Das sind die besten Verkaufsplattformen.Quelle: Pixabay / HutchRock

Es gibt verschiedene Verkaufsplattformen, über die du deine Produkte anbieten kannst.

Der Internethandel mit Produkten und Dienstleistungen nimmt täglich zu. Immer mehr Menschen shoppen nicht mehr im Ladengeschäft, sondern vor allem vor dem Monitor ihres Computers. Das ist bequemer, geht schneller und selbst die Bezahlung ist vollkommen unkompliziert. Zu Beginn des Booms haben sich Verkaufsplattformen wie Amazon, eBay oder Zalando rasant entwickelt und gelten heute als Platzhirsche der Branche. Aber es drängen sich auch andere Anbieter auf den Markt, die inzwischen aufgrund ihrer Bandbreite an Angeboten und ihrer sehr einfachen Nutzung zu echten Alternativen geworden sind. Hier stellen wir dir hier alle relevanten Verkaufsplattformen vor, sodass du einen Überblick bekommst, wo du deine eigenen Produkte am besten verkaufen kannst.

Meist genutzte Verkaufsplattformen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Nicht nur große, breit aufgestellte Verkaufsplattformen liegen im Trend, sondern auch Verkaufsplattformen für sogenannte Nischenprodukte. Darunter versteht man ganz spezielle Produkte, die im Sortiment großer Onlinehändler fehlen. Für solche Nischenprodukte gibt es eigene Verkaufsplattformen, die ein eingeschränktes, aber dafür ein sehr großes Sortiment in einem Bereich anbieten. Die folgenden Plattformen, die wir dir vorstellen möchten, sind hierzulande die meist genutzten und somit auch die beliebtesten Plattformen zum Kaufen und Verkaufen von Produkten und sind sowohl große Plattformen, wie auch kleinere und weniger bekannte.

Amazon

Amazon zählt, wie bereits erwähnt, zu den Giganten der Verkaufsplattformen in Deutschland. Hier verkaufen unzählige Unternehmen ihre Produkte und erreichen damit einen Großteil ihrer Zielgruppe. Kunden geben den gewünschten Artikel ins Suchfeld ein und bekommen alle Händler angezeigt, die das gesuchte Produkt anbieten. Somit hast du die Chance, sehr viel besser im Internet gefunden zu werden. Amazon ermöglicht dir damit also einen professionellen Online-Shop und übernimmt je nach Wunsch auch die Einlagerung und den Versand der Produkte. Zudem hast du mit deinen Produkten kaum Einschränkungen auf Amazon, da von Lebensmitteln bis Kleidung alles vertreten ist.

Erfolgreich auf Amazon verkaufen – so gelingt der Start

Für diesen Service erhebt die Verkaufsplattform aus den USA auch Gebühren. Dabei bietet Amazon dir zwei mögliche Konten an. Zum einen ein Basis-Konto für diejenigen, die monatlich unter 40 Artikel verkaufen und zum anderen ein professionelles Verkäufer-Konto für diejenigen, die monatlich über 40 Artikeln verkaufen. Hast du das Basis-Konto, musst du Amazon pro Artikel 0,99 Euro plus eine prozentuale Verkaufsgebühr zahlen. Bei dem professionellen Verkäufer-Konto zahlst du hingegen eine monatliche Grundgebühr von 39 Euro sowie eine prozentuale Verkaufsgebühr. So kannst du die passenden Konditionen hinsichtlich deines Verkaufsvolumen wählen.


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eBay und eBay Kleinanzeigen

Direkt nach Amazon kommt eBay mit seiner Reichweite an Käufern. Die Besonderheit hier: Ursprünglich fungierte eBay als Auktionsplattform zwischen Privatanbietern und Interessenten. Heute nutzen auch gewerbliche Anbieter eBay zum Verkauf ihrer Produkte. Auch hier findet man Artikel aus allen Sortimenten. Hier kannst du deinen eignen eBay-Shop erstellen und mit einem persönlichen Layout gestalten. Dafür verlangt auch eBay Gebühren. Hier gibt es die Möglichkeit aus vier verschiedene Shop-Abonnements zu wählen, die fast alle in drei unterschiedlichen Gebühr-Modellen wählbar sind.

