Alle Startups und Deals der neuten Folge der neuen Staffel

Das war DHDL Staffel 11 Folge 9: Rock’n’Roll-Parfüm im Staffelfinale!

Unbedingt einschalten hieß es beim Staffelfinale bei Die Höhle der Löwen! Das letze Mal waren in Staffel 11 wieder fünf Startups vor die Löwen getreten, um im DHDL-Pitch einen Deal abzustauben. Wir haben die Startups und Pitches aus Folge 9 in unserer DHDL-Zusammenfassung ganz genau unter die Lupe genommen. Von Heavy Metal Parfüm bis zum innovativen Springseil – es war noch einmal sehr spannend!

Auch in der 11. Staffel trauen sich wieder zahlreiche innovative Startups in die Höhle der Löwen, um ein lukratives Investment abzustauben. In der Höhle präsentieren die Gründer ihren DHDL-Pitch und hoffen auf ein mögliches Angebot der Löwen. Die Jury besteht aus Familienunternehmerin Dagmar Wöhrl, Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer, Handelsprofi Ralf Dümmel, Green-Tech-Investor Nico Rosberg, Konzernchef Nils Glagau, Beauty-Expertin Judith Williams und Medienmogul Georg Kofler.

1. Everjump – Die Springseil Revolution

Die ersten im DHDL-Staffelfinale sind die beiden Gründer Moritz Lienert und Julian Fuchs. Sie haben das Seilspringen neu durchdacht. Denn die Sportart ist hoch effizient und wesentlich intensiver als Schwimmen oder Joggen. Das Spannende an Everjump ist die Technologie, die hinter dem Springseil steckt. Denn das System ist eine Kombination aus Hardware und Software. Je nach Trainingsziel kann der Kunde verschiedene Gewichte zwischen 65 und 810 Gramm wählen, nur durch einen Clip kann die Intensität so gewechselt werden. Ein integrierter Sensor erfasst außerdem verschiedene Daten. Dazu zählen Seilumdrehungen, Herzfrequenz oder horizontale und vertikale Bewegungen. In einer App kann dann ein personalisierter Trainingsplan entwickelt werden. Nico Rosberg testet das Seil direkt aus, aber wird er auch investieren? Die Gründer wünschen sich 200.000 Euro für zehn Prozent der Unternehmensanteile.

Deal oder kein Deal?

Kein Deal! Nico Rosberg testet das Springseil von Everjump direkt aus. Er versucht sich an den verschiedenen Gewichten. Die Löwen aus DHDL sind sich einig: Das Seilspringen ist ein hocheffektiver Sport. Judith fragt sich, was das Seil kostet. Das Beginner-Set kostet 75 Euro, die Produktionskosten liegen bei 16 Euro. Nico Rosberg fragt nach der Bestimmung der Unternehmensbewertung. Die Umsatzpläne sind sehr ambitioniert gedacht bemerken die Löwen. Die Investoren zweifeln an der Umsetzbarkeit und daran, dass 200.000 Euro Investment reichen.

Deshalb ist Carsten Maschmeyer aus dem Rennen, auch Ralf Dümmel schließt sich an. Nico Rosberg erinnert sich beim Seilspringen immer an sein Training aus Formel 1 Zeiten, allerdings ist ihm das Startup noch zu unreif. Judith Williams für den Ausstieg aus der Verhandlung auch noch einen anderen Grund: Ihr fehlte das klare Darstellen des Mehrwerts im DHDL-Pitch. Georg Kofler möchte den Deal jedoch machen, ihm gefällt das Gesamtpaket. Er möchte 25,1 Prozent der Unternehmensanteile für 200.000 Euro. Die Gründer möchten sich darauf nicht einlassen, sie machen ein Gegenangebot von 15 Prozent für 300.000 Euro. Doch da sich dadurch nichts an der Unternehmensbewertung ändert, ist er nicht an einer Verhandlung interessiert.

2. Stallzauber – Für das Zusammenspiel von Pferd und Reiter

Alexandra Knabbe ist Pferdefan durch und durch. Heute arbeitet sie deshalb auf dem Gestüt ihrer Familie und bildet Reiter und Pferde aus. Besonders eine schonende Behandlung der Pferde steht für sie im Fokus. Dabei ist es wichtig, dass das Pferd in Balance kommt und der Körper des Reiters sich an die Bewegungen des Pferdes anpasst. Ihr Produkt bezieht sich dabei auf die richtige Verwendung der Zügel. Falsche Bewegungen können dem Tier hier große Schmerzen zufügen, so die Gründerin in DHDL.

