4 Tipps zur Wahl des richtigen Anbieters

Dropshipping aus China: Darum solltest du lieber auf lokale Anbieter setzen

Dropshipping gehört zu den besten Geschäftsmodellen, um dir 2023 eine zusätzliche Einkommensquelle aufzubauen. „Das Streckengeschäft“ ist insbesondere aufgrund seiner Einfachheit der perfekte Einstieg ins Online-Business. Wie erfolgreich dein Dropshipping-Business wird, hängt aber maßgeblich davon ab, mit welchem Anbieter du zusammenarbeitest. Warum du lieber auf lokale Anbieter setzen solltest, statt auf China-Anbieter, und was das mit rechtlichen Angelegenheiten zu tun hat, erklären wir dir in diesem Artikel.

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Was ist China Dropshipping?

Um dir diese Frage zu beantworten, müssen wir dir erstmal erklären, was Dropshipping per se überhaupt ist.

Dropshipping – auch ,,Streckengeschäft’’ genannt – ist eine spannende Methode, um als Online-Händler ein passives Einkommen zu generieren. Die Besonderheit liegt bei dieser Geschäftsform in der Logistik: Während Waren in der Regel vom Großhändler zum Händler verschickt werden, von wo aus sie dann ihren Weg zum Kunden finden, wird bei diesem Geschäftsmodell auf diesen Zwischenschritt verzichtet. Der große Vorteil: Du musst die Produkte also nicht selbst kaufen und einlagern. So ersparst du dir unnötige Kapitalbindungskosten.

Laut einer Statistik von Oberlo.com wird der Dropshipping-Markt im Jahr 2027 die 500-Milliarden-Dollar-Marke überschreiten. Um dir einen Vergleich bieten zu können: Der Markt war 2020 noch ungefähr 129 Milliarden-Dollar groß. Wie du sehen kannst, ist der Markt groß genug, um dir ein lukratives und erfolgreiches Dropshipping-Business aufzubauen. Das Potenzial ist nach wie vor enorm!

Beim China Dropshipping ist nun das Besondere, dass du deine Produkte – der Name lässt es vermuten – von chinesischen Anbietern beziehst. Welche Vor- und Nachteile das hat, erfährst du als Nächstes.

Die Vorteile von Dropshipping aus China

Nicht umsonst ist China Dropshipping ein beliebtes Geschäftsmodell für viele, die sich eine zusätzliche Einkommensquelle aufbauen wollen. Folgendes spricht für die Kooperation mit chinesischen Anbietern:

  • Große Produktauswahl: China ist dafür bekannt, eine riesige Produktpalette aufzuweisen. Egal was du dir vorstellst, du wirst so gut wie alles finden können – von Beauty über Kleidung bis hin zu Spielzeug. Du kannst dich somit von deiner Konkurrenz abheben und dir deine Nische nach deinen Interessen und deiner Zielgruppe auswählen.
  • Niedrige Preise: Du kannst Produkte aus China zu Großhandelspreisen beziehen, die regelmäßig günstiger sind als in Deutschland. Grundsätzlich bist du so in der Lage, hohe Gewinnspannen zu erzielen, indem du die Produkte mit einem kleinen Aufpreis weiterverkaufst. Aber Achtung: Warum das in der Theorie attraktiv klingt, in der Praxis aber realitätsfern ist, erfährst du gleich bei den Nachteilen.
  • Unkomplizierter Zugang zu Anbietern: Über Online-Plattformen wie AliExpress oder EPROLO findest du schnell Anbieter aus China, die dir Produkte liefern können. Du kannst sogar direkt mit den Anbietern kommunizieren und verhandeln.

