer von Ahrefs ist in zwei Varianten verfügbar: Die Lite-Version kostet 99 US-Dollar pro Monat, die Standardvariante um die 179 US-Dollar monatlich.

Termexplorer

Termexplorer

Der Termexplorer gehört zu den mit Abstand ergiebigsten Tools in dieser Liste. Hast du eine Reihe passender Seed-Keywords (SEO optimierter Keywords) gefunden, wird der Webdienst für dich die passenden Alternativen finden und liefert dir wichtige Links. Termexplorer bietet eine ideale Basis für eine umfassende Analyse in einer Tabelle (z. B. Excel) an. Die Kosten für den Webdienst Termexplorer richten sich nach seinen drei „Plänen“, die Preise beginnen bei 34 Euro im Monat. Allerdings liefert der kostengünstigste Plan einen sehr eingeschränkten Account, der nur schwer nutzbar ist.

Answer the Public

Answer the Public

Zum Start des Webdienstes Answer the Public ging viel Information durch die Fachpresse. Die ungewöhnliche Aufmachung sorgte für das nötige Interesse. Sobald ein Suchbegriff in die Answer the Public Suche eingegeben wird, liefert der Dienst eine ganze Reihe an themenrelevanten Aussagen und Fragen, die auf der Basis von Bing und Google basieren. Somit kombiniert der Dienst ein Keyword- und Fragen-Tool. Dabei werden die Fragen nach dem gewöhnlichen W-Fragen-Muster geclustert. Der Dienst gibt zu verstehen, was die jeweilige Zielgruppe interessiert und bewegt. Anhand dieser Daten kannst du als Webseitenbetreiber deine Artikel so gestalten, dass sie von deiner Zielgruppe mit Interesse gelesen werden.

Ubersuggest (Erweiterung von Google Suggest)

Ubersuggest

Das Tool Ubersuggest bietet dir eine vollwertige Ausnutzung des Tools Google Suggest durchzuführen. Alle durch Google ausgelieferten Keyword-Vorschläge werden vom Webdienst ermittelt. Das Tool Ubersuggest kombiniert einen Suchbegriff aus Zahlen und Buchstaben. Folglich ist das Tool sehr nützlich, wenn du dir den ersten Überblick über ein Thema verschaffen willst. Allerdings fehlen die erweiterten Informationen zu einer Suchphrase und somit auch die  Suchvolumina.

WDF*IDF Analyse Tool

WDF*IDF Tool

Wenn du anhand einer URL oder eines Suchbegriffes eine Keyword-Analyse durchführen möchtest, bist du bei diesem Tool genau richtig. Es kann dir anzeigen, wie oft ein Begriff mit welcher Häufigkeit in einem Text vorkommt. Die ausgewerteten Ergebnisse kannst du in die Optimierung oder die Erstellung deiner Webseite einfließen lassen. So profitierst du immer von den ausgewerteten Ergebnissen – besonders bei diesem WDF*IDF Tool.

Hypersuggest

Hypersuggest

Das Werkzeug Hypersuggest kann die Ergebnisse von Google Suggest liefern.Hypersuggest liefert ein W-Fragen-Tool, welches bei einer SEO-Optimierung sehr wichtig ist. Hierbei nimmt die Analyse der W-Fragen deutlich mehr Zeit in Anspruch als die Suggest-Abfrage.

Search Suggest

Search Suggest

Das Tool Search Suggest kann zu den gewünschten Keywords die sogenannte Longtail-Variante finden. Dabei greift das Werkzeug auf die Eingabevorschläge von Yandex, YouTube, Google, Yahoo, Amazon, Ebay, Google News, Google Shopping, Bing sowie Wikipedia zurück. Die Ergebnisse werden nach der Häufigkeit absteigend sortiert. Die Endresultate kannst du als eine CSV-Datei herunterladen und in ein anderes Keyword-Tool exportieren, um die Daten noch gründlicher zu analysieren. Zum Beispiel können die Daten in den Keyword-Planer hochgeladen werden.

