Wie steht es im Konkurrenzkampf zwischen der Bing KI und Google Bard?
Google ist weiterhin der Spitzenreiter der Suchmaschinen. Doch seit die Bing KI in die Bing Suche und Edge integriert ist, scheint auch diese auf dem Vormarsch zu sein. Die Warteliste gibt es so nicht mehr und rund 100 Millionen Nutzer greifen täglich auf die Bing AI zu. Das ist eine Ansage an Google, die das Unternehmen nun zum Handeln zwingt. Google Bard ist bisher immer noch nicht weltweit verfügbar, was Nutzer kostet. Nun hat Samsung Überlegungen geäußert, Bing statt Google zur Standardsuchmaschine auf allen Geräten zu machen. Und auch die Verträge mit Apple müssen dieses Jahr neu verhandelt werden. Damit muss Google ins Handeln kommen. Sie haben sich daher mit einer neuen KI-Suchmaschine zurückgemeldet.
Was kann die KI-Suchmaschine von Google?
Google musste nun reagieren. Zum einen soll der Chatbot Bard optimiert werden aufgrund der Erfahrungen, die bisher gemacht wurden. Außerdem kündigte Google eine eigene KI-Suchmaschine an. Damit wollen sie in den direkten Konkurrenzkampf treten. Im bisherigen direkten Vergleich zwischen Google Bard und der Bing AI schnitt letztere besser ab.
Für die Entwicklungen im KI-Bereich wurden die Unternehmensgründer Larry Page und Sergej Brin wieder ins Unternehmen zurückgeholt. Dennoch hielt Google sich bisher eher zurück. Es gab nur eine Update Seite, auf der für Interessenten Experimente für KI-Chatbots freigegeben wurden. Der aktuelle CEO Sundar Pichai hat nun bekannt gegeben, dass es neben Bard auch das Projekt Magi gibt, das die KI-Suchmaschine beschreibt. Aktuell wird an dieser gearbeitet. Sie soll verschiedene neue Funktionen beinhalten. Ab dem kommenden Monat soll es genauere Informationen geben und ab Herbst die ersten Features. So zumindest der Plan.

Lea Minge