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Nie wieder lange auf ein kühles Getränk warten

Gründer-Geheimnis BEEZER: Getränke in Rekordzeit gekühlt

Ein spontanes Treffen mit Freunden steht an, aber die Getränke sind nicht kalt? Das ist mit dem BEEZER kein Problem. Statt unbedingt dran denken zu müssen, die Getränke schon morgens kalt zu legen, braucht es mit dem BEEZER nur ein paar Minuten, bis selbst große Flaschen auf Trinktemperatur sind. Wie die beiden Gründer ihre innovative Technologie entwickelten, erfährst du im neuen Gründer-Geheimnis.

Wer hat nicht gerne ein kühles Getränk bei warmen Temperaturen? Oder auch einfach zum Feierabend? Kommt dieser Einfall spontan, müssen die Getränke meist erst noch gekühlt werden und das kann dauern. Die beiden Gründer von BEEZER haben eine Lösung gesucht, um diesen Prozess zu verkürzen. Ganz nebenbei soll dabei auch Energie gespart werden können. Herausgekommen ist der wohl schnellste Getränkekühler der Welt.

Innerhalb von Minuten wird die Flasche Wein oder die Dose Cola gekühlt. Die Gründer Moritz Schüller und Max Huber haben BEEZER Technologies 2021 gegründet. Moritz erzählt uns im Interview, wie die Idee kam und was sich seit der Gründung getan hat.

Idee und Gründung

Wie genau entstand die Geschäftsidee für BEEZER ?

Während meines Masterstudiums in Paris, waren wir häufig in einer Weinbar, die tagsüber eine Weinladen war. Es gab also eine riesige Auswahl. Problem war nur, dass sehr wenige Flaschen gekühlt waren. Wir haben also immer mindestens eine halbe Stunde gewartet, bis das Eisbad den Wein ausreichend gekühlt hatte. Hier war mir aber klar, es muss auch schneller gehen. Zurück in München entstanden die ersten Konzepte für den BEEZER.

Wie lief die Namensfindung ab? Warum habt ihr euch für “BEEZER” entschieden?

Der Name BEEZER setzt sich aus den Worten “Beverage” und “Freezer” zusammen. Wir wollten einen Eigennamen, der mehr Emotionen zulässt, als “Getränkeschnellkühler”.

Wie und wann habt ihr erkannt, dass ihr eure Idee in einem eigenen Unternehmen  umsetzen wollt?

Uns war klar, dass wir eine neuartige Technologie geschaffen hatten, welche in verschiedenen Bereichen anwendbar sein würde. Eine Patentanmeldung wollten wir direkt in einer eigenen Firma machen, auch weil es hier sehr attraktive Förderungen gibt. 

Wie ging es dann weiter? Was waren die nächsten Schritte für BEEZER?

Nachdem wir das Patent angemeldet hatten, mussten wir uns finanzielle Mittel für die Entwicklung des Gerätes sichern. Denn eine Hardwareentwicklung verschlingt mit der Zeit sehr viel Geld. Nachdem wir hier starke Partner gefunden hatten, ging es los und wir haben uns vom Proof of Concept bis zum fertigen Produkt durchgearbeitet.

Beim Gründen läuft nicht immer alles glatt: Was würdet ihr das nächste Mal nicht nochmal so machen?

Wir waren ein wenig zu optimistisch mit der Suche nach Produzenten. Leider hat uns der erste Hersteller langfristig nicht überzeugen können und so kam es zu einer Verzögerung der versprochenen Lieferzeit. Heute würden wir wohl ein Jahr länger warten, bis wir in die Öffentlichkeitsarbeit gehen.

Die Branche 

Wie viel Potenzial besitzt diese Branche, warum habt ihr euch für diesen Bereich entschieden?

Unsere Technologie lässt sich in so vielen Bereichen anwenden. Unser erstes Produkt war ein Gerät für den Endkunden. In der Zukunft wollen wir jedoch in die Gastronomie und den Lebensmitteleinzelhandel erweitern. Kurzum, unsere Idee ist branchenübergreifend anwendbar. Ich glaube, genau das macht es so spannend.

Alle Bereiche müssen Energie sparen, so auch Endkunden und Gastronomen. Dank unserer On-Demand-Kühltechnologie, sind wir bis zu 80 Prozent sparsamer als ein langes Vorhalten von Getränken, beispielsweise in einem Weinkühlschrank. Ich denke, hier haben wir den Nerv der Zeit getroffen.

