Diese Trends solltest du in diesem Jahr nicht verpassen

7 Content-Marketing-Trends, die 2021 gelten

Content-Marketing ist mittlerweile in kaum einem Unternehmen wegzudenken. Nicht nur die großen Unternehmen kümmern sich stark darum, ihren Kunden guten Content zu liefern, sondern auch die kleinen und mittelständischen Firmen legen immer mehr Wert auf diesen Bereich des Marketings. Und das vollkommen zu Recht: Auch 2021 zeichnen sich wieder viele Trends ab, welche in diesem Jahr eine große Rolle spielen werden. Wir stellen euch die 7 relevantesten Content-Marketing-Trends 2021 vor.

1. Persönlichkeit und menschliche Einflüsse

Die Entwicklungen der Content-Marketing-Trends zeigen, dass das Internet immer persönlicher wird. Sind Inhalte sowie Werbung zu sehr auf eine breite Masse ausgelegt und wird der Nutzer nicht mehr persönlich abgeholt, merkt dieser das sehr wohl. Das Verständnis für solche platten Inhalte wird bei den Nutzern immer besser. Als Unternehmer muss man sich dem bewusst sein und entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen.

Um mit deinem Marketing weiterhin Erfolge erzielen zu können, sind Authentizität und das damit verbundene Vertrauen für die Content-Marketing-Trends enorm wichtig. Vertrauen gewinnt man am besten, indem man Beweise für die entsprechend erbrachten Leistungen hat. Testimonials oder Influencer sind hier gute Möglichkeiten, wie Vertrauen beim Kunden aufgebaut werden kann. Wichtig ist aber, dass es sich um echte Testimonials und um echte Bewertungen handelt. Ist das nicht der Fall und die Kunden kommen dahinter, erreichst du eher das Gegenteil: Deine Kunden wenden sich von dir ab.

Ebenfalls kann es helfen, wenn du als Geschäftsführer in Erscheinung trittst. Menschen vertrauen am liebsten Menschen und nicht nur irgendwelchen Produkten. Schließlich ist Vertrauen etwas Zwischenmenschliches, etwas Emotionales. Als Gründer für die Marke zu stehen setzt natürlich voraus, dass du wirklich dahinterstehst – sonst erreichst du erneut das Gegenteil.

Aber mal ehrlich: Wenn du nicht hinter der Marke stehst, kannst du es im Grunde auch ganz sein lassen. Das es klappen kann, eine Personenmarke aufzubauen, zeigen bekannte Beispiele wie Apple, Tesla und Microsoft. Schließlich kennst du auch Steve Jobs, Elon Musk und Bill Gates, richtig?

2. User Generated Content

Als User Generated Content bezeichnet die Inhalte, welche die Nutzer selber produzieren. Diesen verbreiten sie dann über verschiedene soziale Netzwerke, wodurch andere Menschen wieder auf diese Inhalte reagieren und mit ihnen interagieren. Stellst du als Unternehmen User-Content zur Verfügung, können mehr Inhalte mit weniger Einsatz von Ressourcen in kürzerer Zeit erstellt werden. Klingt zwar toll, allerdings brauchst du dafür auch die richtige Strategie. Schließlich müssen die Nutzer auch motiviert sein, um eben ihren eigenen Content zu erstellen und ihn auf anderen Plattformen zu teilen.

Plattformen wie Instagram und Pinterest haben dies sehr gut geschafft. Täglich posten unzählige Menschen auf Instagram ihre alltäglichen Erlebnisse und Geschichten und auf Pinterest stellen sie sich eigene Inhalte zusammen.

Als Unternehmer kannst du diese Art von Content beispielsweise in Form von Gewinnspielen produzieren. Hier kannst du deinen Kunden eine Aufgabe stellen, zum Beispiel ein bestimmtes Foto machen und dieses auf Instagram posten. Die Motivation für den Kunden: Er kann eines deiner Produkte gewinnen.

