Büro-Container, Gründerzentren, Coworking & Co.

Büros für Startups – 4 Möglichkeiten

In vielen Ballungszentren und Städten sind in den letzten Jahren die Büromieten enorm explodiert. Vor allem junge Unternehmen und Startups haben es deutlich schwieriger, erschwingliche Büroräume für sich zu finden. Doch anstatt einen großen Teil des potenziellen Gewinns in die Miete zu investieren, setzen immer mehr Startups auf kreative Lösungen. Wir haben uns für Dich die verschiedenen Lösungen einmal genauer angeschaut.

Steigende Büromieten werden für Startups in Ballungszentren zum Problem

In immer mehr Städten werden die Mieten für Unternehmen zu einem immer größeren Problem. Die Verknappung der Flächen und die damit einhergehende Konkurrenz sorgen dafür, dass Vermieter immer horrendere Mieten verlangen können und dies auch tun. Vor allem junge Unternehmen und Startups mit geringem finanziellen Budget haben hier häufig das Nachsehen oder müssen ein deutlich höheres Risiko durch die Mieten tragen. Dies führt unter anderem zur Abwanderung vieler Unternehmen in das Umland mit den damit verbundenen Nachteilen. Wir zeigen dir die 4 effektiven Möglichkeiten, wie Du ein Büro für dein Startup kostengünstiger ausgestalten kannst.

Die Alternativen für Startups im Überblick

Als noch junges Startup sollte man sich in jedem Fall frühzeitig Gedanken machen, wie und mit welchen Maßnahmen die eigenen Büroflächen ausgestattet werden sollen. Vor allem aber stellt sich die Frage, ob noch weitere Flächen wie eine Produktion oder ähnliches benötigt werden. Ist dies der Fall, sieht es nochmals ganz anders aus. Wer allerdings im Grunde nur Büroflächen für die eigenen Mitarbeiter benötigt, kann auf verschiedene Varianten zurückgreifen. Wir zeigen Dir die vier gängigen und möglichen Alternativen auf dem deutschen Markt.

Gründerzentren – gemeinsam die Kosten tragen

Allein in Deutschland gibt es rund 500 verschiedene Gründerzentren, welche für Startups Vorteile mit sich bringen können. Vor allem bei technologie-affinen Startups bieten sich in den verschiedenen Ballungszentren unterschiedliche Gründerzentren an, welche vor allem durch günstige Mieten und weitere Unterstützungen glänzen. Allerdings sind viele Plätze in Gründerzentren hart umkämpft und nur für bestimmte Unternehmen offen. Denn die meisten Gründerzentren haben sich auf bestimmte Bereiche oder bestimmte Technologien spezialisiert, um hier eine möglichst umfassende Unterstützung bieten zu können.

Wenn dein Startup also die entsprechenden Voraussetzungen nicht mit sich bringt, ist ein Gründerzentrum leider nicht die richtige Wahl. Wer allerdings die Chance hat in einem der vielen Gründerzentren unterzukommen, profitiert von der deutlichen Unterstützung. Allerdings ist diese nicht von Dauer. Hat sich das Unternehmen am Markt etabliert, muss die Fläche im Gründerzentrum geräumt werden, um Platz für den Nachwuchs und die nachwachsenden Unternehmen zu machen. Wenn du für dein Startup also eine dauerhafte Lösung suchst, ist ein Gründerzentrum oftmals nicht die richtige Wahl.

Büros aus Containern bauen – flexibel und modern

Während in vielen Städten die Büromieten explodiert sind, gilt dies nicht für einfache Grundstücke, welche über die notwendigen Anschlüsse verfügen. Diese lassen sich häufig zu einem Bruchteil der Kosten mieten und dann beispielsweise mit Containern bestücken. Container-Büros bieten dank der modernen Möglichkeiten alle Annehmlichkeiten und lassen sich zudem einfach erweitern. Die sehr gute Skalierbarkeit der Bürofläche in Kombination mit den geringen Mietkosten macht diese Lösung für viele Unternehmen und Startups besonders interessant. Startups können zudem für kleines Geld die passenden Seecontainer kaufen, sodass für diese weiter keine laufenden Kosten anfallen. Da der Kauf steuerlich geltend gemacht werden kann, ist dies für viele Startups ein echtes Gewinngeschäft.

