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Jetzt schon mit KI beschäftigen

Diese 9 deutschen Unternehmen nutzen bereits KI

Viele Unternehmen beschäftigen sich mit dem Thema Künstliche Intelligenz. Manche tun sich noch schwierig dabei, andere wiederum haben bereits diverse Möglichkeiten integriert. Wir stellen dir neun Unternehmen vor, die sich mit KI-Anwendungen auseinandergesetzt haben und diese im täglichen Alltag nutzen.

Das Thema Künstliche Intelligenz ist eines der größten Themen unserer Zeit. Viele Unternehmen beschäftigen sich seit über einem Jahr damit, KI anzuwenden. Die, die nichts damit anfangen können oder wollen, werden über kurz oder lang im Nachteil sein. Denn eines ist klar: KI wird den Markt revolutionieren. Deswegen ist es umso wichtiger, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Einige deutsche Unternehmen nutzen KI bereits in ihrem Unternehmen. Andere lassen ihre Mitarbeiter zu KI Managern ausbilden, sodass diese KI im Unternehmen direkt einsetzen können. Erfahre hier, welche Unternehmen KI bereits in verschiedenen Bereichen nutzen.

Unternehmen mit eigenem generativen Chatbot

Sparkasse

In Deutschland nutzen bereits 351 Sparkassen KI. Es gibt ein hauseigenes Sparkassen-GPT, das einem generativen Chatbot gleichkommt. Dieser soll im Rechenzentrum des Sparkassen-IT-Dienstleisters FI laufen und nicht auf einem großen Public-Cloud-Anbieter. Das macht das gesamte Vorhaben teuer und komplex. Dafür sind viele zusätzliche Nvidia-Chips notwendig. Die Sparkasse setzt auf Mistral und Meta, wodurch der Quellcode der KI-Modelle zugänglich und bearbeitbar ist. Damit kann ein Chatbot genauer auf ein Unternehmen zugeschnitten werden. Experten sehen dem kritisch entgegen. Gestartet wird damit aber erst im Sommer.

dm

Auch der Drogerieriese dm hat einen eigenen Chatbot. Dieser nennt sich dmGPT und ist seit August 2023 live. Nach einer Testphase im Tochterunternehmen dmTECH ist dieser sukzessive für die Mitarbeiter zugänglich geworden. dmGPT nutzt ein GPT-3.5- Sprachmodell. Mit dem Chatbot sollen den Mitarbeitern einerseits der Umgang mit KI nähergebracht als auch das Arbeitsleben erleichtert werden. Der Chatbot ist in einer eigenen Cloudinfrastruktur bereitgestellt und funktioniert nur in der dm-Infrastruktur. Die Nutzer des Chatbots können Aufgaben wie Textbearbeitung, Unterstützung beim Programmieren oder Erstellung von Konzepten oder Beiträgen an diesen abgeben.

Assistenz mit KI

Merck

Das Pharmaunternehmen Merck nutzt KI noch einen Schritt weiter. Sie nutzen einen KI-Assistenten, den sie eigens entwickelt haben. „MyGPT Suite“ soll das Arbeiten der Mitarbeiter produktiver machen. Auch Die KI-Assistenz funktioniert ähnlich wie ChatGPT. Mitarbeiter können sich Texte zusammenfassen oder E-Mails formulieren lassen. Damit lässt sich außerdem ein Assistent für Wissensdatenbanken aufbauen. Das heißt, dass der Assistent trainiert werden muss. Außerdem stehen verschiedene Sprachmodelle zur Verfügung. Merck wollte nicht auf den Co-Pilot von Microsoft zurückgreifen, sondern den Assistenten selbst entwickeln. Zusätzlich zu diesem Assistenten nutzt Merck auch KI in der Medikamentenentwicklung ein und kann klinische Studien optimieren.

Rossmann

Den Co-Piloten von Microsoft nutzt dafür beispielsweise die Unternehmenskette Rossmann. Das Unternehmen entschloss sich im November dafür, den Assistenten in das Unternehmen zu integrieren. Besonders bei den Office-Programmen ist der Co-Pilot eine sinnvolle Unterstützung. Das Unternehmen erhofft sich eine Produktivitätssteigerung. Das Unternehmen betont in einer Pressemitteilung, dass es offen für neue Technologien ist und diese gerne ausprobiert. Solange es den Arbeitsalltag der Mitarbeiter unterstützt, nehmen sie sich der Sache an. Im November startete damit eine große Testphase. Mit den Ergebnissen dieser Phase leitet das Unternehmen weitere Schritte ab.