So kann man zwischen Monats-, Jahres- und Gesamt-Jahresabonnement entscheiden. Der Basis-Shop kostet 39,95 Euro im Monat, der Top-Shop 79,95 Euro im Monat und der Premium-Shop 299,95 Euro monatlich. Der Platin-Shop hingegen, kann nur einmalig erworben werden. Je nach Verkaufsvolumen bietet sich ein anderer Shop an, der unterschiedliche Funktionen, Leistungen und Konditionen beinhaltet. Hier gilt es den passenden für dein Unternehmen und dein Verkaufsvolumen herauszusuchen.

Etsy

Eine weitere und immer größer werdende Verkaufsplattform ist Etsy. Auch sie kommt aus den USA. Etsy ist vor allem für ihre Spezialisierung auf kreative und handgefertigte Produkte bekannt. Daher ist hier ein deutlicher Unterschied zu den beiden vorherigen Verkaufsplattformen zu erkennen. Bei Etsy sind deutlich mehr Händler aktiv, die ihre Produkte als Hobby herstellen und sich quasi nur was dazu verdienen möchten. Deshalb kannst du auf dieser Plattform nur Produkte verkaufen, die du selbst hergestellt hast und zur Kategorie kreative Vintage-Artikel passen. Darüber hinaus gibt es aber keine Einschränkungen.

Eigene Produkte herstellen: Die 5 besten DIY-Ideen

Um deine Produkte auf Etsy einzustellen, musst du pro Artikel ca. 0,17 Euro zahlen. Beim Verkauf eines Produkts, bekommt Etsy fünf Prozent des Verkaufspreises inklusive Versandkosten und bei Bestellungen über die eigene Zahlungsmethode behält die Plattform 0,30 Euro pro Artikel und vier Prozent als Bearbeitungsgebühr. Darüber hinaus kannst du bei Etsy ein Plus-Paket hinzubuchen, sodass du monatlich 8,70 Euro zahlst und dafür einige Zusatzleistungen für eine bessere Vermarktung bekommst.

Avocadostore

Diese Verkaufsplattform ist ein Nischenmarktplatz, auf dem ausschließlich nachhaltig und ökologisch hergestellte Waren angeboten werden. Als Händler hast du hier die Möglichkeit dein eigenes Shopdesign zu entwickeln und deine Produkte somit noch besser zu bewerben. Zudem ist der Shop nicht allzu unbekannt, weshalb du hier eine entsprechende Reichweite generiert bekommst.

Wenn du dich auf Avocadostore als Händler neu registrieren möchtest, zahlst du einmalig eine Gebühr von 65 Euro (ohne 19 Prozent MwSt.). Zudem erhebt die Plattform eine monatliche Marktplatzgebühr in Höhe von momentan 15 Euro (zzgl. MwSt.) sowie 17 Prozent Vermittlungsgebühr vom Bruttoverkaufspreis. Diese Kriterien musst du erfüllen, wenn du deine Produkte über Avocadostore anbieten möchtest:

  • Produktion in Deutschland
  • schadstoffarme Herstellung
  • Rohstoffe müssen aus biologischem Anbau stammen
  • Handel muss sozialen und fairen Richtlinien folgen
  • recycelte bzw. recycelbare Waren
  • Produktion muss CO2-sparend sein
  • Produkte müssen vegan sein
  • Produkte müssen öko-effektiv sein
  • Haltbarkeit der Produkte

Hood.de

Hood mag dem ein oder anderen noch unbekannt sein, doch die Verkaufsplattform entwickelte sich in den letzten Jahren zu einer der schnellst wachsenden Plattform. Die Produkte, die über Hood verkauft werden, sind grundverschieden und bieten den Händlern damit kaum Einschränkungen. Der Marktplatz hat daher einen großen Kundenstamm und erhebt für das Verkaufen von Produkten grundsätzlich keine Gebühren.

Dafür bietet dir Hood aber leider auch keine Möglichkeiten, deine Produkte vor ansprechendem Design zu präsentieren. Das kannst du nur, wenn du dafür zahlst und die Kosten für jede Änderung an deiner Seite wird die online transparent angezeigt. Generell musst du dort, wenn du gewerblich verkaufen möchtest, dies in deinem Profil angeben. Bei einem verkauften Artikel fällt eine Verkaufsprovision an, die sich wiederum nach der gewählten Hood-Kategorie und somit Verkaufsvolumen richtet. Somit gilt es auch hier einzuschätzen, wie viele Produkte du in einem bestimmten Zeitraum verkaufen kannst.

