Auf diese Dinge solltest du achten

Bankgespräch vorbereiten als Gründer: Darauf kommt es an

Bankgespräche können gerade Gründer vor verschiedene Hürden stellen, vor allem wenn es darum geht, einen Kredit zu erhalten. Daher ist eine ausreichende Vorbereitung unabdingbar, um das jeweilige Gegenüber überzeugen zu können. Was müssten Gründer hierbei beachten?

Zeitlicher Ablauf: Bankgespräch früh genug planen

Um zu Beginn es geplanten Vorhabens eine finanzielle Unterstützung sicher zu haben, ist es notwendig, dass du deinen Termin mit der Bank früh genug zu vereinbarst. Auf diese Weise wird ein zeitlicher Puffer geschaffen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Es ist absolut nicht sicher, dass du als Gründer gleich in deinem ersten Bankgespräch bezüglich eines Kredites Erfolg hast. Ist dies der Fall, musst du weiter Schritte einleiten. Wenn du den Banktermin erst kurz vor Eröffnung des Unternehmens wahrnimmst, stehst du infolgedessen unter großem Zeitdruck. Im schlimmsten Fall musst du die Gründung verschieben, wenn du in dem kurz gesteckten Zeitrahmen keinen Erfolg bei der Suche nach einem Kreditgeber hast.

Ein frühzeitiger Termin eröffnet dir bei einer Ablehnung der Bank mehrere Optionen:

  • Vorstellung bei einer anderen Bank
  • ein zweites Gespräch beim gleichen Anbieter nach einer Überarbeitung der beim ersten Treffen monierten Punkte
  • Suche nach Alternativen, zum Beispiel einzelne Investoren im privaten Umfeld

Die Vorstellung bei einer anderen Bank solltest du dann in Erwägung ziehen, wenn du eine sehr deutliche Ablehnung erhalten hast und dein sprichwörtliches Bauchgefühl beim ersten Anbieter nicht stimmt. Zudem kann es grundsätzlich sinnvoll sein, mehrere Optionen zu vergleichen, um am Ende das bestmögliche Angebot zu erhalten. Hierfür benötigst du ebenfalls ausreichend Zeit zur Planung.

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Der Zeitpuffer gibt dir zudem die Möglichkeit, deinen Vortrag bei einer Ablehnung zu überarbeiten und erneut bei der gleichen Bank vorstellig zu werden. Schlussendlich kannst du dich mit ausreichend Abstand zum vorgesehenen Gründungstermin über potenzielle Alternativen informieren. Andererseits solltest du nicht zu früh bei der Bank vorstellig werden. Dies könnte zur Folge haben, dass dein Gegenüber sich fragt, warum du einen solch großen Zeitpuffer einplanst. Dein Gründungsvorhaben könnte besonders skeptisch beäugt werden und womöglich Kritik hervorrufen, die vorwiegend in den Zweifeln an deinem Zeitplan ihren Ursprung findet.

Übrigens ist es sinnvoll, dir grundsätzlich für die Gründung einen Zeitplan zu erstellen, der ausreichend Raum für verschiedene Verzögerungen lässt. Wie lange das Gründen genau dauert, hängt unter anderem von der jeweiligen Rechtsform und den Erledigungen, die du im Vorhinein abarbeiten musst, ab.

Einen überzeugenden Businessplan erstellen

Bevor du dein Business gründest, solltest du unabhängig von deinem Termin bei einer Bank einen Businessplan erstellen. In einem Gespräch mit einem Kreditinstitut hat er jedoch zudem eine zentrale Bedeutung. Die Seriosität und Genauigkeit deiner Aufstellung und Planung kann für die Entscheidung, ob du ein Darlehen bekommst oder nicht, ausschlaggebend sein.

Welche Angaben gehören in einen Businessplan?

Wichtig ist, dass dein Businessplan ein rundum vollständiges, sinnvolles und schlüssiges Konzept deines Vorhabens darstellt. In ein solches Papier gehören unter anderem:

  • die Idee
  • ein Überblick über den entsprechenden Markt
  • die Strategie zur Umsetzung (Produktherstellung, Marketing etc.)
  • Organisation der Firma
  • ein aufschlussreicher Finanzplan, die Rechtsform und steuerliches
  • in einigen Fällen ein Eindruck des Teams, mit dem du das Vorhaben umsetzen möchtest

Zudem kann eine Risikobewertung eine Rolle spielen. Je nachdem, was du planst, ist es zusätzlich sinnvoll, weitere Faktoren wie öffentliches Engagement, Fragen der Versicherung und den Themenbereich Markenschutz einzuflechten.