Welche Meilensteine habt ihr mit BEEZER schon erreicht?

Das Wichtigste für uns war immer, die Technologie in einem kompakten Gerät für den Endkunden zu verbauen. Das haben wir geschafft und dieses Gerät haben wir für Herstellung sowie Vermarktung an unseren Partner ritterwerk gegeben. Max und ich können uns nun ausgiebig auf die Weiterentwicklung der Technologie konzentrieren. Als nächstes werden wir wohl ein Gerät für die Gastronomie mit mehreren Kühlkammern präsentieren.

Was macht BEEZER so besonders? Wie grenzt ihr euch von der Konkurrenz ab?

Zwei Worte: Schnell und effizient. Ich glaube, Erstes ist oftmals für unser Endkunden-Gerät am wichtigsten: Man kommt nach Hause und hat keinen Wein im Kühlschrank. Letzteres hingegen spielt für die Weiterentwicklung in Richtung Gastronomie und Lebensmitteleinzelhandel die größte Rolle.

Alltag

Welche Marketing-Kanäle habt ihr bisher für BEEZER genutzt?

Wir haben verschiedene Marketing-Kanäle genutzt, um unser Produkt zu bewerben. Online-Marketing über soziale Medien wie Facebook, Instagram und LinkedIn hat sich als besonders effektiv erwiesen. Hier konnten wir gezielte Werbung schalten und unsere Zielgruppe direkt ansprechen. In Zukunft wird dieser Bereich jedoch von unserem Vertriebspartner ritterwerk gesteuert.

Wann und warum habt ihr euch entschieden, euch bei Die Höhle der Löwen zu bewerben?

Wir haben uns entschieden, bei „Die Höhle der Löwen“  teilzunehmen, um unsere Sichtbarkeit zu erhöhen und potenzielle Investoren zu finden, die nicht nur finanzielle Unterstützung bieten, sondern auch wertvolle Erfahrung und Kontakte in die Branche mitbringen können. Die Möglichkeit, unser Produkt einem breiten Publikum zu präsentieren und direktes Feedback von erfahrenen Unternehmern zu erhalten, war für uns sehr wertvoll. Wir wurden übrigens von der Höhle angesprochen.

Was hat sich seit eurer Teilnahme geändert?

Nach unserer Teilnahme an „Die Höhle der Löwen“ hat sich unsere Bekanntheit deutlich gesteigert. Wir haben sehr gute Kontakte für unsere Vision knüpfen können und sind ehrlicherweise immer noch damit beschäftigt, die vielen Anfragen zu beantworten.

Habt ihr einen spannenden Tipp für angehende Gründer?

Mein Tipp für angehende Gründer wäre, sich nicht von Rückschlägen entmutigen zu lassen. Denn jede Herausforderung birgt auch eine Chance zur Weiterentwicklung. Es ist wichtig, flexibel zu sein, aus Fehlern zu lernen und die eigene Arbeit regelmäßig zu “challengen”. Das A und O ist ein starkes Team. Außerdem haben wir gelernt, nicht mehr auf Lebensläufe zu vertrauen.

Nutzt ihr KI-Tools, um euch den Arbeitsalltag zu erleichtern?

Wir nutzen verschiedene Tools, um uns inspirieren zu lassen (Midjourney, ChatGPT etc.). Mehr als Inspiration ist meines Erachtens heutzutage auch noch nicht möglich.

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Über den Autor

Autorenprofil: Lea Minge

Lea Minge

Lea ist bei Gründer.de für die täglichen News zuständig. Im Bereich Wirtschaft, Startups oder Gründer hat sie den Überblick und berichtet von den neuesten Trends, Entwicklungen oder Schlagzeilen. Auch bei der Sendung “Die Höhle der Löwen” ist sie eine wahre Expertin und verfolgt für unsere Leser jede Sendung. Damit kennt sie die wichtigsten DHDL-Startups, -Produkte und Informationen zu den Jurymitgliedern. Daneben hat sie immer einen Blick auf die neuesten SEO-Trends und -Anforderungen und optimiert fleißig den Content auf Gründer.de. Neue Ideen für Texte bleiben da nicht aus. Schon früh interessierte sie sich fürs Schreiben, weshalb sie ein Studium in Germanistik und Kommunikations- und Medienwissenschaft in Düsseldorf absolvierte. Nach Abschluss ihres Bachelors macht sie seit Oktober 2022 ihr Volontariat in der Online-Redaktion von Gründer.de.

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