So verdienst du mit deinem sportlichen Hobby Geld

Sport als Beruf: 3 sportliche Branchen im Check

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Sport ist heutzutage längst nicht mehr nur Sport. Das Feld hat sich weiterentwickelt und neben den Sportlern und Funktionären stecken dahinter ganze Teams in den verschiedensten Bereich. Das kann sowohl die Unterstützung eines Vereins sein oder verbundene Arbeitsfelder hinter den Kulissen. Die Möglichkeiten in diesem Gebiet sind breit gefächert, schließlich ist besonders in der heutigen Zeit alles miteinander verknüpft und die Sportbranche hat unglaubliche Ausmaße angenommen. In diesem Artikel zeigen wir dir auf, wie du mit deiner Liebe zum Sport auch beruflich Fuß fassen kannst, ohne dass du der nächste Ronaldo oder Messi sein musst.

Der Umsatz der Sportindustrie beläuft sich alleine in Deutschland auf einen zweistelligen Milliardenbetrag. Ein weiterer Faktor des Sports sind die daraus entstehenden Arbeitsplätze. Allein in der Bundesrepublik sind circa 1,7 Millionen Menschen rund um den Sport beschäftigt. Der Traum vom Job im Profisport wird also immer realistischer, wenn vielleicht auch nicht wie gewünscht als Stürmer in der Ersten Bundesliga. Doch welche Möglichkeiten gibt es in der Branche Fuß zu fassen? Hier sind einige Optionen rund um das Berufsfeld Sport.

Sportmanagement

Sportmanagement gewann in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit. Hierbei geht es um die Verwaltung kommerzieller Sportbetriebe, Organisationen oder auch einzelner Sportler. Grundsätzlich geht es bei der entsprechenden Ausbildung für diesen Beruf um kaufmännische Grundlagen, gepaart mit branchenspezifischen Kenntnissen. Dies kann in drei Schwerpunkte unterteilt werden:

  • Sportwissenschaft
  • Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
  • Grundlagen von Marketing und Public Relations

Hier gibt es selbstverständlich Spezifikationen, die sowohl von der Universität als auch dem Studiengang abhängig sind.

Nach erfolgreich abgeschlossenem Studium gibt es einige sehr interessante Jobs. Diesen kann als Selbstständiger, aber auch im Angestelltenverhältnis nachgegangen werden. Zu den wohl begehrtesten Berufen gehört hier beispielsweise der Sportmanager für einen Fußballverein. Bei Toppositionen sind die Verdienste enorm ansprechend, schließlich ist die Bundesliga die weltweit siebtstärkste Liga, was den Umsatz angeht.

Auch als Manager von einzelnen Spielern hat man ein spannendes Umfeld. Besonders wichtig, um ganz nach oben zu kommen, ist hier ein gutes, im besten Fall internationales Netzwerk an entsprechenden Leuten.

Buchmacher

Sportwetten werden immer populärer und das weltweit. Deutschland verzeichnete 2019 einen Umsatz von rund 9,8 Milliarden Euro in diesem Geschäft. Hierbei sind Fußballwetten die beliebteste Kategorie, gefolgt von Tennis. Doch nur die wenigsten werden wissen, wie eine Karriere in dieser Branche beginnt.

Zuerst allerdings eine kurze Erklärung der Jobs. Im Prinzip geht es um das Berechnen der Wahrscheinlichkeit von Ereignissen eines Sportevents. Dies kann der Ausgang eines Fußballspiels sein oder die Anzahl der gefallenen Tore. Dementsprechend war es, vor allem in der Vergangenheit, eine mathematisch aufwendige Angelegenheit. Quoten müssen nämlich so eruiert werden, dass das Geschäft gewinnbringend ist, aber auch konkurrenzfähig.

Außerdem muss man in den Sportbranchen extrem gut informiert sein, um einen Überblick aller wichtigen Geschehnisse zu bekommen. Während relevante Informationen noch immer große Bedeutung haben, wird die Mathematik dahinter heutzutage von Computern übernommen.

Eine klassische Ausbildung gibt es hier nicht, allerdings muss man über zwei Jahre hinweg behördlich angemeldeter Buchmachergehilfe sein. Eine andere Option ist das Ablegen einer entsprechenden Prüfung. Zusätzlich wird neben einer Konzession auch eine kaufmännische Ausbildung verlangt.

Seriosität ist ebenfalls ein entscheidender Stichpunkt. Besonders bei Online-Buchmachern ist die Internetpräsenz kritisch. So muss man beispielsweise seriöse Sportwetten mit PayPal und anderen gängigen und namhaften Zahlungsanbietern offerieren. Auch Lizenzen und Prüfsiegel gehören zu einem soliden Geschäft.

Sportjournalismus

Grundsätzlich ist die Berufsbezeichnung eines Sportjournalisten relativ selbsterklärend. Es geht um die Berichterstattung aktueller Events der Sportwelt. Dementsprechend gehört auch eine Menge fachliches Wissen zu diesem Job.

Dabei geht der Weiterbildung für den Sport ein klassisches Studium zum Journalisten oder zum Germanisten vor. Heutzutage ist der Journalismus allerdings nicht mehr nur in der traditionellen Zeitung zu finden. TV und Online-Medien gehören genauso dazu wie die Tageszeitung. Grundsätzlich gehören zu den Ausbildungspunkten und auch dem späteren Beruf die Punkte Themenfindung, Recherche, Schreiben und Layout-Gestaltung. Im TV-Bereich kommt außerdem Dreh und Schnitt hinzu, während im Hörfunk auch die Vertonung behandelt wird.

In der Fortbildung zum Sportjournalisten wird detaillierter auf branchenspezifisches Wissen eingegangen sowie Vorgänge rund um den Sport. Dabei gibt es eine breite Auswahl. Ob lokale und regionale Sportereignisse, Fußballligen, Olympische Spiele, Europameisterschaften oder Weltmeisterschaften, es gibt immer relevante Events aus den verschiedenen Disziplinen.

Wie bei allen journalistischen Berufen, gibt es auch hier eine gewisse Verantwortung. Medien tragen maßgeblich zur Meinungsbildung der Öffentlichkeit bei, weshalb eine gewisse Macht mit einhergeht. Dessen sollte man sich bewusst sein und auch Verhaltensregeln und Kodexe begleiten den Beruf eines seriösen Sportjournalisten.

Wer Leidenschaft für Sport und Schreiben hat, findet wohl kaum einen besseren Beruf. Als Angestellter und als Freelancer findet sich hier eine Vielzahl an möglichen Jobs. Außerdem kann man die begehrten Sportevents aus erster Reihe verfolgen – es gibt viele spannende Argumente für diese Berufswahl.

Fazit

Die Welt des Sports bietet mittlerweile eine schier unendliche Vielfalt an Jobs, die man in diesem Bereich ausüben kann. Die oben genannten Möglichkeiten sind nur ein kleiner Auszug und können als Inspiration und Anregung dienen. Zusätzlich bieten die meisten dieser Berufsfelder ebenfalls die Option als Selbstständiger zu arbeiten. Ein spannendes und abwechslungsreiches Gebiet ist es allemal.

Viele weitere Berufsfelder sind längst alltäglich im Sportbereich, ohne diesen als Schwerpunkt zu haben. Zum Beispiel sind Marketing, Projektmanagement oder auch Sales fester Bestandteil der Maschinerie des Profisports. Wer eine Ausbildung oder ein Studium in diese Richtung abgeschlossen hat, wird sicherlich fündig.

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