Berliner Werbe-Agentur macht auf deutsche Startups in Not aufmerksam

Online-Kampagne für Startups in der Corona-Krise

Die Corona-Krise hat vielen Unternehmen massiv geschadet. Besonders die Startup-Szene leidet unter platzenden Finanzierung, sodass mittlerweile über 70 Prozent der Startups in Deutschland um ihre Existenz fürchten. Doch durch die Kreativität, Innovation und Diversität sind die Newcomer nicht nur gesellschaftlich bedeutend, sondern beleben unsere Wirtschaft. Damit Startups die Krise überleben, hat die Berliner Agentur Try No Agency eine Online-Kampagne ins Leben gerufen. Diese soll den jungen Unternehmen mehr öffentliche Aufmerksamkeit entgegenbringen.

Mit einem Hashtag gegen die Corona-Krise

Um auf die schwierige und ernste Situation von jungen Unternehmen aufmerksam zu machen, startete die Berliner Werbe-Agentur Try No Agency eine Online-Kampagne. Dazu rief sie deutsche Startups über sämtliche Social-Media-Kanäle und Newsletter zur Teilnahme auf. Unter dem Hashtag #StartupsHelfen sollen junge Startups in Steckbriefen und Videos zeigen, wie sie durch Kreativität und Einfallsreichtum Lösungen im Umgang mit der Krise erarbeitet haben. Die Agentur teilt dann die Beiträge über die sozialen Netzwerke und bereitet sie plakativ auf einer Microsite auf. Dazu erhofft sich die Agentur Hilfe aus dem deutschen Startup-Netzwerk. Zu diesem zählen auch bekannte Unternehmen und einstige Newcomer wie AboutYou, FlixBus oder Amorelie.

Ziel der Online-Kampagne für Startups: Investoren erreichen

Ziel der Kampagne ist vor allem die Sichtbarkeit zu erhöhen und auf das Problem aufmerksam zu machen. Durch das bereits große Netzwerk mit eigenen Verbandsmitgliedern und deren Kontakten sollen mögliche Investoren, Stakeholder und Kunden erreicht werden. Auch der Bundesverband deutscher Startups ist von der Aktion überzeugt. Durch diese Aktion sollen die jungen Unternehmen und ihre Leistungen sichtbarer werden, sodass ihnen die notwendige Aufmerksamkeit zuteil wird.

Nach Geschäftsführerin Franziska Teubert vom Bundesverband Startups, zeigen viele Gründerinnen und Gründer momentan ein enormes gesellschaftliches Engagement, obwohl sieben von zehn Startups um ihre Existenz fürchten müssen. Doch die Innovationskraft von Gründern ist nicht zu unterschätzen. Selbst große Unternehmen können einiges von Startups lernen, weiß auch Stefan Nagel. „Deswegen war es uns wichtig, mit dem was wir am besten können – nämlich lösungsorientierter Kommunikation – schnell, pragmatisch und aufmerksamkeitsstark zu unterstützen“, sagt der Geschäftsführer und Partner bei Try No Agency.

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Über den Autor

Autorenprofil: Lisa Goldner

Lisa Goldner

Nach ihrem Abitur 2013 entschied sich Lisa für ein Studium des Journalismus als auch der Unternehmenskommunikation und konnte durch den nahen Praxisbezug ein breit gefächertes Repertoire an Kenntnissen beider Branchen sammeln. Während des Studiums arbeitete sie als Assistenz der Öffentlichkeitsarbeit in einem öffentlich-rechtlichen Kulturbetrieb und erlernte somit auch essenzielle Aufgaben des Eventmanagements. Im Anschluss begann sie in Kiel den Masterstudiengang ”Angewandte Kommunikationswissenschaft“, in dem sie ihre Erfahrungen durch Projekte und wissenschaftliche Arbeiten besonders in den Bereichen Journalismus und Marketing ausbauen konnte. Seit Januar 2020 ist Lisa Volontärin in der Online-Redaktion von Gründer.de.

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