Soovle

Soovle

Relevante Keywords lassen sich mit Soovle auf verschiedenen Plattformen ermitteln. Zu den Plattformen gehören YouTube, Amazon und Wikipedia. Die generierten Suchbegriffe können leider nicht exportiert werden. Daher eignet sich der Webdienst vielmehr, um einen ersten groben Überblick zu verschaffen. Dieser Überblick ist auch sehr wichtig, denn du kannst im Vorfeld Ideen sammeln, wie deine Keywords benannt werden sollen. Außerdem bleiben hier die Informationen zu den verschiedenen Suchvolumen offen.

Suggestit.de

Suggestit

Suggestit.de funktioniert ähnlich wie der Dienst Soovle. Allerdings wurde dieser mit deutlich mehr Quellen bereichert. Zu den weiteren Quellen gehören unter anderem wer-liefert-was.de und otto.de. Leider doppeln sich die Begriffe häufig mit den Ergebnissen, die Google ausspuckt. Allerdings bietet dieser Service eine gute Ergänzung für deine Kaufintention.

Searchmetrics Research Cloud

Search Metrics

Die Searchmetrics Research Cloud bietet dir einen kostenlosen Zugang zu der Keyword-Recherche. Außerdem erhältst du weiter nützliche Analysefunktionen. Um diese nutzen zu können, musst du dich mit deiner E-Mail-Adresse registrieren.

Der Bereich „Keyword Research“ ist in der kostenlosen Version stark eingeschränkt. Du kannst zwar ohne ein Limit Abfragen zu Suchbegriffen durchführen, allerdings funktioniert das nur einzeln. Das heißt, du kannst nicht gleichzeitig das Suchvolumen von mehreren Keywords ermitteln oder sogar eine ganze Liste mit Wörtern importieren. Das ist auf Dauer sehr unpraktisch, denn du musst jedes Mal ein Keyword einzeln nach seinem Votum abfragen.

Des Weiteren fällt noch eine Sache auf: Das monatliche Suchvolumen weicht stark von dem Suchvolumen von Keyword Planer ab. Deswegen musst du selbst prüfen, ob das Verhältnis zwischen dem ein und demselben Keyword beim Google Keyword Planer gleich ist. In der kostenfreien Version werden dir noch CPC, Keywords mit Suchvolumen und Universal-Search-Integrationen angezeigt. Die restlichen Funktionen bekommst du nur in der kostenpflichtigen Version zur Verfügung gestellt. Den Preis erhältst du auf Anfrage.

Bing-Schlüsselwort-Recherche

Die Bing-Schlüsselwort-Recherche gehört zu einem weiteren kostenfreien Tool. Damit du dieses nutzen kannst, musst du dich zuerst bei Bing registrieren bzw. dich mit einem Microsoft-Account anmelden. Dieses Vorgehen ähnelt dem des Keyword Planers, denn hierbei musst du dich ebenfalls mit einem Google-Konto anmelden.

Du kannst nach Keywords suchen, die im Bezug zu einem anderen Wort stehen. Auch wird es dir ermöglicht, Keywords für verschiedene Regionen und Länder zu recherchieren. Des Weiteren kannst du die Suche auf verschiedene Geräte wie Desktop-PC, Laptop, Smartphone oder Tablet ausrichten. Das ist sehr praktisch, denn so findest du das Suchvolumen heraus, welches mit dem jeweiligen Gerät erreicht wird.

Wie der Name es verrät, arbeitet die Bing-Schlüsselwort-Recherche mit Suchvorgängen in der Suchmaschine Bing. Jedoch liegt der Marktanteil der Suchmaschine im deutschen Raum ungefähr bei nur fünf Prozent. Somit erhältst du Daten, die nicht unbedingt sehr repräsentativ für den deutschen Markt sind, da die Suchergebnisse sich letztendlich nur auf die fünf Prozent beziehen. Allerdings möchtest du auch bei Bing vertreten sein und planst keine Besucher entgehen zu lassen, kannst du auch das Tool für die Keyword-Analyse benutzen, um deine Platzierung auch bei Bing zu steigern. Demnach kann das Tool als eine Ergänzung zu anderen Tools genutzt werden, um jede Marktlücke zu schließen.