3. Micro-Influencer

Influencer-Marketing ist an sich nichts Neues. Schon seit Jahren ist es eine sehr gute Möglichkeit, seine Produkte durch die Präsenz und Werbung bekannter Social Media-Persönlichkeiten, an die Kunden zu bringen. Studien haben jedoch mittlerweile ergeben, dass große Influencer mit hunderttausenden oder sogar Millionen Followern an Glaubwürdigkeit verlieren.

Natürlich bleiben Instagram und Youtube für das Content-Marketing weiterhin interessante und relevante Plattformen. Zu den Content-Marketing-Trends gehören in diesem Jahr jedoch nicht die großen Influencer, sondern die Micro-Influencer. Diese haben deutlich weniger Follower, etwa um die 1.000 bis 10.000. Jedoch haben sie den großen Vorteil, dass sie viel authentischer und glaubwürdiger wirken. Das liegt vor allem daran, dass sie ihre Reichweite mithilfe von Familie, Bekannten und Freunden aufgebaut haben – zu denen sie eben ein enges Vertrauensverhältnis haben.

Durch die Zusammenarbeit mit Mirco-Influencern kannst du also als Unternehmer von diesem Vertrauen profitieren, da diese Weiterempfehlungen oft viel mehr wert sind, als die von großen Influencern.

4. Video- und Audio-Content

Auch Video-Content gibt es schon seit Jahren und ist auch weiterhin sehr beliebt. Was sich jedoch besonders unter den Content-Marketing-Trends wiederfindet, sind die Live-Videos auf verschiedenen Social Media Plattformen wie Facebook oder Instagram. Diese vermitteln einen besonders authentischen Eindruck, den man mit Texten nur sehr schwer erreichen kann. Der Nutzer sieht ein Video, dass gerade in diesem Moment aufgenommen wird und nicht nochmal bearbeitet werden kann. Das lässt Unternehmen nahbarer erscheinen, fördert das Vertrauen und bindet auf lange Sicht die Kunden an das Unternehmen.

Auch Audio-Content in Form von Podcasts, Hörbüchern und Sprachassistenten wird zunehmend wichtiger. Durch Audio-Inhalte erhöht sich in vielen Bereichen die Usability für den Kunden. Die Inhalte können sich ganz einfach nebenbei angehört werden und sparen den Kunden sehr viel Zeit. Und das wirkt sich auch positiv auf die User Experience aus, die von Google besonders gut bewertet wird.

5. Podcasts

Podcasts haben einen großen Vorteil im Vergleich zu anderen Formaten: Sie können in so gut wie jeder Situation angehört werden. Der Verbraucher muss sich dafür keine große Zeit nehmen, sondern können diese einfach nebenbei hören. Viele Menschen haben diesen Vorteil bereits erkannt und nutzen Podcasts nahezu täglich. Laut einer Statistik von Statista.com hörten im Jahre 2020 33 Prozent der Befragten hin und wieder Podcasts. Das bietet ein Potenzial, welches jeder Unternehmer für sich nutzen sollte. Gleichzeitig führt der Hype des Audio-Formats aber auch zum Überfluss. Schnell passiert es, dass kleinere Podcasts es schwer haben, große Reichweiten oder eine kurzfristige Verkaufssteigerung zu generieren.

Trotzdem können diese aber für einen erfolgreichen Abschluss einer Customer Journey sorgen, da sie Vertrauen und Glaubwürdigkeit beim Nutzer erzeugen. Wichtig ist dabei aber, dass der Host und die Zielgruppe übereinstimmen, da der Erfolg eines Podcasts stark von den Personen und nicht nur vom Inhalt abhängt. Als Content Marketer solltest du deswegen wissen, dass der Trend zu Podcasts als Content-Kanal und Werbeplattform weiterhin bestehen bleiben wird.

