Domain kaufenMittlerweile ist das Online-Geschäft schon so weit fortgeschritten, dass es keine Ausnahme mehr ist, wenn ein Unternehmen aufbaut, welches nicht auf einem physischen Verkaufsort basiert, sondern auf einer Website. Aber nicht nur solche Geschäftsmodelle müssen früher oder später eine Domain kaufen, sondern auch im Offline-Handel wird es immer wichtiger zumindest einen ansprechend gestalteten Webauftritt präsentieren zu können. Das Internet ist heutzutage sowohl für Privatpersonen, als auch für ganze Unternehmen, eine der ersten Anlaufstellen, wenn es darum geht, Informationen über ein anderes Business einzuholen. Hier kann die Entscheidung fallen, ob der Deal abgeschlossen wird, oder doch platzt! Eine Domain zu kaufen kostet weder viel Geld, noch brauchst du ein hohes Maß an Expertise. Worauf wartest du also noch? Wir erklären dir, wie du in wenigen Schritten zu der passenden Domain kommst.

Domain kaufen Schritt für Schritt:

Entgegen der volkstümlichen – und vor allem in den „älteren Generationen“ präsenten – Meinung, man brauche gefühlt einen akademischen Abschluss in Informatik, um eine Domain zu kaufen, ist es eigentlich ganz einfach.

1. Domain Auswählen

Der erste Schritt den du tust, sollte sein, dir einen einprägsamen Namen zu überlegen, der zu deinem Geschäft passt. Im besten Falle ist das derselbe Name, unter dem dein Unternehmen sowieso bekannt ist, aber es gibt auch Fälle, in denen es sich anbietet die Domain leicht abgeändert zu wählen, da beispielsweise Umlaute (ä, ö, ü) nicht gut geeignet sind. Nun suchst du dir einen Anbieter deines Vertrauens. Dort gibst du nun die gewünschte Domain ein und der Anbieter wird für dich prüfen, ob diese Domain noch frei verfügbar ist – du sie also kaufen kannst. Nun bekommst du entweder sofort die Domain angezeigt, die du haben möchtest, oder musst nochmal ein wenig abändern, damit sie verfügbar ist.

Kleiner Tipp: Was die Endung der Domain betrifft bietet es sich meist an, die des Landes zu wählen, in dem dein Unternehmen stationiert ist, oder in dem das Unternehmen die meisten Kunden hat (.de = Deutschland, .com = USA usw.). Oft sind die beliebten Domain-Namen noch verfügbar, wenn man eine relativ unbekannte Endung wie .ws oder ähnliche verwendet, doch davon ist abzuraten, da dies schnell unseriös wirkt.

Wenn eine Domain schon vergeben ist

Aber auch wenn deine Domain schon vergeben ist, dann musst du nicht sofort aufgeben und Änderungen vornehmen, mit denen du gar nicht einverstanden bist. Nimm dir die Zeit und besuche mal die Websites, die auf deiner Wunsch-Domain derzeit vorhanden sind. Manchmal hat man Glück und diese werden nicht wirklich genutzt, sodass du über das Impressum den Besitzer kontaktieren kannst. Daraufhin kannst du die Verhandlungen beginnen und versuchen ihm die Domain abzukaufen. Vor allem, wenn er die Domain nicht mehr nutzt, kann so eine Win-Win-Situation geschaffen werden und du kannst zu einem preiswerten Geschäft kommen. Doch besonders wenn du eine Domain kaufen möchtest, die prägnant ist und ein allgemein relevantes Keyword enthält, kann es sein, dass der Besitzer dafür horrend hohe Preise aufruft (Beispiel: porn.com kostet 2007 9,5 Millionen USD). Auch über die größte Domain-Handelsplattform SEDO kannst du Domains kaufen und sogar eBay hat einige Domains im Angebot.

Domain kaufen

Wenn du nun glücklicherweise bei dem Anbieter an sich fündig geworden bist und eine Domain gefunden hast, die dir gefällt, dein Business repräsentiert und mit einer seriösen Endung, die zum Land passt, gefunden hast, dann kannst du diese in den Warenkorb legen und den Kauf der Domain mit einem Zahlungsmittel deiner Wahl bzw. des Anbieters abwickeln. So einfach ist das! Üblicherweise ist es notwendig sich vorher bei dem Anbieter zu registrieren, um später die Seite dann auch verwalten zu können. Verifiziere deine E-Mail-Adresse und melde dich dann einfach mit deinem neu erstellten Account an und es sollte unproblematisch sein, nun Zugriff auf die relevanten Parameter deiner gekauften Domain zu bekommen.

Welche Kosten entstehen dabei?

Dies pauschal zu beantworten ist schwierig, da die Kosten hier von Anbieter zu Anbieter variieren können. Jedoch kommt es auch darauf an welche Endung die Domain hat. Logischerweise sind selten verwendete Domains billiger zu haben, als Geläufige. Als Richtwert könntest du mal beispielsweise annehmen, dass eine .de-Domain dich circa 5 € kostet und eine .com-Domain circa 10 €. Diese Gebühr ist per anno zu entrichten und man hat die Website ab Zeitpunkt der Bestellung üblicherweise für ein Jahr gekauft; sofern man nichts Anderes angegeben hat, oder einen speziellen Tarif gewählt hat.

Du siehst, dass das mit unter einem Euro selbst bei einer .com-Domain kein großer finanzieller Aufwand ist und du hier nicht am falschen Ende die Cents sparen solltest.

Gratis Domain „kaufen“

Vor allem die Plug- & Play Anbieter wie Jimdo und ähnliche bieten auch die Option an, dass du gratis deine Website erstellen kannst. Der Vorteil hier ist, dass du über die Domain hinaus noch einen Webspace bekommst (bzw. eine Datenbank), in der du später die Inhalte der Seite per Interface editieren kannst. Der auf der Hand liegende Nachteil jedoch überwiegt deutlich, da man nur eine abgespeckte Palette der Tools zur Gestaltung nutzen kann und man der Domain ansieht, dass sie nicht bezahlt ist – zumal diese oft durch eine „Doppel-Endung“ deutlich umständlicher zu merken und einzugeben sind (z.B. XY.de.vu).

Was aber nun?

Wenn du so weit gekommen bist, dann wird dir wahrscheinlich schnell auffallen, dass du allein mit dem Kaufen der Domain nicht wirklich weit gekommen bist. Der Vorteil ist hier, dass ab diesem Zeitpunkt niemand anderes mehr diese Domain kaufen kann.

Weitere Kostenpunkte

Leider ist hiermit noch nicht alles abgedeckt und es bedarf noch einigen, wenigen anderen Komponenten, um aus einer Reihung von Buchstaben mit einer länderspezifischen Endung eine ansehnliche Website zu machen. Beispielsweise brauchst du einen Webspace und eine Datenbank, auf der du anschließend auch die Inhalte platzieren kannst, die dein Kunde sehen soll.

Eine individuelle Lösung von einem Webdesigner und Back-End Programmierer entwickeln zu lassen kann unter Umständen teuer werden, weshalb du überlegen solltest auf ein Baukastensystem wie WordPress zurückzugreifen. Hier kannst du ganz einfach die Inhalte editieren, das System in deiner Datenbank platzieren und ein Template wählen, welches dann die Oberfläche deiner Website festlegt – auch hier gibt es gratis Vorlagen.

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