Die Nachteile von Dropshipping aus China

Bis hierhin scheint die Zusammenarbeit mit chinesischen Anbietern äußerst verlockend zu klingen. Auf keinen Fall darfst du aber die Nachteile vom China Dropshipping ignorieren:

  • Schlechte Qualität: Ja, was wir weiter oben geschrieben haben, stimmt. Die Produktauswahl aus China ist riesig. Viele chinesische Produkte haben aber eine schlechte Qualität oder entsprechen nicht den Beschreibungen oder den Bildern auf der Website. Das kann nicht nur bei dir, sondern vor allem bei deinen Kunden zu Enttäuschungen führen. Die Folge: Deine verärgerten Kunden beschweren sich und wollen ihre Bestellungen stornieren.
  • Komplizierte Rückerstattungen und Rücksendungen: Anknüpfend an den vorherigen Punkt, muss dir gesagt werden, dass du als Online-Händler deinen Kunden ein Widerrufsrecht und eine Gewährleistung einräumen musst. D.h. wenn Kunden ein Produkt zurückschicken wollen, sei es aufgrund eines Defekts oder Unzufriedenheit, musst du das Produkt zurücknehmen und das Geld erstatten. Mit chinesischen Anbietern wird das schnell schwer- die Kommunikation ist schwierig (Sprachbarriere) und die Rücksendekosten können hoch ausfallen. Bei manchen Dropshippern kommt es sogar vor, dass sie ihr Geld nicht mehr zurückbekommen oder den Anbietern dafür lange hinterher laufen müssen.
  • Langsamer Versand: Beim China Dropshipping kann der Versand schnell lange dauern – von Wochen bis hin zu Monaten. Der Grund dafür liegt darin, dass die Produkte meist erst nach Bestellung produziert werden und anschließend durch Zoll- und Transportstationen gehen. In Zeiten von Amazon Prime & Co. sind deine Kunden aber an schnelle Lieferzeiten gewöhnt. Ob sie ein zweites Mal bei dir bestellen werden, ist fraglich.
  • Rechtliche Risiken: Wenn du deine Produkte aus China in Deutschland verkaufst, musst du die deutschen Gesetze beachten. Beispielsweise geht es hier um das Urheberrecht, Markenrecht, Produkthaftungsrecht und Verbraucherschutzrecht. Es ist keine Seltenheit, dass chinesische Produkte diese Rechte verletzten, indem sie gefälscht oder für die Verbraucher unsicher sind. Damit könntest du dich strafbar machen oder Schadensersatzansprüche gegen dich geltend gemacht bekommen.

Unter diesem Blickwinkel ist Dropshipping aus China unattraktiv geworden, oder? Die Nachteile überwiegen klar die Vorteile. Insbesondere, wenn es um rechtliche Angelegenheiten geht. Es kann aber auch anders gehen.

Die bessere Lösung: Kooperation mit lokalen Anbietern

Wenn du auf der sicheren Seite sein möchtest, solltest du lieber mit lokalen Anbietern zusammenarbeiten. Das spricht für sie:

  • Hochwertigere Qualität: Ein lokaler Anbieter liefert die Produkte, die in der Regel eine höhere Qualität haben und den deutschen Standards entsprechen. Das führt zu einer höheren Kundenzufriedenheit.
  • Zügiger Versand: Der Versand ist hier deutlich schneller. Deine Produkte müssen nicht durch den Zoll und da dein Anbieter lokal ist, kriegen deine Kunden schneller ihre Ware.
  • Einfachere Rückerstattungen und Rücksendungen: Der Service ist bei Rückerstattungen und Rücksendungen bei lokalen Anbietern auch besser. Du kannst dich direkt mit ihm in Verbindung setzen und eine schnelle und faire Lösung finden. Zudem sind die Rücksendekosten viel niedriger als beim China Dropshipping.
  • Geringere rechtliche Risiken: Bei einem lokalen Anbieter kannst du dir sicher sein, dass er dir keine Produkte liefert, die rechtliche Probleme verursachen können. Denn er hat sich ebenfalls an deutsches Recht zu halten. So schützt du dich vor Abmahnungen oder Klagen.

