Vom langen Atem:

Was Laufen und Erfolg im Business gemeinsam haben

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Die Statistiker haben es bewiesen – es gibt einen positiven Korrelationszusammenhang zwischen Marathonläufern und Personen, die erfolgreich im Leben sind. Dieser Erfolg kann sich auf alle Aspekte des Lebens beziehen, aber auch – oder gerade auch – auf den Erfolg Ihres eigenes Business´.

So laufen Sie sich zu Ihrem Erfolg!

Viele werden sich jetzt fragen, was hat ein Marathonlauf mit dem Erfolg oder Misserfolg einer Geschäftsidee zu tun?

Doch ein Marathonlauf ist vergleichbar mit der Gründung und Instandhaltung eines eigenen Unternehmens und zeigt jedem einzelnen seine Stärken und Schwächen auf.
In diesem Blogartikel wollen wir Ihnen die richtige Strategie zeigen, mit der Sie Ihr eigenes, erfolgreiches Business aufbauen können.

1. Die richtige Planung

Viele scheitern daran, wirklich an einem Marathonlauf teilzunehmen, da sie sich im Vorfeld gar keine, oder viel zu wenige Gedanken darüber gemacht haben, was alles hinter der Entscheidung steht, einen Marathon zu laufen.

So muss sich ein jeder, egal ob sportlich ambitioniert oder nicht, die Fragen stellen:
Wann beginne ich mit dem Training? Wie viel Zeit plane ich für das Training ein? Was stecke ich mir für Zwischenziele? Trainiere ich alleine oder mit mehreren? Möchte ich gecoacht werden oder habe ich die Selbstdisziplin, selber „am Ball“ zu bleiben.

Alle diese Fragen, die Sie sich eine lange Zeit vor dem Marathon stellen sollten, lassen sich auch eins zu eins auf den Aufbau Ihres eigenen Unternehmens übertragen.
Ein jeder, der ganz blauäugig versucht, irgendwie und mit irgendwas im Internet Geld zu verdienen, der ist in 99% aller Fälle zum Scheitern verurteilt.
Daher der Rat: Machen Sie sich „wirklich“ intensivst Gedanken über Ihr Vorhaben und gehen Sie vor allen mit sich selbstkritisch ins Gereicht. Nur dann können Sie diese Fragen offen und ehrlich beantworten.

2. Der Beginn des Trainings

Das allerwichtigste, wenn man sich wirklich an einen Marathon begibt, ist die richtige Zielsetzung im Training. Wer als „Nicht-Läufer“ sich gleich am ersten Tag das Ziel setzt, 15 bis 20 km zu joggen – und das am besten noch auf Zeit, so wird derjenige garantiert scheitern und demotiviert aufgeben.

Um nicht in diese Falle zu laufen, rät jeder Trainier, nur ganz kleine Steigerungen in das Training einzubauen. So ist es definitiv nicht falsch, wenn man am Anfang erst einmal 10 min am Stück joggt, denn nur so schafft man das Fundament, auf dem aufgebaut werden kann.

Genauso verhält es sich mit Ihrem Unternehmen. Erwarten Sie nicht gleich zu Anfang sprudelnde Umsätze. Fangen Sie erst damit an, das richtige Fundament zu legen – so ist dies zum Beispiel im Internet-Marketing der Aufbau einer eigenen Domain und damit einhergehend die Gewinnung von E-Mail-Adressen.

Lassen Sie sich mit diesem Aufbau Zeit. Diese Aussage soll nicht bedeuten, dass Sie mit einer „Heute lieber nicht-Mentalität“ ans Werk gehen, sondern dass Sie nicht voreilig eine Website zusammenbauen, welche Ihnen oder den Besuchern nicht gefällt. Versuchen Sie immer das Optimale aus sich herauszuholen, gerade wenn es um die „Grundsteinlegung“ Ihres eigenen Unternehmens geht.

3. Der Beginn des Marathons

Die Läufer unter Ihnen werden es sicher kennen: Zu Beginn eines Laufes weiß man eher selten, wie weit einen die Füße heute tragen möchten. Tausend Fragen schießen durch den Kopf und eine kehrt immer wieder… „Habe ich genug trainiert?“.

Diese Ungewissheit legt sich aber sehr schnell, wenn man warm wird und sich an den Bewegungsablauf gewöhnt.
Dieser Punkt ist besonders wichtig bezogen auf Ihr Unternehmen. Wir von Gründer.de bekommen häufig von unseren Kunden gesagt, dass Ihre ursprüngliche Idee nicht richtig ins Rollen gekommen ist und sie sich deshalb auf ein anderes Thema fokussiert haben.

