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So wird Backen nachhaltig

Gründer-Geheimnis KitchBo: die nachhaltigen Backmatten

Lust, zu backen, aber es ist kein sauberes Backpapier vorrätig? Damit dieses Szenario in Zukunft nicht mehr auftritt, hat das Startup KitchBo eine nachhaltige Backmatte entwickelt. Diese fungiert als Ersatz zu Backpapier und ist darüber hinaus wiederverwendbar. Im Gründer-Geheimnis verraten die drei Gründer von KitchBo, wie sie auf die Idee gekommen sind, die sie bis in die „Höhle der Löwen“ geführt hat.

KitchBo, als Abkürzung für „Kitchen Boss“, hat es sich zum Ziel gemacht, einen nachhaltigen Ersatz für Backpapier zu erschaffen. Das ist ihnen mit ihrer innovativen Backmatte gelungen. Die Köpfe hinter dem Startup sind Karolin & Darko Djukic und Nikola Natterer. Darko ist der kreative Part, der als Betriebswirt sowohl den technischen Background hat als auch Probleme zu Lösen vermag. Karolin ist zuständig für den finanziellen und administrativen Teil des Geschäfts. Nikola kümmert sich um die Entwicklung und verfügt mit seiner Erfahrung im Entwicklungsbereich über das passende Know-how, um neue Herausforderungen zu bewältigen.

Idee und Gründung

Wie genau entstand die Geschäftsidee für KitchBo ? Beschreibt bitte den genauen Moment.

Die Entstehung der Geschäftsidee ist genauso interessant wie das Produkt. Als Darko eines Tages mit seinem Sohn Lego spielte, kam ihm der Blitzgedanke: Warum kann das Lego-Prinzip nicht in den Backofen gebracht werden. Eine Silikonbackmatte, die eine dreidimensionale Oberfläche aufweist, auf der sich bestimmte Elemente anbringen lassen. Somit wäre die Backmatte für nahezu jedes Lebensmittel geeignet, egal welcher Art und Form und man bräuchte kein weiteres Zubehör wie beispielsweise eine Halterung für den Backofen.

Wie lief die Namensfindung ab? Warum habt ihr euch für “KitchBo” entschieden?

Wir haben uns bei der Namensfindung viel Zeit genommen. Um einen Namen zu finden muss einem Startup zuerst klar sein, für was der Name stehen: Bezieht sich der Name auf ein Produkt, will man einen internationalen Namen, will man nur in einen bestimmten Sektor rein, welche Zielgruppe spreche ich an usw. Basierend auf diesen zahlreichen Fragen hatten wir mehrere Brainstorming-Termine und uns mehrere Namen überlegt. Was auch noch zu den Ausschlussfaktoren zählt, ist dass die Domain und die Marke noch nicht vergeben sind. Wir haben uns für den Namen KitchBo entschieden, weil der Name aus den beiden Wörtern, Kitchen und Boss besteht. Wir wollen kein „one-product-store“ bleiben, sondern in dem Bereich Haushalt/Küche und Grill weitere Produkte auf den Markt bringen. Natürlich wollen wir unsere Produkte auch international vertreiben, deswegen auch der englische Name.

Wie und wann habt ihr erkannt, dass ihr eure Idee in einem eigenen Unternehmen umsetzen wollt?

Als Darko die Idee hatte, hat er diese sofort auf ein Blatt Papier gebracht und das der Familie und Freunden vorgestellt. Die Freunde und Familie waren genau wie Darko und Karolin begeistert und da war uns klar, dass das Produkt Potenzial hat. Im zweiten Schritt hat Darko eine Marktanalyse durchgeführt, um zu prüfen, ob der Markt für das Produkt überhaupt vorhanden ist. Das waren die zwei wesentlichen Indikatoren, die den Stein ins Rollen gebracht haben, ein eigenes Unternehmen zu Gründen.

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Wie ging es dann weiter? Was waren die nächsten Schritte?

Im nächsten Schritt haben sich Karolin und Darko überlegt, welche Partner sie mit an Bord haben wollen. Die Entscheidung ist schnell auf Nikola gefallen, da er das Team aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Entwicklung super ergänzt. Im zweiten Schritt ist das Produkt entwickelt worden und dann ging es schon an die Lieferantensuche. Als der finale Lieferant ausgesucht worden war, ging es Schlag auf Schlag vom Prototypenwerkzeug bis zur Serienproduktion innerhalb von 8 Monaten.

Beim Gründen läuft nicht immer alles glatt: Was würdet ihr das nächste Mal nicht nochmal so machen?

Wir haben am Anfang viel Wert auf perfekte Produktvideos und Produktbilder gelegt, das hat uns viel Lehrgeld gekostet. Zum Start hätten auch authentische Bilder, die mit dem Handy fotografiert werden, ausgereicht.