Die modernen Container lassen sich zudem hervorragend dämmen, sodass du auch im Winter oder im Hochsommer ohne Probleme in diesen arbeiten kannst. Dank der kurzen Wege und dank des meist einfachen Zugangs ist diese Lösung abseits der großen Ballungsräume die wohl beste Lösung, wenn das Unternehmen unabhängig von anderen Personen agieren möchte. Vor allem die sehr gute Skalierbarkeit einer solchen Lösung muss dabei berücksichtigt werden. Wächst Dein Startup unerwartet schnell und stark, kannst du in der Regel problemlos weitere Container kaufen und anbauen. Dank der modularen Lösungen passt du Dein Unternehmen an deine Bedürfnisse einfach an.

Coworking-Spaces – Büroflächen teilen und profitieren

Coworking-Spaces sind vor der Corona-Pandemie wie Pilze aus dem Boden geschossen und auch heute noch in praktisch jeder Stadt in ausreichender Anzahl vorhanden. Im Endeffekt werden somit Büroräume mit mehreren Unternehmen genutzt, was die laufenden Kosten deutlich absenken kann. Allerdings ist durch diese Lösung nicht immer garantiert, dass alle Mitarbeiter zur gleichen Zeit eine passende Bürofläche für sich finden. Denn auch in den Coworking-Spaces wird damit kalkuliert, dass nicht alle Mieter zur gleichen Zeit am Arbeitsplatz erscheinen und diesen dauerhaft in Beschlag nehmen. Wer allerdings mit seinem Unternehmen auf flexible Arbeitszeiten setzen kann, für den kann sich eine solche Lösung durchaus anbieten. Hier spielen allerdings sehr viele unterschiedliche Faktoren mit rein, sodass es kaum möglich ist, pauschale Empfehlungen abzugeben. Hier musst du für dein Unternehmen und für deine Mitarbeiter genau überlegen, ob eine solche Lösung zumutbar und sinnvoll ist.

Kleine Bürofläche dank Home-Office-Angebot

Mit der damaligen Home-Office-Pflicht beziehungsweise mit der Empfehlung zum Homeoffice in den ersten Jahren der Pandemie haben viele Unternehmen entdeckt, dass dies einige Vorteile mit sich bringt. Vor allem wird deutlich weniger eigene Bürofläche benötigt, wenn ein Teil der Belegschaft im Homeoffice arbeitet. Allerdings musst Du hierbei darauf achten, dass es hier sehr enge Grenzen durch den Gesetzgeber gibt. Wer einen Mitarbeiter dauerhaft ins Homeoffice schickt, muss auch dort die entsprechenden Maßnahmen des Arbeitsschutzes treffen. Hier können erhebliche Kosten anfallen.

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Wer allerdings flexibel dem Mitarbeiter mobiles Arbeiten ermöglicht und eine Mischung aus Präsenz und Homeoffice ermöglicht, kann viele der Regelungen in Teilen umgehen. Dies muss aber individuell und am besten mit fachanwaltlicher Beratung evaluiert werden. Dennoch können durch eine solche Regelung und kleinere Büroräume die Mieten deutlich reduziert werden. Bei flexiblen Mitarbeitern und vor allem bei einer sehr guten Digitalisierung des eigenen Startups ist diese Lösung in jedem Fall eine weitere Möglichkeit für den Arbeitgeber Geld zu sparen.

Fazit: Startups haben viele Möglichkeiten bei der Büromiete Geld zu sparen

Je nach Größe und Art deines Startups kannst du auf vielfältige Weise Kosten bei der Büromiete sparen. Allerdings sind dabei die verschiedenen Stolpersteine zu berücksichtigen, welche die Kosten wieder in die Höhe treiben können. Vor allem bei der Homeoffice-Lösung gibt es enge Vorgaben durch den Gesetzgeber, sodass hier junge Unternehmen häufig draufzahlen müssen. Ob sich dies rentiert, hängt sehr stark von der Art und dem Aufbau Deines Unternehmens und von der Mitarbeiterfluktuation ab. Wer einen eigenen Arbeitsbereich benötigt und dabei unabhängig von anderen Unternehmen sein möchte, sollte sich die Container-Lösung näher anschauen. Diese bietet zudem den Vorteil, dass sich die Container bei Bedarf auch verladen und an einem anderen Standort wieder aufbauen lassen. So bleibst du mit deiner Bürofläche immer maximal flexibel und kannst besser auf die Anforderungen des Marktes reagieren.

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