6. Voice Apps

Content-Marketing wird sich in Zukunft nicht nur auf Text beschränken. Voice-Assistenten, wie die von Amazon und Google, werden immer beliebter und finden sich vermehrt im täglichen Leben vieler Menschen wieder. Kommuniziert wird hierbei lediglich über die gesprochene Sprache, was vielen Menschen alltäglichen Dinge im Alltag erleichtert. Aber auch Voice-Apps werden immer beliebter. Bei diesen kommen häufig Text-to-Speech-Technologien zum Einsatz, mit denen Texte in Stimmen umgewandelt werden können, die sich täuschend echt anhören. So können Unternehmen mithilfe von Sprachassistenten wie Alexa oder Google Assistant ihren Markennamen mit dem Nutzer in Kontakt bringen. Dabei sollten Unternehmen jedoch die Suchintentionen des Nutzers identifizieren, um den Kunden die passenden Inhalte zu liefern. Zudem sollten weniger, aber dafür relevante Keywords festgelegt werden und auch hier müssen die Inhalte den Kundenbedürfnissen entsprechen.

7. Social Commerce

Social Commerce bedeutet, dass Kunden direkt über die gängigen Social-Media Plattformen Produkte von Unternehmen erwerben können. Einige Online-Shops bieten dafür die „Shoppable Posts“ an, um die Customer Journey zu verkürzen. Für viele Nutzer erleichtert diese Funktion das Shopping-Erlebnis. Denn so müssen sie sich nicht erst lange durch einen Online-Shop klicken, sondern gelangen direkt zu dem Produkt, für welches sie sich interessieren. Zudem wächst so die Zahl der Spontan-Käufe, da die Nutzer auf einer Social-Media Plattform ein Produkt sehen und direkt über einen Klick auf die Webseite gelangen. Natürlich darf auch hier der Content nicht vernachlässigt werden. Denn nur wenn ein Produkt ansprechend und interessant dargestellt wird, kann erst der Schritt folgen, dass Nutzer das Produkt im Shop anklicken.

8. Communitys aufbauen

Im Content Marketing wird es immer schwieriger, sich von der Masse abzuheben. Umso wichtiger wird es, sich besonders nach einer Nische zu richten und in dieser alle Kunden an sich zu binden. Denn es ist einfacher, in einer Nische erfolgreich zu werden, als sich mit den großen Marken um einen riesigen Kundenkreis zu streiten. Für die Content-Marketing-Trends ist es also wichtig, dass du dir eine Community aufbaust, die dir treu ist und die dir vertraut. Das geht beispielsweise über Facebook Gruppen, in denen sich tausende von Menschen austauschen und zu ihren Interessen beraten. Auch in Foren und auf anderen Social Media Plattformen tauschen sich ständig Menschen aus und wollen ihre Fragen beantwortet haben. Hier kann man als Unternehmen ansetzen und sich mit den Menschen austauschen. Denn Interaktion ist das Wichtigste, um sich eine Community aufbauen zu können.

Fazit

Die Content-Marketing-Trends in diesem Jahr geben schon mal einen guten Ausblick darauf, was uns in den nächsten Jahren immer mehr erwarten wird. Die Künstliche Intelligenz wird immer weiterentwickelt, Voice Apps finden immer mehr Verwendung und Micro Influencer scheinen an mehr Relevanz zu gewinnen, als die großen Influencern mit Millionen Abonnenten. Wichtig ist also, diese Content-Marketing-Trends die nächsten Jahre weiter zu beobachten und sich langsam diesen anzupassen, wenn man weiterhin oben mitspielen will. Beachtet man alle diese Trends und schafft es, einige von ihnen in die Tat umzusetzen, bieten sich gute Chancen, mit seinem Content-Marketing zu überzeugen.

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Über den Autor

Autorenprofil: Leoni Schmidt

Leoni Schmidt

Nach ihrem Abitur studierte Leoni an der Fachhochschule des Mittelstands in Köln Medienkommunikation & Journalismus. In diesem Studium sammelte sie durch Praktika bei der Rheinischen Post und bei Antenne Düsseldorf viele praktische, journalistische Erfahrung. Neben ihres Studiums arbeitete sie als Werkstudentin bei einem Online-Magazin. Bei diesem wurde sie nach ihrem Studium übernommen und arbeitete dort in der Online-Redaktion. Im Mai 2019 wechselte sie dann zu Digital Beat und Gründer.de und arbeitet seitdem dort als Junior-Online-Redakteurin.

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