Keyword Finder

Keyword Finder

Das Tool Keyword Finder aus dem Hause karlsCore kann Suchbegriffe auf thematische Zusammenhänge analysieren. So bekommst du wichtige Begriffe dargestellt, die für eine Erstellung von exzellenten Inhalten unausweichlich sind. Oftmals kommt es vor, dass Nutzer von Keyword Finder interessante und sinnvolle Begriffe finden, welche der Konkurrenz durchaus entgehen können. Viele benutzen nur Tools, die auf den Ressourcen von Google basieren. Daher ähneln die meisten Suchbegriffe untereinander und es kommt zum doppelten Content. Keyword Finder bietet im Gegensatz zu diversen anderen Keyword-Tools keine Daten zu Wettbewerben, Suchvolumen oder anderen Daten. Die Entwickler des Tools sind der Meinung, dass die Daten ohnehin unzuverlässig sind und erfordern keiner tiefgründigen Analyse.

Semager

Semager

Semager wird von dem Entwickler Matthias Schneider vorgestellt und stellt eine deutsche Suchmaschine dar, die eine ausgefeilte und semantische Suche bereitstellt. Eine wahre Goldgrube ist der Reiter „verwandte Wörter finden“. Hierbei begegnen sich verwandte Wörter mit einer stabilen Relevanz. Wenn du zum Beispiel den Begriff „Bier“ eingibst, erhältst du unzählige Vorschläge wie „Biere“, „Biersorten“, „Brauen“, „Bieres“, „Stammwürze“, „Biershop“ und viele andere mehr. Die Suchmaschine ist bestens geeignet, um eine Mid-Tail-Keyword-Kombination zu erstellen. Greife auf diese Suchmasche zurück, wenn du Texte mit einer hohen semantischen Integrität erstellen willst.

Fazit

Wenn du dich in der heutigen Zeit im Internet erfolgreich präsentieren möchtest, musst du genau wissen, was Keywords sind und wie du sie einsetzen kannst. Vielleicht hat es vor zehn Jahren gereicht, wenn du die Suchbegriffe einfach willkürlich in deine Texte eingesetzt hast. Heute brauchst du eine genaue Analyse, welche dir aufzeigt, was Nutzer suchen und was sie aus dem Internet wissen möchten. Nur anhand dieser Daten kannst du einen sauberen und SEO-optimierten Text erstellen und ihn auf deiner Webseite oder deinem Blog veröffentlichen.

Die Analyse kann nur mit einem guten Keyword-Tool erfolgen. In diesem Artikel haben wir dir verschiedene Tools und Webdienste vorgestellt, die sich ausschließlich mit dem Thema SEO und hier besonders mit Keyword-Analyse auseinandersetzen. Unter diesen Tools gibt es kostenlose und kostenpflichtige Versionen. Auch gibt es Hilfsmittel, die verschiedene Leistungen zu unterschiedlichen Preisen anbieten. Es müssen immer deine persönlichen Wünsche berücksichtigt werden, die du von einem Keyword-Tool erwartest. Anhand deiner Wünsche kannst du dir eine Version des jeweiligen Tools zusammenstellen und erst dann bekommst du die monatlichen Kosten angezeigt. Nur wenige kostenfreie Tools sind zu gebrauchen bzw. sind nur für eine schnelle Nutzung geeignet, ohne dabei in die Tiefe zu gehen. Für eine langfristige Arbeit kommst du an einer kostenpflichtigen Version eines Tools allerdings nicht vorbei.

 

 

Keyword-Tools: Mit diesen 22 Tools kannst du geeignete Keywords finden
Artikel bewerten