2020 spielend schnell zum Nebenverdienst

Geld verdienen mit Apps: Alle Möglichkeiten im Überblick

Du möchtest mit Apps Geld verdienen? Einfach und schnell ein bisschen Taschengeld dazuverdienen? Gar kein Problem, denn es gibt zahlreiche Anbieter, die dir diese Möglichkeit bieten. Dabei sind die Aufgaben so unterschiedliche wie die Menschen, die sie ausüben: von Umfrage-Apps bis hin zu Cashback-Apps ist alles vertreten. Damit du dir einen Überblick verschaffen kannst und ein Gefühl für die Aufgaben bekommst, wollen wir dir deine Möglichkeiten schnelles Geld zu verdienen aufzeigen.

Geld verdienen mit Apps: Was gilt es zu beachten?

Zuerst solltest du dir bewusst sein, dass du mit den Apps nicht sofort riesen Gewinne erwirtschaftest, sondern lediglich dein Taschengeld etwas aufbessern kannst. Die Apps, die es dir ermöglichen Geld dazuzuverdienen, eignen sich als nette Freizeitbeschäftigung oder eben dann, wenn man gerade nichts zu tun hat. Je nach App und je nach Aufgabe kannst du bis zu 100 Euro am Tag verdienen, dabei bringen aufwendigere Aufgaben natürlich auch mehr Geld. Doch egal welche App du austesten möchtest, informiere dich vorher genau, wie du mit der Nutzung Geld verdienen kannst. Denn unter den seriösen Anbietern gibt es auch viele schwarze Schafe, die versuchen durch verheißungsvolle Versprechungen Kunden anzulocken. Wir stellen dir nun verschiedene Bereiche und Apps vor, mit denen du ganz einfach per Smartphone, sowohl für Android als auch für iOS, etwas Geld verdienen kannst.

1. Umfrage-Apps

Eine der Möglichkeiten bequem Geld zu verdienen ist die Nutzung sogenannter Umfrage-Apps. Diese Form des Nebenverdienstes ist äußerst beliebt. Dafür meldest du dich in der jeweiligen App an, teilst ein paar Daten von dir und bekommst auf diese dann zugeschnittene Umfragen zugesendet. Auch hier gilt natürlich, dass du den Anbieter überprüfst und dich nur bei seriösen Unternehmen bzw. Anbietern anmeldest. Apps, die in diesem Zusammenhang häufig genutzt werden, sind „Moborg“, „LifePoints“, die „Google Umfrage App“, „Isay“, „Market Agent“ und „Swagbucks“. Je nach Anbieter und Umfrage kann auch die Höhe der Bezahlung schwanken. Wirklich viel verdienst du mit einer Umfrage nicht, weshalb es sich hier lohnen könnte, mehrere in Kombination durchzuführen. Denn normalerweise erhältst du bis zu fünf Euro pro Umfrage. Ausgezahlt wird dir diese Vergütung dann erst ab einem bestimmten Wert über Gutscheine, Prämien oder als Gutschrift bei PayPal.

2. Mikrojob-Apps

Mit Mikrojob-Apps kannst du wesentlich mehr Geld verdienen, musst dafür aber auch mehr tun. Ganz besonders eignen sich diese Apps für Leute, die sowieso gerne unterwegs sind, denn im Prinzip musst du hier für die App-Anbieter gewisse Aufgaben in deiner Umgebung erledigen. Das kann zum Beispiel das Herausfinden von Öffnungszeiten eines speziellen Restaurants sein, die Überprüfung eines Produkts im nächsten Supermarkt oder das Fotografieren eines gewissen öffentlichen Ortes sein. Je nach Aufwand, wird dann deine Vergütung berechnet. So kannst du mit diesen Apps im Monat schon mal mehrere hundert Euro verdienen. Apps, die seriös und am meisten genutzt werden, sind bspw. „Streetbees“, „Roamler“, „AppJobber“ und „Streetpotr“.

3. Cashback-Apps

Eine weitere bequeme Art Geld zu verdienen bzw. Geld zu sparen, sind Cashback-Apps wie „iGraal“, „Scondoo“ oder „Reebate“. Mit diesen Apps kannst du beim Online-Einkauf von Essen, Kleidung oder anderen Sachgütern Punkte sammeln. In Form von Gutscheinen oder Cashbacks bekommst du dein Geld wieder zurück. Durch diese App sparst du nicht nur, sondern entdeckt auch Rabattaktionen und weitere Promotions. So kannst du also passiv Geld einsparen, obwohl du eigentlich Geld ausgibst.

4. Sharing-Apps

Bei Sharing-Apps handelt es sich um Apps wie „Uber“, „Airbnb“ oder „Blablacar“. Hier geht es darum, dass du deine Dienste als Autofahrer oder Vermieter anbietest. Je nachdem, kann diese Form des Geldverdienens auch passiv erfolgen. Wenn du also für zwei Wochen in den Urlaub fährst, kannst du für diesen Zeitraum mit der Zustimmung deines Vermieters, deine Wohnung oder ein Zimmer über Airbnb untervermieten und dadurch Einnahmen generieren. Fährst du geschäftlich mit dem Auto irgendwo hin oder besuchst jemanden weiter weg, kannst du dir für diese Strecke einen Mitfahrer über Blablacar suchen. Dadurch holen sich die meisten Fahrer ihre Spritkosten wieder rein.