4 Tipps: So findest du den richtigen lokalen Anbieter für dich

Hast du dich dazu entschieden, eine Kooperation mit einem lokalen Anbieter eingehen zu wollen, musst du natürlich erstmal den richtigen für dich finden. Mit diesen 4 Tipps ist das aber kein Problem:

  • Recherchiere deine Nische: Zunächst musst du dir einer Sache bewusst werden. Was ist deine Nische? Was sind die beliebtesten Produkte, die Trends, die Preise, die Zielgruppe? Was sind die Pain-Points und Wünsche deiner Kunden?
  • Suche nach potenziellen Anbietern: Wenn du deine Nische identifiziert hast, kannst du anfangen, nach Anbietern zu suchen. Über Google kannst du beispielsweise nach bestimmten Produkten suchen und schauen, wer sie vertreibt. Es gibt aber auch Websites wie dropshipping.de, die verschiedene Anbieter auflisten. Wir von Gründer.de haben außerdem einen Artikel über 10 Dropshipping-Händler geschrieben.
  • Vergleiche die Anbieter: Sobald du verschiedene Anbieter zusammengetragen hast, musst du sie vergleichen und bewerten. Folgende Kriterien können dabei relevant sein:
    Produktqualität, Produktauswahl, Preise, Lieferzeiten, Versandkosten, Kundenservice, Rechtssicherheit, Kommunikation und Kooperation.
  • Wähle deinen Anbieter aus: Nach dem Vergleich musst du dich entscheiden. Identifiziere den besten Anbieter und nimm den Kontakt zu ihm auf. Wichtig ist auch, eine Testbestellung zu machen, um die Qualität und den Service zu überprüfen. Passt alles für dich, kannst du eine Partnerschaft eingehen. Du bist bereit, mit deinem Dropshipping-Business Einkommen zu generieren!

Fazit: China Dropshipping ist nicht ideal

Du siehst somit, dass es mehr Sinn macht, eine Kooperation mit einem lokalen Anbieter einzugehen. Denn Dropshipping aus China ist mit zu vielen Unsicherheiten verbunden. Unsicherheiten, die du dir bei deinem eigenen Dropshipping-Business einfach nicht leisten kannst. Insbesondere, wenn es in Richtung rechtliche Unsicherheiten geht.

Mit unserem kostenlosen eBook wirst auch du erfolgreich mit Dropshipping

Wenn auch du erfolgreich mit Dropshipping anfangen und ein lukratives Nebeneinkommen aufbauen möchtest, solltest du dir jetzt unbedingt unseren kostenlosen Dropshipping-Guide sichern. Hier erfährst du, wie das Geschäftsmodell am besten funktioniert. Außerdem geben wir dir nochmal eine Übersicht mit den besten Anbietern im Check, einem 5-Punkte-Plan und weiteren Infos für deinen einfachen Start ins E-Commerce.

Denn es stimmt: Selbst der größte Anfänger kann es mit Dropshipping schaffen und die Möglichkeiten sind aktuell so groß wie nie zuvor in diesem Markt. Der Online-Handel wächst und wächst, allen Krisen zum Trotz. Allein in Deutschland wurden hier im Jahr 2022 Waren im Wert von über 103 Milliarden Euro verkauft – Tendenz steigend. Das kannst du dir nicht entgehen lassen. Das Beste: Du kannst selbst heute noch anfangen, Einkommen zu generieren.

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Teile dieses Textes wurden durch KI erstellt.

Über den Autor

Autorenprofil: Selim Esmen

Selim Esmen

Affiliate Marketing, Dropshipping oder die neuesten Anlage-Trends – in den Texten von Selim erfahren unsere Leser, wie sie ein Nebeneinkommen aufbauen oder ihr Erspartes vermehren können. Dafür beschäftigt er sich täglich mit den aktuellen Geschehnissen aus der Wirtschaft. Seine Expertise umfasst dabei auch alles rund um Aktien und Kryptowährungen. Der gebürtige Bonner ist insbesondere engagiert, sein Wissen über das dezentrale Finanzwesen und die dahinterliegende Blockchain-Technologie auszubauen. Sein größter Anspruch: Selbst die schwierigsten Finanzthemen für unsere Leser leicht verständlich aufzubereiten.
Bei Gründer.de an Bord ist Selim seit Oktober 2022. Zuvor studierte er Media and Marketing Management (B.A.) an der Rheinischen Fachhochschule in Köln.

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