Businessplan erstellen in 10 Schritten

Schritt 1: Idee, Angebot und die Zielgruppe

Im ersten Kapitel gibst du direkt einen ersten Eindruck davon, wie das Konzept deines Unternehmens aussehen soll. Was ist deine Grundidee? Wie kannst du anderen mit deiner Idee helfen und was genau ist dein Ziel? Das solltest du sehr präzise bestimmen und beschreiben können. Darüber hinaus solltest du dir genau überlegen, wer deine Zielgruppe ist und diese ebenfalls konkret definieren. Damit wird es dir im folgenden Kapitel leichter fallen, eine Marktanalyse anzufertigen.

Schritt 2: Markt und Wettbewerb

Hier geht es darum, sich intensiv mit dem Markt und den Mitbewerbern auseinanderzusetzen. Wie groß ist der Markt? Lohnt es sich hier ein Business zu starten? Mache dir bewusst, welche Wettbewerber du hast. Damit du nicht schon zu Beginn des Markteintritts stark mit diesen zu kämpfen hast, solltest du dir überlegen, was du besser machen kannst. Fertige die Analyse so detailliert wie nur möglich an, um perfekt auf deinen Start ins Business vorbereitet zu sein.

Schritt 3; Visionen und Ziele bestimmen

Besonders wichtig für dich als Unternehmer und für dein restliches Team ist es, genau Ziele und Visionen festzulegen, auf die ihr gemeinsam hinarbeiten könnt. Nur wenn du dieses Ziel einmal mit deinem Team oder deinen Gründern festgelegt hast, ist es dir möglich, die darauf abgestimmten Maßnahmen festzulegen. Sie geben dir eine Richtung vor, auf die eine Strategie aufgebaut werden kann.

Schritte 4: Deine Strategie

Auch die Strategie muss sehr gut durchdacht werden. Schließlich musst du mit ihr zu deinen Zielen gelangen. Hier musst du dir vor allem überlegen, welchen Nutzen dein Unternehmen deinen Kunden bringt. Und wie kannst du diesen Nutzen am besten umsetzen? Überlege dir in jedem Fall eine bessere Strategie als deine Mitbewerber und prüfe, was du besser machen kannst als sie. Auch alternative Strategien können sinnvoll sein, da nie gesagt ist, dass die erste Strategie direkt auf Anhieb funktioniert.

Schritt 5: Marketing

Auch die Strategie muss sehr gut durchdacht werden. Schließlich musst du mit ihr zu deinen Zielen gelangen. Hier musst du dir vor allem überlegen, welchen Nutzen dein Unternehmen deinen Kunden bringt. Und wie kannst du diesen Nutzen am besten umsetzen? Überlege dir in jedem Fall eine bessere Strategie als deine Mitbewerber und prüfe, was du besser machen kannst als sie. Auch alternative Strategien können sinnvoll sein, da nie gesagt ist, dass die erste Strategie direkt auf Anhieb funktioniert.

Schritt 6: Rechtsform und Steuern

Ein sehr unbeliebtes, aber trotzdem sehr wichtiges Thema: Die Wahl der Rechtsform und alles rund um die Steuern. Hier schreibst du nieder, für welche Rechtsform du dich entschieden hast, welche Genehmigungen du für dein Unternehmen brauchst, wie dein Unternehmen heißen soll und alles weitere, was in Richtung Buchhaltung geht.

Schritt 7: Gründerteam und Organisation

In diesem Kapitel gibst du an, wie ihr als Firma organisiert seid. Hast du einen Partner? Wer ist alles in deinem Gründerteam? Hier muss ersichtlich werden, wer für was verantwortlich ist, welche Strukturen ihr noch aufbauen wollt, wer schon alles im Unternehmen tätig ist und wer noch dazu kommt. Auch die Meilensteine, die du mit deinem Unternehmen erreichen willst, werden hier eingetragen.