Doch mit dem Stallzauber Zauberstab kann man das verhindern. Der Stab verhilft dem Reiter zu einer besseren Balance und Einfühlungsvermögen. Er wird einfach bei aufgenommen Zügeln zwischen den Händen gehalten. Dank des mittig liegenden Herzens zeigt er, ob der Reiter seine Haltung korrigieren muss. Damit sie ihre Vertriebs– und Marketingwege ausbauen kann, sucht die Gründerin bei DHDL einen Investor oder eine Investorin. Sie bietet den Löwen 25 Prozent ihres Unternehmens für 50.000 Euro.

Deal oder kein Deal?

Deal! Für jeden der Löwen hat Alexandra einen Zauberstab mitgebracht. Sie erklärt die Anwendung für in DHDL noch einmal ganz genau. Carsten Maschmeyer hat eine Pferdehaarallergie, deshalb wäre er kein glaubwürdiger Investor. Nico Rosberg sieht sich ebenfalls nicht als passender Löwe. Der Onlineshop von Stallzauber ist seit einiger Zeit online, 100 Stäbe hat die Gründerin bereits verkauft. Ihr Problem ist bislang noch die teure Herstellung im 3D Drucker. Für Judith Williams ist das Produkt jedoch zu weit weg von ihrer Expertise. Auch Dagmar Wöhrl sieht das ähnlich, aber sie ist begeistert von dem Produkt. Die beiden Löwinnen sind also nicht an dem Investment interessiert. Anders Ralf Dümmel, er bietet 33 Prozent für 50.000 Euro. Die Gründerin berät sich kurz mit ihrem Mann und stimmt dann zu, es kommt zum Deal!

Quelle: RTL / Bernd-Michael Maurer
Es wird wieder tierisch bei Die Höhle der Löwen! Gründerin Alexandra hat diesmal ihr Pferd mitgebracht.

3. Lampix – Digitalisierter Restaurantbesuch

Die Gründer von Lampix, Mihai Dumitrescu, Julian Meier und Dr. Siwanand Misara, machen jede Oberfläche smart und interaktiv. Dadurch wird mithilfe von Projektor, Kamera und Computermodul der Restaurantbesuch einfach digital. Die Besucher der Restaurants erhalten eine virtuelle Speisekarte, die projiziert wird – so können sie ganz einfach per Touch bestellen. Das System erkennt auch sobald die Teller und Gläser leer sind und bietet eine Nachbestellung an. Neben einfacher Desinfektion kann auch das Menü jederzeit angepasst werden. Die Gründer wünschen sich im DHDL-Pitch eine Investition von 250.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile. Wir sind gespannt, ob sich hier ein Löwe mit an den Tisch setzen möchte!

Deal oder kein Deal?

Deal! Dagmar Wöhrl testet das Dinner direkt aus. Was die Löwen besonders interessiert, sind die Funktionsweise und auch die Möglichkeiten von Lampix. Zusätzlich werden die Preise besprochen. Es handelt sich um ein Abomodell bei welchem Hard- und Software getrennt berechnet werden. Bislang haben die Gründer 23 Module verkauft. Judith Williams hat die Sorge, dass dafür Belegschaft gekündigt wird. Dem entgegnen die Gründer, dass statt einer Verringerung der Belegschaft vielmehr die Erhöhung des Umsatzes für die Restaurants im Vordergrund steht.

Doch WIlliams sieht den Kellner nicht als ersetzbar und ist daher aus dem Rennen. Nico Rosberg erkennt das Erfolgspotenzial, aber möchte selbst nicht, dass sein Restauranterlebnis digitalisiert wird. Carsten Maschmeyer sieht das ähnlich, er möchte nach der Pandemie viel mehr reden statt klicken. Daher sind die beiden nicht interessiert. Für Ralf Dümmel liegt es daran, dass er nicht im Restaurantbusiness unterwegs ist. Es bleibt Dagmar Wöhrl. Sie kritisiert die hohe Bewertung, macht aber ein Angebot. Sie bietet 250.000 Euro und möchte dafür 25 Prozent an Lampix. Die Gründer nehmen das Angebot freudestrahlend an!

4. KNIGHTS Fragrances – Rock’n’Roll-Parfümreihe

Viele Stars haben eigene Parfümkollektionen – von Justin Bieber bis Lady Gaga. Was Gründer und Profi-Musiker Axel Rudi Pell fehlte, war ein Parfüm, das den echten Heavy-Metal-Flair einfängt. Gemeinsam mit einem Parfümeur hat er monatelang an den perfekten Gerüchen gefeilt. Das Branding und die Düfte finden sich in der Fantasy/Mittelalter-Sparte wieder. Die mittelalterliche Mystik zieht sich durch die musikalische Karriere des Gründers, so sagt er selbst im DHDl-Pitch. Die Linie umfasst sieben verschiedene Düfte unter den namen „Noble Forest“, „Shine”, „Castle Haze”, „Vanoir”, „Mirage”, Earth Woods” und „Lady D’ARC“. In der Höhle der Löwen bietet Axel 35 Prozent seines Unternehmens für 50.000 Euro.