5. Online-Flohmarkt-Apps

Eine bereits bekannte und beliebte Art Geld zu verdienen und dabei sogar den Kleiderschrank oder den Keller zu entrümpeln sind die Flohmarkt-Apps. Dies kannst du sehr gut über Apps wie „Momox“, „Kleiderkreisel“ oder „eBay Kleinanzeigen“ tun. Hier musst du lediglich ein paar Fotos der Ware hochladen, Beschreibungen hinzufügen und einen Preis nennen. Meldet sich dann ein Interessent, brauchst du nur noch die Ware an denjenigen zu schicken und hast sowohl mehr Geld als auch mehr Platz.

6. Sperrbildschirm-Apps

Eine der bekanntesten Sperrbildschirm-Apps, mit der du durch Werbeanzeigen Geld verdienen kannst, ist „Slidejoy“. Die App funktioniert so, dass du jedes mal beim Entsperren deines Smartphones Werbung angezeigt bekommst, die auf deine Interessen zugeschnitten ist. Durch ein simples Wischen nach rechts entfernst du die Werbeanzeige und durch ein Wischen nach links bekommst du detaillierte Informationen. Egal ob du drauf klickst oder nicht, du bekommst bei jedem Aufpoppen von Werbung Geld in Form von Gutscheinen oder als Guthaben bei PayPal zugeschrieben. Zwar verdienst du auf diese Weise sehr einfach Geld, doch diese Anwendung kann schnell sehr nervig werden. Sei dir also bewusst, ob dir diese App das Geld wert ist.

7. CashQuiz

Für alle Spielebegeisterten ermöglicht CashQuiz eine optimale Lösung, spielend zu Geld zu kommen. Denn mittels Teilnahme an Quizrunden im direkten Wettbewerb mit anderen Spielern kannst du Geld gewinnen, wenn du zu den besten Spielern gehörst und die meisten richtigen Antworten liefert. Preisgelder von bis zu 100 Euro kannst du als Gewinner abräumen und somit auch schnell dein Taschengeld aufbessern. Von Vorteil ist hier natürlich der Spaß am quizzen und eine gute Allgemeinbildung. Dazu muss gesagt werden, dass es hier auch oftmals von den Gegnern und deinem Glück abhängt, ob du hier wirklich was gewinnen kannst.

8. Goldesel

Zuletzt wollen wir dir noch die App „Goldesel“ vorstellen, die nicht so recht in die bisherigen App-Bereiche hineinpasst. Goldesel ist eine App, bei der du nie weißt, was deine nächste Aufgabe sein wird. Mal musst du dir einfach ein Video anschauen und eine Bewertung schreiben, mal nimmst du an einer Umfrage teil. Die verfügbaren Aufgaben kannst du dir aus einer kleinen Vorauswahl aussuchen, die du aber alle bequem von zuhause aus erledigen kannst. Für erledigte Aufgaben und auch das Anwerben von Freunden erhältst du dann eine Vergütung in Form von Gutscheinen für Amazon oder iTunes sowie als PayPal-Guthaben.

Fazit: Geld verdienen mit Apps

Je nachdem wie viel Aufwand man für einen kleinen Nebenverdienst aufbringen möchte, lohnen sich die ein oder anderen Apps. Einige dieser Apps lassen sich sogar sehr gut in den Alltag integrieren. Ob bei langen Bahnfahrten, kurzen Mittagspausen oder auch beim Warten in der Schlange – überall finden sich Möglichkeiten und Zeiträume, in denen mal kurz in die ein oder andere App schauen kann. Wer fleißig ist und keine enorm hohen Gewinne erwartet, kann sich durch die Nutzung dieser Apps einen kleinen Obolus dazuverdienen. Bei vorheriger Recherche bezüglich Aufwand und Seriosität des Anbieters, steht dem Nebenjob nichts mehr im Wege.

Über den Autor

Autorenprofil: Lisa Goldner

Lisa Goldner

Nach ihrem Abitur 2013 entschied sich Lisa für ein Studium des Journalismus als auch der Unternehmenskommunikation und konnte durch den nahen Praxisbezug ein breit gefächertes Repertoire an Kenntnissen beider Branchen sammeln. Während des Studiums arbeitete sie als Assistenz der Öffentlichkeitsarbeit in einem öffentlich-rechtlichen Kulturbetrieb und erlernte somit auch essenzielle Aufgaben des Eventmanagements. Im Anschluss begann sie in Kiel den Masterstudiengang ”Angewandte Kommunikationswissenschaft“, in dem sie ihre Erfahrungen durch Projekte und wissenschaftliche Arbeiten besonders in den Bereichen Journalismus und Marketing ausbauen konnte. Seit Januar 2020 ist Lisa Volontärin in der Online-Redaktion von Gründer.de.