Schritt 8: Finanzen

Die Finanzen bilden den Hauptteil deines Businessplans und müssen sehr genau berechnet und überprüft werden. Hier solltest du dir möglichst keine Fehler erlauben. Wo steht ihr gerade mit eurem Unternehmen, wie viel Kapital benötigt ihr noch und wann ist der Break-Even-Point geplant? – All das sind wichtige Fragen, die in dem Finanz-Teil berücksichtigt werden müssen. Spätestens hier ist es sinnvoll, ein geeignetes Tool zur Hand zu haben, mit dem sich alles leichter ausrechnen lässt.

Schritt 9: SWOT-Analyse

Nach den ganzen Zahlen folgt anschließend die SWOT-Analyse. SWOT steht für Strengths, Weaknesses, Opportunities und Threats. Hier listest du also die Stärken, Schwächen, Stärken und Risiken deines Unternehmens auf und erklärst diese. Im nächsten Schritt müssen dann Maßnahmen getroffen werden, wie mit den Ergebnissen umgegangen wird, damit die Chancen maximiert und die Risiken minimiert werden können.

Executive Summary

Als letztes Kapitel folgt die Executive Summary, eine aussagekräftige Zusammenfassung deines Businessplans. Hier werden nochmal die wichtigsten Punkte deines Businessplans zusammengefasst, um den Investoren und Banken einen guten Überblick über dein Unternehmen zu geben. Erwähne hier also nochmal die wichtigsten Kernaussagen der Geschäftsidee, deines Teams, der Marktanalyse, der Chancen und Risiken und der Finanzierung.

Businessplan für die Bank: Besonderheiten

Je ausführlicher und detailgenauer ein Businessplan erstellt wird, desto besser. So kannst du für dich verschiedene Risiken minimieren und ausschließen. Für die Präsentation bei einer Bank gelten zudem besondere Regeln.

Hier sollte das Dokument das Wichtigste zusammenfassen, also die Punkte, die für den Erhalt eines Kredites am relevantesten sind. Daher sollte der Plan maximal 20-25 Seiten lang sein, wenn die Aufstellung in einem noch kürzeren Rahmen realisierbar ist, kann dies Vorteile mit sich bringen. Je einfach sich dein Bankberater ein Bild machen kann, desto einfacher wird es, ihn zu überzeugen. Zudem muss er das Vorhaben in einigen Fällen mit weiteren Personen in der Bank besprechen und seine Entscheidung absegnen lassen. Für diese Bankangestellten gilt Gleiches.

Des Weiteren sollte der Plan klar strukturiert sein und das Finden der wichtigsten Fakten schnell und ohne Komplikationen ermöglichen. Dies erleichtert den Bankmitarbeitern ebenfalls die Arbeit und verschafft dir von Beginn an einen kleinen Vorteil. Sowohl die Kürze als auch die Struktur des Businessplans helfen dir außerdem bei deinem Vortrag, da dieser flüssiger ist, wenn dein Gegenüber nicht permanent (womöglich mit deiner Hilfe) die entsprechenden Stellen und Zahlen suchen muss.

Potenziale des Vorhabens aufzeigen

Was dein Businessplan neben vielen weiteren Faktoren auf dem Papier darstellt, also die Potenziale deines Vorhabens, musst du im Rahmen des Bankgespräches mit besonderem Nachdruck verdeutlichen. Dafür solltest du dir im Vorhinein bereits überlegen, was an deinem Unternehmen besonders ist. Warum solltest gerade du den Kredit bekommen und nicht ein möglicher Mitbewerber mit einer ähnlichen Geschäftsidee?

Bei deiner Darstellung in der mündlichen Kommunikation solltest du versuchen, deine Vision darzulegen. Hierfür können dir die Antworten auf eine ganze Reihe von Fragen eine Hilfe sein:

  • Wie stellst du dir die ersten Jahre vor?
  • Welche Entwicklungen könnte deine Firma durchlaufen?
  • Welche offensichtlichen oder versteckten Möglichkeiten zur Expansion gibt es?
  • Wie lauten deine dauerhaften Ziele, wo siehst du deine Marke in 10, 20 oder 30 Jahren?

So kannst du Stück für Stück die Begeisterung des Entscheiders erhöhen. Allerdings solltest du dabei verschiedene Aspekte bedenken. Es kommt vor allem darauf an, dein Gegenüber richtig einzuschätzen. Womöglich ist der Bankmitarbeiter kein großer Freund von Visionen. Dann solltest du deinen Vortrag in diesem Bereich nicht überstrapazieren und dich eher auf aktuelle Fakten und Daten konzentrieren.

