In den letzten Wochen fand nichts so oft Erwähnung wie ChatGPT. OpenAI veröffentlichte den Chatbot Ende 2022 und bietet seither eine kostenlose Version an. In mehreren Sprachen kann der KI-gestützte Chatbot Fragen beantworten und verschiedenste Texte verfassen und das in sehr kurzer Zeit. Viele Menschen sind aktuell beeindruckt von dem Programm und testen sich durch. Das hat zur Folge das die Seite von ChatGPT aktuell häufig überlastet ist und gelegentlich nicht zur Verfügung steht. Nun gibt es das angekündigte ChatGPT-Abo in Deutschland und soll Abhilfe schaffen.
Was kann das ChatGPT-Abo?
Das Abomodell kostet 22,30 Euro (23,80 US-Dollar) und soll mehr Komfort bieten. Vor allem das Problem, dass die KI bei hoher Auslastung nicht hinterher kommt, wird damit behoben. ChatGPT-Abonnenten bekommen jeder Auslastungsstärke Zugang zur KI und weiterhin schnelle Antworten. Außerdem ist geplant, dass der Zugang zu neuen Funktionen des Chatbots frühzeitiger erfolgt. Der kostenlose Zugang soll aber weiterhin bestehen bleiben, damit weiterhin jeder ChatGPT nutzen kann. Dieser läuft aber deutlich langsamer als die kostenpflichtige Möglichkeit, die als Turbo bezeichnet wird. Das Abo kann monatlich gekündigt werden und zum Kauf bedarf es einer Kreditkarte. Die generierten Einnahmen, sollen den Zugang für möglichst viele Nutzer finanzieren.
Außerdem gibt es bereits Vereinbarungen mit Microsoft zur Einbindung einiger Programme in die Cloudplattform. Microsoft möchte ChatGPT allerdings ohne Aufpreis anbieten. Bereits bei Bing, der Suchmaschine von Microsoft, ist ChatGPT als Betaversion eingebunden. Registrierte Nutzer können damit die verbesserte und eigentlich kostenpflichtige Version testen. Für den hauseigenen Browser ‚Edge‘ ist eine Sidebar geplant, in der ChatGPT inkludiert ist. Damit soll der Chatbot als Unterstützung funktionieren.
durch automatisierung
Wer nutzt ChatGPT?
Aktuell erkunden viele Menschen die Funktionen der KI. Zu einem großen Teil wird ChatGPT privat genutzt, ein weiterer Teil nutzt es auch für die Arbeit. Besonders gefragt ist es für Schule, Studium und Ausbildung, da die KI ganze Texte schreiben kann. OpenAI hat bereits angekündigt, dass es eine Software geben soll, die erkennt, ob solche Texte von einem Menschen oder einer KI verfasst wurden. Damit dämmt das Unternehmen Betrug ein. Welche Auswirkungen das sonst noch auf die Arbeitswelt hat, wird sich zeigen. Insgesamt sehen mehr Menschen die Nutzung von ChatGPT als positiv an.

Lea Minge