Doch dieses Verhalten ist in den meisten Fällen das Falsche!

Sie haben sich über einen längeren Zeitraum mit einer Idee intensiv beschäftigt und auch ein gutes Fundament gelegt. Das impliziert, dass Sie ein gewisses Vertrauen in Ihr Vorhaben besitzen, also dürfen Sie jetzt nicht den Fehler machen, aus Angst zu schnell zu einem anderen Thema zu wechseln. Dieser Wechsel würde lediglich Ihrer Expertenpositionierung schaden und das Potenzial Ihrer Idee verschwenden.

Wenn Sie aber an Ihrer Idee festhalten, so können Sie wirklich Erfolg haben und Geld verdienen!

4. Kilometer 38 – Aufgeben oder weiter machen?

Biologisch gesehen hat der Mensch nach 38 Kilometern all seine Kohlenhydrat-Reserven verbraucht und der Körper beginnt, radikal die Fettreserven anzuzapfen.
Die meisten Läufer empfinden das als Qual und nicht wenige entschließen sich, nur 4 Kilometer vor dem Ziel aufzugeben.

Auch dieses Verhalten ist übertragbar auf die Chronik eines Unternehmens.

Man hat fast alles richtig gemacht. Alles steht, nur das Produkt, welches Sie verkaufen wollen, fängt nicht so recht an Umsätze nach Ihrer Vorstellung zu erzielen.
Die Kunst ist es jetzt, diese Demotivation abzuschütteln und zu versuchen, auf den letzten Metern noch mal alles zu geben.

Dieser „letzte“ Einsatz könnte so aussehen, dass Sie Ihr Produkt nochmals ganz aktiv über die Social-Media-Sparte oder über Google Ad Words bewerben.

Wenn Sie in dieser schwierigen Situation durchhalten, dann können Sie mit einem erfolgreichen Zieleinlauf rechnen!

Mit besten Grüßen,

Simon Seidl
Projektmnager Gründer.de

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Über den Autor

Simon Seidl

18 Antworten

  1. Muss zugeben ich war früher echt faul in Hinsicht Sport. Seit dem ich meinen Husky Kira habe, gehen wir gemeinsam zwei mal am Tag laufen – einmal abends, einmal morgens. Das machen wir jetzt ungefähr 5 Monate und ich muss sagen, gesundheitlich geht es mir sehr viel besser + 15kg weg. Einfach klasse!

  2. Wie auch der Marathonläufer braucht der Unternehmer einen langen Atem 🙂 Aufgeben ist nicht drinnen und das passendste Zitat an dieser Stelle ist wohl "Egal wie langsam du bist, erst wenn du aufgibst hast du verloren!"

    Also an alle Unternehmer und Marathonläufer: Never give up, auch wenn man mal eine Durststrecke hat 🙂

  3. Wie immer eine Frage zwischen Korrelation und Kaualität. Sind Marathonläufer die besseren Unternehmer oder suchen sich Unternehmer neben dem beruflichen Erfolg noch etwas im privaten Bereich.
    Die Zusammenhänge zwischen Unternehmen und Marathon haben Sie sehr schön herausgearbeitet. Ich wünsche allen Unternehmern und Marathonläufern viel Erfolg!
    Lucia

  4. Ich persönlich gehe in meiner Freizeit oft mit meinem Hund laufen. Hab mir überlegt das vielleicht ein bisschen intensiver auszuüben, vielen Dank für die hilfreichen Tipps!

    Gruß Jens

  5. Oft ist km 38 erreicht, als Unternehmen, und es geht an die eigenen privaten Geldreserven. An diesem Punkt muss man entscheiden, ob man wirklich auch sein Privatvermögen investieren möchte oder man dann aufgibt. Vor allem unerfahrene Personen sind sich unsicher und geben auf, weil sie wissen, wie viel Risiko damit verbunden ist. Als Marathonläufer, der zum ersten Mal mitläuft, würde ich meine Gesundheit auch nicht aufs Spiel setzen sondern einfach aufhören.

  6. Das Wetter spielt ja nicht selten auch eine große Rolle. Wer hat denn z.B. jetzt in der Winterzeit Lust sich aufzuraffen und raus zu gehen? Also, ich bleibe da lieber daheim, da ist es schön warm 😉 Mal sehen, ob es im Frühling wieder besser wird mit der Motivation.