Unabhängig von deinem Gegenüber gilt, dass deine Vision immer realistisch sein sollte und die Potenziale begründbar sein müssen. Falls dies nicht gegeben ist, könnte der Bankmitarbeiter dich als „realitätsfernen Träumer“ wahrnehmen und dir den Kredit aus diesem Grund vorenthalten. Achte also sehr präzise darauf, dass du eine Balance zwischen den Potenzialen, der aktuellen Situation und den konkreten Schritten zur Erreichung der Ziele wahrst.

Der erste Eindruck zählt: Seriöses Auftreten vorbereiten

Neben dem inhaltlichen Vortag kann dein äußeres Erscheinungsbild überzeugend oder im schlimmsten Falle abschreckend wirken. Ähnlich wie bei einem Vorstellungsgespräch muss diesbezüglich alles passen. Daher solltest du genau darauf achten, wie du dich für das erste Bankgespräch kleidest und stylst. Wichtige Aspekte hierbei sind:

  • Kleidung
  • Haare
  • bei Herren der Bart
  • Accessoires

Kleidung

Im Rahmen deiner Kleiderwahl solltest du bestimmte Dresscodes berücksichtigen. Dabei bieten sich die verschiedenen in der Geschäftswelt gängigen Varianten wie Business Casual (hier unterscheiden sich die Definitionen, allgemein ist der Dresscode zwar seriös, aber etwas lockerer), Semi-Formal oder Business an.

Wichtig ist außerdem, dass die Kleidung ins sprichwörtliche Konzept, also zu dir, zum Anlass und schlussendlich zu deinem Vorhaben passt. Wenn du ein junges und dynamisches Unternehmen gründen möchtest, kann eine allzu formale Garderobe das Gesamtbild stören. Achte bei deinem Outfit zusätzlich auf kleine Details. Hierzu gehören beispielsweise die Falten deiner Kleidung. Dabei kommt es vor allem auf die Pflege an, online findest du Tipps und Tricks, wie du diese am besten umsetzen kannst. Unterschiedliche Falten wie Plissee-Falten, Kräuselfalten oder Bundfalten benötigen verschiedene Arten der Pflege. Informiere dich also am besten rechtzeitig und übe ein wenig, damit am Tag des Bankgespräches alles perfekt sitzt.

Businessplan erstellen (Whitepaper)

Haare und Bart

Deine Haare sollten ebenfalls ein angemessenes Erscheinungsbild unterstützen. Achte auf eine ausreichende Pflege und gehe im besten Fall ein oder zwei Tage vor dem wichtigen Bankgespräch noch einmal zum Friseur. Hier wirst du eine Beratung erhalten, wenn du dich bisher noch nicht mit deiner Idealfrisur beschäftigt hast.

Neben den Haaren müssen Männer darauf achten, dass der Bart gepflegt ist. Hierfür besteht einerseits die Möglichkeit, dass du dich glattrasierst. Allerdings kommen verschiedene Bärte immer mehr in Mode. Falls du einen Bart trägst, solltest du darauf achten, dass dieser gepflegt aussieht. Online findest du genauere Infos und Anleitungen, wie du das am besten hinbekommst.

Accessoires

Kleine Accessoires wie beispielsweise eine Armbanduhr können das Gesamtbild abrunden. Dabei solltest du jedoch darauf achten, dass diese nicht zu pompös wirken. Hierfür gibt es mehrere Gründe.

Zum einen könntest du durch eine teure Markenuhr sehr protzig und angeberisch wirken, was der Sympathie nicht immer zuträglich ist. Womöglich schürst du bei einem Bankangestellten sogar Neid, wenn er sich ein solches Accessoire nicht leisten kann – das wäre für dein Ziel des Krediterhalts alles andere als positiv.

Abgesehen von diesen Faktoren solltest du darauf achten, dass deine Accessoires ins Gesamtbild passen. So ist eine Abstimmung mit deiner Kleidung wichtig, aber auch mit deiner Person und deinem Vorhaben. Die richtigen Accessoires können, falls du mit viel Motivation und Power auftrittst, beispielsweise sehr gut den dynamischen Eindruck, den du vermitteln möchtest, unterstützen.

