Bewusst das eigene Unternehmensbild im Netz kontrollieren und beeinflussen

Social Media-Monitoring: Das sind die 5 besten Tools 2020

Das Image deines Unternehmens ist ein sehr wichtiges Kriterium, damit du für potenzielle Kunden in Frage kommen kannst. Oftmals wird dieses Image im Internet in sozialen Netzwerken bewusst kreiert und beeinflusst. Gute Rezessionen führen hier zu einem erhöhten Kundenverkehr, schlechte Rezessionen wiederum zu einem Verringerten. Mit Social Media-Monitoring und den richtigen Tools kannst du so gezielt das Image deiner Firma im Internet nachverfolgen und teilweise kontrollieren. Somit können mögliche „Shitstorm“ schon frühzeitig im Keim erstickt werden. Dennoch musst du vorsichtig sein, was du postest und wie deine Wortwahl ist. Denn die eigenen Worte werden einem gerne mal im Mund verdreht oder die Absicht ist nicht verständlich.

Was bedeutet Social Media-Monitoring?

Beim Social Media-Monitoring dreht sich alles darum, einen Überblick zu bekommen, wie das Netz auf die eigene Marke, auf das eigene Produkt reagiert. Dabei werden oft unternehmensrelevante Themen, Kundenmeinungen zur eigenen Firma, zu Produkten oder Dienstleistungen und zum Wettbewerb herausgefiltert. Folglich kannst du diese Informationen dir dann wiederum zu Nutze machen, um dein Unternehmen kontinuierlich zu verbessern – also ein dauerhafter Prozess. Dafür kannst du mit Hilfe von gewissen Tools bestimmte Schlüsselwörter setzten und nachverfolgen wie über dich und dein Unternehmen gesprochen wird.

Nun fragen sich wahrscheinlich einige wo genau der Unterschied zu einer Social-Media-Analyse liegt. Beim Social Media-Monitoring wird eine kontinuierliche Medienanalyse durchgeführt, weshalb du bei beispielsweise problematischen Beiträgen über deine Firma oder ein Produkt zeitnah informiert wirst. Hier helfen dir die sogenannten „Alerts“, welche dich auf solch drastischen Probleme aufmerksam machen. Somit ist es auch ein Mittel zur Krisenprävention.

Doch Social Media-Monitoring kann dir nicht nur beim Abwenden von „Shitstorms“ helfen. Wichtig ist auch, dass Community-Manager sehen, wenn sich ein „Influencer“ zu Wort meldet. Denn diese verfügen aufgrund ihrer vielen Follower über eine Art „Machtwortmöglichkeit“, die dir schaden, aber auch behilflich sein könnte. Deshalb solltest du immer darauf bedacht sein nett, höflich und zuvorkommend zu solchen Personen zu sein.

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Aus diesem Grund ist Beziehungspflege ein weiterer, wichtiger Grund, warum sich Social Media-Monitoring grundsätzlich für dich lohnen kann. Die steigende Wichtigkeit der wachsenden Social Media Community im Allgemeinen und rund um deine Firma und dein Produkt, ist einer der vielen Gründe, weshalb sich im Laufe der Jahre ein großer Markt entwickelt hat. Deshalb gibt immer es immer mehr Tools, die den Unternehmen immer mehr Features anbieten, um sie beim Social Media-Monitoring zu unterstützen.

Wie finde ich das passende Social Media-Monitoring-Tool für meine Firma?

Wenn du Monitoring betreiben möchtest, benötigst du natürlich auch geeignetes Tool. Der Markt bietet dir zahlreiche kostenlose oder auch kostenpflichtige Social Media-Monitoring-Tools an. Damit du auch für dich und deine Firma die richtige Entscheidung triffst, solltest du im Vorfeld das konkrete Einsatzfeld, die spezifischen Anforderungen sowie die Zielsetzung klären. Deshalb solltest du dir vorläufige folgende Fragen stellen:

  • Welches Ziel willst du mit Hilfe des Monitoring realisieren? Welche Kennzahlen, Daten und Infos willst du ermittelt?
  • Wie hoch ist das Budget, was dir zur Verfügung steht?
  • Welche konkreten sozialen Netzwerke willst du durchsuchen?
  • Welche Anforderungen hast du an das Dashboard und an das Reporting?
  • Wie viele Mitarbeiter werden später mit dem Programm arbeiten?- Wie hoch werden dann die Kosten für dich sein?
  • Hast du sonst noch Anforderungen oder Wünsche?