  7. Der sogenannte „innere Schweinehund“ ist auch mein größtes Problem an der Sache. Ich verstehe es manchmal selber nicht, denn wenn ich mich endlich mal aufgerafft habe und ein paar KM über die Felder gelaufen bin, fühle ich mich wie ein neuer Mensch. Aber sich nach der Arbeit, gerade in der Herbstzeit aufzuraffen fällt mir oft nicht leicht. Von Marathon-Entfernungen bin ich aber noch meilenweit entfernt. 🙂

  8. Guten Tag,

    ich finde den Vergleich zwischen einer Gründung und dem Vorhaben einen Marathon zu laufen absolut treffend und da ich aus beiden Lagern stamme, kann ich es genau nachvollziehen. In der Firma freut man sich über die ersten kleinen Umsätze und steigert sich nach und nach. Beim Laufen sind die ersten 5km am Stück ein ähnlicher Meilenstein und man kommt seiner neuen Zielsetzung immer näher.

    Einen Marathon habe ich noch nicht geschafft, aber in meiner Firma ist ebenfalls noch genug Luft nach oben.

  9. Erstaunlich ist das Leute die z.B. eine 1/2 tags Job machen oder 9-16:30 sagen „Ich hab keine Zeit um Sport zu machen…“ (Gedanke dahinter: Wer keine Zeit hat ist enorm wichtig)

    Unter Vorstandsmitgliedern ist die Quote der Marathonläufer überdurchschnittlich hoch, die investieren darin Zeit – haben/nehmen also die Zeit.

    Grundsätzlich kann man sagen jeder sollte 30 Min. am Tag laufen, außer wenn er wirklich ganz extrem viel zu tun hat, dann 2 Stunden.

    Übrigens der Hammer bei km 38 kommt nur wenn man sich nicht normal ernährt. Das heißt für das Lebewesen Mensch unnormal künstliche Kohlenhydrate konsumiert. (Brot, Nudeln, Kartoffeln … – statt Gemüse, Obst, Fleisch, Eier, Fisch)

  10. Wenn man einmal den „inneren Schweinehund“ beim Marathon mehrmals überwunden hat, kann so einen im sonstigen Leben nichts mehr so leicht schocken.

  11. Erfolg muss erarbeitet werden. Oft ist der innere Schweinehund das Größte Hindernis. Ehrgeiz und absoluter Wille sind die Hauptvoraussetzungen.

  12. Ein wirklich toller Artikel, der zu 100% treffend ist. Man muss einfach von anfang an Gas geben und das Ziel nicht aus den Augen verlieren.

  13. Dem kann ich absolut zustimmen, irgendwann, nach einer gewissen Anzahl von Kilometern, fängt es an weh zu tun. Das ist auch tagesformabhängig. Ab diesem Zeitpunkt weiter durchzuhalten tut weh und kostet Kraft. Wer dies im Sport schafft kann diesen Ehrgeiz auch oftmals ins Berufsleben übertragen:-)

  14. Laufen wirkt sich nicht nur phantsatisch auf die körperliche Physis aus, sondern auch auf die geistige Physis. Ich kann nur jedem empfehlen regelmäßig zu laufen.
    Running is the best!

  15. Ein guter Vergleich und in der Tat kenne ich viele befreundete Internetunternehmen die auch öfter mal einen Marathon laufen. Weiß jetzt nicht ob das Zufall ist, aber ich denke da ist was dran. Entscheidend ist meiner Erfahrung nach Kilometer 38.

  16. Richtig gut geschrieben, und so ist es auch.
    Was muss man hier noch sagen, außer Daumen hoch so ist es.
    Vor allem sollte man am Anfangt nicht soviel Gas geben aber dasist echt schwer, weil man auch schnell ja was erreichen möchte.Am bsten man redt mit erfahrenen Leuten oder liest diesen Text.
    Nehmt ihn ernst !

  17. Guter Beitrag, denn es ist enorm wichtig dran zu bleiben und auch kleine Erfolge zu feiern. Wer einen Marathon laufen will muss hart trainieren und im Kopf fast noch fitter sein als in den Beinen, denn ab KM 30 wird`s für viele eher zur Kopfsache als dass der Körper nicht mehr mitmacht. Deshalb – Open Your Mind!

  18. Netter Vergleich zwischen der Gründung einer Internetunternehmung und einem Marathonlauf. Vielen dank für die tollen Tipps die man auf Gruender.de immer bekommt. Ich bin wirklich begeistert. Ich habe mich auch in den Newsletter eingetragen.
    Ich würde mich drüber freuen, wenn Ihr noch mehr zum Thema Social Media Marketing bringen würdet.

    LG Marc

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