Deal oder kein Deal?

Kein Deal! Die Löwen erhalten von dem Gründer die Duftproben seiner Parfümkollektion. Judith Williams freut sich sehr über die Testrunde: „Besser als eine Weinprobe“. Die Löwen scheinen angetan von den Gerüchen. Doch Ralf Dümmel interessiert sich auch für die Kosten. Ungefähr 34 Euro sollen die Düfte kosten. Das Startup ist jedoch noch sehr jung, bisher hat der Gründer noch kein Parfüm verkauft. Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und auch Georg Kofler sind nicht die richtigen Investoren. Sie sehen zu viel Aufwand und Marketingkosten und haben selbst zu wenig Expertise. Doch Nico Rosberg sieht Potenzial, denn die Fanbase von Axel Rudi Pell ist das erste Sprungbrett. Allerdings ist er trotzdem aus dem Rennen, da im Onlineshop bislang nicht viel an anderem Merchandise verkauft wurde. Judith Williams schließt sich dem an, denn die Düfte seien so noch nicht marktfähig. Der Rockstar geht also ohne Deal aus DHDL.

5. ROLLYZ BERLIN – Sackkarre für die Hosentasche

Mobilitäts- und Transport-Startups sind hoch im Kommen. Geza Lakatos und Jan Nordhoff präsentieren bei DHDL eine neue Lösung. Geza ist Designer und muss daher häufig umziehen. Allerdings besitzt er kein eigenes Auto und nimmt meist den Zug. Um seine Besitztümer zu transportieren müsste er auf Sackkarren oder Rollbretter zurückgreifen. Diese nehmen jedoch viel Platz weg. Daher haben die beiden Gründer die „Sackkarre für die Hosentasche“ entwickelt. Mithilfe eines 3D-Druckers haben sie die ROLLYZ entwickelt. Das sind Transportrollen, die beispielsweise mit Klebepads oder mit Spanngurten an Waschmaschine oder Schrank befestigt werden. Für den Eintritt in die Massenproduktion benötigen die Gründer 125.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.

Deal oder kein Deal?

Deal! Die Löwen sind begeistert. Doch noch sind die Produktionskosten sind sehr hoch, 35 Euro kosten die Produkte in der Herstellung. Auch der bisherige geringe Umsatz lässt die Löwen etwas zweifeln. Ihnen bereitet außerdem die einfache Nachahmbarkeit Sorgen. Somit sind Carsten Maschmeyer und auch Georg Kofler nicht interessiert. Daran muss sich Nico Rosberg anschließen und auch für Dagmar Wöhrl ist es nicht das richtige Produkt. Ralf Dümmel macht ein Angebot, jedoch ist ihm die Unternehmensbewertung zu hoch. Er möchte 33 Prozent für 125.000 Euro. Dabei kommt er den Gründern jedoch entgegen: 25 Prozent möchte er sofort und die restlichen 8 Prozentanteile erhält er, sobald er 10.000 Filialen organisiert hat, in denen Rollyz verkauft wird. Er garantiert auch 100 Millionen Handzettel, die mit Rollyz-Werbung verteilt werden. Das überzeugt die Gründer und es kommt zum DHDL-Deal!

Du hast die letzte Folge verpasst oder möchtest dich über die vergangene Staffel informieren? Alle Deals und Highlights findest du in unserer ausführlichen DHDL Staffel 11-Übersicht. Alle bisher veröffentlichten Folgen kannst du außerdem über RTL+ nachsehen.

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Über den Autor

Autorenprofil: Luisa Färber

Luisa Färber

Luisa kommt ursprünglich aus einem kleinen Dorf in Oberfranken und entschied sich nach dem Abitur für ein Studium der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität Ilmenau in Thüringen. Durch die vielen praxisnahen Projekte konnte sie bereits Erfahrungen in verschiedenen Tätigkeiten innerhalb der Medienbranche sammeln. In mehreren Praktika entdeckte sie ihre Leidenschaft für die redaktionelle Arbeit und feilte an ihrem Textgefühl. Neben dem Studium war sie ehrenamtlich im Studierendenradio und in verschiedenen anderen Projekten tätig. Im Anschluss an ihren Bachelor macht sie nun seit Februar 2022 ihr Volontariat in der Online-Redaktion von Gründer.de.

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