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Je nach Unternehmen und den Produkten die du verkaufst, öffnet sich ein anderer Markt. Vielleicht mag deine Zielgruppe im Ausland sein, sodass für dich auch Verkaufsplattformen in verschiedenen Ländern interessant sind. Plattformen wie Amazon oder Etsy sind zwar auch international bekannt, aber es gibt zudem auch Plattformen, die nur in bestimmten Ländern genutzt werden oder hier noch nicht bekannt sind. Daher listen wir im Folgenden bekannte Plattformen aus China und Japan auf, um dir einen Eindruck zu vermitteln, welche Marktplätze im Ausland gefragt sind und ebenso Alternativen zu den hiesigen darstellen.

Verkaufsplattformen aus China und Japan

Vor allem aus China und Japan kommen Verkaufsplattformen, die eine echte Alternative zu den bei uns gängigen Anbietern darstellen. Diese Länder haben wirtschaftlich stark aufgeholt und sich in den letzten Jahrzehnten neu erfunden. Besonders Japan gilt als eines der fortschrittlichsten Länder im Bereich Technik und Elektronik. Da wundert es nicht, dass dort eine der größten Verkaufsplattformen des Internet ins Leben gerufen wurde, die den bisherigen Global Playern Konkurrenz macht.

Rakuten

Diese, aus Japan stammende, Verkaufsplattform gibt es bereits seit 1997 und wird inzwischen an der Börse gehandelt. Anders als andere Onlinemarktplätze verkauft Rakuten nicht selbst, sondern bietet dir als Händler die Möglichkeit, einen eigenen Webshop zu eröffnen, in dem du dann Produkte verkaufst. Somit hast du auch hier einen großen Gestaltungsspielraum für deine Produkte. Dabei sind was die Produktvielfalt angeht, kaum Grenzen gesetzt. So wie bei Amazon, kannst du hier fast alles kaufen und verkaufen.

Weitere Zusatzleistungen sind der eigene Streaming-Dienst von Rakuten sowie ein Punkte-System. Die Superpunkte kannst du bei jedem Kauf dort erhalten und diese werden wiederum in Gutscheinpunkte umgewandelt. Somit setzt man dort auf Kundenbindung. Zudem hilft dir die Verkaufsplattform bei verschiedenen Zahlungslösungen und übernimmt sogar das Risiko, falls es zu Zahlungsschwierigkeiten kommt. Für diesen Service zahlst du als Händler eine monatliche Gebühr sowie eine Provision für jedes Produkt, das du verkaufst.

Alibaba

Die größte Verkaufsplattform Asiens wurde 1999 gegründet, ist im europäischen Raum noch relativ unbekannt und gehört dennoch bereits weltweit zu den größten Onlinemarktplätzen im Bereich Business-to-Business Handels- und Kommunikationsplattformen für Unternehmen (B2B). Dabei wird Alibaba schon lange nicht mehr nur regional genutzt, sondern erfreut sich auf der ganzen Welt steigender Beliebtheit (aktueller Stand: 53 Mio. Nutzer). Gründe dafür sind vor allem das fast unbegrenzte Angebot, die einfache Bedienung sowie die sichere Bezahlung der Waren oder Produkte mithilfe des eigens entwickelten Bezahldienstes Alipay.

Auch die Produktpalette ist sehr vielseitig. Zudem kann man hier als Händler die Seite mit seinen Produkten individualisieren und auf sein Markendesign abstimmen. Generell ist Alibaba kostenlos, dafür ist dann aber die Anzahl der eingestellten Artikel auf 50 beschränkt. Je nach Verkaufsvolumen können auch hier verschiedene Pakete gebucht werden.

Dropshipping über Alibaba oder Aliexpress: Das sind die Unterschiede

Fazit: Unterschiedliche Plattformen bieten verschiedene Verkaufsmöglichkeiten

Es gibt sehr viel mehr Möglichkeiten im Internet einzukaufen als nur auf den weltweit größten Onlinemarktplätzen. Auch kleinere Verkaufsadressen bieten inzwischen eine große Bandbreite an Produkten oder Dienstleistungen an. Ein Bereich, der zukünftig wohl noch stärker wachsen wird, ist der von Verkaufsplattformen für Nischenprodukte. Eine steigende Zahl von Kunden nutzt die Suchmaschinen, um nach Waren zu suchen, die es eben noch nicht bei Amazon, eBay oder Alibaba gibt.

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