Vor dem Bundeskanzleramt stellten Scholz und Altmaier das Corona-Hilfspaket vor.Quelle: sehbaer_nrw - stock.adobe.com

Mit dem Corona-Hilfspaket wollen Scholz und Altmaier Startups 2 Milliarden Euro zusichern. Diese Hilfe stellten sie vor dem Bundeskanzleramt vor.

Die schlechte Wirtschaftslage durch das Coronavirus ist besonders für Startups existenzbedrohend. Umfragen zufolge sehen sich bis zu 70 Prozent der jungen Unternehmen in ihrer Existenz gefährdet. Und weil Startups von den bisherigen Förderprogramme oftmals ausgeschlossen sind, soll ihnen nun auf anderem Wege geholfen werden. Finanzminister Olaf Scholz und Wirtschaftsminister Peter Altmaier verkündeten, dass von dem geplanten milliardenschweren Zukunftsfond zwei Milliarden Euro jetzt an Startups gehen sollen. Doch dies geschieht auf Umwegen. Scholz und Altmaier versprechen sich von dieser Maßnahme eine schnelle Hilfe für alle Unternehmer.

Problematik der Startups

Es wurden bereits viele Förderprogramme und Hilfspakete vom Staat und den Bundesländern ins Leben gerufen wurden. KfW-Kredite, individuelle Förderungen von den Ländern und Zuschüsse vom Bund. Doch oftmals erfüllen viele Startups, vor allem für die Kredite der Banken, nicht die erforderlichen Voraussetzungen. Somit helfen die bisherigen Förderprogramme lediglich einem Bruchteil der Unternehmen, wodurch sich Finanzminister Olaf Scholz gezwungen sah, zu reagieren. Die neue Finanzspritze soll daher schnell nutzbar sein und sofort helfen. Mit diesem Corona-Hilfspaket, dass aus dem 10 Milliarden Euro schweren Zukunftsfonds stammt, profitieren die Startups nun auf anderem Wege davon.

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Maßgeschneidertes Corona-Hilfspaket für Startups

Um die Corona-Krise zu überstehen, sollen jetzt die zwei Milliarden Euro über Wagniskapitalgeber an die Startups gehen. Diese sind durch die Krise ebenfalls geschwächt und könnten somit die jungen Unternehmen durch zusätzliches Kapital stärken. Im Zuge von Co-Investitionen soll das Geld zusammen mit privaten Investoren für Finanzierungsrunden eingesetzt werden. Dieses Vorhaben bestätigten Scholz und Altmaier gestern vor dem Bundeskanzleramt in einem Statement den Journalisten.

„Für diese jungen innovativen Unternehmen passen klassische Kreditinstrumente häufig nicht“, sagte Altmaier. „Daher bieten wir ein maßgeschneidertes Unterstützungspaket an.“ Auch Scholz zeigte großes Interesse an dem Fortbestand der jungen Unternehmen. „Startups sollen auch in der aktuellen Krise weiter erfolgreich an ihren Ideen basteln können. Deshalb werden wir Gründerinnen und Gründern jetzt schnell helfen.“

Startups in der Corona-Krise: Diese Unternehmen sind besonders betroffen

Quelle: bmwi.de / computerbild.de

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