Die 8 wichtigsten Social Media-Tipps

Tipp 1: Unterhaltung, Engagement und Vernetzung schaffen

Es gibt es nicht Wichtigeres als die Kommunikation und Vernetzung von Social Media Nutzern. Anstatt sich auf die bloße Erstellung von Content zu fokussieren, sollte Social Media für das genutzt werden, wofür es eigentlich gedacht ist: Für das Verbinden von Menschen.

Tipp 2: Beziehungen aufbauen

Fokussiere dich auf eine stärkere Ausrichtung der Beziehungsebene in den sozialen Netzwerken. Auch die Beitragserstellung  muss auf das Fördern und Anregen von Diskussionen und Meinungsaustausch abzielen. Jeder Beitrag sollte die Community und die Beziehung zu den Usern pflegen. Daher dient die Anhäufung von Followern nicht nur einer höheren Reichweite, sondern vor allem einer Stärkung des Gemeinschaftsgefühl.

Tipp 3: Leistungsstarken Content kreieren

Besonders wichtig ist ein gehaltvoller und leistungsstarker Content. Ein Beitrag mit starkem Kerninhalt kann auch öfters und auf verschiedenen Plattformen in abgewandelter Form veröffentlicht werden. Denn guter Content bietet für viele Nutzer einen höheren Mehrwert als stetig neuer, der weniger gehaltvoll ist.

Tipp 4: Live-Videos nutzen

Nutze die Funktion der Live-Videos auf Social Media! Dieser Social Media-Tipp zielt besonders auf die direkte Verbindung zu den Usern ab. Zum einen können sich die Nutzer Fragen oder generellen Anliegen sammeln und zum anderen kann ein persönlicher Dialog entstehen, der den virtuellen Raum durchbricht. Hinter der digitalen Identität, erscheint dadurch ein reales Gesicht. In Echtzeit können somit Lösungen für Probleme gefunden werden, um schlussendlich auch Vertrauen aufgebaut werden.

Tipp 5: Kanäle eingrenzen

Da in regelmäßigen Abständen immer wieder neue Kanäle und Plattformen das Internet erobern, kann man sich durch das Bespielen aller Kanäle leicht überfordern. Fokussiere dich daher auf wenige Kanäle, denn das lässt die Kommunikation sehr viel erfolgreicher werden. Denn um sich in die Gegebenheiten der neuen Plattformen einzuarbeiten, wird sehr viel Zeit und Mühe hinein investiert, die sich am Ende nicht zwangsläufig lohnen.

Profil 6: Profil optimieren

Bau dir ein strukturiertes, seriöses und ansprechendes Profil auf. Überladene oder unvollständige Profile wirken sich negativ auf die User aus und lassen das Unternehmen in einem schlechten Licht erscheinen. Denn nicht nur die Kommunikation durch die Beiträge muss proaktiv und engagiert sein, sondern auch das Social Media-Profil.

Tipp 7: Mehrwert schaffen

Schaffe einen Mehrwert für deine Follower! Mit jedem Beitrag muss ein Sinn dahinter ersichtlich sein, um dem Kunden den bestmöglichen Mehrwert zu liefern. Dafür sollten Unternehmer stets aus Sicht der Nutzer denken und sich fragen, ob und warum ein Produkt, Service oder Beitrag von Vorteil für den Kunden sein könnte.

Tipp 8: Authentisch sein

Sei authentisch! In den sozialen Medien ist es wichtiger denn je, authentisch zu erscheinen und persönliche Kommunikation zu bevorzugen. Dafür empfiehlt es sich ausgewählte Personen zu kontaktieren und mit ihnen in einen Dialog zu treten. Auch in den einzelnen Beiträgen muss sich eine persönliche und echte Note abzeichnen. Follower gewinnt der, der natürlich wirkt und damit überzeugen kann.

Die besten Social Media-Monitoring-Tools 2020 für dein Unternehmen

Hootsuite

Vordergründig dient Hootsuite der Terminierung und Verteilung von Inhalten in den sozialen Netzwerken und liefert dir zudem Reichweiten-Statistiken. Außerdem kannst du über individuelle Streams auch Twitter-und Facebook-Mentions verfolgen, welche dir dann die Community Manager aus dem Programm heraus direkt beantworten können. Das Hootsuite Programm kannst du sowohl kostenlos als auch kostenpflichtig für 25 Euro pro Monat erwerben. Bei der kostenpflichtigen Version stehen dir natürlich mehr Features zur Verfügung als bei der kostenlosen Version.