An alle wichtigen Papiere denken

Neben dem Businessplan sind weitere Unterlagen bei einem Bankgespräch bezüglich eines Kredites für deine Unternehmensgründung unabdingbar. Diese betreffen vor allem zwei große Themenbereich:

  • deine Person
  • das Unternehmen

Unterlagen zu deiner Person

Bei einem Kreditgespräch für deine Firma musst du der Bank einige Informationen zu deiner Person zur Verfügung stellen. Dazu gehört unter anderem ein Lebenslauf, aber auch deine Prüfungs- und falls vorhanden Arbeitszeugnisse.

Des Weiteren solltest du bestimmte Verträge vorlegen, beispielsweise in den Bereichen Miete und Franchise. Sie dienen ebenfalls dazu, dass die Bank sich ein umfassendes Bild darüber machen kann, wie schlüssig dein Vorhaben ist. Wichtig ist, dass diese Papiere noch nicht unterschrieben sind. Dies würde deine Position schwächen, da es dich unter Druck setzt und zudem einen komischen Eindruck erweckt. Der Bankberater könnte denken, dass du fest davon ausgehst, einen Kredit bei seinem Institut zu erhalten und außerdem womöglich etwas zu naiv an deine Unternehmensgründung herangehst. Das Unterzeichnen von Verträgen noch vor der Sicherung des Kapitalbedarfs ist schließlich wenig sinnvoll und hochriskant.

Schlussendlich ist es unabdingbar, der Bank Nachweise über deine Sicherheiten vorzulegen. Hier kommt womöglich ein Bürge ins Spiel. Andere Sicherheiten können Lebensversicherungen, Wertpapiere, Bankguthaben sowie bereits gekaufte Einrichtungsgegenstände oder Geräte für das neue Unternehmen (sofern du hier schon tätig geworden bist) sein. Je mehr Sicherheiten du nachweisen kannst, desto weniger Risiko besteht für die Bank im Falle eines Scheiterns. Eine Zusage für den Kredit wird wahrscheinlicher. Überlege also sehr genau, ob du vielleicht zusätzliche Sicherheiten hast, die dir bisher nicht bewusst waren.

Mit Fachwissen im Bankgespräch punkten

In deinem Bankgespräch kannst du mit einem guten Plan und dem passenden Äußeren überzeugen. Ein ebenso wichtiger Faktor ist deine Kompetenz in verschiedenen Bereichen. Dazu gehören vor allem:

  • (aktuelles) Wissen über deine Sparte
  • Wissen über die Geschäftswelt
  • Wissen über Banken und Kredite

Fachwissen über deine Branche

In deinem Sektor solltest du ein absoluter Experte sein. Dies musst du deinem Gegenüber kommunizieren können. Dafür solltest du dich in den großen Zahlen, kleinen Details, der Geschichte sowie brandaktuellen Neuigkeiten deiner Branche bestens auskennen.

Vielleicht kann es je nach Situation im Gespräch mit dem Berater sinnvoll sein, auf diese Dokumente ebenfalls kurz einzugehen. So hast du die Möglichkeit, auf Basis deines Lebenslaufes und deiner Arbeitszeugnisse deine Qualifikationen und dein Fachwissen für dein Gründungsvorhaben zu untermauern. Außerdem solltest du daran denken, einen Nachweis über das Eigenkapital, dass du selbst aus deinem privaten Vermögen in die Firma investierst, vorzulegen. Je präziser du diese Angaben machst, desto vertrauenswürdiger wirkst du auf den Bankmitarbeiter.

Homeoffice-Guide (Whitepaper)

Papiere zum Unternehmen

Womöglich hast du einige der folgenden Faktoren bereits zumindest in Teilen in deinen Businessplan integriert. Falls nicht, solltest du die entsprechenden Unterlagen in jedem Falle gesondert mitbringen, da sie ebenfalls eine Basis für die Entscheidung der Bank bieten. Zu den wichtigsten Papieren bezüglich des Unternehmens gehören unter anderem ein Kapitalbedarfsplan, Verträge wie Mietverträge, Franchiseverträge etc. sowie die finanziellen Sicherheiten und eventuelle Bürgschaften.

Dein Kapitalbedarfsplan schlüsselt sehr genau auf, für welche Investition in dein Unternehmen wie viel Geld benötigt wird. Es kann sinnvoll sein, hierbei zusätzlich bereits vorhandene Angebote oder Kostenvoranschläge für die entsprechenden Bereiche einzubringen. Diese kannst du vorher bei Firmen oder Dienstleistern, welche die Leistungen für dein Unternehmen erbringen sollen, einholen.

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