Siemens

Das Unternehmen Siemens schließt sich ebenfalls an. KI muss zuverlässig, sicher und vertrauenswürdig sein, besonders wenn es um die Industrie geht. Die KI ist nicht dazu da, die Mitarbeiter zu ersetzen, sondern soll diese unterstützen. Daher hat Siemens mit Microsoft eine Partnerschaft vertieft und einen gemeinsamen Weg für eine Assistenz gefunden. Der Siemens Industrial Copilot soll die Produktivität und Kollaboration von Mensch und Maschine steigern.

KI in Geschäftsprozessen

Otto

Der Handelsriese Otto setzt KI schon länger ein und forscht dahingehend auch. Seit über zehn Jahren findet die Technologie in diesem deutschen Unternehmen Anklang. Dabei werden KI-Anwendungen zur Absatz- und Retourprognose verwendet, um die Lagerlogistik zu optimieren. Außerdem nutzt die Website Bilder, um den Kunden die Produkte zu präsentieren. Eine KI sammelt und wertet relevante Informationen aus den Artikelbildern aus. Damit kann diese auch verhindern, dass unerwünschte Artikel oder verfassungswidrige Symbole oder Ähnliches auf der Plattform verteilt werden. Zudem ist die Suche auf der Website KI-gestützt. Die Suche lernt aus dem User-Verhalten und passt jeweils die Suchen an. Durch sowas lernt die KI auch, die User-Experience anzupassen. Darüber hinaus analysiert das Unternehmen die Kundenbewertungen nach häufigen Aussagen oder bestimmten Aspekten, anhand derer die Produkte besser gemacht werden können. Zum krönenden Abschluss gibt es mehrere Chatbots und generative KI namens ogGPT. Diese werden in diversen Bereichen angewendet.

Bosch

Auch der Konzern Bosch setzt KI in den eigenen Prozessen ein. In zwei Werken wird eine generative KI eingesetzt, um die Effizienz zu erhöhen. Die KI soll synthetische Bilder erzeugen, um eine Lösung für die optische Inspektion zu entwickeln oder zu optimieren. Damit soll die Inbetriebnahme von Prozessen und Projekten schneller gehen. Zudem nutzt jedes zweite Werk von Bosch bereits KI für die Fertigung. Produktionssteuerung und Controlling werden damit optimiert.

Telekom

Die deutsche Telekom verwendet ebenfalls KI in ihren Workflows. Das Unternehmen betonte, dass KI ein Thema ist, das bleibt, und sie sich daher intensiv mit deren Anwendung beschäftigen. Standardaufgaben können bis zu 50 Prozent schneller erledigt werden. Außerdem gibt es einen Kundenchatbot namens „Frag Magenta“, der Anfragen jederzeit beantwortet. Darüber hinaus setzt die Telekom KI in ihrem Glasfaserausbau ein. Die KI wertet die entsprechenden Daten aus und kann so die Möglichkeiten zum Ausbau genauer sehen.

SAP

Auch das Softwareunternehmen SAP nutzt KI in seinen Prozessen und Produkten. Kunden, die gerne KI-Anwendungen in ihren SAP-Anwendungen integriert haben möchten, steht dies in Form eines Assistenten zur Verfügung. Auch auf der Seite von SAP selbst kommt ein Assistent zum Einsatz.

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Fazit zu KI in deutschen Unternehmen

Diese 9 deutschen Unternehmen sind Beispiele dafür, wie KI in einem Unternehmen eingesetzt werden kann. Die Effizienz und die Produktivität sollen mit einer KI-Anwendung unterstützt werden, um Arbeitsabläufe zu optimieren. Wichtig dabei zu beachten ist, dass eine KI-Anwendung keinen Mitarbeiter ersetzen soll. Denn nur im gemeinsamen Arbeiten mit einer KI kann das Unternehmen aufs nächste Level gehoben werden.

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Über den Autor

Autorenprofil: Lea Minge

Lea Minge

Lea ist bei Gründer.de für die täglichen News zuständig. Im Bereich Wirtschaft, Startups oder Gründer hat sie den Überblick und berichtet von den neuesten Trends, Entwicklungen oder Schlagzeilen. Auch bei der Sendung “Die Höhle der Löwen” ist sie eine wahre Expertin und verfolgt für unsere Leser jede Sendung. Damit kennt sie die wichtigsten DHDL-Startups, -Produkte und Informationen zu den Jurymitgliedern. Daneben hat sie immer einen Blick auf die neuesten SEO-Trends und -Anforderungen und optimiert fleißig den Content auf Gründer.de. Neue Ideen für Texte bleiben da nicht aus. Schon früh interessierte sie sich fürs Schreiben, weshalb sie ein Studium in Germanistik und Kommunikations- und Medienwissenschaft in Düsseldorf absolvierte. Nach Abschluss ihres Bachelors macht sie seit Oktober 2022 ihr Volontariat in der Online-Redaktion von Gründer.de.

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