Brandwatch

Mit Brandwatch kannst du neben dem Herleiten von Analysten auch diverse Diskussionen im Netz nachverfolgen. Besonders auffällig bei diesem Tool ist, dass es verschiedene Foren, Nachrichten-Seiten und Blogs perfekt abdecken kann. Also falls nötig, kann es dir eine lückenlose Problemanalyse liefern. Somit gilt Brandwatch als eines der umfangreichsten Social Media-Monitoring-Tools im Jahr 2020 auf dem Markt und wird daher auch von nennenswerten Unternehmen wie Sky oder Whole Foods verwendet. Laut den Entwicklern von Brandwatch kann es auf bis zu 80 Millionen Quellen gleichzeitig zugreifen. Jedoch ist es auch mit einem Preis von 600 Euro pro Monat sehr teuer. Allerdings ist der erste Monat noch kostenlos.

Sprout Social

Der große Vorteil von Sprout Social ist das umfassende Management der Kundenbeziehungen. Mit diesem Social Media-Monitoring-Tool baust du Beziehungen auf und kannst sie mithilfe der Software pflegen. Darüberhinaus ermöglicht dir Sprout Social die Interaktion mit deinen Followern durch die Beobachtung von Keywords, sowie durch die Funktion von Direktnachrichten. Somit kann ein hoch geladener Beitrag hinsichtlich Engagement, Impressionen und Stimmung eingesehen werden. Plattformen, die du über das Programm überwachen und managen kannst, sind Twitter, Instagram, YouTube, Reddit und Tumblr.

Awario

Awario bietet alle grundlegenden Funktionen, die für ein Monitoring deines Unternehmens auf Social Media von Bedeutung sind. Denn es durchsucht die wichtigsten Social Media-Plattformen und auch das gesamte Netz. So werden auch Nachrichten oder Blogs bedacht. Awario hilft dabei potenzielle Leads zu erkennen, wodurch neue Kontakte entstehen können. Zudem kannst du über das Social Media-Monitoring-Tool deine Konkurrenten beobachten und relevante Zielgruppen verfolgen. Die Analysen und Berichte der Software können Aussagen über die Anzahl der Nennungen, passende Influencer oder Vergleiche der Mitbewerber zulassen. Nach kostenlosen Testversionen, kann Awario im Abonnement für monatlich 29 US-Dollar erworben werden oder jährlich für 209 US-Dollar.

Talkwalker

Mit diesem Social Media-Monitoring-Tool können Unternehmen ihre Reputation in den sozialen Medien verwalten und managen. Denn das Tool basiert auf einen Subscription-Modell und bietet den Nutzern Funktionen wie die Analyse von Echtzeit-Texten und Bildern, als auch automatisierte Berichte. Außerdem können mit der Search-Funktion alle Suchanfragen und Erwähnungen auf Plattformen gesichtet und grob analysiert werden. Daher eignet sich Talkwalker unter anderem für die Plattformen Flickr, Foursqure, SoundCloud, Twitch und Pinterest. Viele der Funktionen des Programms sind kostenlos. Doch um eine tiefgreifende Analyse durchzuführen, müssen auch hier Premium-Features gekauft werden. Denn je nach Größe des Unternehmens bietet Talkwalker verschiedene Optionen. Die Basic-Variante ist ab 6.000 jährlich erhältlich.

Fazit zum Social Media-Monitoring 2020

Diese Tools können dir nun helfen 2020 die Aktivitäten in den sozialen Netzwerken rund um dein Unternehmen zu beobachten sowie stetig zu analysieren und zu verbessern. Aber je nach Unternehmen und den gewünschten Plattformen eigenen sich unterschiedliche Tools. Daher solltest du vorerst recherchieren, welches Programm für dich und deine unternehmerischen Bedürfnisse in Frage kommt. Doch nachdem du die oben aufgelisteten Fragen alle beantworten kannst, sollte es im Anschluss möglich sein, das perfekte Social Media-Monitoring-Tool für dein Unternehmen zu finden. Abgesehen davon ist es sicher noch ratsam, einen Blick auf die aktuellen Social Media-Trends zu werfen. Diese haben wir dir in dem folgenden Artikel zusammengefasst.

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Über den Autor

Sven Graf

Hi, mein Name ist Sven Graf, ich bin 18 Jahre alt und Jungunternehmer.
Ich bin in der Texterstellung tätig und ganz besonders unterstütze ich Unternehmen, aber auch Privatpersonen, dabei Ihre Projekte bzw. ihren Online-Auftritt zu optimieren / umzusetzen.

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