Kryptowährungen BitcoinGanz sicher hast du schon einmal etwas von Bitcoins gehört. Aber sind dir auch Etherum, Syndicate Coin und Ripple ein Begriff? Kryptowährungen werden immer populärer, so sehr sich etablierte Banken und internationale Institutionen auch gegen den Trend wehren. Während sich Experten der Deutschen Bank gegen Investitionen beispielsweise in den Bitcoin stellen, geben Top-Banker von Morgan-Stanley und anderen Geldhäusern längst zu, dass Kryptowährungen gerade für Privatmenschen eine interessante Investitionsmöglichkeit darstellen. Und auch Christine Lagarde vom IWF plädiert dafür, digitale Währungen endlich ernst zu nehmen, wie beispielsweise in diesem interessanten Artikel nachgelesen werden kann.
Wer in Digitalwährungen investiert, muss starke Kursschwankungen in Kauf nehmen, wie sie konservative Anleger, die auf Aktien setzen, in dieser Form ganz sicher nicht kennen. Aber du investierst in einen sich extrem schnell entwickelnden, zukunftsträchtigen Markt, der dynamisch ist und garantiert viel Spaß macht. In diesem Betrag aus der FAZ wird beleuchtet, wie hart die verschiedenen Kryptowährungen miteinander konkurrieren.
Als Unternehmer oder Gründer solltest du die Augen vor Kryptowährungen nicht länger verschließen. Die digitalen Währungen bieten dir auf verschiedenen Gebieten große Chancen: So kannst du einerseits in Kryptowährungen investieren und auf große Gewinne hoffen. Andererseits kannst du dir überlegen, wie du digitale Zahlungsmöglichkeiten für dein Business nutzen kannst. Schließlich gibt es Kryptowährungen, die dir ganz konkret bei der Umsetzung deiner Projekte helfen können. Hier findest du eine Liste von Kryptowährungen, die du als Unternehmer oder Gründer unbedingt kennen solltest. Für alle, die das Thema digitale Währungen interessiert und die sich regelmäßig über die neuesten Entwicklungen beim Handeln, Kaufen und Minen von Kryptowährungen informieren möchten, bieten die Experten von krypto-magazin.de alle wichtigen News in einem eigenen Blog.

Bitcoin: der Dinosaurier unter den Kryptowährungen

Der Bitcoin ist die bekannteste Kryptowährung überhaupt. Selbst wenn du dich mit dem Thema digitale Währungen bislang nicht intensiver beschäftigt hast, wird dir der Bitcoin (BTC) sicher schon einmal begegnet sein. Die „digitale Münze“ gibt es als Idee seit 2008, im Januar 2009 wurden die ersten 50 Bitcoins geschröpft. Der BTC ist vollkommen unabhängig von jeder staatlichen Kontrolle oder der Überwachung durch das internationale Bankensystem. Mittlerweile ist der BTC ein international anerkanntes Zahlungsmittel für Dienstleistungen und Güter, mit denen in der Regel im Internet gehandelt wird. Jeder kann mitmachen, die Gebühren sind gering und selbst das Bitcoin Halving 2016 tat dem Erfolg der Währung keinen Abbruch.

Ethereum

Etherum: Plattform mit eigener Währung

 

Die zweite große Kryptowährung ist Ether, eine von der Plattform Etherum bereitgestellte Währung. Die Plattform Etherum ermöglicht das Anlegen, Verwalten und Ausführen von Smart Contracts. Wie der Bitcoin basiert Ether auf einer Blockchain, also einem dezentralen System. Der wichtigste Punkt bei Etherum sind die Smart Contracts, kleine, auf den Nodes automatisch ausgeführte Programme. Die Zahlung mit Ether lässt diese „klugen Verträge“ in Kraft treten. Neben virtuellen Dienstleistungen werden auf dem ETH-Handelsplatz auch reale Güter gehandelt. Für die Entwicklung der Plattform Etherum wurden per Crowdfunding 18 Millionen US-Dollar eingesammelt.

Bitcoin Cash: aus der Abspaltung vom Bitcoin entstanden

Beim Bitcoin Cash handelt es sich um eine äußerst interessante Entwicklung: Die Kryptowährung wird erst seit dem 1. August 2017 gehandelt und entstand aus einer Abspaltung vom Bitcoin. Die kontrovers diskutierte Protokoll-Erweiterung SegWit und die Blockgrößen-Limit-Erhöhung von einem auf acht MB gelten als ursächlich für diese Abspaltung. Der Bitcoin Cash punktet durch seine Transaktionsgeschwindigkeit: Im Vergleich zum Bitcoin können in derselben Zeit acht Mal mehr Transaktionen durchgeführt werden. In rasantem Tempo hat es der Bitcoin Cash zur drittgrößten Kryptowährung überhaupt gebracht.

Ripple: gigantisches Netzwerk im Schatten von Bitcoin & Co.

Bei Ripple handelt es sich um ein Zahlungsnetzwerk in Form eines Open-Source-Protokolls. Jeder Ripple-User hat die Möglichkeit, seinen Kontostand in einem Register einzusehen, das in einer öffentlichen Datenbank bereitgestellt wird. Hier werden außerdem sämtliche Vorgänge im Netzwerk aufgezeichnet und sind transparent einsehbar. Ziel von Ripple ist es, ein skalierbares Echtzeit-Zahlungssystem zu implementieren, das auch von Banken genutzt werden kann.

Syndicate Coin – wo Unternehmen und Kunden zusammenfinden

Stell dir vor, du könntest Kryptowährungen nutzen, um deine Projekte als Unternehmen zu finanzieren. Bei Syndicate Coin handelt es sich um eine verhältnismäßig kleine Kryptowährung aus den Syndicate Labs. Die Idee hinter SYNX ist es, Unternehmen und Kunden auf einer ganz neuen Plattform zusammenzubringen. Die Projekte, die durch die Community gepusht werden sollen, werden auf der Plattform in einem Governance-Prozess gewählt. Jeder Nutzer kann bei der Wahl so viele Coins einsetzen, wie er möchte.

Diese Kryptowährungen solltest du als Gründer kennen
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