Die Branche

Wie viel Potenzial besitzt diese Branche, warum habt ihr euch für diesen Bereich entschieden?

Wir haben uns nicht gezielt für den Bereich entschieden, wir sind quasi durch die Idee reingerutscht. Allerdings hat die Branche ein großes Potenzial, da wir alleine in Deutschland von über 40 Millionen Haushalten sprechen und der Markt für langlebige Produkte stetig am Wachsen ist.

Wir nehmen ganz klar in dem Bereich Haushalt und Küche den Trend wahr, dass die Menschen den Einwegprodukten den Rücken kehren und auf Mehrwegprodukte setzen. Der zweite Faktor ist, dass Produkte, die multifunktional sind, immer beliebter werden, da die Leute sich auf das Minimale beschränken möchten. Das heißt, ein Produkt für mehrere Anwendungen.

Welche Meilensteine habt ihr mit KitchBo schon erreicht?

Der größte Meilenstein war für uns definitiv die Teilnahme bei „Die Höhle der Löwen“. Das war für uns als junges Startup ein Ritterschlag und wir freuen uns auf die Zukunft.

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Was macht KitchBo so besonders? Wie grenzt ihr euch von der Konkurrenz ab? Beschreibt bitte eure einzigartige Strategie bzw. das Alleinstellungsmerkmal.

Es gibt Dauerbackmatten und Silikonbackmatten in jeglicher Form. Ebenso gibt es bereits Silikonbackmatten, die ein 3D-Struktur (Kugelform, Pyramiden usw.) haben. Allerdings haben wir bei unserer Pyramidenstruktur einen Hinterschnitt eingebaut, der zwei Funktionen hat. Zum einen liegen die Lebensmittel auf dem Hinterschnitt auf und nicht direkt auf dem Boden der Backmatte, dadurch ist eine bessere Luftzirkulation vorhanden. Zum anderen lassen sich durch den Hinterschnitt unsere KitchBo-Stones einrasten. Somit kann die Backmatte individuell auf das Lebensmittel abgestimmt und mit den KitchBo-Stones bestückt werden, um ein hervorragendes Backergebnis zu erhalten. Das Bestücken einer Backmatte ist einzigartig und das gibt es so noch nicht auf dem Markt.

Alltag

Welche Marketing-Kanäle habt ihr bisher genutzt? Beschreibt bitte, was besonders gut funktioniert hat.

Wir haben bis dato nur auf Facebook und Instagram gesetzt. Was natürlich sehr gut ankommt, wenn die Marketingbotschaft sehr persönlich ist und nicht wie eine Werbung professionell wirkt. Wir müssen aber auch hier noch sehr viel lernen. ☺

Wann und warum habt ihr euch entschieden, euch bei Die Höhle der Löwen zu melden?

Wir sind an einem Punkt angekommen, wo wir auf externe Gelder angewiesen sind, um unsere Idee bzw. unser Unternehmen voranzubringen. Uns war klar, dass wir den Weg gehen wollen, einen strategischen Investor zu finden, der uns nicht nur finanziell unterstützt, sondern uns auch die eine oder andere Tür öffnet. Das war der Anlass, uns auf die Sendung “Die Höhle der Löwen” zu bewerben.

Was hat sich seitdem verändert?

Wir haben unser Produkt weiter im Detail perfektioniert und sind sehr stolz das Ergebnis in den Händen zu halten. Zudem arbeiten wir bereits an weiteren Produkten, die zu unserem Portfolio passen. Es bleibt also spannend.

Habt ihr einen spannenden Tipp für angehende Gründer?

Seid einfach authentisch und zielstrebig. Redet mit vielen Leuten und holt euch aktiv Feedback ein. Das wichtigste Attribut ist aber, mutig zu sein und keine Angst vorm Scheitern zu haben

Nutzt ihr KI-Tools, um euch den Arbeitsalltag zu erleichtern? Wenn ja, welche sind das und wie genau wendet ihr diese an? (gerne mit konkretem Anwendungsbeispiel)

Aktuell verwenden wir noch keine KI-Tools.

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Über den Autor

Autorenprofil: Andreas Fricke

Andreas Fricke

Andreas ist seit März 2022 in der Redaktion von Gründer.de. Hier verantwortet er die Bereiche Franchise- und Gründer-Verzeichnis, außerdem arbeitet er regelmäßig an neuen Büchern und eBooks auf unserem Portal. Zuvor hat er 5 Jahre lang in einer Online-Marketing-Agentur für verschiedenste Branchen Texte geschrieben. Sein textliches Know-how zieht er aus seinem Studium im Bereich Journalismus & Unternehmenskommunikation.

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